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Thema: FFmpeg 0.10 mit vielen neuen Funktionen

3 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von baka0815 am Fr, 27. Januar 2012 um 16:38 #

Da das Thema in naher Zukunft vermutlich auch auf mich zukommt, würde mich interessieren ob du dafür irgendwelche Tools genutzt hast oder ob du das alles über die Kommandozeile gemacht hast.

Dann würden mich auch die Parameter interessieren. Ich weiß nur, dass ich eine TV-Karte habe und bekomme mit xawtv (hieß doch so?) ein Bild des VCR, mehr weiß ich so nicht. :?

  • Score: 3 Von schnebeck am Fr, 27. Januar 2012 um 17:53 #

    Also die Erzeugung der MPEGs läuft komplett über Konsole. Ich verwende die gstreamer Ergänzung "entrans":
    (K)Ubuntu-Paket: gst-entrans - transcoding and recording plug-ins and tools for GStreamer

    Die Zeile unten ist für eine TV-Karte auf /dev/video2 mit der Alsa-Kanal plughw:3,0. Besonderheit des Kanals ist, dass Audio mit 32kbit gesampelt wird, deswegen die etwas ungewöhnliche "rate" Einstellung. Die TV-Karte hat mehrere Eingabekanäle. Ich wähle vorab den Kanal und justiere die Bildqualität mit "qv4l2".

    entrans -s cut-time -c 0-$ENDTIME --vb 20000 --ab 224 -x '.*caps' --dam -- --raw v4l2src device=/dev/video2 queue-size=16 ! video/x-raw-yuv,interlaced=true,framerate=25/1,width=720,height=576 ! ffmpegcolorspace ! stamp sync-margin=2 sync-interval=5 silent=false progress=0 ! queue ! dam ! ffenc_mpeg2video name=venc alsasrc device=plughw:3,0 buffer-time=1000000 ! audio/x-raw-int,rate=32000,channels=2 ! queue ! dam ! audioconvert ! queue ! lame name=aenc mpegpsmux name=mux ! filesink location=rec.mpg aenc. ! mux. venc. ! mux.

    (eine lange Zeile)
    Erzeugt wird die nicht normgerechte Datei rec.mpg als Arbeitsausgangsmaterial.
    Die cut-time ist praktisch bei Digitalisierung über Nacht :-)

    Schneiden mache ich in Avidemux. Da jeder fünfte Frame ein I-Frame ist, ist das genau genug. Einfach A und B setzen und den Abschnitt in einen mkv-Container kopieren.

    Mit diesen Container füttere ich Handbrake. Hier hab ich ein kleines Profil erzeugt, dass den korrekten Beschnitt, das Deinterlacing und Formateinstellung enthält. Nach dem Laden wähle ich nur noch das Profil aus und starte den Renderprozess. Endgröße ist 640x480, was schon etwas zu großzügig ist. VHS ist deutlich schlechter als das alte PAL-Fernsehen!

    Die Luxus-Version hat noch einen Zwischenschritt:
    Hier werden mehrere Schnitte zu einer Datei zusammengebunden und mit Kapiteldaten versehen. Das geht mit mmg (MKVMerge GUI) und erfolgt auf Basis der MPEG2-MKV-Dateien aus avidemux.

    HTH

    Thorsten

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