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Mo, 23. Januar 2012, 14:17

Software::Entwicklung

Rails 3.2.0 erlaubt schnellere Entwicklung

Das auf Ruby basierende Webapplikationen-Framework Rails ist mit geringer Verspätung in der Version 3.2 erschienen. Rails wurde 2003 von David Heinemeier Hansson entwickelt und steht unter der MIT-Lizenz.

David Heinemeier Hansson

Zu den wichtigsten Neuerungen in Ruby on Rails 3.2 zählen ein deutlich schnellerer Entwicklungsmodus und eine Explain-funktion für mit Active Record generierte Datenbankabfragen. Die Geschwindigkeitssteigerung der aktuellen Rails-Version wird unter anderem erreicht, indem Klassen nur noch neu geladen werden, wenn sich die Datei geändert hat, die sie aufruft. Die Änderung soll vor allem bei größeren Anwendungen spürbar sein. Das Framework nutzt nun die flinkere Journey-Engine für das Routing und kann auf Seiten integrierte Links schneller generieren.

Mit der Explain-Funktionalität für Datenbankanfragen können Entwickler prüfen, ob die richtigen Indexe verwendet werden oder warum eine Abfrage langsam ist. Bei Abfragen, die im Entwicklungsmodus länger als eine halbe Sekunde brauchen, wird die Explain-Funktion automatisch aufgerufen. Die Entwickler implementierten in Rails 3.2 einen Tagged-Logger, mit dem sich in Multi-User-Anwendungen nachvollziehen lässt, wer was gemacht hat.

Mehrere Rails-Komponenten wie Action Mailer, Action Pack, Action View etc. wurden aktualisiert und überarbeitet. Gleiches gilt für Active Record und damit verbundene Bestandteile. Alle Änderungen können in den Veröffentlichungsnotizen nachgelesen werden.

Rails 3.2 ist die letzte Version des Frameworks, das Ruby 1.8.7 unterstützt. Zukünftige Versionen erfordern mindestens Ruby 1.9.3. Ruby on Rails 3.2 kann von Github heruntergeladen werden. Bestehende Anwendungen lassen sich aktualisieren, indem das zugrundeliegende Gemfile angepasst wird.

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