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Do, 19. Januar 2012, 13:38

Software::Virtualisierung

Cloud-Verwaltung OpenNebula 3.2 veröffentlicht

Das OpenNebula-Projekt hat seine freie Cloud-Verwaltungs-Software in der Version 3.2 veröffentlicht. Das Projekt kann genutzt werden, um öffentliche, private oder hybride Cloud-Umgebungen einzurichten und zu überwachen, die auf VMware, Xen und KVM basieren.

Self-Service-Portal für Endbenutzer in OpenNebula 3.2

OpenNebula Project

Self-Service-Portal für Endbenutzer in OpenNebula 3.2

Wie die vorangegangenen Versionen wurde OpenNebula 3.2 nach einem planetarischen Nebel benannt und trägt den Codenamen Red Spider Nebula (NGC 6537). Die Cloud-Verwaltung unterstützt nun VMware-basierte Datenzentren ohne weitere erforderliche Hilfsmittel oder Konfigurationen. Entsprechende Umgebungen lassen sich zur Laufzeit migrieren, es sind erweiterte Kontextualisierungen möglich und VMware-Abbilder sowie -Netzwerke können mit OpenNebula verwaltet werden.

Ein neues Self-Service Portal stellte eine browserbasierte Oberfläche für Enbenutzer bereit, die bereits existierende GUIS wie OpenNebula Sunstone (Datenzentrum-Operationen) und OpenNebula Zones (Zonenverwaltung) ergänzt. In der Nutzer- und Gruppenverwaltung lassen sich virtuelle Ressourcen leichter gemeinsam nutzen.

Die OpenNebular-Entwickler schlossen mehrere Sicherheitslücken und führten neue Authentifizierungstreiber ein. Anwender können jetzt unter anderem nicht mehr selbst bestimmen, welchen Authentifizierungstreiber sie benutzen. Für Cloud-Servces wurden Authentifizierungsmechanismen eingeführt, die spezielle Server-Nutzer verwenden. Diese dürfen sich unter Verwendung von symmetrischen Schlüsseln oder x509- Zertifikaten im Namen anderer Nutzer authentifizieren. Authentifizierungs-Tokens werden im Cache vorgehalten, um die Authentifizierung mit manchen Treibern zu beschleunigen.

OpenNebula wurde in vielen Bereichen benutzerfreundlicher. Die global anwendbaren Richtlinien Packing, Striping, Load-aware und Custom helfen Administratoren, die Ressourcen eines Datenzentrums optimal zu nutzen. Abbilder und virtuelle Netzwerke sind auf Wunsch vieler Anwender wieder über einen Namen ansprechbar. VLANs werden an den Lebenszyklus einer virtuellen Maschine (VM) gekoppelt und sind so einfacher zu handhaben, wenn eine VM migriert oder wieder hergestellt wird. Netzwerkdefinitionen wurden flexibler und IP-Zuordnungen können für bestimmte Geräte im VLAN reserviert werden, z.B. Gateways.

Die Sunstone-Oberfläche wurde überarbeitet und OpenNebula Zones mit mehreren neuen, in Rückmeldungen gewünschten Funktionalitäten versehen. Zu diesen gehört die Ruby API ZONes Api (ZONA), die eine Schnittstelle für den Zone-REST-Server bereitstellt. Ferner wurden die Dialoge der GUI angepasst und die Sicherheit gespeicherter Zonen-Passwörter verbessert.

OpenNebula steht unter der Apache License 2.0. Die APIs der aktuellen Version sind zu denen in OpenNebula 3.0 kompatibel. Die Software kann als Quelltext oder Binärpaket für viele Distributionen im Downloadbereich des Projekts bezogen werden.

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