gnome3 ist eine komplette fehlentwicklung in die falsche richtung. voellig unbrauchbar. gnome 3.2 versucht die groebsten fehler zu bereinigen... es bleibt aber weitestgehend ein versuch, mehr nicht. welche deppen haben eigentlich gnome3 erfunden? zwei 14jaehrige, pickelgesichtige jungentwickler im colarausch? haben die vorher keine machbarkeits- bzw. benutzerstudie durchgefuehrt?
zum glueck versucht mint diese fehler zu korrigieren!
ich benutze gnome3 jetzt seit ca. 3 monaten und finde es eigentlich sehr gut.
Endlich mal was Neues, nicht mehr diese veralteten "Windows 95" Menüs. Und: Im Vergleich zu Unity ist es durchaus konfigurierbar und vor allem stabiler. Natürlich kann man noch einiges verbessern (ein Fenster zu minimieren macht keinen Spaß), aber die Entwicklung ist ja nicht beendet.
Cinnamon ist nett, aber meiner Meinung nach leider eher ein Versuch, eine alte Entwicklung beizubehalten.
Ich mochte an Linux immer das Konzept, daß es schneller mal was neues gibt.
>Ich mochte an Linux immer das Konzept, daß es schneller mal was neues gibt.< Das ist ja das Schöne: Jeder, der ganz vorn mit dabei sein will, kann Gnome 3.3beta, KDE 4xy oder meinetwegen Unity installieren. Alles funktioniert friedlich zusammen auf der selben Maschine. Jeder nach seiner Façon... (passend zum Alten Fritz seinem Geburtstag heute [):-) )
Leider sind die Zeiten vorbei, in denen ich jeden Trend und jede neue Benutzeroberfläche auf meinen eigenen Linuxrechnern gleich ausprobieren kann. Dazu ist Linux jetzt viel zu viel Arbeitsmittel. Jedoch andere wollen das (und manchmal auch ich selber) - und das tolle ist: Es geht auch! Daran hat sich nichts geändert - ist eher vielseitiger geworden.
Von Gnome 3 hasser am Mi, 25. Januar 2012 um 00:03 #
Cinnamon ist nett, aber meiner Meinung nach leider eher ein Versuch, eine alte Entwicklung beizubehalten.
LOL, du wirst irren. Denn die Usability des Gnome 2 Desktop ist zeitlos, weswegen es Desktopfeelings wie Gnome 2 und Cinnamon auch noch in 100 Jahren geben wird.
Ich mochte an Linux immer das Konzept, daß es schneller mal was neues gibt.
Leute wie du rennen auch sicher jedem Hype nach und sorgen dafür, daß neue Konsumgüter gekauft werden und die alten, aber guten und funktionstüchtigen Produkte einfach weggeworfen werden. Insofern hast du mir nicht viel zu sagen, denn die Meinung solcher Hypenachrennleuten, die immer das tun, was die Werbung ihnen einbläut, gewichte ich ziemlich nachrangig.
> Insofern hast du mir nicht viel zu sagen, denn die Meinung solcher Hypenachrennleuten, > die immer das tun, was die Werbung ihnen einbläut, gewichte ich ziemlich nachrangig.
Nein, ist es nicht und das ist ja das schlimme an der Geschichte. Schau dir doch mal zB. die aktuellen Zahlen von Apple an.
Genau da liegt das Problem. Die Leute die aus Konsumsucht immer neues brauchen, brauchen nichts gutes, sie brauchen halt nur was neues.
Praktische Sachen bleiben auf der strecke, denn Leute die sowas wollen sind Langweiler und bei ihnen sind weder Geld noch Lorbeeren abzumelken.
Da kann man keine Benutzbarkeitsstudie durchführen, weil der Benutzer bis dahin ja noch gar nicht weiß, was ihm fehlt! Und so wie du argumentierst, weißt du das auch nicht.
Es spricht ja nichts gegen neues. Das Problem sind eher die halbfertigen Sachen, die mit KDE4 & Gnome 3 auf den Benutzer losgelassen werden, und man sich einen Sch**** um das Feedback kümmert. Im Gegenteil man ist inzwischen sogar der Meinung das User nur stören, und doch von nichts die Ahnung haben.
Das ist aber fein, das sie ihre privaten Ideen verwirklichen dürfen; das Weglaufen der User es stört sie dabei auch nicht, warum auch...
Jeder andere Entwicklungsbude macht Studien bzgl. Bedienbarkeit, Konfigurierbarkeit, Erlernbarkeit und Kundenwünsche *g* Ok, Kundenwünsche ... die Firmen welche ich kenne setzen (fast alle*) auf KDE
Hinter Gnome3 steckt vor allem Red Hat. Alle von Dir aufgelisteten "Gnome-Leute" werden von Red Hat bezahlt. Wer sich also für die Gnome3-Shell bedanken möchte (viele Ubuntunutzer würden das bestimmt sehr gerne tun), der sollte zu allererst Red Hat danken.
Ubuntu hätte nur dann Einfluss auf die Gnomeentwicklung nehmen können, wenn sie mit Upstream auch zusammengearbeitet und vor allem Code beigetragen hätten. Haben sie aber nicht und so haben sie jetzt verdientermaßen ihren "Unity-Salat".
Das alles wird Gnome2 aber nicht mehr helfen. Ruhe in Frieden, Gnome2.
Von Gnome 3 Hasser am Mi, 25. Januar 2012 um 00:07 #
Interview with Owen Taylor, maintainer of GNOME Shell GNOME-Designer Jon McCann about the future of GNOME3 Jakub Steiner, Principal Visual Designer at Redhat
Also eher Ende 30 und langjährige, erfahrene Gnome-Leute.
Alles nur eine Frage des Geldes. Wer käuflich ist und für Unternehmen die Designentscheidungen des Unternehmens entwickelt, der würde auch für Microsoft entwickeln, wenn das finanzielle Angebot und die Geldkoffer stimmen.
Alles nur eine Frage des Geldes. Wer käuflich ist und für Unternehmen die Designentscheidungen des Unternehmens entwickelt, der würde auch für Microsoft entwickeln, wenn das finanzielle Angebot und die Geldkoffer stimmen.
Du weist aber schon, dass das was du hier so abfällig beschreibst, gemeinhin als Arbeitsverhältnis bezeichnet wird? Wenn du mal mit der Schule fertig bist, wirst du dich auch in ein solches begeben müssen.
Von Gnome 3 hasser am Mi, 25. Januar 2012 um 09:53 #
Jeder kann zu einem Arbeitsangebot nein sagen, das haben auch manche Physiker bei der Frage, ob sie an der Atombombe mitentwickeln wollen, schon hingekriegt.
Und ich würde ganz sicher kein Open Source Projekt fehlentwickeln, sondern mich dann ganz schnell nach einem anderen Projekt und anderem Arbeitgeber umsehen oder eben Überzeugungsarbeit leisten, daß es keinen Sinn macht, Geld für Unfug rauszuschmeißen.
Diesen Schritt hat man immer und gerade als Ingenieur, ob im Bereich Mechanik oder Software, hat man erst Recht die moralische Pflicht, sein Handeln zu überprüfen und auch mal nein zu sagen. Das gilt insbesondere dann, wenn man als Ingenieur dazu angehalten wird Sollbruchstellen in das Produkt einzubauen, damit es schneller kaputt geht, oder wenn man als Software Entwickler an der KI von militärischen Drohnen und sonstigen Waffensystemen arbeiten soll. Man ist schließlich nicht Ingenieur geworden um jede Drecksarbeit zu machen, sondern um sich die Arbeit aussuchen zu können. Wer jede Drecksarbeit machen will, der kann sich das Studium sparen und auch einfacher Arbeiter oder Putzfrau werden, damit entgeht man den meisten moralischen Fragen in verantwortlicher Position für die gesamte Menschheit. Ohne den Ingenieur ist der BWLer nix.
"Wer jede Drecksarbeit machen will, der kann sich das Studium sparen"
Das geht auch mit Studium und ist bestimmt nicht immer eine Frage des Wollens. Ich glaube, der Ingenieursschweinezyklus hat an den Unis schon wieder eingesetzt. In ein paar Jahren haben wird dann wieder arbeitslose Ingenieure ohne Ende, so wie in den 90ern, Leute, die dann für nichts studiert haben. Mehr als Drecksarbeit wird da vielfach nicht über bleiben, immer vorausgesetzt, man nimmt diese überzählig ausgebildeten Akademiker dafür überhaupt noch.
Von Forenunsinn-Genieser am Mi, 25. Januar 2012 um 14:39 #
Dieser Beitrag ist der mit Abstand sinnbefreiteste des noch so jungen Jahres. Danke, wir waren höchst entertaint. Ich hoffe du weist, dass es deine moralische Pflicht ist, das im Laufe des Jahres noch zu toppen.
