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Thema: Debian 7.0 baut auf Linux 3.2

47 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von pffff am Di, 31. Januar 2012 um 14:04 #

Debian Stable ist zwar ganz gut, nur sollte man versuchen, dieses Mal Wheezy so schnell wie möglich auf Kurs zu bringen, damit man als Debiannutzer u.a. an der Nouveau-3D-Entwicklung teilhaben kann.
Squeeze ist IMHO auch das Debian, das bisher im ersten Jahr seiner Existenz im Vergleich zu anderen Debianveröffentlichungen am stärksten "gealtert" ist. Chromium 6 und Firefox 3.5 sind da nur die bekannteren Beispiele. Außerdem halte ich es für eine Spitzenidee, dass darauf hingearbeitet wird, das obsolete cdrkit komplett durch xorriso/libisoburn/libburnia zu ersetzen.
Und Kernel 3.2 - der auch in Ubuntu 12.04 verwendet wird - ist eine gute Wahl. Angeblich will der Ubuntuentwickler Tim Gardner nach Auslaufen des offiziellen kernel.org-Supports die Langzeitpflege übernehmen.

  • Score: 3 Von asdfasdf am Di, 31. Januar 2012 um 14:35 #

    > Chromium 6 und Firefox 3.5 sind da nur die bekannteren Beispiele.

    Für ein primär für Server gedachtes OS sind das zwei wenig interessante Beispiele.

    > Außerdem halte ich es für eine Spitzenidee, dass darauf hingearbeitet wird, das obsolete cdrkit komplett durch xorriso/libisoburn/libburnia zu ersetzen

    Von mir aus können sie alles was mit optischen Laufwerken zu tun hat herausschmeissen. Ich baue sie schon seit einer Ewigkeit nicht mehr ein.

    • Score: 3 Von gro am Di, 31. Januar 2012 um 14:47 #

      Full Ack... Debian ist für mich auch ganz klar eine Server-Distri, für den Desktop bevorzuge ich Ubuntu in LTS Versionen (momentan 10.04)...

      Es ist oft ein grosser Kritikpunkt an Debian, dass es bei der Freigabe bereits veraltet sei. Ich finde jedoch genau das spricht für Debian... Bei einer Debian stable-Version kann man auch davon ausgehen, dass sie stable ist...

      • Score: 3 Von cyberpatrol am Mi, 1. Februar 2012 um 10:41 #

        Es ist oft ein grosser Kritikpunkt an Debian, dass es bei der Freigabe bereits veraltet sei. Ich finde jedoch genau das spricht für Debian... Bei einer Debian stable-Version kann man auch davon ausgehen, dass sie stable ist...
        Kann ich nach insgesamt mehr als 10 Jahren Erfahrung mit den Bleeding Edge Distributionen Gentoo und Arch Linux auch.

        Stable != hoffnungslos veraltete Software
        neue von Upstream als stable veröffentlichte Software != unstable

        Ich hatte in den 6 Jahren Gentoo und ca. 5 Jahren Arch Linux noch keine Stabilitätsprobleme. Und wer für ein Serversystem, das hochverfügbar sein muss, ganz auf Nummer sicher gehen will, der kann sich die Updates ja vorher auf einem Testsystem installieren und testen. Sollte man in einem solchen Fall wahrscheinlich ohnehin auch mit Debian so machen.

        Score: 3 Von Paradigm am Mi, 1. Februar 2012 um 12:59 #

        Bei einer Debian stable-Version kann man auch davon ausgehen, dass sie stable ist...

        Betrifft leider nur die Kernkomponenten wie Kernel & Co.

        Die Endanwendersoftware ist meist Featureloser, unausgereifter und mit häufigeren Bugs belastet, weil diese erst in der nächsten Version der Endanwendersoftware gefixt wurden.

      Score: 3 Von pfff am Di, 31. Januar 2012 um 14:48 #

      Als ServerOS wird Debian Stable nur deshalb gerne benutzt, weil es bisher etwa drei Jahre "inoffiziellen" Support hatte. Das ist aber kein Unterstützungszeitraum, der tatsächlich offiziell angestrebt wird, sondern eher Zufall. Spätestens alle 12 bis 18 Monate sollte es aber ein neues Debian Stable geben, die rasend schnelle Linuxentwicklung lässt kaum eine andere Strategie zu.
      Debian Stable ist für uns Nutzer gemacht und damit vor allem für den Desktop.

