Firefox ist eine LTS-Version ("ESR") und wird langsam (bis spätestens April) Firefox 3.6.x ablösen. Firefox 10 wird etwa ein Jahr lang mit Updates unterstützt.
Heise.de hat das in seiner Meldung auch schon weggelassen. Aber Prolinux?
Danke für die Info. Mit so einer "Merkwürdigkeit" hätte ich nie und nimmer gerechnet. Die verheimlichen tatsächlich ihre LTS-Version. Das erklärt auch die jeweiligen Pressemeldungen.
Doch, natürlich. Eine Firefoxversion pro Jahr reicht mir völlig. Man muss nur darauf achten, dass man sich auf dem "Update-Kanal esr" befindet. Thunderbird 10 kommt auch in zwei Versionen.
Das wurde aber auch schon vorher angekündigt, dass die ESR-Version nicht weiter promoted sondern lediglich angeboten wird für diejenigen, die sie unbedingt haben wollen:
"The ESR will not be marketed through mozilla.com properties other than the Enterprise wiki page, staging servers, and/or blogs."
Und es ist ebenso zu lesen, dass Mozilla sich weitere Schritte für die Zukunft vorbehält, ob ESR builds auch langfristig weiterhin angeboten werden oder nicht, abhängig von der Nachfrage bzw. vom Erfolg/Nichterfolg dieser ESR Releases und abhängig davon, ob man das auch personell langfristig gut begleiten kann oder nicht.
Das Verhalten von Mozilla ist absolut erbärmlich. Es gab keine Ankündigung der LTS-Version. Immerhin hatten sie angekündigt, dass es keine Ankündigung gibt . Beim Schreiben der News hatte ich noch kurz daran gedacht und es dann vergessen.
Schlimmer und einseitiger könnte eine News nicht verfasst werden. Der Autor hat sich nicht einmal ansatzweise die Mühe gemacht ein wenig zu recherchieren was es neues gibt. Stattdessen scheint der Autor geradezu seinen Frust daran abbauen zu wollen. Es liest sich eher wie ein Brief eines weinenden Mädchens als eine News. Sogar die beschissensten Blogs bieten mehr Informationen wenn man ein wenig surft.
"das seit dem schnellen Hochzählen der Versionsnummer die Benutzer plagte"
Für mich als Webmaster ist FF mittlerweile das Nonplus Ultra und die Nutzer mögen die schnellen Updates. Das zeigt jede Statistik. Offensichtlich steht der Autor mit seiner Meinung ganz alleine und kriegt es nicht gebacken einzusehen dass er ein Teil einer Subkultur ist.
Als Newsautor sollte man weniger voreingenommene News schreiben sondern immer ein objektives Urteil fällen. Hier mal die Links aus einem Heise Kommentar, für alle die nicht mit ein paar trockenen Sprüchen wie "wenige Änderungen" und anderen geklopften Stichwörtern zufrieden sind.
Den üblichen Nutzern hier würde ich es ja zutrauen nur die Stichwörter aus dem Changelog abzuschreiben und dann zu schreien dass es wie immer wenige Änderungen gab. Hirn hat schließlich nicht jeder. Als Autor sollte man sich doch ein wenig mehr Mühe machen. In jeder neuen FF Version sind essentielle Features für die Webmaster und User dazu gekommen, nur weil man sie selbst nicht nutzt heisst es lange nicht dass sich nun nichts verändert hat.
Es ist jedenfalls besser so mit schnellen Versionssprüngen als das ich auf WebGL und CSS3D noch zwei Jahre warten würde.
Für mich als Webmaster ist FF mittlerweile das Nonplus Ultra und die Nutzer mögen die schnellen Updates. Das zeigt jede Statistik. Offensichtlich steht der Autor mit seiner Meinung ganz alleine und kriegt es nicht gebacken einzusehen dass er ein Teil einer Subkultur ist.
Deine Statisitk zeigt dir doch nur, dass die Firefox-Nutzer üblicherweiße die aktuellste Version verwenden - dazu werden sie durch das Auto-Update von Firefox ja geradezu animiert.
Interessant wird aber jetzt, wie viele Firefox-User auf die "LTS" Version umsteigen, z.B. weil sie die schnellen Updates nicht mögen. Und das wirst du frühestens mit der nächsten Firefox-Version in deiner Statisitk sehen.