Von Gnome 3 Hasser am Mi, 25. Januar 2012 um 20:35 #
Ach ja, dann schau dir mal die Dokumentation "Plug & Pray" an, in der Joseph Weizenbaum (ich hoffe der Mann ist dir ein Begriff) über die moralische Pflicht von Informatikern, Mathematikern und Wissenschaftlern redet auch mal nein zu sagen. http://www.plugandpray-film.de/
Auch solltest du dir noch diese Doku anschauen, um etwas über die moralische Verantwortung von Ingenieuren zu lernen, die sie in unserer Welt haben sollten: http://videos.arte.tv/de/videos/kaufen_fuer_die_muellhalde-6341726.html
Beide Dokus kamen erst kürzlich im TV und sollten dementsprechend auch bald wiederholt werden.
Das Reden von Moral u.ä. hört meist dann auf, wenn man froh ist, übrhaupt einen Job oder Berufseinstieg gefunden zu haben. Warten Sie es nur ab, Herr Ingenieursstudent.
Von der allgemeinen Aussage ("Man muss nicht jeden Dreck mitmachen.") mal abgesehen, die ich ja noch teilweise nachvollziehen kann, hätte ich eine kleine Frage, die zugegebenermaßen etwas offtopic ist, aber egal...
Woher nimmst Du Dir das Recht, darüber zu urteilen, wer Drecksarbeiten verrichten kann / muss, und wer nicht? Ich bin nicht-Studierter und arbeite in einem internationalen Unternehmen, welches u.A. Vertriebsspezialisten unter seine Fittiche nimmt. Die Arbeitsbedingungen sind top, die Arbeit macht Spaß.
Also wäre es sicher angebracht, vom hohen akademisch gebildeten Ross runter zu kommen. Klar ist es in dieser Gesellschaft ein übliches Bild, aber es gibt nunmal leider nach wie vor Ausnahmen. Und das wird sich glücklicherweise auch nie ändern.
Von Ein Gnome-Shell-Fan am Fr, 3. Februar 2012 um 23:49 #
gnome 3.2 versucht die groebsten fehler zu bereinigen
Welche? Zähl mal auf. Weder das dunkle Theme für Video und Grafikanwendungen noch das zuletzt geöffnete Dateien Verhalten beim Speichern und öffnen kenne ich so von Gnome 2.
Ich kann keine Anzeichen finden die alte Gnome2 Usability wiederherzustellen. Vielleicht verwende ich aber auch nicht den selben Gnome 3.2 wie du.
LMDE? Verflucht ruhig drum geworden und die paar die ich kenne, die es mal auf dem Rechner drauf hatten sind sind wohl alle inzwischen wieder zu Unstable/Testing zurück. Jedenfalls die, die sich mehr oder weniger ernsthaft damit beschäftigen.
Von schionatulander am Mi, 25. Januar 2012 um 16:30 #
Das ist nicht ungewöhnlich bei rolling distribution, gerade wenn andere von Mint betreute Distributionen neue Ausgaben schieben (Main, KDE). Sobald Gnome 3 in Debian testing rutscht, wird es auch dort zu größeren Umbrüchen kommen.
Aber ich glaube das liegt hauptsaechlich an der Funktion des "Herauszoomens" wenn ich mit der Maus in die oebere linke Ecke des Bildschirms fahre. Dann kann ich die Fenster in Miniaturansicht schoen verschieben und managen. Wenn man sich mal daran gewoehnt hat, kommt man nicht mehr los davon. Geht das mit Cinnamon auch? Selbst unter Unity habe ich keine solche Funktion gefunden. Da ist es meines Wissens auf die Super-Taste gebunden und auch im Konfigurationsmenue habe ich eine Option gefunden, die genau dies bewirken sollte. Leider klappte dies aber bei mir nicht.
Von Gnome 3 Hasser am Mi, 25. Januar 2012 um 00:11 #
Dann kann ich die Fenster in Miniaturansicht schoen verschieben und managen.
Blöd nur, daß gezoomte Fenster nicht die genauen Größen wiedergeben und daher nicht genau positioniert werden können, um den maximalen Platz auszunutzen.
Das ganze wäre nicht nötig gewesen, wenn man den stabilen und komfortablen GNOME2 einfach weiter entwickelt hätte. Warum zum Teufel hört diese Hilfeschreie niemand von den GNOME-Murksern?
Viele Benutzer (wie ich) finden Gnome 3 sehr gut. Gnome 3 ist meiner Erachtung nach das beste was es je am Desktop gab. In kürze werde ich vermutlich auch auf meinem produktiv System auf Gnome 3 umsteigen.
Nur weil ein paar Leute in den Foren auf Gnome 3 schimpfen, heißt das nicht, dass Gnome 3 nicht der richtige Weg ist.
Gnome bekommt nun das gleiche Geschrei ab wie seinerzeit KDE. KDE4 incl. Nepomuk möchte ich nicht mehr missen. Gnome3 wird sicher auch Erfolg haben. Es ist erschütternd zu sehen, daß so viele Linuxer an völlig veralteter Software klebenbleiben! Wie soll da noch etwas Neues entstehen?
Neues braucht man nicht, wenn man keinen Nutzen davon hat, sondern lediglich Nachteile (mehr Speicherverbrauch, mehr Plattenplatz, eine Horde neuer Bibliotheken mit neuen Sicherheitslücken).
Neues ist nicht per se gut, und altes nicht per se schlecht. Aber das weiss man mit 16 noch nicht.
Möglich das es so ist, aber eine evolutionäre Entwicklung ist mir persönlich lieber als eine Revolution ohne Not und vor allem Sinn. KDE3 war schneller, stabiler und die meisten kamen damit sehr gut zurecht. KDE4 ist aufgebläht, unübersichtlich und noch immer nicht stabil. Auf der positiven Seite steht die Optik und der Traum vom besseren Desktop, allerdings nicht heute eher Morgen bzw Übermorgen.
Von ich bin älter am Di, 24. Januar 2012 um 16:12 #
Was ist denn veraltete Software? Wie definiert man nicht-veraltete Software?
[a] Sie ist anders, ohne das der Softwarebenutzer es merkt [b] Der Quellcode der Software hat einen aktuellen Zeitstempel [c] Es werden unsinnige Ideen verwirklicht
Von ich noch mehr am Di, 24. Januar 2012 um 17:29 #
Warum macht man solch tolle Innovationen nicht mal bei Dingen des täglichen Gebrauchs? Z.B. mal die Bedienung vom Auto verändern, das gaspedal mal als mittleres Pedal und der Kupplungsauslöser am Handbremshebel? Wo bleibt der Fortschritt?
Das ist doch kein Fortschritt. Ein Auto ohne Lenkrad und ohne Pedale, das trotzdem funktioniert, das wäre Fortschritt. Autos sind im Hinblick auf die tatsächliche Weiterentwicklungsgeschwindigkeit zur Zeit mit das technologisch Rückständigste, was bisher in der menschlichen Technikgeschichte vorgekommen ist. Fast null Innovation, durchweg nur werbeverbrämter Technobabble auf Grund von kriechender technologischer Minimalweiterentwicklung.
Ich habe nichts gegen neues, aber was mir gewaltig stinkt sind diese halbfertigen und ständigen Baustellen, die released werden. Die Ideen sind ja nicht schlecht, nur der Zustand in dem sie ausgeliefert werden ist einfach nur zum K*****!
"KDE4 incl. Nepomuk möchte ich nicht mehr missen. "
Es widerspricht der Linuxphilosophie, Nepomuk nicht optional bzw. deinstallierbar anzubieten. Nepomuk in die kdebase-runtime hineinzunehmen, ist schlichtweg Hybris.
Ich finde es immer schade, wenn es einen Fork bei freier Software gibt. Mal unabhängig davon, was die Ursachen sind.
Cinnamon ist für Gnome 2 Nutzer sicher sehr interessant aber hat es auch die Kraft langfristig zu überleben? Wäre vielleicht besser gewesen etwas kompatibler zu Gnome 3 zu bleiben um Themes und andere Ressourcen weiter nutzen zu können.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass bei Forks meistens ein Projekt irgendwann in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.
... na dann hoffen wir mal, dass die eigenbrötler, die GNOME3 an sämtlichen userwünschen vorbeientwickeln in der beudeutungslosigkei verschwinden ...
Damit sage ich im übrigen nicht, dass es nicht leute gibt, denen der GNOME3 schuh passt, sondern lediglich, dass GNOME3 entwickler gegenüber usernachfragen komplett inert sind ... was u.a. ja zu cinnamon geführt hat. Insofern ist das einer der wenigen forks, die ich uneingeschränkt begrüße.
