Von hoernerfranz am So, 29. Januar 2012 um 09:36 #
viel wichtiger als das o.g. tablet ist m.e. die ankündigung von aaron, dass sein 'job' als (bezahlter) KDE chefentwickler offenbar zuende ist. nokia/elop/M$ sei dank das wird nicht ohne (negative) auswirkung auf die weiterentwicklung von KDE bleiben.
Von nie wieder KDE am So, 29. Januar 2012 um 10:58 #
Ja wo iss'er denn?
btw. Lässt man alleine nur die Diskussion von dieser Woche Revue passieren, dann kann man sich schon seinen Teil denken. Und es ist schliesslich nicht die erste und auch nicht die einzige Stelle, wo es immer wieder hoch her geht.
aaron brauchte keinen job und hatte dank der nokia-finanzierung den ganzen tag zeit für kde sachen, ist engl. muttersprachler und redet gerne, vor allem über unfertige sachen. das macht ihn noch lange nicht zum chefentwickler oder leader, höchstens in der Plasma-Untergruppe. die kde entwickler sind eher ne rebellengruppe. vielen lassen ihn einfach quatschen und machen ihr eigenes ding. aber naja, bill gates hat das internet erfunden und aaron kde geschrieben, klar.
> viel wichtiger als das o.g. tablet ist m.e. die ankündigung von aaron, dass sein > 'job' als (bezahlter) KDE chefentwickler offenbar zuende ist. > das wird nicht ohne (negative) auswirkung auf die weiterentwicklung von KDE > bleiben.
Ist das nicht der Typ, der das KDE4 Desaster zu verantworten hat?
Eine tolle Nachricht ist das - auch wenn ich die schon auf Aarons Blog gelesen habe
Das ist für den gesamten Software Stack von KDE sehr wichtig, nicht nur für Plasma Active. Durch eine eigene Hardwareplattform wird sich Plasma Active vielen KDE Anwendungsentwicklern leichter öffnen und zugänglich werden. Dies wiederum dürfte dazu führen, dass der Datenaustausch zwischen Tablet und PC in plattformübergreifenden Apps komfortabel abzuwickeln ist. Hinzu kommt natürlich die generelle Optimierung - schließlich muss sich das ganze auf einem relativ schwach brünstigen Gerät flüssig bedienen lassen. Das sollte auch positive Auswirkungen auf Plasma Desktop haben.
Ich bin gespannt
Da ich selber noch kein Tablet besitze, würde ich dieses durchaus in Betracht ziehen
*seufz* Ja klar, Du hast vermutlich exklusiv einen Blick auf den Prototypen (Hard- + Software) werfen dürfen und informierst uns damit aus erster Hand
Das "flüssige" steht und fällt mir den Grafiktreibern - und dank der Umstellung auf OpenGL ES sieht es damit speziell in solchen "Nieschen" deutlich besser aus, als mit den teilweise schlimmen Treibern auf einem Desktop-PC.
Ich bin mir absolut sicher. Lebe damit, und freue dich falls ich mir irre.
Allerdings wird es sowieso niemand bemerken. Außer 10-100 Freaks die einfach alles ausprobieren müssen.
Nur falls du es nicht bemerkt hast: KDE ist nicht das Zentrum der Welt. Genau genommen ist es nicht mal in der Nähe des Zentrums. Eher so am äuseren Rand. Wie alle Unix/Linux-DE.
Mobil hat Linux aktuell sowieso nur mit Android oben drauf eine Bedeutung, und das wird wohl auch für die nächsten Jahre jetzt erstmal so bleiben.
Meine Prognose: In 4 Jahren hat Android auf Mobilgeräten 70% Marktanteil (Smartphones & Tablets). iOS ist irgendwo bei 15%, der Rest ist vielleicht Windows. Plasma Active, Meego, WebOS (leider) und co. existieren da schon nicht mehr auf Geräten, außer bei einigen wenigen die es aus Spaß drauf packen. Es wären ungefähr so viele, wie man ohne Gedränge in eine Sporthalle bekommt.
Wie ich darauf komme? Ich schaue mir den Markt an. Niemand muss mir hier zustimmen, jeder kann eine andere Vermutung haben. Wissen tut es sowieso niemand. Ich aber halte Plasma Active für eine Totgeburt. Zumindest wenn es darum geht das es eine gewisse Verbreitung findet.
Ich bin mir absolut sicher. Lebe damit, und freue dich falls ich mir irre.
Schade nur, dass solche Meckerköppe wie Du dann nicht den Gang nach Canossa antreten werden - die Erfahrung zeigt das.
Zu Deinen Prognosen: Kümmert mich nicht. Plasma Desktop ist auch eine Niesche - mit der ich seit Jahren prima lebe .
Ich bin ja kein Spinner, der nicht weiß, dass Plasma Active unter normalen Umständen keine Marktmacht wird - aber das war weder Bestandteil meines Postings noch des daraus abgeleiteten Fadens. Insofern hättest Du das besser in einen eigenen Kommentar geschrieben. Es passt hier einfach nicht rein
Über den im KDE4-Tablet verbauten Prozessor habe ich tatsächlich nichts Genaues herausfinden können. Wenn das, was ich befürchte, ein Single-Core sein sollte, dann hätte dieses Tablet IMHO keine wirtschaftliche Zukunft, schon gar nicht mit dem ressourcenfressenden KDE4. 1GHz-Single Core (?), 512MB RAM, und dann KDE4? Der Unterschied zum Desktop-KDE4 ist ja nur die Oberfläche, der Rest ist identisch.