      • Score: 3 Von anon am Di, 31. Januar 2012 um 15:45 #

        > Debian Stable ist für uns Nutzer gemacht und damit vor allem für den Desktop.

        Bitte schließ doch nicht von Dir auf andere! So ein Schwachsinn!

        Debians "Ausrichtung" ist bestimmt nicht für den Desktop konzipiert. Die Ziele von Debian sind auf http://www.debian.org/social_contract und in den FAQs zu lesen und ein vorrangiges Ziel ist z.B. der Einsatz von freier Software.

        Durch die langen Release-Zeiten hat sich Debian eher im Server-Bereich etabliert, weil man da nicht immer die neuste bleeding-edge Software haben muss/will. Aber mit einer Ausrichtung hat das nichts zu tun...

        • Score: 3 Von pfff am Di, 31. Januar 2012 um 18:48 #

          Da steht auch nichts davon, dass Debian ein Server-OS sei.
          Nur weil Debian alte, einigermaßen ausgetestete Software enthält, heißt das nicht, dass Debian für Servernutzer konzipiert wurde.


          "Durch die langen Release-Zeiten"

          Drei Jahre eher "zufälliger" Support (zufällig im Sinne des nicht ausdrücklich geplanten Zustandekommens) auf dem Server ist doch nicht lang?
          Für Privatnutzer oder Webseiten, die ansonsten z.B. auch temporär nicht supportete CentOS-Installationen benutzen, mag das eine gute Alternative sein, da bei Debian der Support mit Sicherheitsupdates hervorragend funktioniert.
          Ansonsten zieht man aber die fünf Jahre unterstützten Ubuntu-Serverausgaben vor, wenn man etwas Debianbasiertes "kostenlos" verwenden möchte.
          Als Firma kauft man aber eher z.B. RHEL5, das noch bis 2017 unterstützt wird oder RHEL6 mit Unterstützung bis 2020.

          • Score: 3 Von Security am Mi, 1. Februar 2012 um 13:04 #

            Als Firma kauft man aber eher z.B. RHEL5, das noch bis 2017 unterstützt wird oder RHEL6 mit Unterstützung bis 2020.

            Wäre es nicht besser als Firma auf OpenBSD zu setzen, wenn die Sicherheit der Server so wichtig ist?

            Score: 3 Von Robert Tulke am Do, 2. Februar 2012 um 09:31 #

            Er hat schon recht, es ist nicht für den Desktop gemacht das haben andere Distributionen versucht z.B. Suse CentOS usw. Ubuntu sollte auch nur aktuellere Software enthalten mit dem Bonus das man Support kaufen kann was zumind. für größere Firmen auch interessant sein mag. Die fixen dir dann die Bugs die vll. in der Software hast und helfen Dir gerne bei der einrichtung/wartung.

            Aber Debian ist für Server gemacht daran geht kein Weg vorbei ich arbeite seit Slink 2.1 mit Debian und bisher auch sowohl für Desktop als auch Server in den verschiedensten Bereichen beruflich bedingt. Und Debian ist ein Server betriebsystem auf dem Deskop ist es zwar Stabil aber hier eben so stark veraltet das viele meiner User sich gerne immer mal was neues gewünscht hätten. Im Server Bereich kommt das nur selten vor. Meist nur dann wenn man auf ziemliche frühe Version eine Software setzt z.B. Ngnix (lenny) mit uwsgi da musste man zu jener Zeit schon den Nginx selbst bauen damit das geht.

            Es gibt noch ein paar wenige andere Bsp. die mir unter gekommen sind aber im Verhältnis zu Desktop Software eher selten. Was auch daran liegt das Admins lieber auf etwas bewährten setzten nicht nur Debian als OS sondern auch die Software die gebraucht wird - was wiederum auch daran liegt, dass die meisten Howtos für standardisiertes beschrieben wird und man nur selten Howtos für neues Zeug findet.

            "Und als Firma kauf man ja Ubuntu oder RHELX" wobei das nur größere Firmen betreffen wird die mehrere Admins haben. So lange einer alleine noch alles handeln kann was mit unter bis zu 60 Server sein könnten vll. auch mehr k.A. glaube ich würde ein Admin der tag täglich mit Debian arbeitet auch nichts anders wollen. Genauso wie jemand der tag täglich mit RedHat arbeitet nicht einfach mal so mit Ubuntu arbeiten möchte. Hier spielt natürlich die Philosophie des jenigen eine große Rolle.