Den Fork gibt es, weil Mint sein Geschäftsmodell rund um einen Gnome-Desktop mit Gnome2-Feeling aufgebaut hat und sie nicht Jahre warten können, bis Upstream zur gleichen Meinung gekommen ist. Forks sind im freien Softwarebereich ganz normal, vor allem dann, wenn die betreffenden Entwickler gar nicht produktiv miteinander kommunizieren (möchten).
Von Gnome 3 Hasser am Mi, 25. Januar 2012 um 00:18 #
Cinnamon ist für Gnome 2 Nutzer sicher sehr interessant aber hat es auch die Kraft langfristig zu überleben? Wäre vielleicht besser gewesen etwas kompatibler zu Gnome 3 zu bleiben um Themes und andere Ressourcen weiter nutzen zu können.
Wetten das Cinnamon Gnome 3 von der Nutzer- und Entwicklerzahl verdrängen wird?
Das ist bis jetzt nur der Anfang, Cinnamon wird je weiter die Entwicklung läuft explosionsartig neue user gewinnen und somit auch neue Entwickler anziehen und auch von Gnome 3 wegziehen.
Gnome 3 wird es genauso wiederfahren, wie XFree86 früher.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass bei Forks meistens ein Projekt irgendwann in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.
Das ist richtig, und dieses Projekt wird Gnome 3 sein. Wirst schon sehen.
eine schoene zusammenfassung, dass z.b. ubuntu durch ihren mist aka unity? an boden verliert. ebenfalls gnome3! am anwender vorbeientwickelt. vollkommen hirnlos.
statistisch betrachtet fuehrt kde4/3 it uber 50% die desktops an. warum wohl? weil gnome3 besser ist? mitnichten. dies koennen nur realitaetsverweigerer behaupten.
also ist der mint weg der richtige, da er versucht das desaster zu entflechten.
Was Nickles da schreibt, ist seine Meinung. Mehr nicht. Früher hat er die Windowswelt mit seinem unterhaltsamen, brachialen Anarchoschreibstil überzogen, jetzt ist eben auch noch Linux dran. In diesem Text wird allerdings irgendetwas von irgendwelchen Abwärtstrends gefaselt und das, ohne auch nur eine verlässliche Zahl vorzulegen. Ein bisschen dünn, das Ganze. Wie misst man denn den Erfolg kostenloser Linuxdistributionen? Mit Distrowatch? Ho ho ho! Eher mit Downloadstatistiken und Statistiken der Updateserver.
Ich bin damals auch zu Linux Mint 11 gewechselt, von daher hat er nicht ganz unrecht. Linux Mint hat mich dazu überrascht, wie vernünftig man den Gnome doch konfigurieren kann. Seitdem benutze ich halt GNOME 2. Aber Gnome 3, ist genauso wie KDE4 & Unity, einfach nur gruselig. Baustelle, Baustelle, Baustelle,...
Von ich bins auch am Mi, 25. Januar 2012 um 10:03 #
Hallo Leute,
ich bin echt überrascht, wie viele hier einen Beitrag dazu abgeben. Das überrascht mich und erschreckt mich gleichzeitig.
Was genau findet ihr denn so Tolles an dem Gnome? Ich selbst finde diesen Gnome altbacken, der Dateimanager von Gnome- den leider auch Firefox seit Version 2 u.a Programme damit benutzen, umständlich zu bedienen. Die Gnome-Konsole ist auch nur ein billiges Xterm mit Rand.
Von Na und ich erst am Mi, 25. Januar 2012 um 10:25 #
An Gnome ist genau soviel der Rede wert wie an jedem anderen Desktop auch. Die breite schweigende Masse benutzt ihn einfach. Auf der anderen Seite gibt es halt eine Hand voller Schreihälse welche der Meinung sind alles kaputt zu diskutieren was nicht in ihre kleine Welt passt. Wenn du dir z.B. diesen Thread anschaust hat von 55 Beiträgen (z.Z.) alleine 14 Beiträge der Gnome 3 Hasser verfasst. Das ist exemplarisch für diese Art von Diskussionen, egal um welchen Desktop es sich handelt.
Und ich lese diese Threads auf Grund ihres hohen Unterhaltungswertes überaus gerne.
Von Gnome 3 Hasser am Mi, 25. Januar 2012 um 10:42 #
Gnome 2 ist das beste Desktop Environment unter Linux, denn es ist effizient, konsistent, schlicht und doch schön, läuft ohne 3d Beschleunigung, ist nicht überladen sondern so funktioniell und leistungsfähig wie man es braucht, also genau richtig bzw. einfach perfekt.
Was an dem Dateimanger oder Dateimenü umständlich zu bedienen sein soll, das mußt du erstmal erläutern. Ich finde den/das Klasse.
Das File Open Menü von KDE ist dagegen total überladen, wozu soll die Zoomleiste gut sein? Entweder das Fenster ist groß genug und alle aufgelisteten Dateien passen rein, dann lese ich das direkt ab, oder ich scrolle, wenn es nicht mehr reinpaßt. Aber auf den Dateinamen größer zu zoomen sorgt nicht dafür, daß man mehr Informationen erhält, es bleibt der gleiche Dateinamen. Eine völlig unnötige Funktion, die nur zu einem überladenen Open File Dialog führt. Aber das eigentlich schlimmste in den ganzen KDE File Open Dialogen ist, daß die Dateianzeigen horizontal gescrollt werden. Das ist ein völliger wiederspruch zu der Richtung des Mausrads und es erschwert die Suche, weil die Anfangsposition der Listeneinträge sich ständig auf der horizontalen Ebene ändert. Es ist nie passgenau am Rand ausgereichtet, sobald man scrollt. Entweder man ist zu weit links oder zu weit rechts. Bei Gnome 2 ist das dagegen genial. Da werden die Dateieinträge vertikal durchgecrollt und die Namen sind am linken Rand fest ausgerichtet. Das erleichtert das Finden ernorm.
Wie du also siehst, kann ich auch begründen warum Gnome 2 besser als KDE ist.
Die Gnome-Konsole ist auch nur ein billiges Xterm mit Rand.
Eine Terminalfenster muß auch nicht mehr sein als ein Terminalfenster. Gut, Gnome-Terminal beitet noch so Sachen wie Transparenz, aber das habe ich schon immer als unnötige Spielerrei empfunden. Mir reicht eine feste Hintergrundfarbe von der sich die Vordergrundfarben gut abheben und die Schrift sich gut lesen lassen und das bietet Gnome-Terminal. Da gibt's nichts zu meckern.
Auch gedit ist ideal. Es ist keine Wollmilchsau die mit jedem IDE Programmer & Sonstigem Feature zugekleistert ist und daher für eine sehr schnelle Reaktionszeit beim Starten sorgt. Mal ne Textdatei öffnen, in gedit kein Problem und ich finde mich darin super zurecht. Wenn ich mehr will, dann nehme ich Geany oder eine richtige IDE.
Auf die Gefahr hin, das ich hier einen Zwölfjährigen widerspreche:
> Gnome 2 ist das beste Desktop Environment unter Linux, Es gibt nicht den "Besten". Jemand der auf Ressourcen achten muss, findet ihn überhaupt nicht gut. Ein Design-Fan ebenfalls nicht. Gnome ist schlicht, ok. Schön? ......... Alle DE's -außer vielleicht Glasfish - laufen auch ohne 3D-Beschleunigung.
Datei-öffnen ist nicht überladen, sondern praktisch: Es bietet dir die Auswahl an, wie eine Datei entsprechenden Typs zu behandelt ist, wie Öffnen, Bearbeiten, Archivieren etc. Außerdem ist der Dolphin gut konfigurierbar, damit bist'e scheinbar überfordert.
Beim Terminal scheinst du auch nichts anderes zu kennen als bunte Hintergründe.
Ich rede nun mal aus der Sicht von Softwareentwickler, sie wollen schon auf Profile, Lesezeichen und Verlauf in ihrem Terminal zurückgreifen. Aber auch bunte Hintergründe: Manche Entwickler wollen beim Konsolen-Start mehrere gleichzeitig öffnen, welche sich dann gleich in verschiedenen Pfaden befinden und diese sollen auch den Farben zugeordnet sein.
Keine Ahnung was du an gedit finsdest, er ist ein Editor - nicht mehr und nicht weniger,
In meiner Praxis als Admin nehmen den die User, welche zu blöd für den VI sind.
Nedit ist bestimmt schneller beim öffnen großer Dateien und Scite für leichte Programmierung besser.