Plasma Active lief auch schon auf dem N900 und das hat noch weniger Leistung. Wie flüssig es läuft hängt von den Treibern ab und das wird man erst sehen wenn das Gerät raus ist.
Du hattest ja unbegründeter Weise in die Welt posaunt, dass Plasma Active darauf nicht laufen würde - und nun gehst Du nicht darauf ein, dass das auf einem schwächerem Gerät doch flüssig läuft. Da kommt nur ein "Und?" - fast schon eine Frechheit so viel bewusste Ignoranz...
Ein richtiges freies Linux druntern, hmm, da kommt man glatt auf die Idee sich vielleicht doch eines Tages so ein Tablet zuzulegen. Und KDE ist auch ok, sofern sie diesen Akonadi/nepomuk-Mist da runterwerfen. Sonst wird das auch nix mit den 512M RAM. Ohne das sollte die Hardware durchaus ausreichen.
Ich hoffe nur daß die ganzen KDE/Qt-Leute irgendwo unterkommen. Das mit Nokia ist echt ein Trauerspiel fast ohnegleichen. (Naja, Sun z.B. auch.)
Von asldfkjlsjflsd am So, 29. Januar 2012 um 14:19 #
Mein KDE Desktop belegt schon nach dem Booten weit mehr als 512 MB RAM (eher so 800MB). Damit ist KDE auf dem Tablet dann zum Selbstzweck installiert. Eine Anwendung zu starten kann man vergessen.
Naja, wenn man eh nichts arbeiten kann, dann erledigt Nepomuk den Rest. Es lastet einfach mal die CPU für ne Stunde voll aus und schon ist der Akku leer.
Von wegen "Plasma Active" - "Plasma Inactive" wäre wohl passender.
Anstatt die Fehler der Desktop-Variante zu fixen, wird lieber mal wieder eine neue Baustelle aufgemacht. Naja, die letzten 20% eines Softwareprojektes sind ja bekanntlich die aufwändigsten und nervigsten - wer will es Freizeitentwicklern schon verübeln, wenn sie sich lieber mit spaßigen Dingen beschäftigen.
Im Hinblick auf die Hardware hat aber Seigo gerade wegen seines natürlichen KDE4-Fantums IMO die falsche unternehmerische Entscheidung getroffen: Entweder man verkauft stärkere Hardware mit KDE4 oder aber man verkauft die vorgestellte Hardware mit einem tatsächlich dafür geeigneten OS.
Auch wenn Du es hier noch 100 mal behauptest: Du hast doch keine Ahnung, inwiefern die Hardware für Plasma Active geeignet ist! Nur weil man eine These zig mal wiederholt, wird sie nicht wahrer...
Jedermann, der diese Hardware sieht, weiß, dass KDE4 darauf nur langsam laufen kann. KDE4 ist die verbloateste, ressourcenfressendste GUI, die es für Linux/Unix zur Zeit auf diesem Planeten gibt, nur Windows 7 hätte da noch mehr Probleme. Und dann kommt man da mit einer 1GHz-CPU und 512MB RAM. Icewm ist geeigenet dafür oder LXDE, nicht KDE4.
Hier versucht jemand, Hardware zu verkaufen, die nicht mit entsprechender Hardware mithalten kann, die schon vor fünf und mehr Jahren in ähnlichen Segmenten verkauft wurde. Und dann haut man da auch noch einen fetten KDE4 drauf.
KDE4 benötigt wenigstens einen Dual-Core-Prozessor und 1GB RAM sowie eine mit 2D- und 3D-Hardwarebeschleunigung voll unterstützte GPU. Dann liefe auch Plasma Active fast problemlos.
Jedermann, der diese Hardware sieht, weiß, dass KDE4 darauf nur langsam laufen kann.
Vor 500 Jahren wusste auch jeder, dass die Welt eine Scheibe ist! Mann mann mann!
KDE4 benötigt wenigstens einen Dual-Core-Prozessor und 1GB RAM sowie eine mit 2D- und 3D-Hardwarebeschleunigung voll unterstützte GPU. Dann liefe auch Plasma Active fast problemlos.
Du kannst einfach nicht 1:1 von einem PC auf ein Tablett schließen... OMG!
" Jedermann, der diese Hardware sieht, weiß, dass KDE4 darauf nur langsam laufen kann. Vor 500 Jahren wusste auch jeder, dass die Welt eine Scheibe ist! Mann mann mann!"
Acht von zehn Rechnern hier bestätigen mir das. Alles, was einen Single-Core hat, läuft zumindest mit KDE 4.6 katastrophal schlecht und das bei einigermaßen ausreichendem RAM (1GB).
Es ist ja ausgerechnet das KDE-Projekt selbst, das niemals Hardwarevoraussetzungen für seine KDEs angibt. Du siehst, manchmal fällt diese Ignoranz auf einen selber zurück. Vermutlich haltet Ihr das eher für eine Weltverschwörung, wenn jemand sagt, KDE4 läuft auf einem Single-Core einfach nur unsagbar schlecht. Die Ressourcenfresserei fordert jetzt ihren Tribut. Niemand kauft Seigo ab, dass "sein" KDE4 auf diesem Tablet mit diesen Hardwarespezifikationen performant läuft.
Ich habe nur eine Single-Core CPU und darauf läuft KDE 4.8 hervorragend - die anderen Versionen zuvor auch; speziell die 4.8er hat gegenüber der langsameren 4.7er aber wieder deutlich zugelegt.
Und ja, das meiste, was der Nutzer an "Trägheit" wahrnimmt ist auf eine schwache GraKa bzw. schlechte Treiber zurückzuführen. Und genau da kann die Tablet-Hardware punkten.