"Deine Statisitk zeigt dir doch nur, dass die Firefox-Nutzer üblicherweiße die aktuellste Version verwenden - dazu werden sie durch das Auto-Update von Firefox ja geradezu animiert."
Und was ist so schlecht daran? Mehr als ein paar Klicks sind es nicht.
"weil sie die schnellen Updates nicht mögen."
Das halte ich für ein Gerücht. Außerhalb von Foren, also im normalen Leben habe ich noch nie eine Beschwerde gehört.
"Und das wirst du frühestens mit der nächsten Firefox-Version in deiner Statisitk sehen."
Ich möchte jetzt zwar nicht in die Glaskugel schauen aber meiner Meinung nach wird es genau so sein wie mit all den anderen LTS Software Versionen.
Ich beziehe mich jetzt auf Firefox 2 auf 3 und 3 auf 4.
Es macht einfach keinen Sinn so viele Änderungen in eine Version zu pushen um dann beim Release festzustellen das noch 100000 unerkannte Bugs verblieben sind weil einfach zu wenige Nutzer die Beta Versionen testen.
Die Software reift beim Nutzer. Selbst wenn man 1000 Programmierer im Haus hat werden diese durch die eingeschränkte Hardware-Software-Kombination nicht alle Bugs finden können.
ich nehm mal an, dass der autor weder millionen noch seinen lebensunterhalt mit pro-linux-news verdient, von daher muss man da ja nicht ganz so draufhaun, wenn es den eigenen anspr[chen nicht genuegt.
und was die genervten nutzer angeht, so ist grade das heise-forum mit der beste beleg dafuer, dass es nutzern wie auch mir extrem auf den keks geht, mittags schnell mal was wichtiges erledigen zu wollen, jedoch wegen einem neuen fuchs-update mal eben ein stuendchen saemtliche foren der erweiterungen abzuklappern, um irgendwelche basteleien zu finden, mit denen die gewohnte umgebung wieder laeuft - die komplette abschaltung der kompatibilitaetspruefung konnte ja auf dauer auch nicht die loesung sein
aus entwicklersicht ist verstaendlich, dass nur aktuellste browser toll sind (obwohl es da eventuell auch eine andere meinung irgendwo da draussen geben koennte), aber wie schon an anderer stelle geschrieben stand: ob die nutzer gluecklich mit ihrer neuesten version sind, sagt die statistik nicht.
"ob die nutzer gluecklich mit ihrer neuesten version sind, sagt die statistik nicht."
Kommt darauf an wo du hinschaust. Der Chrome hat binnen kürzester Zeit vielen Konkurrenten einfach das Wasser abgegraben. Schaut man sich an was Chrome anders gemacht hat so fällt vor allem folgendes auf:
- Sehr schnell - Silent Updates - Beste Standardumsetzung obwohl der neueste Browser - Sehr schnelle Versionszyklen mit neuen Funktionen (damit meine ich nicht die Zahlen)
Trotz zu beginn mangelnden Addons wie NoScript oder Adblock Plus. Eine beachtliche Leistung wenn man mich fragt.
Wenn man das ganze nun aus der Sicht von Mozilla betrachtet muss man ganz klar sehen das der Erfolg von Chrome mit Gewinneinbußen einhergeht. Infolgedessen, weil Mozilla langfristig bestehen möchte, musste man sich an den Wünschen der großen Masse der Nutzer orientieren.
Man kann es sehen wie man möchte. 95% der Nutzer möchten gar nicht wissen ob es ein Update gibt oder nicht. Hauptsache es läuft. Es soll schnell laufen. Es soll einem die neuesten Spielereien bieten. Auf diese 95% muss Mozilla hören wenn sie noch relevant bleiben möchten. Die 5 % die nach Legacy und LTS schreien können den Browser langfristig ruinieren.
Korrigiert mich mit entsprechender Benennung wenn es erfolgreiche LTS Software für die breite Masse gibt.
