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Di, 24. Januar 2012, 08:54

Software::Distributionen::OpenSuse

Support für Opensuse 11.3 beendet

Die Unterstützung der Version 11.3 von Opensuse ist wie angekündigt seit 20. Januar 2012 beendet.

en.opensuse.org

Opensuse Linux 11.3 wurde im Juli 2010 veröffentlicht und erhielt bis jetzt eine Reihe von Sicherheitsupdates. Benutzer der alten Version sollten allerdings spätestens jetzt über eine Migration ihrer Systeme auf eine neue Version der Distribution nachdenken. Wie das Projekt bekannt gab, wurde am 20. Januar 2012 die Unterstützung eingestellt. Von nun an wird es keine weiteren Sicherheitsupdates mehr für Opensuse 11.3 geben und Opensuse 11.3 wird offiziell nicht mehr gepflegt.

Anwender, die weiterhin eine offizielle Unterstützung erhalten wollen, werden angehalten, eine neuere Version der Distribution zu nutzen oder auf eine Unternehmensvariante zu wechseln. Für die aktuellen Versionen Opensuse 11.4 und Opensuse 12.1 wird das Projekt weiterhin Sicherheitsupdates anbieten. Der Support soll bei Opensuse 11.4 am 15. September 2012 und bei Opensuse 12.1 am 15. Mai 2013 enden.

Der Support-Zeitraum für Opensuse 11.3 lag wie vorgesehen bei 18 Monaten. In dieser Zeit wurden 581 Updates veröffentlicht, davon waren 358 Sicherheitsupdates, die restlichen optional. Es wurden 92 Updates mehr herausgegeben als bei Opensuse 11.2. Viele der behobenen Sicherheitslücken betrafen Desktop-Programme wie Seamonkey, Firefox, Thunderbird, Flash Player, Acrobat Reader, Opera und Wireshark. Aber auch OpenJDK 6, OpenSSL, BIND, Tomcat 6, Exim, DHCP und ClamAV waren mehrfach betroffen. Neun Updates betrafen den Kernel, wobei allerdings 123 einzelne Sicherheitslücken geschlossen wurden.

Opensuse 11.3 wird anders als Opensuse 11.2 und 11.1 nicht im Zuge des Evergreen-Projektes weiter gepflegt. Die Mitarbeiter des Projektes sind schon mit den Versionen 11.1 und 11.2 kaum in der Lage, alle Updates bereitzustellen, und planten sowieso nicht, dies für alle Opensuse-Versionen zu betreiben. Das Team erwägt allerdings, aus Opensuse 11.4 eine LTS-Version zu machen. Auf diese Weise würde eine Version ohne Gnome 3 und Systemd noch eine Weile unterstützt. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

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