Hier nicht. Auf einem PentiumIV-System (1,6GHz) mit 1GB RAM und ATI Radeon 7500-Grafikkarte bricht die Performance mit dem KDE4-Start (KDE 4.6 unter openSUSE 12.1) völlig zusammen. Es fehlt eigentlich nur noch eine Meldung, dass der Rechner die nächsten Stunden nicht benutzbar ist und KDE4 jetzt den Monitor deshalb von innen "abschaltet", um nicht bei der "Arbeit" gestört zu werden. IMO reicht deshalb ein Single-Core für KDE4 nicht mehr. Wenn ich schon beim Start eines Standarddesktops zig Programme abwürgen müsste, damit das System ruckelfrei läuft, dann heißt das für mich, dass diese Hardware das nicht packt. Und genau deshalb halte ich die oft kolportierten Berichte über die problemlose Nutzung von KDE4 auf solchen PIV-Single Core-Systemen für nicht wirklich den Tatsachen entsprechend. Zu einem solchen Ergebnis kommt man unter Umständen dann, wenn meine keine schnellere Hardware zum Vergleich zur Verfügung hat oder wenn man KDE4 seine äußerst langsame "Eröffnungsphase" einfach kritiklos durchgehen lässt.
Der hier noch vorhandene Quadcore-Rechner mit 6GB RAM hat damit keinerlei Probleme. IMO liegt die ideale Hardwaregrundlage für KDE4 im Sinne einer erfolgreichen Verkaufsstrategie irgendwo dazwischen.
Wenn Plasma Active auf diesem Desktop besser laufen sollte, dann wäre ich aber dankbar für eine Begründung, warum das so sein sollte.
Ganz davon abgesehen, dürfte ein Preis von 200 Dollar nur schwerlich konkurrenzfähig sein.
Siehe zum Vergleich ein vermutlich fast identisches Gerät: http://www.tradecheckout.com/products/ZeniThink-ZT280-C71-Upad-7-Capacitive-Touchscreen-A9-Android-2-3-Tablet-PC_2694.html (mit Android 2.2 für rund 130 Dollar)
Da das in der News vorgestellte KDE4-Tablet wohl nicht mit Androidsoftware kompatibel sein dürfte, werden es zudem auch viele Käufer gar nicht wollen.
Du kannst doch mir nicht zum Vorwurf machen, dass ich keine bessere Hardware habe und deswegen die Geschwindigkeit für gut erachte. Ja, vielleicht fände ich die Performance auf meinem AthlonXP-System (Irgend was mit 2,4 GHZ iirc) be*******, wenn ich nebedran noch nen 4 oder 6Kerner stehen hätte. Ja, da magst Du recht haben - habe ich aber nicht! Ich kenne KDE4 nur auf meinem Rechner und das gefällt mir und läuft meiner Meinung nach flüssig.
Wenn ich von nem Q7 auf nen Skoda wechseln müsste, dann würde ich sicherlich auch das ein oder andere wenig komfortabel oder unbequem finden.
Da ignorierst Du einfach zwei Aspekte: Zum einen sind Empfindungen nun einmal subjektiv und zum anderen wird ein deutlich moderneres Gerät tendenziell immer besser abschneiden gegenüber einem älteren Gerät. Das ist kein Argument gegen KDE, sondern einfach eine unauslöschliche Tatsache.
Was diese ökonomische Betrachtung immer soll, ist mir dazu schleierhaft - mir ist es ziemlich egal, wie viele Leute außer mir KDE benutzen; solange es genug Entwickler gibt Andere mag das stören - sieh da: Pluralismus!
Diese Pauschalisierung, dass KDE4 auf einem Single Core Rechner nicht benutzbar sei, ist einfach Mumpitz!
Ich kann nicht nachvollziehen, wie jemand unbedingt auf einem schwachbrüstigen Rechner ein SuSE 12.1 installieren muss und dann über die Performance von KDE klagt... Ich kann mir gut vorstellen, dass die erste Performancebremse mal das verwendete OS ist... Da laufen Kernel und alle Pakete als i686-general, da gibt es mind. 10 Dienste, die wahrscheinlich nicht benötigt werden und mal per se das System verlangsamen...
Wenn man sich ein Tablet nimmt, alle Pakete darauf optimiert, viele Services weglässt und KDE ohne seine zig Abhängigkeiten auf dieses System hin optimiert... Dann läuft es einfach! Ich hab zuhause einen Laptop, ein Netbook, einen PC und einen Mediaplayer... 2xAtom, 2xCore2... Alle vier Systeme laufen mit einem gentoo und nur den benötigten Diensten. Und keins davon ist in irgendeiner Art und Weise ausgelastet. KDE4.x ohne Nepomuk/Akonadi/Strigi und nur mit den nötigen USE-Flags ist ein Leichtgewicht im Vergleich zu Gnome3 und seinen unzähligen Bibliotheken!
Von Anon Y. Mouse am So, 29. Januar 2012 um 17:15 #
nachdem ich tigern und krokodilen gluecklich entkommen bin, und DSL wieder zum laufen gekriegt hab, werde ich wohl nicht an einem PL kommentar sterben?
leute ich lach mich tot!
dual core... hier laeuft n core2 (solo variante) mit 1.8GHz und KDE4 laeuft fluessig, zuhause auf SU4100 kein unterschied (dualcore 1.3GHz) und auf dem eeepc900 ruckelts halt ein bisschen...
und appropos speicher verbrauch... das ist eine andere legende...
Haha, ja klar. Ich will jetzt auch gar nicht sagen, dass bei KDE das alles so ist.