            Und meine sagt ganz deutlich Debian auf Servern ja auf Desktops eher nicht.

            • Score: 3 Von pfff am So, 5. Februar 2012 um 16:15 #

              Da Debian allerdings nur drei Jahre insgesamt unterstützt wird, sehe ich nicht wirklich einen hervorstechenden Grund, warum Debian so gut für den Serverbereich geeignet sein soll.

              IMO sind drei Jahre hervorragend für den Desktop, aber ungenügend für den Serverbereich.

              Letzendlich ist die logische Vebrindung doch eher die, dass man erkennt, aha, Debian kommt mit einem Haufen recht gut ausgetesteter, älterer Software und deshalb könne es ja gewissermaßen automatisch nur für den Serverbereich geeignet sein.

              Vielleicht ist Debian mittlerweile für beides - Desktop wie Server - nicht mehr unbedingt die erste Wahl:
              Nicht für den Desktop, weil die Software tatsächlich schon recht alt ist, ein Problem, das sich natürlich mit steigender Lebensdauer verschärft;
              nicht für den Server, weil der eher zufällige, nicht wirklich geplante Unterstützungszeitraum von drei Jahren für Server zu kurz ist.

      Score: 3 Von Ede am Di, 31. Januar 2012 um 18:18 #

      " ... primär für Server gedachtes OS_ ... " ???????

      Wer soll das "gedacht" haben? Woher stammt das?

      Ich denke mir, dass es auch das richtige für meine PCs, Notebooks und mein Netbook ist. Debian ist ziemlich universell. Es ist auch ideal für Server.

      Score: 3 Von Optischer Support ist ein Muss am Mi, 1. Februar 2012 um 12:57 #

      Von mir aus können sie alles was mit optischen Laufwerken zu tun hat herausschmeissen. Ich baue sie schon seit einer Ewigkeit nicht mehr ein.

      Ich nutze immer noch optische Laufwerke und will die Unterstützung dafür auch nicht missen.

      Mein Autoradio hat keinen USB Anschluß und nur ein CD Laufwerk.
      Also muß ich in der Lage sein, meine Musik auf CD zu brennen.
      Auch bevorzuge ich meine CD Musiksammlung auf der Festplatte zu haben, daher ist das einlesen von Audio CDs Pflicht. Musik zum Downloaden kaufe ich nicht, ich will was DRM freies und das man wieder verkaufen kann, daher sterben Audio CDs bei mir nicht aus.


      Zum Installieren von neuen Linux Distributionen nutze ich immer noch CD-RWs und verstärkt DVD-RAMs, auch hier muß es weiterhin möglich sein, entsprechende Imagedateien auf diese Medien zu brennen.
      Ich habe nur einen 8 GB USB Stick und den brauche ich für was anderes.
      Außerdem habe ich noch alte Rechner im Betrieb, die nicht von USB booten können.

      Wenn ich Freunden eine Fotosammlung oder das gemeinsamme Urlaubsvideo schenken will, dann geht das mit optischen Datenträgern am einfachsten.
      USB-Sticks sind dafür zu teuer und auch nicht robust genug.


      Wichtige Daten sichere ich neben auf der Wechselfestlatte auch auf DVD-RAM.
      Daher ist der Support von optischen Laufwerken Pflicht!


      Da ich eine Umfangereiche Audio CD, DVD und Computerspielesammlung auf CD-ROM & DVD habe, werden bei mir optische Laufwerke noch über Jahrzehnte ein notwendiger Bestandteil meines Computers sein.

    Score: 3 Von akf am Di, 31. Januar 2012 um 14:45 #

    Wer einen aktuelleren Iceweasel oder Icedove haben will, der schaue mal unter http://mozilla.debian.net/.

    • Score: 3 Von pfff am Di, 31. Januar 2012 um 14:49 #

      Und Chromium?
      Und die Nouveau-3D-Treiber?

      Score: 3 Von fork am Di, 31. Januar 2012 um 14:50 #

      Nachdem ich einige Zeit lang Iceweasel und Icedove benutzt habe: Nein! So etwas will ich nicht auf meinem Rechner haben! Debian ist super, ich verwende es gerne! Aber Iceweasel und Icedove sind Grütze! Da will ich lieber die Originale haben, weniger Fehler; und ansonsten auch subjekt viel besser erlebte Bedienung.

      fork();

      • Score: 3 Von pfff am Di, 31. Januar 2012 um 14:58 #

        Der Unterschied zu den Mozillaprodukten ist nur das Branding, der Rest ist identisch.
        Wenn Du aber Iceweasel 3.5.16 aus Debian Stable benutzt und zum Vergleich Firefox 9.0 von mozilla.org anstelle des auch in externen Repos angebotenen Iceweasel 9.0, dann kannst Du zu so einem Ergebnis kommen.
        Natürlich unterscheiden sich Firefox 3.5 und Firefox 9.0.

