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Di, 3. Januar 2012, 09:22

Gemeinschaft

Open Movie Project Mango: Der grobe Plan steht

Mango, das vierte Open Movie Projekt der Blender Foundation, nimmt Formen an. Nachdem in den letzten Wochen das Team zusammengestellt wurde, gibt es jetzt auch den Beginn einer in Amsterdam spielenden Sci-Fi-Geschichte, die in Bild und Ton erzählt werden soll.

Der Kurzfilm des Mango-Projekts soll ca. drei Minuten lang werden. In ihm unternimmt der Hauptdarsteller Thom einen Ausflug in das Weltall, um ein paar angenehme Stunden mit der Roboterfrau Celia zu verbringen. Auf diesem Ausflug sät er unwissentlich die Samen für die Zerstörung der Erde. Zwanzig Jahre später muss Thom nach Amsterdam, dem Ausgangspunkt der Romanze, zurückkehren, um die Erde zu retten.

Wie es weitergeht, ist anscheinend noch nicht so ganz klar. Der Regisseur Ian Hubert schreibt im Mango-Blog, dass die beteiligten Künstler viele eigene Erwartungen haben. Unter anderem werden hier riesige Roboter, Monster, großflächige Zerstörung oder Raumschiffe voll eroberungswilliger Aliens oder Nazis genannt. Huberts Kriterien sind dagegen allgemeiner: das Projekt soll Spaß machen und die Ziele erreichen, auch wenn das innerhalb von drei Minuten schwierig wird.

Den Beginn des Films möchte das Mango-Team innerhalb eines Monats fertigstellen. Neben dem Film hat das Mango-Projekt sich zum Ziel gesetzt, neue Technologien für Blender zu entwickeln. Dazu zählt unter anderem, die VFX-Pipeline zu verbessern. Weitere Ziele sind, Blenders Bekanntheit zu steigern und zu demonstrieren, was mit der freien Rendering-Software möglich ist. Bis September wird das aus fünf Künstlern bestehende Team mindestens drei Monate intensiv an Mango gearbeitet haben.

Wie auch schon bei den vorangegangenen Open-Movie-Projekten finanziert sich auch Mango teilweise aus dem Vorverkauf der DVDs. Die Mango-DVD ist für 34 Euro erhältlich und enthält neben dem Film die eingesetzte Software, die Rohdaten, Dokumentationen und Tutorials. Käufer, die bis zum 15. Februar eine DVD erwerben, können als Unterstützer im Abspann genannt werden.

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