Aber oft wird so getan also ob ein Programm das mehr Speicher benötigt langsamer läuft. Das ist zwar oft so aber es kann auch sein, dass ein schnellerer Algorithmus mehr Speicher benötigt. Aber ich schweife vom Thema ab.
War nicht ganz zu Anfang auch mal für KDE4 als Marschroute ausgegeben, dass es auch auf "älterer" Hardware wunderbar flüssig laufen soll? Habe so was ähnliches jedenfalls vor einigen Tagen erst wieder in einem alten Lunx-User Heft gelesen.
Hängt davon ab was man als alte Hardware bezeichnet. 512 MB RAM ist der Stand von vor 10 Jahren. Windows 7 benötigt inzwischen auch schon mindestens 1 GB.
Außerdem kann man Compositing, Nepomuk usw auch komplett abstellen.
Ich habe immer mehr das Gefühl, daß hier gezielt Meinungen manipuliert werden. Werden hier einige Teilnehmer von Herstellern proprietärer Software bezahlt?
Mein KDE Desktop belegt schon nach dem Booten weit mehr als 512 MB RAM (eher so 800MB). Damit ist KDE auf dem Tablet dann zum Selbstzweck installiert. Eine Anwendung zu starten kann man vergessen.
-> http://www.linuxatemyram.com/ Zahlen sagen halt nicht viel aus
Von wegen "Plasma Active" - "Plasma Inactive" wäre wohl passender.
Na das klingt ja ganz danach, als ob du das Tablet schon mal benutzt hast. Das sind natürlich immer die besten Voraussetzungen um auf PL einen Flamewar zu starten
Anstatt die Fehler der Desktop-Variante zu fixen, wird lieber mal wieder eine neue Baustelle aufgemacht.
Ja, leider hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Die Welt ist leider nicht schwarz und weiß - auch wenn viele hier auf PL das so hätten
Nehmen wir mal als Beispiel KWin. Für die mobile Offensive haben wir OpenGL ES 2.0 Unterstützung implementiert. Als "Abfallprodukt" kam dabei OpenGL 2.x Unterstützung mit, was bedeutend performanter ist und jetzt per Default auf dem Desktop eingesetzt wird. Ach Mist: mobile hat Desktop verbessert. Wie kann ich es nur wagen die Argumentation zu zerstören!?!
Nebenbei ist dann GLES auch noch Voraussetzung für Wayland - auch wichtig auf dem Desktop.
Für Plasma könnte ich jetzt auch viele Beispiele aufführen, die zeigen, dass Active den Desktop verbessert.
wer will es Freizeitentwicklern schon verübeln, wenn sie sich lieber mit spaßigen Dingen beschäftigen.
Bei Active ist der Anteil Entwickler, die es nicht in der Freizeit machen doch recht hoch.
@Martin: Mal ein explizites Danke an Dich und die anderen Entwickler! Ich finde es auch toll, dass Du hier persönlich immer wieder in Diskussionen in Erscheinung trittst - auch wenn es hier oftmals eher unsachlich und ziemlich emotional zu geht. Mach weiter so und denke immer daran, dass die Dankbaren immer in der schweigenden Mehrzahl sind
Dem Dank schließe ich mich als einer aus der schweigenden, weil zufriedenen Mehrheit an! Wenn ich nicht schon ein sehr ähnliches Tablet hätte (Galaxy Tab 7"), würde ich mir auf jeden Fall ein Spark holen.
Das Tablet scheint es wesentlich günstiger mit Android zu geben. http://www.tabletpc-handyshop.com/zenithink-c71-zt-180-cortex-a9-1ghz-4gb-android-22-tablet-pc-p-186.html Warum dann noch das unfertige Plasma Active?
Das KDE-Tablet wird angeblich tatsächlich voll GPL-kompatibel sein, für das Android-Tablett liefern die Chinesen keine Sourcen aus. Und die Anpassungen kosten halt auch Geld.
Fehlendes GPS und 3G könnte ich ja noch verschmerzen, aber KDE ist als Plattform qualitativ so hart abgestürzt, dass Ich wirklich Bedenken hätte, hier 200 € in den Sand zu setzen und am Ende auch noch ohne Alternative dazustehen. Dann lieber ein Gerät, auf dem Ubuntu ARM ab Werk sauber läuft, und dann eben Plasma Active als Paket nachinstallieren.
Theoretisch ja, aber bei ARM ist das alles nicht so einfach. Es gibt x Varianten, und der Plattform fehlen grundlegende Dinge wie ein Standard fürs Booten und Erkennen der Peripherie. Im Endeffekt muss man einen speziellen Kernel für jede einzelne Platine bauen. Auch setzen die Distributionen verschiedene Mindest-Architekturversionen voraus, deshalb wird z.B. Ubuntu ARM nicht von Haus aus auf dem Rapberry Pi laufen.
Die Installation einer alternativen Distribution auf diesem Gerät wird zumindest mit sehr viel Frickelei verbunden sein. Wie bei allen ARM-basierten Routern, Smartphones etc. immer schon der Fall gewesen.
viel wichtiger als das o.g. tablet ist m.e. die ankündigung von aaron, dass sein 'job' als (bezahlter) KDE chefentwickler offenbar zuende ist.
nokia/elop/M$ sei dank
das wird nicht ohne (negative) auswirkung auf die weiterentwicklung von KDE bleiben.
Noch negativer?
Hier hat du deinen Fisch!
<
Davon wird er wohl nicht satt.
Ja wo iss'er denn?
btw.
Lässt man alleine nur die Diskussion von dieser Woche Revue passieren, dann kann man sich schon seinen Teil denken.