Kate kann ist auch nur ein Editor, aber mit großem Vorteil: Er kann Textdateien zu Sitzungen gruppieren. Geany ist schon einer der Leistungsfähigen, den kennst du bestimmt aus der Windows-Welt....
Wenn du denkst, das ein KDE-User noch nie Gnome probierte und testet oder es musste, dann träum' weiter...
Von Gnome 3 Hasser am Mi, 25. Januar 2012 um 21:04 #
Ich rede nun mal aus der Sicht von Softwareentwickler, sie wollen schon auf Profile, Lesezeichen und Verlauf in ihrem Terminal zurückgreifen.
Ha, Schwachsinn!
Gute Softwareentwickler kennen STRG+R, Cursor hoch und die .bash_history, der Verlauf per GUI ist somit völlig überflüssig und nur etwas für Mausschubser die mit einer Konsole nicht klarkommen.
Und Profile gibt es für das gnome-terminal, mußt halt mal richtig gucken. Das gleiche gilt für den Rollbalken, sofern du so etwas unter "Verlauf" verstehst.
Manche Entwickler wollen beim Konsolen-Start mehrere gleichzeitig öffnen, welche sich dann gleich in verschiedenen Pfaden befinden und diese sollen auch den Farben zugeordnet sein.
Der Pfad steht doch bei einer ordentlich eingerichteten Pfadangabe dabei, unterschiedliche Farben sind also völlig unnötig. Ich weiß in welchem Verzeichnis ich mich befinde, auch dann wenn ich > 10 Konsolen geöffnet habe.
Keine Ahnung was du an gedit finsdest, er ist ein Editor - nicht mehr und nicht weniger,
Er ist ein Editor der nur das nötigste zum editieren einfacher Textdateien liefert und das ist gut so, denn dies macht ihn schlank und sorgt für Startzeiten im ms Bereich. Ne Wollmilchsau ist längst nicht so schnell gestartet und das ist schlecht, weil ein Texteditor ein Tool sein sollte, das man mal so auf die schnelle heranziehen kann ohne lange darauf warten zu müssen, bis der Texteditor betriebsbereit ist. Je Fetter so ein Editor ist, je mehr Plugins er nachladen muß, je mehr Wollmilchsau features er anbietet, desto mehr verkommt er zu einer halben IDE, welcher lahmen startzeiten von IDEs recht nahe kommt. Ein guter Editor für alltägliche Systemaufgaben zeichnet sich also dadurch aus, daß er ratz fatz benutzbar ist. Ein Klick auf das Editoricon und Zack! und schon kann man tippen, so muß das sein. Gedit erfüllt dies auf gtk+ basierten Desktop Environments. (Es funktioniert natürlich nicht mehr, wenn man KDE User ist und die GTK+ Libs erstmal in den Speicher geladen werden müssen)
In meiner Praxis als Admin nehmen den die User, welche zu blöd für den VI sind.
Auf der Desktoparbeitsfläche editiere ich meine Textdateien nicht mit dem vi. Wäre auch umständlich, wenn ich erst ein terminal öffnen müßte, um dann vi mit der übergabe des Dateinames der Textdatei zu öffnen.
Außerdem, gerade eben hast du noch behauptet du wärst Softwareentwickler. Entweder bist du das, oder du bist Admin, Mädchen für alles.
Geany ist schon einer der Leistungsfähigen, den kennst du bestimmt aus der Windows-Welt....
Na vielleicht solltest du mal mit dem denken aufhören und das posten mir alleine überlassen, es ist ja ziemlich peinlich, was für fehlschlüsse du so von dir gibst.
> Na vielleicht solltest du mal mit dem denken aufhören und das posten mir alleine überlassen, es ist ja ziemlich peinlich, was für fehlschlüsse du so von dir gibst.
Dieser Kommentar spiegelt viel Unkenntnis vom professionellen Einsatz wieder.
Wenn ich meinem Kunden - die User einer Firma die von mir als Mitglied der IT-Abteilung betreut werden - sagen würde "Eh' Schwachsinn, mach das so.." , "du brachst nicht mit einem Klick fünf bunte Konsolen zu öffnen"oder zum Datenbankadmin: "Lern gefälligst Linux, nimm STRG + xyz" , dann bin ich bestimmt nicht mehr lange dabei sein.
Außerdem geht die auch die Antwort am Thema vorbei bzw. zeugt z.B. auch von Unkenntnis über die Möglichkeiten des Bedienen zw. Öffnen des VIs. So ist auch der Verlauf etwas anderes als die bash-history.
Der Vorredner hat nicht behauptet, er sei Softwareentwickler. Er stelle seine Betrachtung aus der Sicht eines Softwareentwicklers an.
...wer war es eigentlich, der den Wettstreit zwischen den Fenstermanagern ausgelöst hat?
Ist es nicht völlig egal, wieviele Leute nun Gnome 3 einsetzen? Oder ob ihnen die Leute weglaufen?
Die Entwickler bauen einen Desktop, wie er ihnen passt und wenn es noch mehr Leute gibt, denen er gefällt, ist es doch gut. Wem es nicht gefällt, der kann sich eine Alternative suchen...davon gibt es unter Linux genügend. Cinnamon ist hier sicherlich willkommen.
Es ist sicherlich unglücklich, dass man Gnome 2 und 3 nicht parallel installieren kann. Ich vermute, dass man an der Stelle verhindern wollte, Gnome 2 weiter unterstützen zu müssen...
Cinnamon wandert gerade nach openSUSE Factory. Repos für 12.1 aufwärts werden bald verfügbar sein: http://lists.opensuse.org/opensuse-gnome/2012-01/msg00071.html Danke Mint, danke Nelson Marques.
Von Gnome 3 Hasser am Mi, 25. Januar 2012 um 21:08 #
Ja, ich habe ja gesagt, daß Cinnamon den Siegeszug machen wird.
Es wird bald noch mehr Distributionen geben, die Cinnamon in ihre Repos aufnehmen und sich diesem DE nicht entziehen können. Der große Verlierer wird GNome 3 sein, weil es ins hintertreffen geraten wird und dazu Recht.
>Gnome 2 ist das beste Desktop Environment unter Linux, denn es ist effizient, konsistent, schlicht und doch schön, läuft ohne 3d Beschleunigung, ist nicht überladen sondern so funktioniell und leistungsfähig wie man es braucht, also genau richtig bzw. einfach perfekt.
Ja, GNOME2 gefällt mir auch. Aber perfekt ? Symbole im Panel verschieben sich gerne mal. Erst recht, wenn die Auflösung mal umgestellt wurde.... aber auch so.
Unter Metacity kann nicht eingestellt werden, dass Fenster zentriert geöffnet werden, sondern öffnen sich jedesmal "irgendwo".
etc.
>Was an dem Dateimanger oder Dateimenü umständlich zu bedienen sein soll, das mußt du erstmal erläutern. Ich finde den/das Klasse.
Umständlich finde ich den auch nicht. Mich nervt es aber z. B., dass es keine grösseren Miniaturansichten im Datei-Öffnen Dialog gibt, wie z. B. in Dolphin. Diese 16 Pixel Icons sind echt steinzeit.
Von NonKon-in-Rage am Fr, 27. Januar 2012 um 06:14 #
Mannmannmann, jeder kann sich doch den Desktop installieren der ihm am besten gefällt, die Distribution wählen die seinem Geschmack entspricht, von konservativ bis innovativ. Das gemecker hier ist entweder jammern auf hohem Niveau oder das weinerliche genöhle derer, die einfach keinen Plan haben. Suchts euch aus!
gnome3 ist eine komplette fehlentwicklung in die falsche richtung. voellig unbrauchbar. gnome 3.2 versucht die groebsten fehler zu bereinigen... es bleibt aber weitestgehend ein versuch, mehr nicht. welche deppen haben eigentlich gnome3 erfunden? zwei 14jaehrige, pickelgesichtige jungentwickler im colarausch? haben die vorher keine machbarkeits- bzw. benutzerstudie durchgefuehrt?
zum glueck versucht mint diese fehler zu korrigieren!
fehlt Deiner Aussage. Schade.
Wie jemand spricht, sagt auch immer etwas über den Sprecher selbst aus.
Genau, Zimt zwo drei
).
Wenngleich ich dir in Bezug auf Sachlichkeit recht geb (das mit dem Cola hätts nicht gebraucht) ein klares +1 für den Vorredner.
ich benutze gnome3 jetzt seit ca. 3 monaten und finde es eigentlich sehr gut.
Endlich mal was Neues, nicht mehr diese veralteten "Windows 95" Menüs.
Und: Im Vergleich zu Unity ist es durchaus konfigurierbar und vor allem stabiler.