Deswegen stören mich LTS Forderungen von Riesen wie IBM die das X-fache an Programmier- und Finanzleistung verglichen mit Mozilla haben. Wenn jemand LTS möchte dann soll er es bezahlen oder mit eigenen Mitteln realisieren. Für Mozilla ist es nur eine Geldverbrennungsmaschine. Auf LTS Systemen wie meinen Debian Servern würde ich nie auf die Idee kommen den Firefox zu installieren..
Die 5 % die nach Legacy und LTS schreien können den Browser langfristig ruinieren.
Du scheinst nicht viel mit z.B. Senioren zu tun zu haben die auch einen Browser nutzen wollen. Wenn da an der GUI was geändert wurde wird die Hotline angerufen(>Kinder). Und das sind nicht die einzigen Nutzergruppen die nicht ständig das neueste brauchen ... und wollen.
"Du scheinst nicht viel mit z.B. Senioren zu tun zu haben die auch einen Browser nutzen wollen. Wenn da an der GUI was geändert wurde wird die Hotline angerufen(>Kinder)."
Gratuliere. Das ist bisher das eigenartigste was ich in diesem Zusammenhang je gehört habe.
Von Bernd, der Code am Mi, 1. Februar 2012 um 16:20 #
Wieso findest Du als Webmaster dies eigenartig?
Wundert es Dich vielleicht auch nur im Mindesten, daß Benutzer bereits bei allerkleinsten Abweichungen im UI (Anordnung, Farbe, Icon, Form, Schatteneffekte, Blinken, tbc von Rahmen, Schaltflächen, Popups, Tabs, Schrift, usw.) teilweise völlig vom Gleis gestoßen sind? "Das sieht aber anders aus als vorher..."
Der "normale Benutzer" (TM) wird doch schon seit Jahren nicht mehr im Umgang mit einem Programm geschult, um mit dem gewonnenen Verständnis über die Abläufe dann gezielt Aufgaben zu bewältigen, sondern nur noch, wo sich welche Schaltflächen befinden. Vielleicht ist der Lerneffekt beim Selberbeibringen/Abgucken von Anderen bei der Bedienung etwas größer. Und doch wage ich zu bezweifeln, daß die Masse der Benutzer ständig etwas "Neues", "Dolles", YouNameIt haben will, sondern unterstellt einfach nur arbeiten möchte.
Weiter oben wurde von Dir hervorgehoben, wie gut Du es findest, aufgrund der aktuellsten Browser immer die aktuellen Webtechniken benutzen zu können. So sehr ich die neuen Möglichkeiten der Webseitengestaltung faszinierend finde, so denke ich (und ein Großteil meiner Kollegen und erfahreneren Bekannten inzwischen auch) immer daran, daß Webseiten nicht von Ihren Effekten und Stilen lebt, sondern davon, daß der Besucher sich informiert & wohl fühlt und wiederkommt. Dafür braucht es nur eines barrierefreien Zugangs, von mir aus _alternativ_ ergänzt mit Web x.0, Zappelschnickschnack und JS.
Ganz ehrlich bin ich mit Firefox 4 ( HÖCHSTENS ) zufriedener mit der ganzen "Rotze" - sorry - die danach kam. Lieber ne Versionsnummer kleiner als 4 als nur ne Kleinigkeit grösser.
"Auf LTS Systemen wie meinen Debian Servern würde ich nie auf die Idee kommen den Firefox zu installieren.."
Nicht auf Servern, aber auf Debian Stable-Desktopssystemen. Die Debianentwickler machen genau das, was Du forderst, sie supporten ihren Firefox/Iceweasel 3.5 selber. Und wer möchte, kann sich von mozilla.debian.net Firefox 3.6 oder 8.0/9.0/10.0 herunterladen. Außerdem laufen die neuen binären Original-Firefoxversionen von mozilla.com problemlos auf Debian Squeeze.
Früher wurde Xulrunner noch oft als Abhängigkeit in Linuxdistros eingesetzt. Das wurde mittlerweile stark eingeschränkt, Webkit ist hier nämlich die bessere Wahl, weil eine "stabile" Webkit-Version auch längere Zeit von Upstream unterstützt wird.
Firefox ist eine LTS-Version ("ESR") und wird langsam (bis spätestens April) Firefox 3.6.x ablösen.
Firefox 10 wird etwa ein Jahr lang mit Updates unterstützt.
Heise.de hat das in seiner Meldung auch schon weggelassen.
