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Di, 31. Januar 2012, 09:00

Software::Büro

IBM veröffentlicht letzte Version von Symphony

IBM hat zum letzten Mal eine Version der Office-Suite Symphony veröffentlicht. Symphony wird zugunsten von OpenOffice.org eingestellt.

Symphony ist IBMs proprietäre Office-Suite, die von OpenOffice.org 3 abstammt und kostenlos zum Download angeboten wird. Die neue Version 3.0.1 ist nach Angaben von Ed Brill von IBM die letzte Version von Symphony. Damit erhalten die Anwender nochmals eine aktuelle Version, bis Apache OpenOffice erscheint. Die ganze Energie der IBM-Entwickler soll nun in die Fortführung von OpenOffice.org gesteckt werden, das seit Mitte 2011 bei der Apache Foundation zuhause ist.

Oracle hatte OpenOffice.org Mitte 2011 an die Apache Foundation übergeben. Seither liegt das Projekt im Inkubator von Apache, wo es den Code und seine Projektstrukturen organisieren muss. IBM hatte von Anfang an seine Unterstützung zugesichert und dürfte fortan den Hauptteil der Entwicklung tragen. Im Gegensatz zu Oracle, das kein geschäftliches Interesse mehr an OpenOffice hatte, ist dieses bei IBM noch vorhanden. Die Erweiterungen von Symphony wurden vollständig an Apache OpenOffice übertragen. So stellt es jedenfalls Ed Brill dar, der angibt, dass der Code von Symphony an das OpenOffice-Projekt ging und IBM Mitarbeiter für die Entwicklung, Produktmanagement und Marketing abstellt.

Nach einer langen Zeit ohne offizielle Veröffentlichung hat OpenOffice nach Angaben von Apache gute Fortschritte gemacht. Noch im ersten Quartal 2012 ist mit Apache OpenOffice 3.4 zu rechnen. IBM wird wahrscheinlich eine »IBM-Edition« von OpenOffice anbieten.

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