Natürlich kann man noch einiges verbessern (ein Fenster zu minimieren macht keinen Spaß), aber die Entwicklung ist ja nicht beendet.
Cinnamon ist nett, aber meiner Meinung nach leider eher ein Versuch, eine alte Entwicklung beizubehalten.
Ich mochte an Linux immer das Konzept, daß es schneller mal was neues gibt.
> Im Vergleich zu Unity ist es durchaus konfigurierbar und vor allem stabiler.
Tolles Armutszeugnis, hier Ubuntuuser seit wohl eine unstabile Distiebution gewohnt?
das war nicht sachlich. Und in diesem Zusammenhang schreibt man "seit" hinten mit "d", also "seid".
>Ich mochte an Linux immer das Konzept, daß es schneller mal was neues gibt.<
Das ist ja das Schöne: Jeder, der ganz vorn mit dabei sein will, kann Gnome 3.3beta, KDE 4xy oder meinetwegen Unity installieren. Alles funktioniert friedlich zusammen auf der selben Maschine. Jeder nach seiner Façon... (passend zum Alten Fritz seinem Geburtstag heute [):-) )
Leider sind die Zeiten vorbei, in denen ich jeden Trend und jede neue Benutzeroberfläche auf meinen eigenen Linuxrechnern gleich ausprobieren kann. Dazu ist Linux jetzt viel zu viel Arbeitsmittel. Jedoch andere wollen das (und manchmal auch ich selber) - und das tolle ist: Es geht auch! Daran hat sich nichts geändert - ist eher vielseitiger geworden.
LOL, du wirst irren.
Denn die Usability des Gnome 2 Desktop ist zeitlos, weswegen es Desktopfeelings wie Gnome 2 und Cinnamon auch noch in 100 Jahren geben wird.
Leute wie du rennen auch sicher jedem Hype nach und sorgen dafür, daß neue Konsumgüter gekauft werden und die alten, aber guten und funktionstüchtigen Produkte einfach weggeworfen werden.
Insofern hast du mir nicht viel zu sagen, denn die Meinung solcher Hypenachrennleuten, die immer das tun, was die Werbung ihnen einbläut, gewichte ich ziemlich nachrangig.
> Insofern hast du mir nicht viel zu sagen, denn die Meinung solcher Hypenachrennleuten,
> die immer das tun, was die Werbung ihnen einbläut, gewichte ich ziemlich nachrangig.
Nein, ist es nicht und das ist ja das schlimme an der Geschichte.
Schau dir doch mal zB. die aktuellen Zahlen von Apple an.
Genau da liegt das Problem. Die Leute die aus Konsumsucht immer neues brauchen, brauchen nichts gutes, sie brauchen halt nur was neues.
Praktische Sachen bleiben auf der strecke, denn Leute die sowas wollen sind Langweiler und bei ihnen sind weder Geld noch Lorbeeren abzumelken.
Da kann man keine Benutzbarkeitsstudie durchführen, weil der Benutzer bis dahin ja noch gar nicht weiß, was ihm fehlt! Und so wie du argumentierst, weißt du das auch nicht.
Es spricht ja nichts gegen neues. Das Problem sind eher die halbfertigen Sachen, die mit KDE4 & Gnome 3 auf den Benutzer losgelassen werden, und man sich einen Sch**** um das Feedback kümmert. Im Gegenteil man ist inzwischen sogar der Meinung das User nur stören, und doch von nichts die Ahnung haben.
Haben die damit etwa unrecht?
Hier sind ein paar davon:
Interview with Owen Taylor, maintainer of GNOME Shell
GNOME-Designer Jon McCann about the future of GNOME3
Jakub Steiner, Principal Visual Designer at Redhat
Also eher Ende 30 und langjährige, erfahrene Gnome-Leute.
Das ist aber fein, das sie ihre privaten Ideen verwirklichen dürfen; das Weglaufen der User es stört sie dabei auch nicht, warum auch...
Jeder andere Entwicklungsbude macht Studien bzgl. Bedienbarkeit, Konfigurierbarkeit, Erlernbarkeit und Kundenwünsche *g*
Ok, Kundenwünsche ... die Firmen welche ich kenne setzen (fast alle*) auf KDE
(* Firma mit der ELSTER)
Hinter Gnome3 steckt vor allem Red Hat.
Alle von Dir aufgelisteten "Gnome-Leute" werden von Red Hat bezahlt.
Wer sich also für die Gnome3-Shell bedanken möchte (viele Ubuntunutzer würden das bestimmt sehr gerne tun), der sollte zu allererst Red Hat danken.
Ubuntu hätte nur dann Einfluss auf die Gnomeentwicklung nehmen können, wenn sie mit Upstream auch zusammengearbeitet und vor allem Code beigetragen hätten. Haben sie aber nicht und so haben sie jetzt verdientermaßen ihren "Unity-Salat".
Das alles wird Gnome2 aber nicht mehr helfen. Ruhe in Frieden, Gnome2.
Alles nur eine Frage des Geldes.
Wer käuflich ist und für Unternehmen die Designentscheidungen des Unternehmens entwickelt, der würde auch für Microsoft entwickeln, wenn das finanzielle Angebot und die Geldkoffer stimmen.
Du weist aber schon, dass das was du hier so abfällig beschreibst, gemeinhin als Arbeitsverhältnis bezeichnet wird? Wenn du mal mit der Schule fertig bist, wirst du dich auch in ein solches begeben müssen.
Jeder kann zu einem Arbeitsangebot nein sagen, das haben auch manche Physiker bei der Frage, ob sie an der Atombombe mitentwickeln wollen, schon hingekriegt.
Und ich würde ganz sicher kein Open Source Projekt fehlentwickeln, sondern mich dann ganz schnell nach einem anderen Projekt und anderem Arbeitgeber umsehen oder eben Überzeugungsarbeit leisten, daß es keinen Sinn macht, Geld für Unfug rauszuschmeißen.
Diesen Schritt hat man immer und gerade als Ingenieur, ob im Bereich Mechanik oder Software, hat man erst Recht die moralische Pflicht, sein Handeln zu überprüfen und auch mal nein zu sagen.
Das gilt insbesondere dann, wenn man als Ingenieur dazu angehalten wird Sollbruchstellen in das Produkt einzubauen, damit es schneller kaputt geht, oder wenn man als Software Entwickler an der KI von militärischen Drohnen und sonstigen Waffensystemen arbeiten soll.
Man ist schließlich nicht Ingenieur geworden um jede Drecksarbeit zu machen, sondern um sich die Arbeit aussuchen zu können.
Wer jede Drecksarbeit machen will, der kann sich das Studium sparen und auch einfacher Arbeiter oder Putzfrau werden, damit entgeht man den meisten moralischen Fragen in verantwortlicher Position für die gesamte Menschheit.
Ohne den Ingenieur ist der BWLer nix.
+1
"Wer jede Drecksarbeit machen will, der kann sich das Studium sparen"
Das geht auch mit Studium und ist bestimmt nicht immer eine Frage des Wollens.
Ich glaube, der Ingenieursschweinezyklus hat an den Unis schon wieder eingesetzt.
In ein paar Jahren haben wird dann wieder arbeitslose Ingenieure ohne Ende, so wie in den 90ern, Leute, die dann für nichts studiert haben. Mehr als Drecksarbeit wird da vielfach nicht über bleiben, immer vorausgesetzt, man nimmt diese überzählig ausgebildeten Akademiker dafür überhaupt noch.
Dieser Beitrag ist der mit Abstand sinnbefreiteste des noch so jungen Jahres. Danke, wir waren höchst entertaint. Ich hoffe du weist, dass es deine moralische Pflicht ist, das im Laufe des Jahres noch zu toppen.
Ach ja, dann schau dir mal die Dokumentation "Plug & Pray" an, in der Joseph Weizenbaum (ich hoffe der Mann ist dir ein Begriff) über die moralische Pflicht von Informatikern, Mathematikern und Wissenschaftlern redet auch mal nein zu sagen.
http://www.plugandpray-film.de/
Auch solltest du dir noch diese Doku anschauen, um etwas über die moralische Verantwortung von Ingenieuren zu lernen, die sie in unserer Welt haben sollten:
http://videos.arte.tv/de/videos/kaufen_fuer_die_muellhalde-6341726.html
Beide Dokus kamen erst kürzlich im TV und sollten dementsprechend auch bald wiederholt werden.
Das Reden von Moral u.ä. hört meist dann auf, wenn man froh ist, übrhaupt einen Job oder Berufseinstieg gefunden zu haben.
Warten Sie es nur ab, Herr Ingenieursstudent.