Und es ist schliesslich nicht die erste und auch nicht die einzige Stelle, wo es immer wieder hoch her geht.
Das ist der Typ, der Plasma verbrochen hat. Kann sich also nur positiv auswirken.
aaron brauchte keinen job und hatte dank der nokia-finanzierung den ganzen tag zeit für kde sachen, ist engl. muttersprachler und redet gerne, vor allem über unfertige sachen. das macht ihn noch lange nicht zum chefentwickler oder leader, höchstens in der Plasma-Untergruppe. die kde entwickler sind eher ne rebellengruppe. vielen lassen ihn einfach quatschen und machen ihr eigenes ding. aber naja, bill gates hat das internet erfunden und aaron kde geschrieben, klar.
Komisch. Nur Plasma-Untergruppe schrieb es groß.
Da fallen mir immer die Goldenen Regeln für E-Mails ein:
http://www.kasper-online.de/goldmail/index.htm
> viel wichtiger als das o.g. tablet ist m.e. die ankündigung von aaron, dass sein
> 'job' als (bezahlter) KDE chefentwickler offenbar zuende ist.
> das wird nicht ohne (negative) auswirkung auf die weiterentwicklung von KDE
> bleiben.
Ist das nicht der Typ, der das KDE4 Desaster zu verantworten hat?
KDE3 und KDE2 hat er aber nicht vernichtet, die sind noch da.
Sehr gut, KDE waechst und gedeit. Gnome ist schon weg vom Fenster. Jetzt ist IOS vor der Flinte!
Also wenn du von dem "Zeug" noch ein bisschen nimmt, sehen wir dich wohl nie wieder. Sei vorsichtig.
Eine tolle Nachricht ist das - auch wenn ich die schon auf Aarons Blog gelesen habe
Das ist für den gesamten Software Stack von KDE sehr wichtig, nicht nur für Plasma Active. Durch eine eigene Hardwareplattform wird sich Plasma Active vielen KDE Anwendungsentwicklern leichter öffnen und zugänglich werden. Dies wiederum dürfte dazu führen, dass der Datenaustausch zwischen Tablet und PC in plattformübergreifenden Apps komfortabel abzuwickeln ist. Hinzu kommt natürlich die generelle Optimierung - schließlich muss sich das ganze auf einem relativ schwach brünstigen Gerät flüssig bedienen lassen. Das sollte auch positive Auswirkungen auf Plasma Desktop haben.
Ich bin gespannt
Da ich selber noch kein Tablet besitze, würde ich dieses durchaus in Betracht ziehen
Die Hardwareausstattung ist hart an der unteren Grenze.
KDE4 wird damit wohl nicht flüssig laufen.
*seufz* Ja klar, Du hast vermutlich exklusiv einen Blick auf den Prototypen (Hard- + Software) werfen dürfen und informierst uns damit aus erster Hand
Das "flüssige" steht und fällt mir den Grafiktreibern - und dank der Umstellung auf OpenGL ES sieht es damit speziell in solchen "Nieschen" deutlich besser aus, als mit den teilweise schlimmen Treibern auf einem Desktop-PC.
"Du hast vermutlich exklusiv einen Blick auf den Prototypen (Hard- + Software) werfen dürfen und informierst uns damit aus erster Hand"
Das muss man nicht um dazu eine realistische Prognose abgeben zu können.
Ganz abgesehen davon, Plasma Active ist eine Nieschenlösung ohne Zukunft auf Mobilgeräten.
Was ist das Ziel, 1000 User in 5 Jahren zu gewinnen?
Ich bin mir absolut sicher. Lebe damit, und freue dich falls ich mir irre.
Allerdings wird es sowieso niemand bemerken. Außer 10-100 Freaks die einfach alles ausprobieren müssen.
Nur falls du es nicht bemerkt hast: KDE ist nicht das Zentrum der Welt. Genau genommen ist es nicht mal in der Nähe des Zentrums. Eher so am äuseren Rand. Wie alle Unix/Linux-DE.
Mobil hat Linux aktuell sowieso nur mit Android oben drauf eine Bedeutung, und das wird wohl auch für die nächsten Jahre jetzt erstmal so bleiben.
Meine Prognose: In 4 Jahren hat Android auf Mobilgeräten 70% Marktanteil (Smartphones & Tablets). iOS ist irgendwo bei 15%, der Rest ist vielleicht Windows. Plasma Active, Meego, WebOS (leider) und co. existieren da schon nicht mehr auf Geräten, außer bei einigen wenigen die es aus Spaß drauf packen. Es wären ungefähr so viele, wie man ohne Gedränge in eine Sporthalle bekommt.
Wie ich darauf komme? Ich schaue mir den Markt an. Niemand muss mir hier zustimmen, jeder kann eine andere Vermutung haben. Wissen tut es sowieso niemand. Ich aber halte Plasma Active für eine Totgeburt. Zumindest wenn es darum geht das es eine gewisse Verbreitung findet.
Zu Deinen Prognosen: Kümmert mich nicht. Plasma Desktop ist auch eine Niesche - mit der ich seit Jahren prima lebe
.
Ich bin ja kein Spinner, der nicht weiß, dass Plasma Active unter normalen Umständen keine Marktmacht wird - aber das war weder Bestandteil meines Postings noch des daraus abgeleiteten Fadens. Insofern hättest Du das besser in einen eigenen Kommentar geschrieben. Es passt hier einfach nicht rein
Nische, verdammt.
Über den im KDE4-Tablet verbauten Prozessor habe ich tatsächlich nichts Genaues herausfinden können.
