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Thema: GPL-freier Busybox-Ersatz geplant

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von BusyBoxUser am Mi, 1. Februar 2012 um 08:49 #

Stimmt - auch ich finde dies eine (zu deutsch) "Schweinerei".

Gegen Nachprogrammieren kann man nicht viel sagen, aber zu versuchen eine Community damit einzubinden ist nicht nur unmoralisch!

Das einzige was bleibt, ist eine (gerichtl.)Prüfung ob in der neuen GPL-Freien Alternative auch kein bisschen Code von Busybox enthalten ist! In einigen Ländern ist das stumpfe nachprogrammieren auch nicht gestattet. Also wird sie hoffentlich nicht kompatibel sein und ähnlich wie ReactOS ewig hinterher hinken, fehlerhaft und unbrauchbar sein.

So schwer ist es nicht, die Lizenzbedinungen zu erfüllen und es ist bei einhaltung der Lizenz auch eine Ehrdarbietung der Entwickler!

Grüsse

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    Von Trächtige Tröllin am Mi, 1. Februar 2012 um 09:53 #

    Ich finde man sollte auch die Chancen darin sehen.
    Also etwa eine BSD-Usybox unter der BSD-Lizenz wäre doch auch ganz nett.
    Eigentlich sind die BSDs ja komplette Betriebssyteme und nicht "nur" ein Kernel wie Linux.
    Das "nur" ein Kernel hat dann dazu geführt, das Geräte mit begrenzten Resourcen gerne Linux mit der Busybox verwenden.
    Etwa mein Router und viele andere Router die man im Laden kaufen kann, OpenWRT, DD-WRT, Tomato, TomatoUSB tun das.
    Ich persönlich hätte aber auch ganz gerne BSD auf dem Router. Nun gibt es die Möglichkeit etwa bei FreeBSD durchaus einiges kleinzuschrumpfen, um FreeBSD einzudampfen, etwa NanoBSD:
    > http://www.freebsd.org/doc/en/articles/nanobsd/index.html
    Reicht aber für viele Router die man so kaufen kann immer noch nicht.
    Ich könnte mir vorstellen, das so eine BSD-Usybox möglicherweise neue Möglichkeiten und Perspektiven eröffnen könnte,
    etwa um auf Routern eine FreeBSD basierende Alternative zu Linux laufen zu lassen.
    Linux tut einen hervoragende Dienst auf meinem Router, keine Frage. Aber FreeBSD finde ich nun mal sehr sexy.

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      Von Lars am Mi, 1. Februar 2012 um 12:30 #

      An der Baustelle wird aber auch gearbeitet: http://zrouter.org

      Und bsdbox ist auch in der Mache: http://freshbsd.org/commit/freebsd/r229675

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        Von Trächtige Tröllin am Mi, 1. Februar 2012 um 18:04 #

        Dankeschön für die Informationen und die Links, das klingt sehr spannend, Router mit BSD-Hörnchen. :)
        > http://zrouter.org/attachments/download/1/Logo_color_t_sq_1.png

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      Von Daniel. am Mi, 1. Februar 2012 um 14:05 #

      Wenn man BSD Tools haben will, könnte man sich auch bei den BSDs bedienen.
      Aber die Gesamtgröße aller Tools soll 1MB nicht überschreiten, das bekommst du heute nicht mehr so hin.
      Das kleinste BSD ist im Übrigen retrobsd (http://retrobsd.org/).

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      Von BusyBoxUser am Mi, 1. Februar 2012 um 18:25 #

      Naja für mich riecht das förmlich danach die GPL zu umgehen.

      Ich selbst nutze BSD auf meiner Firewall - bin sehr zufrieden. Aber hier geht es nicht darum BSD/Linux, hier geht es um freie Software!

      Sony will einfach die BusyBox nutzen, aber nicht dessen Quellcode (und weiterentwicklungen). der Freie Software-Gedanke aber lebt genau davon, dass auch Weiterentwicklungen zurück an die Community fliessen. Dann haben nämlich alle etwas davon. Sony kann doch die BusyBox verwenden und dann mit den fertigen Geräten eine Menge Geld verdienen. Sollange sie den SourceCode mitliefern ist es doch gut. Denn genau dann werden sich wahrscheinlich viele Nutzer finden, welche dank freier "Plugins" einen Router zulegen und diesen erweitern - nach individuellen Bedürfnissen halt.

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        Von beast am Mi, 1. Februar 2012 um 19:52 #

        Für mich klingts plausibel, als will man so wenig Risiken wie nur möglich eingehen. Also Kernel offenlegen und das wars. Die Busybox Funktionalität nachzuahmen verschlingt auch nicht Jahre der Entwicklung.
        Keine ellenlange Beipackzettel mehr, FTP Server mit den ganzen Source, Verwaltung der Lizenzen - einfach verweisen auf den benutzten Kernel und Schicht im Schacht.

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