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Thema: Mozilla kündigt Unternehmensversion von Firefox an

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von bbb am Mi, 11. Januar 2012 um 23:19 #

Du hast kein einziges meiner Argumente wirklich widerlegt.
Der Energieverbaruch des Grafikchips muss natürlich noch hinzuaddiert werden, genauso wie derjenige des Mainboards, das ist natürlich richtig.

Ich bleibe dabei:
Gegenüber einem noch immer recht sparsamen und performanten Pentium M-System sieht auch die Energiebilanz der meisten modernen Systeme nicht besser aus.
Und noch einmal: 80W (Notebook oder Desktop ohne Monitor?) sind im Vergleich zu meinem obigen Pentium M-Beispiel zuviel.
Selbst ein uraltes, 10 Jahre altes Tualatin-Desktopsystem (1,13GHz, 1GB RAM) mit 64MB-Radeon bringt es (ohne Monitor) im Idlemodus auf "nur" 65W.

Wo ist da der Fortschritt in der Energiebilanz?
Ein Upgrade lohnt sich gerade im Hinblick auf das Pentium M-Beispiel erst, wenn das alte System defekt ist.
Und wenn man so wie ich praktisch ausschließlich nur Office, Webbrowser und Emailprogramm benutzt, dann reicht die alte Hardware allemal.

Eine Energieersparnis ist natürlich gegenüber den noch immer einigermaßen verbreiteten Pentium IV- und AthlonXP-Desktopsystemen in vielen Fällen bei langer Benutzung immens.
Das bezweifle ich nicht.
Solange man aber nur drei oder vier Stunden am Tag oder noch seltener solche "Heizer" benutzt, solange dürfte sich aber selbst hier ein Upgrade aus Gründen der Energiebilanz kaum lohnen.

Wer natürlich per se mehr Leistung für irgendeine Software braucht, der soll nur upgraden, darum geht es hier nicht.
Mir geht es nur darum, ob ein Rechnerneukauf aus Energie- und Stromkostensicht empfehlenswert ist oder nicht, wenn man mit einem alten Pentium M-Notebooksystem vergleicht. Kommt man mit der Leistung eines Pentium M-Notebooks aus (unter Linux ist das keinerlei Problem), dann lohnt sich ein Upgrade aus Energiebilanz- wie Kostengründen kaum.

Pentium M-Systeme sind zumeist auch nicht mit der neuen "Schrotthardware" vergleichbar, die heutzutage nur allzuoft vertickt wird.
Auch das hält mitunter von einem Upgrade ab.

RHEL 6, die bekannten RHEL-Klone und auch Ubuntu 12.04 werden sämtliche Pentium M-Systeme noch bis 2017 unterstützen.
Solange muss man also theoretisch nicht upgraden, wenn die Hardware diesen langen Nutzungszeitraum vielleicht sogar noch "überleben" sollte.

Es gibt nun einmal Linuxanwender (und auch Nochanwender von Windows XP), die nur einmal alle zehn bis zwölf Jahre neue Rechnerhardware kaufen müssen.
Eine erschreckende Erkenntnis für die Hardwarehersteller.
Der langsame Windows7-Anstieg bei den üblichen Browsermarktanteilsmessungen spricht gerade in diesem Bereich Bände.

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    Von August Meier am Do, 12. Januar 2012 um 07:31 #

    ... ich stimme Dir absolut zu...

    Die Energiebilanz kann nur dann und wirklich nur dann als Argument für den Ersatz eines funktionierenden Systems herhalten, wenn sämtliche Aspekte berücksichtigt wurden, was in der bisherigen Diskussion mitnichten der Fall war:

    Ihr ignoriert völlig, dass für die Herstellung eines neuen Systems eine nicht unerhebliche Energiemenge erforderlich ist, genauso wie für den Transport verschiedenen Komponenten von den jeweiligen Produzenten zum Händler und dann zu Dir.
    Nicht zu vergessen die Gewinnung und der Transport der für die Produktion erforderlichen Rohstoffe sowie der Energieaufwand für die Entsorgung und die Wiederverwertung sämtlicher Komponenten.

    Erst, wenn die Energiebilanz über die die durchschnittliche Benutzungsdauer eines Systems hinweg betrachtet, so gut ist, dass sie auch die externen Anteile kompensiert, kann von einer besseren Energiebilanz gesprochen werden, ansonsten betrachte ich das schlicht als faule Ausrede, um sich stets die neueste Hardware zu kaufen.

    Grüsse


    August Meier

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      Von Jürgen am Do, 12. Januar 2012 um 15:20 #

      Komm August, deine Pseudo Sozialschiene ist wirklich fremd am Platz. Geradezu lächerlich.