Wenn das, was ich befürchte, ein Single-Core sein sollte, dann hätte dieses Tablet IMHO keine wirtschaftliche Zukunft, schon gar nicht mit dem ressourcenfressenden KDE4.
1GHz-Single Core (?), 512MB RAM, und dann KDE4?
Der Unterschied zum Desktop-KDE4 ist ja nur die Oberfläche, der Rest ist identisch.
Plasma Active lief auch schon auf dem N900 und das hat noch weniger Leistung. Wie flüssig es läuft hängt von den Treibern ab und das wird man erst sehen wenn das Gerät raus ist.
Und?
Das haben doch nur Freaks benutzt.
Normalerweise lief darauf Maemo oder auch Meego.
Ein richtiges freies Linux druntern, hmm, da kommt man glatt auf die Idee sich vielleicht doch eines Tages so ein Tablet zuzulegen. Und KDE ist auch ok, sofern sie diesen Akonadi/nepomuk-Mist da runterwerfen. Sonst wird das auch nix mit den 512M RAM. Ohne das sollte die Hardware durchaus ausreichen.
Ich hoffe nur daß die ganzen KDE/Qt-Leute irgendwo unterkommen. Das mit Nokia ist echt ein Trauerspiel fast ohnegleichen. (Naja, Sun z.B. auch.)
Mein KDE Desktop belegt schon nach dem Booten weit mehr als 512 MB RAM (eher so 800MB). Damit ist KDE auf dem Tablet dann zum Selbstzweck installiert. Eine Anwendung zu starten kann man vergessen.
Naja, wenn man eh nichts arbeiten kann, dann erledigt Nepomuk den Rest. Es lastet einfach mal die CPU für ne Stunde voll aus und schon ist der Akku leer.
Von wegen "Plasma Active" - "Plasma Inactive" wäre wohl passender.
Anstatt die Fehler der Desktop-Variante zu fixen, wird lieber mal wieder eine neue Baustelle aufgemacht. Naja, die letzten 20% eines Softwareprojektes sind ja bekanntlich die aufwändigsten und nervigsten - wer will es Freizeitentwicklern schon verübeln, wenn sie sich lieber mit spaßigen Dingen beschäftigen.
+ 1
Im Hinblick auf die Hardware hat aber Seigo gerade wegen seines natürlichen KDE4-Fantums IMO die falsche unternehmerische Entscheidung getroffen: Entweder man verkauft stärkere Hardware mit KDE4 oder aber man verkauft die vorgestellte Hardware mit einem tatsächlich dafür geeigneten OS.
Auch wenn Du es hier noch 100 mal behauptest: Du hast doch keine Ahnung, inwiefern die Hardware für Plasma Active geeignet ist! Nur weil man eine These zig mal wiederholt, wird sie nicht wahrer...
Jedermann, der diese Hardware sieht, weiß, dass KDE4 darauf nur langsam laufen kann.
KDE4 ist die verbloateste, ressourcenfressendste GUI, die es für Linux/Unix zur Zeit auf diesem Planeten gibt, nur Windows 7 hätte da noch mehr Probleme.
Und dann kommt man da mit einer 1GHz-CPU und 512MB RAM.
Icewm ist geeigenet dafür oder LXDE, nicht KDE4.
Hier versucht jemand, Hardware zu verkaufen, die nicht mit entsprechender Hardware mithalten kann, die schon vor fünf und mehr Jahren in ähnlichen Segmenten verkauft wurde. Und dann haut man da auch noch einen fetten KDE4 drauf.
KDE4 benötigt wenigstens einen Dual-Core-Prozessor und 1GB RAM sowie eine mit 2D- und 3D-Hardwarebeschleunigung voll unterstützte GPU.
Dann liefe auch Plasma Active fast problemlos.
" Jedermann, der diese Hardware sieht, weiß, dass KDE4 darauf nur langsam laufen kann.
Vor 500 Jahren wusste auch jeder, dass die Welt eine Scheibe ist! Mann mann mann!"
Acht von zehn Rechnern hier bestätigen mir das.
Alles, was einen Single-Core hat, läuft zumindest mit KDE 4.6 katastrophal schlecht und das bei einigermaßen ausreichendem RAM (1GB).
Es ist ja ausgerechnet das KDE-Projekt selbst, das niemals Hardwarevoraussetzungen für seine KDEs angibt.
Du siehst, manchmal fällt diese Ignoranz auf einen selber zurück.
Vermutlich haltet Ihr das eher für eine Weltverschwörung, wenn jemand sagt, KDE4 läuft auf einem Single-Core einfach nur unsagbar schlecht.
Die Ressourcenfresserei fordert jetzt ihren Tribut.
Niemand kauft Seigo ab, dass "sein" KDE4 auf diesem Tablet mit diesen Hardwarespezifikationen performant läuft.
Ich habe nur eine Single-Core CPU und darauf läuft KDE 4.8 hervorragend - die anderen Versionen zuvor auch; speziell die 4.8er hat gegenüber der langsameren 4.7er aber wieder deutlich zugelegt.
Und ja, das meiste, was der Nutzer an "Trägheit" wahrnimmt ist auf eine schwache GraKa bzw. schlechte Treiber zurückzuführen. Und genau da kann die Tablet-Hardware punkten.
Deine Pauschalisierungen sind einfach falsch.
Hier nicht.
Auf einem PentiumIV-System (1,6GHz) mit 1GB RAM und ATI Radeon 7500-Grafikkarte bricht die Performance mit dem KDE4-Start (KDE 4.6 unter openSUSE 12.1) völlig zusammen.
