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Mi, 18. Januar 2012, 21:35

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat Enterprise Virtualization 3.0 verfügbar

Der Linux-Distributor Red Hat hat eine stabile Version seiner Virtualisierungslösung Enterprise Virtualization veröffentlicht. Version 3.0 will durch Vorteile in den Bereichen Leistung, Skalierbarkeit, Sicherheit, Verwaltung und Kosten punkten.

Red Hat Enterprise Virtualization für Server kam bereits im November 2009 auf den Markt, Mitte 2010 folgte Red Hat Enterprise Virtualization für Desktops. Seitdem ist laut Aussage des Herstellers das Interesse am Virtualisierungsportfolio sowohl bei Unternehmen als auch bei den Partnern von Red Hat deutlich gestiegen. Rund 50 Prozent der größten Kunden von Red Hat haben Red Hat Enterprise Virtualization getestet oder verwenden die Lösung bereits produktiv.

Mit der neuen Version seiner Virtualisierungslösung stellt Red Hat nun eine Aktualisierung vor, die über zahlreiche Funktionen für die Verwaltung verfügt und durch hohe Leistung und Skalierbarkeit für Linux- und Windows-Umgebungen überzeugen will. Die Verwaltungstechnologien wurden unter dem Namen oVirt unter eine freie Lizenz gestellt.

Die Basis der Lösung stellt der Hypervisor KVM dar, der bis zu 128 logische Prozessoren und bis zu 2 TB RAM für Host-Systeme sowie 64 virtuelle CPUs und ebenfalls maximal 2 TB RAM für Gäste unterstützt. Der Netzwerk-Code von KVM wurde in den Linux-Kernel verlagert, womit dessen Geschwindigkeit deutlich steigen soll. Die neue Funktionalität der transparenten Huge Pages des Kernels soll die Geschwindigkeit weiter erhöhen. Für weitere Verbesserungen sollen der paravirtualisierte Interrupt-Controller und asynchrone Ein- und Ausgabe sorgen.

Die Managementlösung für Red Hat Enterprise Virtualization 3.0 besteht jetzt aus einer Java-Applikation, die mit der JBoss Enterprise Application Platform und Red Hat Enterprise Linux 6 läuft. Sie enthält über 1.000 neue Funktionen, Erweiterungen und Verbesserungen, einschließlich eines Power-User-Portals für Self-Service Provisioning, RESTful API und lokalen Speicher.

Eine integrierte Berichtsfunktionalität erlaubt es in Red Hat Enterprise Virtualization 3.0, die Nutzung der VMs auszuwerten. Das Remote-Protokoll SPICE bietet WAN-Optimierungen und Geschwindigkeitssteigerungen, die unter anderem durch dynamische Kompression und automatischen Abgleich der Desktop-Effekte und Farbtiefen erreicht werden. Die neue SPICE-Version soll zudem Linux-Desktops besser unterstützen. Weitere Verbesserungen sind mehrstufige Administrationsfunktionen für große Installationen und neue lokale Speichermöglichkeiten.

Ausführliche Details zu der neuen Version, einschließlich einer vollständigen Liste aller Funktionen, und eine kostenlose, 60 Tage einsetzbare Testversion der Virtualisierungsplattform stehen ab sofort auf der Seite des Unternehmens zum Bezug bereit.

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