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Mo, 16. Januar 2012, 12:05

Software::Multimedia

Bitwig Studio für Linux angekündigt

Mit »Bitwig Studio« will das gleichnamige Berliner Startup eine kommerzielle Alternative zu bereits existierenden DAW-Lösungen unter Linux, Mac OS X und Windows anbieten. Die Clip-basierte Anwendung verspricht eine leichte Handhabung von Clips, eine modulare Umgebung sowie gemeinsames Arbeiten an einem Projekt über das Netz.

Bitwig Studio

bitwig.com

Bitwig Studio

Bitwig Studio wird eine neue Digital Audio Workstation-Anwendung (DAW) heißen, die existierende Konzepte übernimmt und durch neue Funktionen die Anwender überzeugen will. Die Parallelen zu Ableton Live sind dabei nicht zu übersehen, rekrutiert sich doch der Entwicklerstamm überwiegend aus ehemaligen Mitarbeitern der Berliner Softwarefirma Ableton, die im Premiumbereich der Sequenzerprogramme zu den bekanntesten Anbietern gehört.

Wie mit Live oder den unter Linux bekannten Ardour, Audacity oder Rosegarden, sollen auch mit Bitwig Studio Mehrspuraufnahmen möglich sein. Die Arbeit soll dabei intuitiv erfolgen. Im Gegensatz zu anderen Lösungen verzichtet die neue Applikation auf eine Trennung zwischen MIDI- und Audiospuren. So sollen sich in Bitwig Studio beide in einer Spur bearbeiten lassen. In der Pianorolle können zudem den einzelnen Noten Tonhöhenvariationen, Pannings, Timbres und Lautstärkekurven zugewiesen werden.

Ein weiteres Highlight der Anwendung stellt die Möglichkeit dar, über ein Netzwerk gemeinsam an einem Stück zu arbeiten. Dabei soll es keine Rolle spielen, ob die Anwender in einem lokalen Netz oder über das Internet kommunizieren. Zudem erlaubt Bitwig Studio durch eine modulare Bauweise die Einbindung von eigenen Lösungen. Weitere Funktionen der Anwendung stellen Timestretching in Echtzeit, 32/64-Bit-VST-Unterstützung, Verschachteln von Instrumenten sowie professionelle Instrumente und Effekte dar. Die Anwendung verfügt zudem über Schutzmechanismen, die im Falle eines Absturzes eines Plugins die weitere Arbeit erlauben.

Bitwig Studio wird laut Aussagen des Herstellers für Linux, Mac OS X und Windows verfügbar sein. Ein genaues Veröffentlichungsdatum sowie Preise gibt es noch nicht. Wer allerdings das Programm vor der finalen Freigabe ausprobieren möchte, kann sich zu einem Betatest anmelden.

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