Aber Prolinux?
Firefox 10 und Firefox 10ESR sind verschiedene Downloads, Updates für 10 (ohne ESR) enden nach der 11.
Die ESR-Links muß man suchen:
http://www.mozilla.org/en-US/firefox/organizations/
ftp://ftp.mozilla.org/pub/firefox/releases/10.0esr/
Danke für die Info.
Mit so einer "Merkwürdigkeit" hätte ich nie und nimmer gerechnet.
Die verheimlichen tatsächlich ihre LTS-Version.
Das erklärt auch die jeweiligen Pressemeldungen.
Natürlich verheimlichen die das.
Die wollen ja nicht, dass jeder auf die ESR wechselt.
Stutzig machte mich sowas: "Not from an organization?
If you’re looking for Firefox for personal use, please visit our Firefox page."
Eine LTS-Version soll nicht für "personal use" sein?
Eine LTS-Version soll nicht für "personal use" sein?
Mit der wird Dein "customer experience" nicht maximiert. !!1!
Darum mag man die nur Leuten zumuten, die sich gerade bei ihrem Brotchengeber prostituieren und daher nicht wählrerisch sein dürfen.
Doch, natürlich.
Eine Firefoxversion pro Jahr reicht mir völlig.
Man muss nur darauf achten, dass man sich auf dem "Update-Kanal esr" befindet.
Thunderbird 10 kommt auch in zwei Versionen.
> Die verheimlichen tatsächlich ihre LTS-Version.
Das wurde aber auch schon vorher angekündigt, dass die ESR-Version nicht weiter promoted sondern lediglich angeboten wird für diejenigen, die sie unbedingt haben wollen:
https://wiki.mozilla.org/Enterprise/Firefox/ExtendedSupport:Proposal
"The ESR will not be marketed through mozilla.com properties other than the Enterprise wiki page, staging servers, and/or blogs."
Und es ist ebenso zu lesen, dass Mozilla sich weitere Schritte für die Zukunft vorbehält, ob ESR builds auch langfristig weiterhin angeboten werden oder nicht, abhängig von der Nachfrage bzw. vom Erfolg/Nichterfolg dieser ESR Releases und abhängig davon, ob man das auch personell langfristig gut begleiten kann oder nicht.
Das Verhalten von Mozilla ist absolut erbärmlich. Es gab keine Ankündigung der LTS-Version. Immerhin hatten sie angekündigt, dass es keine Ankündigung gibt
. Beim Schreiben der News hatte ich noch kurz daran gedacht und es dann vergessen.
Ganz kurz: Bin begeistert.
Das kann ich bestätigen.
Auf meiner 1GHz-Kiste ist das deutlich spürbar.
Schlimmer und einseitiger könnte eine News nicht verfasst werden. Der Autor hat sich nicht einmal ansatzweise die Mühe gemacht ein wenig zu recherchieren was es neues gibt. Stattdessen scheint der Autor geradezu seinen Frust daran abbauen zu wollen. Es liest sich eher wie ein Brief eines weinenden Mädchens als eine News. Sogar die beschissensten Blogs bieten mehr Informationen wenn man ein wenig surft.
"das seit dem schnellen Hochzählen der Versionsnummer die Benutzer plagte"
Für mich als Webmaster ist FF mittlerweile das Nonplus Ultra und die Nutzer mögen die schnellen Updates. Das zeigt jede Statistik. Offensichtlich steht der Autor mit seiner Meinung ganz alleine und kriegt es nicht gebacken einzusehen dass er ein Teil einer Subkultur ist.
Als Newsautor sollte man weniger voreingenommene News schreiben sondern immer ein objektives Urteil fällen. Hier mal die Links aus einem Heise Kommentar, für alle die nicht mit ein paar trockenen Sprüchen wie "wenige Änderungen" und anderen geklopften Stichwörtern zufrieden sind.