      Was viele von euch Heinis nicht verstehen dass die Erfahrung gute Systeme zu bauen hauptsächlich durch Masse steigt.
      http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/gesetz-der-massenproduktion/gesetz-der-massenproduktion.htm

      Dadurch braucht man mit der Zeit immer weniger Rohstoffe: Vom ersten Computer der eine Halle bräuchte bis zum heutigen Notebook
      Es werden immer weniger gefährliche Stoffe eingesetzt: RoHS, Blei
      Die Leute können langfristig beschäftigt werden: Vielleicht auch ihr

      Auch dein Pseudoargument von höherer Energiemenge ist auch falsch. Trotz hochgradig exponentieller Technisierung steigt die verbrauchte Energiemenge pro Kopf nicht exponentiell.
      http://www.google.de/publicdata/explore?ds=d5bncppjof8f9_&met_y=eg_use_pcap_kg_oe&idim=country:DEU&dl=de&hl=de&q=energieverbrauch+pro+kopf#ctype=l&strail=false&bcs=d&nselm=h&met_y=eg_use_pcap_kg_oe&scale_y=lin&ind_y=false&rdim=country&idim=country:DEU&ifdim=country&tdim=true&hl=de&dl=de

      Wie wäre es also wenn du zuerst nachdenkst oder mal recherchierst bevor du hier auf die Tränendrüse drückst.

      Das dümmste, aber wirklich das dümmste was man machen kann, ist die Produktion zu drosseln. Tut mir leid dass ich es so hart sagen muss aber es wäre wirklich bescheuert und die Effekte würden selbst solchen Forum-Nonnen wie dir nicht gefallen.

      Durch die geringe Menge werden die Kosten sehr stark ansteigen: Wer kann sich an die Computer-Preise vor 10-20 Jahren erinnern?
      Dadurch das man weniger produziert hat man weniger Zeit Erfahrung für neue Technologien zu erforschen: Wer kann sich an alte Hardware erinnern? Meinen ersten RAM konnte durfte ich nicht mit bloßer Hand anfassen ohne mich vorher zu erden.
      Es werden absolut gesehen immer kleinere Technologiesprünge gemacht während der Bedarf steigt.

      Kosten für einen Tomograph konnten vor 10-20 Jahren ein Krankenhaus in den Ruin treiben. Heute kann die Recheneinheit des gleichen Tomographen zu 5% der Kosten hergestellt werden bei vierfacher Auflösung und gleichbleibender Auswertezeit. Man kann sich die Auswerteinheit praktisch Zuhause selber basteln. Für die Rekonstruktion eines Objektes (das damals noch nicht einmal möglich war) von 2048x2048x2048px in 14 bit hätte man mit damaligen Verfahren 100 Jahre gebraucht.

      Und das ist der springende Punkt den ihr beide da oben nicht verstanden habt. Es geht nicht um die kurzfristige Energiemenge sondern um die Summe die verbraten wird. Und dabei stehen die alten Systeme ganz schön schlecht da.

      Beispiel:

      Eine ~O(n³) Aufgabe ( z. B. eine LU Zerlegung oder eine Inversion ) braucht im ersten Schritt

      60min auf einem Computer A der bei Last 200W/h verbraucht = 200W
      180min auf einem Computer B der bei Last 100W/h verbraucht = 300W

      Jetzt lassen wir die zu berechenbare Menge verdoppeln. Dadurch verneunfacht sich die Zeit.

      540min Computer A = 1800W
      1620min Computer B == 2700W

      Dabei ist weder das Beispiel aus der Nase gezogen. Computer B war mein Notebook der laut Spannungsmesser
      http://www.conrad.de/ce/de/product/125331/ENERGIEKOSTENMESSGENERGY-MONITOR-3000
      bei einer Berechnung mit CPU + GPU etwa 90W gebraucht hat.
      Computer A mein i5-760 System nur mit CPU mit etwa 210W.

      Auch ist die Aufgabenkomplexität nicht aus der Luft gegriffen. Eine typische Bildverarbeitung. (Bilderskalierung im Browser) ist O(n²) kommen je Bild noch Layer hinzu dann hat man O(n³). Es gibt auch viel unglücklichere (übliche) Aufgaben.

      Dabei ist mein Notebook mit einem 2x2.8GHZ + Quadro 570M gar nicht mal so schlecht aufgestellt. Dagegen würde das oben zitierte Dingsbums locker die 10-20 fache Zeit brauchen.

      So bratet und bratet und bratet ihr Heinis tag für Tag Sekunde für Sekunde ( behaupte ja nicht das ihr komplexe Berechnungen ausführt. ) bei eurem Browsen / Entpacken / Programme Laden / Programme schließen immer die 10 - 20 fache Zeit die ein heute aktueller Computer braucht

      und es in Augusts Worten zu sagen: Und brennt den armen dritte Welt Kindern die Rohstoffe weg.

      Was noch schlimmer ist dass du Heini dann ankommst, der überhaupt keine Ahnung hat wie die Dinge zusammenhängen, und willst uns mit deinem Halbwissen zurück in die Steinzeit befördern.

      Welche Qualifikation befähigt dich dazu solchen sinnlosen Stuss von dir zu geben? Warum versuchst du Post für Post mit deiner Mutter Theresa Nummer den Leuten irgendwelchen Nonsens vorzugaukeln? Wenn ihr euch das nicht leisten könnt dann ist es doch ok. Dann sagt es auch so. Es ist ja nichts schlimmes daran dass man sein Geld irgenwo anders investieren will/muss.