    Score: 3 Von Sid Burn am Di, 31. Januar 2012 um 14:55 #

    Also ich setze Debian Stable auf Server sowieso Desktop ein. Und Stable schon seit Jahren. Im Serverbereich sind Chromium 6 oder Firefox 3.5 nicht wirklich wichtig.

    Im Desktop-Bereich habe ich aber die offiziele Google Chrome Quelle enthalten und nutze dort die letzte Version. Von Opera gibt es den gleichen Service und es bindet sich in die Packetverwaltung ein. von Firefox kann man ebenso eine Linux Version herunterladen und einfach starten. Geht zwar an der Paketverwaltung vorbei aber immerhin updated es sich selber und bringt es auf den neusten Stand. Mehr musste ich bisher bei Stable nicht updaten.

    Alternativ kann man aber auch die backports nutzen. Hier weiß ich gerade nicht ob dort nicht auch schon neue Versionen deiner genannten packete enthalten sind.

    Nouveau ist so eine Sache. Im Serverbereich wieder unwichtig. Und im Desktop Bereich nutze ich den Propietären Treiber. Und der Propietäre ist auch volkommen ins Packetsystem integriert über DKMS wer es nicht manuell von Hand installieren möchte. Sofern man nicht gerade die neuste Version benötigt.

    • Score: 3 Von pfff am Di, 31. Januar 2012 um 16:34 #

      Man kann zwar einen aktuelleren Nouveautreiber aus den Backports installieren, nur erfordert das sowohl ein Update des Kernels als auch ein Komplett-Update von Xorg.

      Nvidia ist für viele Debian Main-Nutzer keine Alternative.
      Was nützt ein freies System, wenn es
      a) hinterher wieder mit einen proprietären Blob zugedröhnt wird, obwohl
      b) ein 3D-fähiger, freier Treiber (nouveau) schon zur Verfügung steht, der nur wegen zu alter Basissoftare in Stable nicht eingesetzt werden kann.
      Außerdem stehen nvidia und flgrx nicht offiziell für Debian zur Verfügung und können somit keine Rolle im Hinblick auf die Distributionsentwicklung spielen.

      Fazit: Eine möglichst schnelle Herausgabe von Wheezy als Stable wäre da sinnvoller: Freeze Mitte des Jahres, Release vielleicht schon im Oktober 2012.
      Als Desktopnutzer habe ich keinerlei Interesse an einer zu langen Lebensdauer von Debian Squeeze Stable.
      Natürlich kann man einen Firefox auch selbst aktualisieren. Aber bei Komplett-Xorg- und zwingenden Kernel-Updates wird das zu risikoreich.
      Das ist letzendlich auch nicht Debians Schuld, Linux ist halt so.


      • Score: 3 Von Sid Burn am Di, 31. Januar 2012 um 16:51 #

        Das Idealogische gehabe ist mir volkommen egal. Wer Software nicht nutzt weil es "Propietär" oder Closed Source ist muss eben auch mit dessen Konsequenzen und Problemen leben die es erbringt.

        Und dein Fazit ist absoluter Blödsinn nur weil deine Idealogien damit nicht zusammen passen. Ziel ist es sicherlich nicht von debian so schnell wie möglich zu Releasen weil du mit einem Propietären Treiber nicht klar kommst.

        Wenn dich das stört nutze eben andere/neuere Distributionen. Es gibt hier ja eine große Auswahl. Keiner zwingt dich Debian zu nutzen.

        Und als Desktop-Nutzer habe ich kein Interesse an einer zu kurzen Lebensdauer von Squeeze. Ich will ein ausgereiftes Stabiles System nicht bleeding-edge.

        Und nein Linux ist nicht so. Du kannst ja jederzeit die neuste Nvidia Treiber installieren von der Webseite. So wie unter Windows auch. Nouveau ist aber so aufgebaut.

        • Score: 3 Von pfff am Di, 31. Januar 2012 um 18:04 #

          "Das Idealogische gehabe ist mir volkommen egal."