"weist" --> kommt von Wissen. Richtige Schreibweise: "weißt".
Von der allgemeinen Aussage ("Man muss nicht jeden Dreck mitmachen.") mal abgesehen, die ich ja noch teilweise nachvollziehen kann, hätte ich eine kleine Frage, die zugegebenermaßen etwas offtopic ist, aber egal...
Woher nimmst Du Dir das Recht, darüber zu urteilen, wer Drecksarbeiten verrichten kann / muss, und wer nicht? Ich bin nicht-Studierter und arbeite in einem internationalen Unternehmen, welches u.A. Vertriebsspezialisten unter seine Fittiche nimmt. Die Arbeitsbedingungen sind top, die Arbeit macht Spaß.
Also wäre es sicher angebracht, vom hohen akademisch gebildeten Ross runter zu kommen. Klar ist es in dieser Gesellschaft ein übliches Bild, aber es gibt nunmal leider nach wie vor Ausnahmen. Und das wird sich glücklicherweise auch nie ändern.
Just my 2 cents.
LG,
Konsch
stimmt aber trotzdem. Geld regiert die Welt.
"Du weist" kommt von Wissen, also bitte kein einfaches "s" verwenden. "Du weißt..." muss es heißen.
Soviel zum Thema Schule.
Da gebe ich dir vollkommen Recht!
Weder das dunkle Theme für Video und Grafikanwendungen noch das zuletzt geöffnete Dateien Verhalten beim Speichern und öffnen kenne ich so von Gnome 2.
Ich kann keine Anzeichen finden die alte Gnome2 Usability wiederherzustellen.
Vielleicht verwende ich aber auch nicht den selben Gnome 3.2 wie du.
Ein Dreifach-Hoch auf Zimt!
Und auf Muffins!
Bald ist die Gnome 3 Shell Geschichte und wird in der Unbedeutsamkeit versinken, wie XFree86 vor ein paar Jahren.
Es lebe Cinnamon und X.org!
Ach ja ich vergaß:
Und Ubuntu wird ebenfalls ein Opfer der Gnome 3 Shell und ihrem Unity sein.
Es lebe Linux Mint!
Du Knallcharge, was meinst Du was von Mint übrige bleiben wird, sollte *buntu sich selbst zerlegen! Beiden würde ich dann nicht eine Träne nachweinen.
Nö, weil Ubuntu in erster Linie auf Debian basiert.
Linux Mint wird dann einfach direkt ohne Umwege über Ubuntu auf Debian aufbauen.
Deinen Sachverstand möchte ich (nicht) haben! Träum fein weiter!
was meinst Du was von Mint übrige bleiben wird, sollte *buntu sich selbst zerlegen!
Irrrrtum! Von Mint läuft bereits eine Debian-Varante parallel.
LMDE? Verflucht ruhig drum geworden und die paar die ich kenne, die es mal auf dem Rechner drauf hatten sind sind wohl alle inzwischen wieder zu Unstable/Testing zurück. Jedenfalls die, die sich mehr oder weniger ernsthaft damit beschäftigen.
Das ist nicht ungewöhnlich bei rolling distribution, gerade wenn andere von Mint betreute Distributionen neue Ausgaben schieben (Main, KDE).
Sobald Gnome 3 in Debian testing rutscht, wird es auch dort zu größeren Umbrüchen kommen.
GNOME 3 ist schon vor mindestens einem 1/4 Jahr in Testing angekommen!
Aber ich glaube das liegt hauptsaechlich an der Funktion des "Herauszoomens" wenn ich mit der Maus in die oebere linke Ecke des Bildschirms fahre. Dann kann ich die Fenster in Miniaturansicht schoen verschieben und managen.
Wenn man sich mal daran gewoehnt hat, kommt man nicht mehr los davon. Geht das mit Cinnamon auch?
Selbst unter Unity habe ich keine solche Funktion gefunden. Da ist es meines Wissens auf die Super-Taste gebunden und auch im Konfigurationsmenue habe ich eine Option gefunden, die genau dies bewirken sollte. Leider klappte dies aber bei mir nicht.
Blöd nur, daß gezoomte Fenster nicht die genauen Größen wiedergeben und daher nicht genau positioniert werden können, um den maximalen Platz auszunutzen.
[ ] Du hast das Bedienkonzept verstanden.
Das ganze wäre nicht nötig gewesen, wenn man den stabilen und komfortablen GNOME2 einfach weiter entwickelt hätte. Warum zum Teufel hört diese Hilfeschreie niemand von den GNOME-Murksern?
Cool.
Demnächst gibts den KDE-Gnome Flamewar in einer Neuauflage: Cinnamon-Gnome3
Viele Benutzer (wie ich) finden Gnome 3 sehr gut. Gnome 3 ist meiner Erachtung nach das beste was es je am Desktop gab. In kürze werde ich vermutlich auch auf meinem produktiv System auf Gnome 3 umsteigen.
Nur weil ein paar Leute in den Foren auf Gnome 3 schimpfen, heißt das nicht, dass Gnome 3 nicht der richtige Weg ist.
Gnome bekommt nun das gleiche Geschrei ab wie seinerzeit KDE. KDE4 incl. Nepomuk möchte ich nicht mehr missen. Gnome3 wird sicher auch Erfolg haben. Es ist erschütternd zu sehen, daß so viele Linuxer an völlig veralteter Software klebenbleiben! Wie soll da noch etwas Neues entstehen?
Neues braucht man nicht, wenn man keinen Nutzen davon hat, sondern lediglich Nachteile (mehr Speicherverbrauch, mehr Plattenplatz, eine Horde neuer Bibliotheken mit neuen Sicherheitslücken).
Neues ist nicht per se gut, und altes nicht per se schlecht. Aber das weiss man mit 16 noch nicht.
zu deiner Info: ich bin 53...
und: KDE4 ist KDE3 deutlich überlegen
Möglich das es so ist, aber eine evolutionäre Entwicklung ist mir persönlich lieber als eine Revolution ohne Not und vor allem Sinn. KDE3 war schneller, stabiler und die meisten kamen damit sehr gut zurecht. KDE4 ist aufgebläht, unübersichtlich und noch immer nicht stabil. Auf der positiven Seite steht die Optik und der Traum vom besseren Desktop, allerdings nicht heute eher Morgen bzw Übermorgen.
Hette cich in der Aufzählung vergessen:
Alt ist nicht per se klug. Nicht mal altklug
Was ist denn veraltete Software?
Wie definiert man nicht-veraltete Software?
[a] Sie ist anders, ohne das der Softwarebenutzer es merkt
[b] Der Quellcode der Software hat einen aktuellen Zeitstempel
[c] Es werden unsinnige Ideen verwirklicht
Warum macht man solch tolle Innovationen nicht mal bei Dingen des täglichen Gebrauchs?
Z.B. mal die Bedienung vom Auto verändern, das gaspedal mal als mittleres Pedal und der Kupplungsauslöser am Handbremshebel? Wo bleibt der Fortschritt?
Hat man schon gemacht. Nennt sich Automatik
Man hat aber noch keine Muscheln zur Bedienung der Toiletten eingeführt.
Das ist doch kein Fortschritt.
Ein Auto ohne Lenkrad und ohne Pedale, das trotzdem funktioniert, das wäre Fortschritt.
Autos sind im Hinblick auf die tatsächliche Weiterentwicklungsgeschwindigkeit zur Zeit mit das technologisch Rückständigste, was bisher in der menschlichen Technikgeschichte vorgekommen ist.
Fast null Innovation, durchweg nur werbeverbrämter Technobabble auf Grund von kriechender technologischer Minimalweiterentwicklung.
Du hast den Hammer vergessen.
Man könnte mal einen Hammer erfinden, der auch gleichzeitig MP3s abspielen kann.
Gnome 3 User würden auf so einen Hammer total abfahren!
Ich habe nichts gegen neues, aber was mir gewaltig stinkt sind diese halbfertigen und ständigen Baustellen, die released werden. Die Ideen sind ja nicht schlecht, nur der Zustand in dem sie ausgeliefert werden ist einfach nur zum K*****!
"KDE4 incl. Nepomuk möchte ich nicht mehr missen. "
Es widerspricht der Linuxphilosophie, Nepomuk nicht optional bzw. deinstallierbar anzubieten.
Nepomuk in die kdebase-runtime hineinzunehmen, ist schlichtweg Hybris.
man kann es jederzeit abschalten...
Was sofort dazu führt das man von Fehlermeldungen erschlagen wird.
Größter anzunehmender KDE4 Hasser!
Was soll eigentlich Abbildung 7 genau aufzeigen?
(df)p : TpM → Tf(p)N
na ganz toll.
Das war aber nur ein Scherz, ja?