      Aber auf Teufel komm raus irgendwelchen Nonsens zu erfinden?

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        Von Oh je... am Fr, 13. Januar 2012 um 07:59 #

        Abgesehen von den unsachlichen und lächerlichen Versuchen, mich und meinen Meinungs-Kollegen zu beleidigen, bleibt bei nüchterner Betrachtung von Deinen Argumenten materiell nicht viel über.

        Deine Argumentation stimmt genau so lange, als Du glaubst, immer mehr zu produzieren sei eine Notwendigkeit.
        Das stimmt wohl - aber nur für die Wirtschaft. Für das Überleben der Menschheit trifft dies mit Sicherheit nicht zu.

        Das Problem bei der ganzen Geschichte ist, das sich Menschen wie Du krampfhaft an den traditionellen Paradigmen der Ökonomie festhalten und sich hüten, diese in Frage zu stellen. Genauso vermeiden sie es, die Frage nach dem tatsächlichen Bedarf zu stellen, wobei ein solcher natürlich nicht gleichzustellen ist mit dem "nice to have".

        Manchmal muss man alle sogenannten "gefestigten Erkenntnisse" in Frage stellen und neu beginnen, um wirklich weiterzukommen. Dass der bisher eingeschlagene Weg in eine zumindest ungewisse, wenn nicht katastrophale Zukunft führt, ist mittlerweile hinlänglich bekannt und auch anerkannt.

        Leider kenne ich den ursprünglichen Autor des folgenden Zitates nicht; aber es bringt genau das zum Ausdruck, was uns das Überleben auch in Zukunft ermöglichen wird:
        "Es ginge uns allen besser, wenn weniger Maschinen langsamer laufen würden".

        Grüsse


        August Meier

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          Von blublub am Fr, 13. Januar 2012 um 13:54 #

          Ich bin dann mal der dritte der es sagt: "Wach auf aus deiner Scheinwelt"

          Mein erster Computer von Vobis hat 6000 Mark gekostet. Er hatte OS/2 und CD-ROM. Übersetzt in Euro wären es gefühlt 12000€.
          Seit der Computer für die Massen angeboten wurde wurde er billiger.

          "Dass der bisher eingeschlagene Weg in eine zumindest ungewisse, wenn nicht katastrophale Zukunft führt, ist mittlerweile hinlänglich bekannt und auch anerkannt."

          Vielleicht in deiner Welt. Einer Welt voller Angst dass man von Maschinen ersetzt wird. Ich habe Mitleid mit dir.

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            Von August Meier am Fr, 13. Januar 2012 um 14:51 #

            Ich verstehe ja, dass Deutsch eine schwierige Sprache ist, aber wenn Du Dir meinen Beitrag nochmals zu Gemüte führst, wirst Du feststellen, dass ich nie behauptet habe, Angst davor zu haben, durch eine Maschine ersetzt zu werden, sondern lediglich zu objektiver Betrachtungsweise aufgerufen habe.

            Um es auch für die etwas Unbedarften verständlich auszudrücken:

            Fortschritt ist nicht einfach gut, sondern soll hinterfragt werden. Es ist, wie überall im Leben, immer eine Frage des Masses, ob etwas gut oder schlecht ist.

            Gift in homöopathischen Dosen kann durchaus heilsam sein, in höheren Dosen aber tödlich.

            Ich schliesse hier die Diskussion über Fortschrittsgläubigkeit, Ethik, Ignoranz und Deutschkenntnisse und widme mich wieder Wesentlichem.

            Grüsse


            August Meier

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            Von bliblablubb am Di, 17. Januar 2012 um 15:45 #

            "Übersetzt in Euro wären es gefühlt 12000€."

            In jenen Zeiten war das aber nicht so wichtig.
            Man hat damals gefühlt viel mehr verdient als heute.
            Ein Durchschnittsverdiener hatte damals nach spätestens einem halben Jahr das Geld für einen gut ausgestatteten Rechner oder ein akzeptables Notebook zusammen, die beide so um die 4500 Mark kosteten.

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    Von Jürgen am Do, 12. Januar 2012 um 14:18 #

    > Du hast kein einziges meiner Argumente wirklich widerlegt.

    Es sind auch nicht wirklich Argumente sondern deine Meinung

    > Selbst ein uraltes, 10 Jahre altes Tualatin-Desktopsystem (1,13GHz, 1GB RAM) mit 64MB-Radeon bringt es (ohne Monitor) im Idlemodus auf "nur" 65W.

    Was du offensichtlich gerne überliest ist dass du mit diesem ( ich will es nicht als Computer bezeichnen ) Dingsbums dich so gut wie nie im Idle befindest weil seine Leistung gerade mal stark genug ist. Für richtige Aufgaben muss er anstatt nur 1 Sekunde vielleicht 10 Sekunden oder sogar 20 Sekunden rechnen.

    Dadurch verbrauchst du insgesamt viel mehr. Das ist Tatsache und dazu gibt es schon unzählige Berichte. Da kannst du dir deinen Dingsbums noch so gut reden.

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