          Ich habe genau dargelegt, warum ich den freien Treiber gerne benutzen möchte.
          Außerdem traue ich Firmen wie z.B. NVidia einfach nicht. Weiß der Geier, was die mir aufs System laden.

          Dass es Dich überrascht, in Zusammenhang mit Debian GNU/Linux solche Argumente zu lesen, überrascht mich allerdings. Dass das Dir egal ist, ist wiederum mir völlig egal. Genauso egal ist es mir, ob der nvidia-Blob mit dem Debian-Kernel und der Linux-Grafikmaschinerie überhaupt noch funktioniert. In ein paar Jahren sind wir vermutlich dank Nvidias Inaktivität vielleicht tatsächlich soweit.

          • Score: 3 Von Sid Burn am Di, 31. Januar 2012 um 19:02 #

            Ich habe genau dargelegt, warum ich den freien Treiber gerne benutzen möchte.
            Und mit den Problemen die sich daraus ergeben muss man dann eben klar kommen, sagte ich ja.

            Außerdem traue ich Firmen wie z.B. NVidia einfach nicht. Weiß der Geier, was die mir aufs System laden.
            Warum kaufst du dann eine Grafikkarte von Ihnen? Und die Hardware traust du? Die Entwicklung rund um Nouveau finde ich sicherlich gut, aus ganz anderen Gründen, aber irgendwann driftet alles doch zu sehr in Paranoia ab.

            Dass es Dich überrascht, in Zusammenhang mit Debian GNU/Linux solche Argumente zu lesen, überrascht mich allerdings.
            Wo schrieb ich den das es mich überraschen würde? Nein, ich sagte das ich dieses Idealogische gehabe den viele haben nicht teile. Das meiste was bei solchen Leuten zurück kommt ist eh meist Weltuntergangsstimmung ohne Sachlichkeit.

            In ein paar Jahren sind wir vermutlich dank Nvidias Inaktivität vielleicht tatsächlich soweit.
            Wie zum Beispiel diese Aussage. Nvidia Supported ihre Karten auch unter Linux ausgezeichnet. Letztes Update unter Linux war am 22.11.2011. Das ganze einwandfrei für 32bit und 64bit. Und nicht nur Linux sondern es gibt auch einwandfrei Treiber für Solaris, FreeBSD und MacOSX.

            Nvidia hat hier schon immer Support geboten, und die Treiber gingen auch immer. Was man zum Beispiel von damals ATI nie behaupten konnte. Eben auch der Grund warum ich seit Debian Sarge schon ausschließlich Nvidia Karten kaufe und auch den Treiber von Ihnen nutze, da es einfach geht und er eben auch die ganzen Features abdeckt.

            • Score: 3 Von pfff am Di, 31. Januar 2012 um 19:19 #

              So ist das nicht gemeint.
              Meine Nvidia-Grafikkarte funktionierte bisher mit nv und deshalb nur in 2D (unter Lenny). Die Grafikkarte war halt im PC enthalten, als er mit vorinstalliertem Windows gekauft wurde.
              Jetzt funktioniert die Karte unter Squeeze mit nouveau, ebenfalls nur in 2D.
              Nun warte ich halt auf die Fertigstellung von Wheezy Stable, damit diese Karte nun mit vernünftig schneller 2D- und 3D-Hardwarebeschleunigung funktioniert.
              Das ist alles.
              Für ein Desktop-OS sind mir die momentanen Änderungen in Wheezy noch zu groß.

              In diesem Sinne ist die Anschaffung einer Nvidiakarte je nach Typ unter Umständen effektiver als der Kauf einer ATI-Karte, da Debian die ATI-Kernelfirmware ausgesperrt hat. In diesem Rechner hatte ich auch schon einmal testweise eine Radeon eingebaut, aber 2D-KMS war damit so unglaublich langsam, dass ich die Nvidia-Karte vorgezogen habe.


              "Nvidia Supported ihre Karten auch unter Linux ausgezeichnet."

              Nvidia bietet seine Linuxtreiber überwiegend aus einem einzigen Grund an: Für den Support seiner Linux Workstations. Die ca. 0,35% Desktop-Linux-Nvidianutzer fallen da nicht wirklich ins Gewicht, auch wenn das wohl ein willkommener Seiteneffekt ist.
              Siehe
              http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=nvidia_qa_linux&num=1
              Man erkennt auch, wie ökonomisch Nvidia bei der Erstellung der "Cross-Platform"-Nvidia-Grafiktreiber arbeitet. Das dürfte eine wesentliche Grundvoraussetzung für den bestehenden Linux- und BSD-Support sein.