Ich finde es immer schade, wenn es einen Fork bei freier Software gibt. Mal unabhängig davon, was die Ursachen sind.
Cinnamon ist für Gnome 2 Nutzer sicher sehr interessant aber hat es auch die Kraft langfristig zu überleben? Wäre vielleicht besser gewesen etwas kompatibler zu Gnome 3 zu bleiben um Themes und andere Ressourcen weiter nutzen zu können.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass bei Forks meistens ein Projekt irgendwann in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.
... na dann hoffen wir mal, dass die eigenbrötler, die GNOME3 an sämtlichen userwünschen vorbeientwickeln in der beudeutungslosigkei verschwinden ...
Damit sage ich im übrigen nicht, dass es nicht leute gibt, denen der GNOME3 schuh passt, sondern lediglich, dass GNOME3 entwickler gegenüber usernachfragen komplett inert sind ... was u.a. ja zu cinnamon geführt hat. Insofern ist das einer der wenigen forks, die ich uneingeschränkt begrüße.
Den Fork gibt es, weil Mint sein Geschäftsmodell rund um einen Gnome-Desktop mit Gnome2-Feeling aufgebaut hat und sie nicht Jahre warten können, bis Upstream zur gleichen Meinung gekommen ist.
Forks sind im freien Softwarebereich ganz normal, vor allem dann, wenn die betreffenden Entwickler gar nicht produktiv miteinander kommunizieren (möchten).
Wetten das Cinnamon Gnome 3 von der Nutzer- und Entwicklerzahl verdrängen wird?
Das ist bis jetzt nur der Anfang, Cinnamon wird je weiter die Entwicklung läuft explosionsartig neue user gewinnen und somit auch neue Entwickler anziehen und auch von Gnome 3 wegziehen.
Gnome 3 wird es genauso wiederfahren, wie XFree86 früher.
Das ist richtig, und dieses Projekt wird Gnome 3 sein.Wirst schon sehen.
Ja und Trinity hat KDE4 auch verdrängt......
und Gnome 3 und den Entwicklern der Gnome Shell zeigen, wo der Hase entlang läuft.
Linux Mint wird definitiv meine nächste Distribution und dann werde ich Cinnamon einsetzen.
Ich steh total auf Zimt und Muffins!
Euer
Gnome 3 Hasser
Boah, echt stark du. Jetzt sind die definitiv am Arsch.
Sind sie, das hast du gut erkannt. Applaus!
http://www.nickles.de/c/n/mint-treibt-ubuntu-linux-in-den-keller-9131.htm
eine schoene zusammenfassung, dass z.b. ubuntu durch ihren mist aka unity? an boden verliert. ebenfalls gnome3! am anwender vorbeientwickelt. vollkommen hirnlos.
statistisch betrachtet fuehrt kde4/3 it uber 50% die desktops an. warum wohl? weil gnome3 besser ist? mitnichten. dies koennen nur realitaetsverweigerer behaupten.
also ist der mint weg der richtige, da er versucht das desaster zu entflechten.
Was Nickles da schreibt, ist seine Meinung.
Mehr nicht.
Früher hat er die Windowswelt mit seinem unterhaltsamen, brachialen Anarchoschreibstil überzogen, jetzt ist eben auch noch Linux dran.
In diesem Text wird allerdings irgendetwas von irgendwelchen Abwärtstrends gefaselt und das, ohne auch nur eine verlässliche Zahl vorzulegen.
Ein bisschen dünn, das Ganze.
Wie misst man denn den Erfolg kostenloser Linuxdistributionen?
Mit Distrowatch? Ho ho ho!
Eher mit Downloadstatistiken und Statistiken der Updateserver.
es geht hier nicht um die distro, sondern um den desktop.
Ich bin damals auch zu Linux Mint 11 gewechselt, von daher hat er nicht ganz unrecht. Linux Mint hat mich dazu überrascht, wie vernünftig man den Gnome doch konfigurieren kann. Seitdem benutze ich halt GNOME 2. Aber Gnome 3, ist genauso wie KDE4 & Unity, einfach nur gruselig. Baustelle, Baustelle, Baustelle,...
Hallo Leute,
ich bin echt überrascht, wie viele hier einen Beitrag dazu abgeben.
Das überrascht mich und erschreckt mich gleichzeitig.
Was genau findet ihr denn so Tolles an dem Gnome?
Ich selbst finde diesen Gnome altbacken, der Dateimanager von Gnome- den leider auch Firefox seit Version 2 u.a Programme damit benutzen, umständlich zu bedienen.
Die Gnome-Konsole ist auch nur ein billiges Xterm mit Rand.
Was genau ist am Gnome so der Rede wert?
An Gnome ist genau soviel der Rede wert wie an jedem anderen Desktop auch. Die breite schweigende Masse benutzt ihn einfach. Auf der anderen Seite gibt es halt eine Hand voller Schreihälse welche der Meinung sind alles kaputt zu diskutieren was nicht in ihre kleine Welt passt. Wenn du dir z.B. diesen Thread anschaust hat von 55 Beiträgen (z.Z.) alleine 14 Beiträge der Gnome 3 Hasser verfasst. Das ist exemplarisch für diese Art von Diskussionen, egal um welchen Desktop es sich handelt.
Und ich lese diese Threads auf Grund ihres hohen Unterhaltungswertes überaus gerne.
Gnome 2 ist das beste Desktop Environment unter Linux, denn es ist effizient, konsistent, schlicht und doch schön, läuft ohne 3d Beschleunigung, ist nicht überladen sondern so funktioniell und leistungsfähig wie man es braucht, also genau richtig bzw. einfach perfekt.
Was an dem Dateimanger oder Dateimenü umständlich zu bedienen sein soll, das mußt du erstmal erläutern.
Ich finde den/das Klasse.
Das File Open Menü von KDE ist dagegen total überladen, wozu soll die Zoomleiste gut sein?
Entweder das Fenster ist groß genug und alle aufgelisteten Dateien passen rein, dann lese ich das direkt ab, oder ich scrolle, wenn es nicht mehr reinpaßt.
Aber auf den Dateinamen größer zu zoomen sorgt nicht dafür, daß man mehr Informationen erhält, es bleibt der gleiche Dateinamen. Eine völlig unnötige Funktion, die nur zu einem überladenen Open File Dialog führt.
Aber das eigentlich schlimmste in den ganzen KDE File Open Dialogen ist, daß die Dateianzeigen horizontal gescrollt werden.
Das ist ein völliger wiederspruch zu der Richtung des Mausrads und es erschwert die Suche, weil die Anfangsposition der Listeneinträge sich ständig auf der horizontalen Ebene ändert. Es ist nie passgenau am Rand ausgereichtet, sobald man scrollt. Entweder man ist zu weit links oder zu weit rechts.
Bei Gnome 2 ist das dagegen genial. Da werden die Dateieinträge vertikal durchgecrollt und die Namen sind am linken Rand fest ausgerichtet. Das erleichtert das Finden ernorm.
Wie du also siehst, kann ich auch begründen warum Gnome 2 besser als KDE ist.
Eine Terminalfenster muß auch nicht mehr sein als ein Terminalfenster.
Gut, Gnome-Terminal beitet noch so Sachen wie Transparenz, aber das habe ich schon immer als unnötige Spielerrei empfunden.
Mir reicht eine feste Hintergrundfarbe von der sich die Vordergrundfarben gut abheben und die Schrift sich gut lesen lassen und das bietet Gnome-Terminal. Da gibt's nichts zu meckern.
Auch gedit ist ideal.
Es ist keine Wollmilchsau die mit jedem IDE Programmer & Sonstigem Feature zugekleistert ist und daher für eine sehr schnelle Reaktionszeit beim Starten sorgt.
Mal ne Textdatei öffnen, in gedit kein Problem und ich finde mich darin super zurecht.
Wenn ich mehr will, dann nehme ich Geany oder eine richtige IDE.
Auf die Gefahr hin, das ich hier einen Zwölfjährigen widerspreche:
> Gnome 2 ist das beste Desktop Environment unter Linux,
Es gibt nicht den "Besten". Jemand der auf Ressourcen achten muss, findet ihn überhaupt nicht gut.
Ein Design-Fan ebenfalls nicht.
Gnome ist schlicht, ok. Schön? .........
Alle DE's -außer vielleicht Glasfish - laufen auch ohne 3D-Beschleunigung.
Datei-öffnen ist nicht überladen, sondern praktisch: Es bietet dir die Auswahl an, wie eine Datei entsprechenden Typs zu behandelt ist, wie Öffnen, Bearbeiten, Archivieren etc.
