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Thema: Mozilla kündigt Unternehmensversion von Firefox an

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Von Jürgen am Do, 12. Januar 2012 um 15:20 #

Komm August, deine Pseudo Sozialschiene ist wirklich fremd am Platz. Geradezu lächerlich.

Was viele von euch Heinis nicht verstehen dass die Erfahrung gute Systeme zu bauen hauptsächlich durch Masse steigt.
http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/gesetz-der-massenproduktion/gesetz-der-massenproduktion.htm

Dadurch braucht man mit der Zeit immer weniger Rohstoffe: Vom ersten Computer der eine Halle bräuchte bis zum heutigen Notebook
Es werden immer weniger gefährliche Stoffe eingesetzt: RoHS, Blei
Die Leute können langfristig beschäftigt werden: Vielleicht auch ihr

Auch dein Pseudoargument von höherer Energiemenge ist auch falsch. Trotz hochgradig exponentieller Technisierung steigt die verbrauchte Energiemenge pro Kopf nicht exponentiell.
http://www.google.de/publicdata/explore?ds=d5bncppjof8f9_&met_y=eg_use_pcap_kg_oe&idim=country:DEU&dl=de&hl=de&q=energieverbrauch+pro+kopf#ctype=l&strail=false&bcs=d&nselm=h&met_y=eg_use_pcap_kg_oe&scale_y=lin&ind_y=false&rdim=country&idim=country:DEU&ifdim=country&tdim=true&hl=de&dl=de

Wie wäre es also wenn du zuerst nachdenkst oder mal recherchierst bevor du hier auf die Tränendrüse drückst.

Das dümmste, aber wirklich das dümmste was man machen kann, ist die Produktion zu drosseln. Tut mir leid dass ich es so hart sagen muss aber es wäre wirklich bescheuert und die Effekte würden selbst solchen Forum-Nonnen wie dir nicht gefallen.

Durch die geringe Menge werden die Kosten sehr stark ansteigen: Wer kann sich an die Computer-Preise vor 10-20 Jahren erinnern?
Dadurch das man weniger produziert hat man weniger Zeit Erfahrung für neue Technologien zu erforschen: Wer kann sich an alte Hardware erinnern? Meinen ersten RAM konnte durfte ich nicht mit bloßer Hand anfassen ohne mich vorher zu erden.
Es werden absolut gesehen immer kleinere Technologiesprünge gemacht während der Bedarf steigt.

Kosten für einen Tomograph konnten vor 10-20 Jahren ein Krankenhaus in den Ruin treiben. Heute kann die Recheneinheit des gleichen Tomographen zu 5% der Kosten hergestellt werden bei vierfacher Auflösung und gleichbleibender Auswertezeit. Man kann sich die Auswerteinheit praktisch Zuhause selber basteln. Für die Rekonstruktion eines Objektes (das damals noch nicht einmal möglich war) von 2048x2048x2048px in 14 bit hätte man mit damaligen Verfahren 100 Jahre gebraucht.

Und das ist der springende Punkt den ihr beide da oben nicht verstanden habt. Es geht nicht um die kurzfristige Energiemenge sondern um die Summe die verbraten wird. Und dabei stehen die alten Systeme ganz schön schlecht da.

Beispiel:

Eine ~O(n³) Aufgabe ( z. B. eine LU Zerlegung oder eine Inversion ) braucht im ersten Schritt

60min auf einem Computer A der bei Last 200W/h verbraucht = 200W
180min auf einem Computer B der bei Last 100W/h verbraucht = 300W

Jetzt lassen wir die zu berechenbare Menge verdoppeln. Dadurch verneunfacht sich die Zeit.

540min Computer A = 1800W
1620min Computer B == 2700W

Dabei ist weder das Beispiel aus der Nase gezogen. Computer B war mein Notebook der laut Spannungsmesser
http://www.conrad.de/ce/de/product/125331/ENERGIEKOSTENMESSGENERGY-MONITOR-3000
bei einer Berechnung mit CPU + GPU etwa 90W gebraucht hat.
Computer A mein i5-760 System nur mit CPU mit etwa 210W.

Auch ist die Aufgabenkomplexität nicht aus der Luft gegriffen. Eine typische Bildverarbeitung. (Bilderskalierung im Browser) ist O(n²) kommen je Bild noch Layer hinzu dann hat man O(n³). Es gibt auch viel unglücklichere (übliche) Aufgaben.

Dabei ist mein Notebook mit einem 2x2.8GHZ + Quadro 570M gar nicht mal so schlecht aufgestellt. Dagegen würde das oben zitierte Dingsbums locker die 10-20 fache Zeit brauchen.

So bratet und bratet und bratet ihr Heinis tag für Tag Sekunde für Sekunde ( behaupte ja nicht das ihr komplexe Berechnungen ausführt. ) bei eurem Browsen / Entpacken / Programme Laden / Programme schließen immer die 10 - 20 fache Zeit die ein heute aktueller Computer braucht

und es in Augusts Worten zu sagen: Und brennt den armen dritte Welt Kindern die Rohstoffe weg.