              Score: 3 Von bbb am Mi, 1. Februar 2012 um 04:11 #

              Wayland 1.0 kommt übrigens bald heraus:
              http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=MTA1MTQ
              Dann kann man vielleicht bald sehen, ob dieses Xorg/NVidia/Fglrx-Durchgeschleife mit Nicht-KMS/DRI2-fähigen Grafiktreibern überhaupt vernünftig funktioniert.
              Falls ja, so bleibt immer noch die Frage nach der Performanz.

Score: 3 Von GnomExLovr am Di, 31. Januar 2012 um 15:57 #

Gnome?
wie sieht es mit gnome aus?
weis jemmand bescheid,
welche version reinspazieren wird?

  • Score: 3 Von GuntherHagen am Di, 31. Januar 2012 um 16:14 #

    Die neueste und beste: Unity :D

    Score: 3 Von Sid Burn am Di, 31. Januar 2012 um 16:22 #

    In testing was ja die vorbereitung für Wheezy ist, ist Gnome 3 schon enthalten. Daher wird es wohl auch Gnome 3 am ende sein. Das ist noch der Vorteil an Squeeze. Ich nutze immer noch Gnome 2.

    Evtl. muss ich mich erst in nem Jahr also oder evtl. noch länger erst mit Gnome 3 herumschlagen.

    Meine Hoffnung war bisher ganz einfach die das bis Debian Wheezy Stable ist, an Gnome 3 noch herum gearbeitet wird und dann zu diesem Zeitpunkt brauchbar wird.

    • Score: 3 Von Leszek am Di, 31. Januar 2012 um 16:55 #

      Gnome 3.2 wird es wohl sein wie ich vermute. Davon sind bereits große Teile in Wheezy

      Score: 3 Von GnomExLovr am Di, 31. Januar 2012 um 16:57 #

      Bin absoluter Gnome 2 Fan, Gnome 3 ist(währe) auch nicht schlecht, kann mich irgendwie nicht einarbeiten,
      aber Unity? Kann man das überhaupt Debian usern anmuten? Passt das eigentlich zu Debian?
      Ist wohl eher cinnamon gemeint?

      • Score: 3 Von Sid Burn am Di, 31. Januar 2012 um 17:16 #

        Naja, wenn es optional Unity gibt und es verrückte gibt die es nutzen wollen. Gibt ja auch KDE, XFCE und diverse andere Desktop und Window-Manager in Debian. Aber beim Thema Gnome heißt es ja in der Regel eher Gnome 2 oder Gnome 3. Glaube jedenfalls nicht das beides unterstützt wird.

        An Gnome 3 war die letzte Ausführlichere beschreibung in der c't Gewesen die ich gelesen hatte. Das war eigentlich okay, mich störte nur das man keine Virtuellen Desktops vordefinieren kann. Ich brauche definitiv 8 Virtuelle Desktops zum Arbeiten und will sie nicht jedesmal on-the-fly erzeugen. Genauso brauche ich alles mit Tastaturkürzel frei belegbar. Glaube auch das ging nichtmal und war "fest". Kann sein das sich da in Gnome 3 einiges getan hat.

        Wenn Weezy den Freeze erreicht hat, werde ich mir mal Gnome 3 anschauen. Bis dahin ist aber zum Glück noch Zeit. Ansonsten muss ich eine Alternative suchen, worauf ich schon keine Lust habe.

      Score: 3 Von Club Mate am Di, 31. Januar 2012 um 17:10 #

      Du kannst ja Mate installieren.