Außerdem ist der Dolphin gut konfigurierbar, damit bist'e scheinbar überfordert.
Beim Terminal scheinst du auch nichts anderes zu kennen als bunte Hintergründe.
Ich rede nun mal aus der Sicht von Softwareentwickler, sie wollen schon auf Profile, Lesezeichen und Verlauf in ihrem Terminal zurückgreifen.
Aber auch bunte Hintergründe:
Manche Entwickler wollen beim Konsolen-Start mehrere gleichzeitig öffnen, welche sich dann gleich in verschiedenen Pfaden befinden und diese sollen auch den Farben zugeordnet sein.
Keine Ahnung was du an gedit finsdest, er ist ein Editor - nicht mehr und nicht weniger,
In meiner Praxis als Admin nehmen den die User, welche zu blöd für den VI sind.
Nedit ist bestimmt schneller beim öffnen großer Dateien und Scite für leichte Programmierung besser.
Kate kann ist auch nur ein Editor, aber mit großem Vorteil: Er kann Textdateien zu Sitzungen gruppieren.
Geany ist schon einer der Leistungsfähigen, den kennst du bestimmt aus der Windows-Welt....
Wenn du denkst, das ein KDE-User noch nie Gnome probierte und testet oder es musste, dann träum' weiter...
- have a lot of fun -
"Auf die Gefahr hin, das ich hier einen Zwölfjährigen widerspreche:"
Das glaube ich nicht.
Sonst würde da nicht stehen:
"Gnome 2 (...) läuft ohne 3d Beschleunigung,"
IMHO ist das ein älteres Semester, dem man seine liebgewonnene Desktopumgebung "gestohlen" hat.
Ha, Schwachsinn!
Gute Softwareentwickler kennen STRG+R, Cursor hoch und die .bash_history, der Verlauf per GUI ist somit völlig überflüssig und nur etwas für Mausschubser die mit einer Konsole nicht klarkommen.
Und Profile gibt es für das gnome-terminal, mußt halt mal richtig gucken.
Der Pfad steht doch bei einer ordentlich eingerichteten Pfadangabe dabei, unterschiedliche Farben sind also völlig unnötig.Das gleiche gilt für den Rollbalken, sofern du so etwas unter "Verlauf" verstehst.
Ich weiß in welchem Verzeichnis ich mich befinde, auch dann wenn ich > 10 Konsolen geöffnet habe.
Er ist ein Editor der nur das nötigste zum editieren einfacher Textdateien liefert und das ist gut so, denn dies macht ihn schlank und sorgt für Startzeiten im ms Bereich.
Auf der Desktoparbeitsfläche editiere ich meine Textdateien nicht mit dem vi.Ne Wollmilchsau ist längst nicht so schnell gestartet und das ist schlecht, weil ein Texteditor ein Tool sein sollte, das man mal so auf die schnelle heranziehen kann ohne lange darauf warten zu müssen, bis der Texteditor betriebsbereit ist.
Je Fetter so ein Editor ist, je mehr Plugins er nachladen muß, je mehr Wollmilchsau features er anbietet, desto mehr verkommt er zu einer halben IDE, welcher lahmen startzeiten von IDEs recht nahe kommt.
Ein guter Editor für alltägliche Systemaufgaben zeichnet sich also dadurch aus, daß er ratz fatz benutzbar ist.
Ein Klick auf das Editoricon und Zack! und schon kann man tippen, so muß das sein. Gedit erfüllt dies auf gtk+ basierten Desktop Environments. (Es funktioniert natürlich nicht mehr, wenn man KDE User ist und die GTK+ Libs erstmal in den Speicher geladen werden müssen)
Wäre auch umständlich, wenn ich erst ein terminal öffnen müßte, um dann vi mit der übergabe des Dateinames der Textdatei zu öffnen.
Außerdem, gerade eben hast du noch behauptet du wärst Softwareentwickler.
Na vielleicht solltest du mal mit dem denken aufhören und das posten mir alleine überlassen, es ist ja ziemlich peinlich, was für fehlschlüsse du so von dir gibst.Entweder bist du das, oder du bist Admin, Mädchen für alles.
> Na vielleicht solltest du mal mit dem denken aufhören und das posten mir alleine überlassen, es ist ja ziemlich peinlich, was für fehlschlüsse du so von dir gibst.
Ja, Kinder an die Macht
Dieser Kommentar spiegelt viel Unkenntnis vom professionellen Einsatz wieder.
Wenn ich meinem Kunden - die User einer Firma die von mir als Mitglied der IT-Abteilung betreut werden - sagen würde "Eh' Schwachsinn, mach das so.." , "du brachst nicht mit einem Klick fünf bunte Konsolen zu öffnen"oder zum Datenbankadmin: "Lern gefälligst Linux, nimm STRG + xyz" , dann bin ich bestimmt nicht mehr lange dabei sein.
Außerdem geht die auch die Antwort am Thema vorbei bzw. zeugt z.B. auch von Unkenntnis über die Möglichkeiten des Bedienen zw. Öffnen des VIs.
So ist auch der Verlauf etwas anderes als die bash-history.
Der Vorredner hat nicht behauptet, er sei Softwareentwickler. Er stelle seine Betrachtung aus der Sicht eines Softwareentwicklers an.
Bye
Am Ende hängt das doch stark vom Nutzer ab. Tja Openbox, Blackbox, IceWM, Enlightenment auch und nun?
...wer war es eigentlich, der den Wettstreit zwischen den Fenstermanagern ausgelöst hat?
Ist es nicht völlig egal, wieviele Leute nun Gnome 3 einsetzen? Oder ob ihnen die Leute weglaufen?
Die Entwickler bauen einen Desktop, wie er ihnen passt und wenn es noch mehr Leute gibt, denen er gefällt, ist es doch gut. Wem es nicht gefällt, der kann sich eine Alternative suchen...davon gibt es unter Linux genügend. Cinnamon ist hier sicherlich willkommen.
Es ist sicherlich unglücklich, dass man Gnome 2 und 3 nicht parallel installieren kann. Ich vermute, dass man an der Stelle verhindern wollte, Gnome 2 weiter unterstützen zu müssen...
s/ausgelöst/ausgerufen/
...
Cinnamon wandert gerade nach openSUSE Factory.
Repos für 12.1 aufwärts werden bald verfügbar sein:
http://lists.opensuse.org/opensuse-gnome/2012-01/msg00071.html
Danke Mint, danke Nelson Marques.
Ja, ich habe ja gesagt, daß Cinnamon den Siegeszug machen wird.
Es wird bald noch mehr Distributionen geben, die Cinnamon in ihre Repos aufnehmen und sich diesem DE nicht entziehen können.
Der große Verlierer wird GNome 3 sein, weil es ins hintertreffen geraten wird und dazu Recht.
>Gnome 2 ist das beste Desktop Environment unter Linux, denn es ist effizient, konsistent, schlicht und doch schön, läuft ohne 3d Beschleunigung, ist nicht überladen sondern so funktioniell und leistungsfähig wie man es braucht, also genau richtig bzw. einfach perfekt.
Ja, GNOME2 gefällt mir auch. Aber perfekt ?
Symbole im Panel verschieben sich gerne mal.
Erst recht, wenn die Auflösung mal umgestellt wurde.... aber auch so.
Unter Metacity kann nicht eingestellt werden, dass Fenster zentriert geöffnet werden, sondern öffnen sich jedesmal "irgendwo".
etc.
>Was an dem Dateimanger oder Dateimenü umständlich zu bedienen sein soll, das mußt du erstmal erläutern.
Ich finde den/das Klasse.
Umständlich finde ich den auch nicht. Mich nervt es aber z. B., dass es keine grösseren Miniaturansichten im Datei-Öffnen Dialog gibt, wie z. B. in Dolphin.
Diese 16 Pixel Icons sind echt steinzeit.
PS: XFCE rulez
Es gibt keinen Wettbewerb, niemand hat etwas davon, ob es 10^3 oder 10^4 Nutzer gibt...ergo gibt es auch keine Gewinner und Verlierer.
Gnome 3 ist gut, Cinnamon ist bestimmt auch gut.
Gnome 3 versucht neue Konzepte, die vielen nicht gefallen...na und? Wenn sich alle gleichen würden, bräuchte man nur einen Desktop...
Es gibt bald auch ein Mate-Repo.
Etwa 90% der Pakete sind schon gebaut.
Mannmannmann, jeder kann sich doch den Desktop installieren der ihm am besten gefällt, die Distribution wählen die seinem Geschmack entspricht, von konservativ bis innovativ. Das gemecker hier ist entweder jammern auf hohem Niveau oder das weinerliche genöhle derer, die einfach keinen Plan haben. Suchts euch aus!