Es fehlt eigentlich nur noch eine Meldung, dass der Rechner die nächsten Stunden nicht benutzbar ist und KDE4 jetzt den Monitor deshalb von innen "abschaltet", um nicht bei der "Arbeit" gestört zu werden.
IMO reicht deshalb ein Single-Core für KDE4 nicht mehr.
Wenn ich schon beim Start eines Standarddesktops zig Programme abwürgen müsste, damit das System ruckelfrei läuft, dann heißt das für mich, dass diese Hardware das nicht packt.
Und genau deshalb halte ich die oft kolportierten Berichte über die problemlose Nutzung von KDE4 auf solchen PIV-Single Core-Systemen für nicht wirklich den Tatsachen entsprechend. Zu einem solchen Ergebnis kommt man unter Umständen dann, wenn meine keine schnellere Hardware zum Vergleich zur Verfügung hat oder wenn man KDE4 seine äußerst langsame "Eröffnungsphase" einfach kritiklos durchgehen lässt.
Der hier noch vorhandene Quadcore-Rechner mit 6GB RAM hat damit keinerlei Probleme.
IMO liegt die ideale Hardwaregrundlage für KDE4 im Sinne einer erfolgreichen Verkaufsstrategie irgendwo dazwischen.
Wenn Plasma Active auf diesem Desktop besser laufen sollte, dann wäre ich aber dankbar für eine Begründung, warum das so sein sollte.
Ganz davon abgesehen, dürfte ein Preis von 200 Dollar nur schwerlich konkurrenzfähig sein.
Siehe zum Vergleich ein vermutlich fast identisches Gerät:
http://www.tradecheckout.com/products/ZeniThink-ZT280-C71-Upad-7-Capacitive-Touchscreen-A9-Android-2-3-Tablet-PC_2694.html
(mit Android 2.2 für rund 130 Dollar)
Da das in der News vorgestellte KDE4-Tablet wohl nicht mit Androidsoftware kompatibel sein dürfte, werden es zudem auch viele Käufer gar nicht wollen.
Du kannst doch mir nicht zum Vorwurf machen, dass ich keine bessere Hardware habe und deswegen die Geschwindigkeit für gut erachte. Ja, vielleicht fände ich die Performance auf meinem AthlonXP-System (Irgend was mit 2,4 GHZ iirc) be*******, wenn ich nebedran noch nen 4 oder 6Kerner stehen hätte. Ja, da magst Du recht haben - habe ich aber nicht! Ich kenne KDE4 nur auf meinem Rechner und das gefällt mir und läuft meiner Meinung nach flüssig.
Wenn ich von nem Q7 auf nen Skoda wechseln müsste, dann würde ich sicherlich auch das ein oder andere wenig komfortabel oder unbequem finden.
Da ignorierst Du einfach zwei Aspekte: Zum einen sind Empfindungen nun einmal subjektiv und zum anderen wird ein deutlich moderneres Gerät tendenziell immer besser abschneiden gegenüber einem älteren Gerät. Das ist kein Argument gegen KDE, sondern einfach eine unauslöschliche Tatsache.
Was diese ökonomische Betrachtung immer soll, ist mir dazu schleierhaft - mir ist es ziemlich egal, wie viele Leute außer mir KDE benutzen; solange es genug Entwickler gibt
Andere mag das stören - sieh da: Pluralismus!
Diese Pauschalisierung, dass KDE4 auf einem Single Core Rechner nicht benutzbar sei, ist einfach Mumpitz!
Ich kann nicht nachvollziehen, wie jemand unbedingt auf einem schwachbrüstigen Rechner ein SuSE 12.1 installieren muss und dann über die Performance von KDE klagt... Ich kann mir gut vorstellen, dass die erste Performancebremse mal das verwendete OS ist... Da laufen Kernel und alle Pakete als i686-general, da gibt es mind. 10 Dienste, die wahrscheinlich nicht benötigt werden und mal per se das System verlangsamen...
Wenn man sich ein Tablet nimmt, alle Pakete darauf optimiert, viele Services weglässt und KDE ohne seine zig Abhängigkeiten auf dieses System hin optimiert... Dann läuft es einfach! Ich hab zuhause einen Laptop, ein Netbook, einen PC und einen Mediaplayer... 2xAtom, 2xCore2... Alle vier Systeme laufen mit einem gentoo und nur den benötigten Diensten. Und keins davon ist in irgendeiner Art und Weise ausgelastet. KDE4.x ohne Nepomuk/Akonadi/Strigi und nur mit den nötigen USE-Flags ist ein Leichtgewicht im Vergleich zu Gnome3 und seinen unzähligen Bibliotheken!
nachdem ich tigern und krokodilen gluecklich entkommen bin, und DSL wieder zum laufen gekriegt hab, werde ich wohl nicht an einem PL kommentar sterben?
leute ich lach mich tot!
dual core... hier laeuft n core2 (solo variante) mit 1.8GHz und KDE4 laeuft fluessig, zuhause auf SU4100 kein unterschied (dualcore 1.3GHz) und auf dem eeepc900 ruckelts halt ein bisschen...
und appropos speicher verbrauch... das ist eine andere legende...
gruesse aus der anonymen waerme!
Nur weil eine gewisse Software auf einer Hardware x, a MB Speicher belegt, bedeutet das nicht, dass es auf Hardware y ebenfalls a MB Speicher belegt.
Weiter kann man manchmal mit mehr Speicherverbrauch bessere Leistung erzielen.
Man kann manchmal auch mit mehr CPU-Verbrauch bessere Leistung erzielen.
Ach Mist, ich vergaß, von dieser "Optimierung" macht KDE (insb. Nepomuk) ja schon regen Gebrauch.