Was noch schlimmer ist dass du Heini dann ankommst, der überhaupt keine Ahnung hat wie die Dinge zusammenhängen, und willst uns mit deinem Halbwissen zurück in die Steinzeit befördern.

Welche Qualifikation befähigt dich dazu solchen sinnlosen Stuss von dir zu geben? Warum versuchst du Post für Post mit deiner Mutter Theresa Nummer den Leuten irgendwelchen Nonsens vorzugaukeln? Wenn ihr euch das nicht leisten könnt dann ist es doch ok. Dann sagt es auch so. Es ist ja nichts schlimmes daran dass man sein Geld irgenwo anders investieren will/muss.

Aber auf Teufel komm raus irgendwelchen Nonsens zu erfinden?

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    Von Oh je... am Fr, 13. Januar 2012 um 07:59 #

    Abgesehen von den unsachlichen und lächerlichen Versuchen, mich und meinen Meinungs-Kollegen zu beleidigen, bleibt bei nüchterner Betrachtung von Deinen Argumenten materiell nicht viel über.

    Deine Argumentation stimmt genau so lange, als Du glaubst, immer mehr zu produzieren sei eine Notwendigkeit.
    Das stimmt wohl - aber nur für die Wirtschaft. Für das Überleben der Menschheit trifft dies mit Sicherheit nicht zu.

    Das Problem bei der ganzen Geschichte ist, das sich Menschen wie Du krampfhaft an den traditionellen Paradigmen der Ökonomie festhalten und sich hüten, diese in Frage zu stellen. Genauso vermeiden sie es, die Frage nach dem tatsächlichen Bedarf zu stellen, wobei ein solcher natürlich nicht gleichzustellen ist mit dem "nice to have".

    Manchmal muss man alle sogenannten "gefestigten Erkenntnisse" in Frage stellen und neu beginnen, um wirklich weiterzukommen. Dass der bisher eingeschlagene Weg in eine zumindest ungewisse, wenn nicht katastrophale Zukunft führt, ist mittlerweile hinlänglich bekannt und auch anerkannt.

    Leider kenne ich den ursprünglichen Autor des folgenden Zitates nicht; aber es bringt genau das zum Ausdruck, was uns das Überleben auch in Zukunft ermöglichen wird:
    "Es ginge uns allen besser, wenn weniger Maschinen langsamer laufen würden".

    Grüsse


    August Meier

    • 0
      Von blublub am Fr, 13. Januar 2012 um 13:54 #

      Ich bin dann mal der dritte der es sagt: "Wach auf aus deiner Scheinwelt"

      Mein erster Computer von Vobis hat 6000 Mark gekostet. Er hatte OS/2 und CD-ROM. Übersetzt in Euro wären es gefühlt 12000€.
      Seit der Computer für die Massen angeboten wurde wurde er billiger.

      "Dass der bisher eingeschlagene Weg in eine zumindest ungewisse, wenn nicht katastrophale Zukunft führt, ist mittlerweile hinlänglich bekannt und auch anerkannt."

      Vielleicht in deiner Welt. Einer Welt voller Angst dass man von Maschinen ersetzt wird. Ich habe Mitleid mit dir.

      • 0
        Von August Meier am Fr, 13. Januar 2012 um 14:51 #

        Ich verstehe ja, dass Deutsch eine schwierige Sprache ist, aber wenn Du Dir meinen Beitrag nochmals zu Gemüte führst, wirst Du feststellen, dass ich nie behauptet habe, Angst davor zu haben, durch eine Maschine ersetzt zu werden, sondern lediglich zu objektiver Betrachtungsweise aufgerufen habe.

        Um es auch für die etwas Unbedarften verständlich auszudrücken:

        Fortschritt ist nicht einfach gut, sondern soll hinterfragt werden. Es ist, wie überall im Leben, immer eine Frage des Masses, ob etwas gut oder schlecht ist.

        Gift in homöopathischen Dosen kann durchaus heilsam sein, in höheren Dosen aber tödlich.

        Ich schliesse hier die Diskussion über Fortschrittsgläubigkeit, Ethik, Ignoranz und Deutschkenntnisse und widme mich wieder Wesentlichem.

        Grüsse


        August Meier

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        Von bliblablubb am Di, 17. Januar 2012 um 15:45 #

        "Übersetzt in Euro wären es gefühlt 12000€."

        In jenen Zeiten war das aber nicht so wichtig.
        Man hat damals gefühlt viel mehr verdient als heute.
        Ein Durchschnittsverdiener hatte damals nach spätestens einem halben Jahr das Geld für einen gut ausgestatteten Rechner oder ein akzeptables Notebook zusammen, die beide so um die 4500 Mark kosteten.

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