Score: 3 Von gast am Di, 31. Januar 2012 um 17:36 #

schade

gibt schon einige coole Neuerungen die sinnvoll sind:
- schnelleres Netzwerk (Sinnvoll da Debian oft als Server läuft)
- besserer Scheduler für Flash/SSD (Sinnvoll da Debian maindistro des Raspberry Pi ist)
- ACPI 5.0 (bessere Energieverwaltung ist überall gut)

warum nimmt man nicht einfach den Kernel der der zum Feature Freeze aktuell ist?

es macht doch keinen Sinn jetzt einen bestimmten Kernel zu nutzen...dann ein halbes Jahr bis zum FF in stable und sicher zu machen...und dann in dem halben jahr nach dem FF hat man nichts mehr zu tun oder was?

ich persönlich finde das uhralt stable konzept von debian super, aber man kanns auch übertreiben :(

grundsätzlich habe ich immer das Gefühl, dass immer wenn es richtig coole Neuerungen gibt, Debian kurz vorher freezed und alles coole knapp verpasst....jedesmal frustrierend

Score: 3 Von André Ramnitz am Di, 31. Januar 2012 um 18:25 #

Es spricht doch nichts dagegen, sich für den Desktop Gebrauch einen aktuelleren Kernel nachzuinstallieren. Bietet sich eh an. Denn die default Einstellungen von Debian sind Käse für'n Desktop (300Hz, Debugging enabled, etc.).

Richtige Desktop Kernel gibt es ja auch precompiled für Debian von liqourix oder zen.

  • Score: 3 Von mareike1974443 am Di, 31. Januar 2012 um 19:09 #

    Jemand der sich nicht durch Bücher über Debian und den Linux-Kernel gelesen hat. Verwende Debian seit 1,5 Jahren aber das der Kernel von der Stange schlecht für einen Desktop PC ist habe ich noch nicht gehört.

    • Score: 3 Von André Ramnitz am Di, 31. Januar 2012 um 20:08 #

      "Schlecht für den Desktop" ist vielleicht ein wenig zu krass formuliert. Richtig ist auf jeden Fall, dass die default Konfiguration einem spontan reagierenden Desktop nicht wirklich zuträglich ist.

      Es ist in meinen Augen eine Sache der deutschsprachigen Community, dass derartiges Hintergrundwissen nicht wirklich verbreitet wird. Es wird in den jeweiligen Foren einfach zu wenig konstruktiv Dialog geführt. Die anderen (vor allem die amerikanischen Kollegen) sind uns da meilenweit voraus. Aber ich schweife ab...

      Falls es jemanden interessiert, auf http://liquorix.net/ gibts Binaries mit einer Kurzanleitung.

      • Score: 3 Von Sid Burn am Di, 31. Januar 2012 um 20:28 #

        Eine genaue Beschreibung welche "Probleme" der Standard Kernel hat und welche änderungen dieser Kernel jetzt bringen soll sehe ich aber auch nicht auf der Webseite.

        Irgendwo finde ich auch beschreibungen mit 100Hz, 1000Hz und anderen kram, und genauer beschrieben was es bringt finde ich auf der schnelle auch nicht. Höchstens das es hier und da schneller sein soll.

        Aber das erinnert mich irgendwie an Gentoo. 3 Stunden Zeit investieren zum selber kompilieren. Administrativen Aufwand um das Hundertfache erhöhen um dann effektiv bis zum nächsten Kompilieren 10 Sekunden CPU Zeit am ende gespart zu haben.

        Also Interesse des "speziellen" Kernels ist da, aber momentan wird mir da noch nicht offensichtlich was das Problem sein soll. Und bevor ich noch 12 Stunden in rechersche betreibe vielleicht kannst du ja knapp in 2-3 Sätzen erklären was da nun sehr viel besser sein soll und was ungefähr das erwartete Resultat sein soll wenn du dich damit ja schon sowieso schon auskennst.

        • Score: 3 Von André Ramnitz am Di, 31. Januar 2012 um 21:28 #

          Also beim Liquorix/Zen-Kernel besteht schon ein großer Unterschied zur Serie. Mit "mal eben config abändern und neukompilieren" ist es da nicht getan.

          Warum?

          Der Kernel verwendet Komponenten, die generell bereits als stabil angesehen werden, aus verschiedenen Gründen aber nicht in Mainline Einzug erhalten haben und somit auch nicht von den Distributoren unterstützt werden können - außer, sie würden sie selbst in ihre Kernel einpflegen, was bei der generischen Auslegung von Debian, Stichwort "the universal os", keinen Sinn ergeben würde.
          Das Gute ist, auch hinter dem Zen-Projekt stehen richtige Devs, die ziemlich genau wissen, was sie da tun.

          Zu den Änderungen:
          ------------------------------

          * BFS-Scheduler: Der Aufbau der Prozess-Warteschlangen ist für Desktop-Systeme besser geeignet. Dafür nicht mehr für Cluster mit 4096 CPUs. http://ck.kolivas.org/patches/bfs/bfs-faq.txt

          * BFQ-I/O-Scheduler: verbessertes Scheduler für Speichermedien, insbesondere SSDs http://algo.ing.unimo.it/people/paolo/disk_sched/

          * generelle Optimierungen und Tweaks an RCU, Timer Frequency, Caching, uvm.