Haha, ja klar. Ich will jetzt auch gar nicht sagen, dass bei KDE das alles so ist.
Aber oft wird so getan also ob ein Programm das mehr Speicher benötigt langsamer läuft. Das ist zwar oft so aber es kann auch sein, dass ein schnellerer Algorithmus mehr Speicher benötigt. Aber ich schweife vom Thema ab.
Ziel der Plasma Active-Entwicklung ist es mit nur 256 MB RAM auszukommen: http://dot.kde.org/2011/12/14/plasma-active-two-released
War nicht ganz zu Anfang auch mal für KDE4 als Marschroute ausgegeben, dass es auch auf "älterer" Hardware wunderbar flüssig laufen soll? Habe so was ähnliches jedenfalls vor einigen Tagen erst wieder in einem alten Lunx-User Heft gelesen.
ja so ist das halt,sonst hörte man in Foren immer:
"Deine CPU/Graka usw. ist schon sooo alt,da kann KDE4 nichts dafür das es lahmt.Kauf halt ´nen aktuellen Rechner"
Jetzt aufeinmal ist das natürlich gaaaaaaaaaaanz anders
Ein offenes Linux ist natürlich eine tolle Sache,aber wenn die Oberfläche nicht snappy läuft,schaut´s für das Teil nicht gut aus.
Hängt davon ab was man als alte Hardware bezeichnet. 512 MB RAM ist der Stand von vor 10 Jahren. Windows 7 benötigt inzwischen auch schon mindestens 1 GB.
Außerdem kann man Compositing, Nepomuk usw auch komplett abstellen.
wenn du meinst.Mit der Einstellung ist der Erfolg auf Tablets ja garantiert,oder?
Ich habe immer mehr das Gefühl, daß hier gezielt Meinungen manipuliert werden. Werden hier einige Teilnehmer von Herstellern proprietärer Software bezahlt?
Aber hier ist schon mal der
< '((((-<
Bis denn denn
Nehmen wir mal als Beispiel KWin. Für die mobile Offensive haben wir OpenGL ES 2.0 Unterstützung implementiert. Als "Abfallprodukt" kam dabei OpenGL 2.x Unterstützung mit, was bedeutend performanter ist und jetzt per Default auf dem Desktop eingesetzt wird. Ach Mist: mobile hat Desktop verbessert. Wie kann ich es nur wagen die Argumentation zu zerstören!?!
Nebenbei ist dann GLES auch noch Voraussetzung für Wayland - auch wichtig auf dem Desktop.
Für Plasma könnte ich jetzt auch viele Beispiele aufführen, die zeigen, dass Active den Desktop verbessert.
Bei Active ist der Anteil Entwickler, die es nicht in der Freizeit machen doch recht hoch.@Martin: Mal ein explizites Danke an Dich und die anderen Entwickler! Ich finde es auch toll, dass Du hier persönlich immer wieder in Diskussionen in Erscheinung trittst - auch wenn es hier oftmals eher unsachlich und ziemlich emotional zu geht. Mach weiter so und denke immer daran, dass die Dankbaren immer in der schweigenden Mehrzahl sind
Dem Dank schließe ich mich als einer aus der schweigenden, weil zufriedenen Mehrheit an!
Wenn ich nicht schon ein sehr ähnliches Tablet hätte (Galaxy Tab 7"), würde ich mir auf jeden Fall ein Spark holen.
Die Produktbezeichnung "Active BlahBlahBlah" ist doch von Microsoft gepachtet.
Mit etwas Glück muss Bill Gates die Rübe für diesen Plasma-Active-Murks hinhalten und der Ruf von Linux wird geschont!
!
du stinkst nach Fisch
Tja Gott liebt dich nicht.
das erste welches für mich in Frage kommt
Das Tablet scheint es wesentlich günstiger mit Android zu geben. http://www.tabletpc-handyshop.com/zenithink-c71-zt-180-cortex-a9-1ghz-4gb-android-22-tablet-pc-p-186.html Warum dann noch das unfertige Plasma Active?
Das KDE-Tablet wird angeblich tatsächlich voll GPL-kompatibel sein, für das Android-Tablett liefern die Chinesen keine Sourcen aus. Und die Anpassungen kosten halt auch Geld.
Fehlendes GPS und 3G könnte ich ja noch verschmerzen, aber KDE ist als Plattform qualitativ so hart abgestürzt, dass Ich wirklich Bedenken hätte, hier 200 € in den Sand zu setzen und am Ende auch noch ohne Alternative dazustehen. Dann lieber ein Gerät, auf dem Ubuntu ARM ab Werk sauber läuft, und dann eben Plasma Active als Paket nachinstallieren.
Wenn das Gerät offen ist, kann man doch bei Nichtgefallen jedes beliebige Linux darauf installieren, oder nicht? Also im Grunde ein sicherer Kauf.
Theoretisch ja, aber bei ARM ist das alles nicht so einfach. Es gibt x Varianten, und der Plattform fehlen grundlegende Dinge wie ein Standard fürs Booten und Erkennen der Peripherie. Im Endeffekt muss man einen speziellen Kernel für jede einzelne Platine bauen. Auch setzen die Distributionen verschiedene Mindest-Architekturversionen voraus, deshalb wird z.B. Ubuntu ARM nicht von Haus aus auf dem Rapberry Pi laufen.
Die Installation einer alternativen Distribution auf diesem Gerät wird zumindest mit sehr viel Frickelei verbunden sein. Wie bei allen ARM-basierten Routern, Smartphones etc. immer schon der Fall gewesen.