          * aktuelle Radeon Firmware

          Ich habe seit ca. 2 oder 3 Jahren derartig gepatchte Kernel im Einsatz. Zur Zeit verwende ich den Liquorix Kernel auf meinem Notebook in Verbindung mit Debian-Testing. Bisher nicht ein einziges Mal Stabilitätsprobleme gehabt - das ist das wichtigste, da ich den hier im produktiven Einsatz brauche ;)

        Score: 3 Von michse am Di, 31. Januar 2012 um 20:31 #

        ODER man liest einfach die Anleitung, die es auf Debians Seite zu finden gibt.

Score: 3 Von André Ramnitz am Di, 31. Januar 2012 um 21:41 #

Es spricht doch nichts dagegen, sich für den Desktop Gebrauch einen aktuelleren Kernel nachzuinstallieren. Bietet sich eh an. Denn die default Einstellungen von Debian sind Käse für'n Desktop (300Hz, Debugging enabled, etc.).

Richtige Desktop Kernel gibt es ja auch precompiled für Debian von liqourix oder zen.

Score: 3 Von Rant über Fanboys am Mi, 1. Februar 2012 um 12:44 #

Dabei wird die Unterstützung von neuer Hardware, wo erforderlich, in diesen Kernel zurückportiert

Schon komisch, früher haben sie sich immer dagegen gesträubt und ich erinnere mich noch an die Debatten die hier geführt wurden, wo dann von den Debian Fanboys Anfeindungen gegen denjenigen, der zu Recht nach Support fragte, kamen und dann immer Sätze wie folgende fielen:

das ist unmöglich!
das geht nicht!
Hey denk mal nach, das der ganze Unterbau der Distribution müßte dabeo verändert werden!
Nerv nicht!
Geh zu Windows, wenn es dir nicht paßt!!!!!!!
Das ist nicht durchführbar!
Debian & Linux funktioniert so nicht!
Wechsel halt die Distribution!
Boah ich krieg so nen hals wenn ich so etwas wieder lese!
Troll dich!
Mach's doch selbst!
Was sprich dagegen die Treiber selbst downzuladen!
Das gehört nicht ins Paketsytem!
Neue Treiber erfordern neue Distributionsversionen!
Mach nen Dist upgrade!
Kauf dir ältere Hardwar die funktioniert!
Wenn man so doof ist und nicht vorher schaut, ob die Hardware von der Distributionsversion unterstützt wird!
Schon wieder ein Troll. He, he.
Closed bitte!

Und so ging es die ganze Zeit.

Es hat bei den Fanboys also endlich mal geklingelt, sie haben es kapiert, hat zwar sehr lange gedauert und ihre Anfeindungen waren dämlich und hiermit sinnlos, aber wenigstens haben sie es kapiert, besser zu spät als nie.

Score: 3 Von Gnome 3 hasser am Mi, 1. Februar 2012 um 12:48 #

Unter Linux Mint sind sie jedenfalls schon so weit und planen Cinnamoon zum Hauptdesktop System zu machen.

So wünsch ich mir das, auch bei Debian.


http://www.golem.de/1201/88787.html

Score: 3 Von HobbyLinuxNutzer am Mi, 1. Februar 2012 um 13:16 #

Mit Kernel 3.2 funktioniert Logitech Unifying Empfänger (Maus) nicht mehr, und rtl8188su Wlan geht auch nicht mehr, mit Kernel 3.1 hat beides noch funktioniert. Da habe ich mit meiner Hardware wohl Pech gehabt.
Mit ewas Glück kann man Debian Wheezy den 3.0.y Longterm Kernel
unterschieben (Hoffe ich). Der 3.2 ist möglichweise eine unglückliche Wahl.

  • Score: 3 Von abcde am Mi, 1. Februar 2012 um 19:31 #

    Das sind einfach nur Bugs, die gefixt werden müssen.
    Wenn Wheezy stable wird, kann Deine Hardware schon wieder mit Kernel 3.2 funktionieren.
    Es würde mich wundern, wenn das nicht spätestens während des Freezes gefixt werden würde.
    Falls es noch keinen Bugreport geben sollte, dann hau in die Tasten. :-)

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