> https://hacks.mozilla.org/2011/11/developer-tools-in-firefox-aurora-10/
> http://www.soeren-hentzschel.at/mozilla/firefox/2011/11/12/firefox-10-aurora-download-neuerungen/
> https://wiki.mozilla.org/Enterprise/Firefox/ExtendedSupport:Proposal
> http://www.golem.de/1201/89430.html
Den üblichen Nutzern hier würde ich es ja zutrauen nur die Stichwörter aus dem Changelog abzuschreiben und dann zu schreien dass es wie immer wenige Änderungen gab. Hirn hat schließlich nicht jeder. Als Autor sollte man sich doch ein wenig mehr Mühe machen. In jeder neuen FF Version sind essentielle Features für die Webmaster und User dazu gekommen, nur weil man sie selbst nicht nutzt heisst es lange nicht dass sich nun nichts verändert hat.
Es ist jedenfalls besser so mit schnellen Versionssprüngen als das ich auf WebGL und CSS3D noch zwei Jahre warten würde.
Interessant wird aber jetzt, wie viele Firefox-User auf die "LTS" Version umsteigen, z.B. weil sie die schnellen Updates nicht mögen. Und das wirst du frühestens mit der nächsten Firefox-Version in deiner Statisitk sehen.
"Deine Statisitk zeigt dir doch nur, dass die Firefox-Nutzer üblicherweiße die aktuellste Version verwenden - dazu werden sie durch das Auto-Update von Firefox ja geradezu animiert."
Und was ist so schlecht daran? Mehr als ein paar Klicks sind es nicht.
"weil sie die schnellen Updates nicht mögen."
Das halte ich für ein Gerücht. Außerhalb von Foren, also im normalen Leben habe ich noch nie eine Beschwerde gehört.
"Und das wirst du frühestens mit der nächsten Firefox-Version in deiner Statisitk sehen."
Ich möchte jetzt zwar nicht in die Glaskugel schauen aber meiner Meinung nach wird es genau so sein wie mit all den anderen LTS Software Versionen.
Maximal 10 (bzw 12) Monate mit der Firefox-ESR-Version, dann ist die nächste Version schon da.
Ich beziehe mich jetzt auf Firefox 2 auf 3 und 3 auf 4.
Es macht einfach keinen Sinn so viele Änderungen in eine Version zu pushen um dann beim Release festzustellen das noch 100000 unerkannte Bugs verblieben sind weil einfach zu wenige Nutzer die Beta Versionen testen.
Die Software reift beim Nutzer. Selbst wenn man 1000 Programmierer im Haus hat werden diese durch die eingeschränkte Hardware-Software-Kombination nicht alle Bugs finden können.
ich nehm mal an, dass der autor weder millionen noch seinen lebensunterhalt mit pro-linux-news verdient, von daher muss man da ja nicht ganz so draufhaun, wenn es den eigenen anspr[chen nicht genuegt.
und was die genervten nutzer angeht, so ist grade das heise-forum mit der beste beleg dafuer, dass es nutzern wie auch mir extrem auf den keks geht, mittags schnell mal was wichtiges erledigen zu wollen, jedoch wegen einem neuen fuchs-update mal eben ein stuendchen saemtliche foren der erweiterungen abzuklappern, um irgendwelche basteleien zu finden, mit denen die gewohnte umgebung wieder laeuft - die komplette abschaltung der kompatibilitaetspruefung konnte ja auf dauer auch nicht die loesung sein
aus entwicklersicht ist verstaendlich, dass nur aktuellste browser toll sind (obwohl es da eventuell auch eine andere meinung irgendwo da draussen geben koennte), aber wie schon an anderer stelle geschrieben stand: ob die nutzer gluecklich mit ihrer neuesten version sind, sagt die statistik nicht.
"ob die nutzer gluecklich mit ihrer neuesten version sind, sagt die statistik nicht."
Kommt darauf an wo du hinschaust. Der Chrome hat binnen kürzester Zeit vielen Konkurrenten einfach das Wasser abgegraben. Schaut man sich an was Chrome anders gemacht hat so fällt vor allem folgendes auf:
- Sehr schnell
- Silent Updates
- Beste Standardumsetzung obwohl der neueste Browser
- Sehr schnelle Versionszyklen mit neuen Funktionen (damit meine ich nicht die Zahlen)
Trotz zu beginn mangelnden Addons wie NoScript oder Adblock Plus. Eine beachtliche Leistung wenn man mich fragt.
Wenn man das ganze nun aus der Sicht von Mozilla betrachtet muss man ganz klar sehen das der Erfolg von Chrome mit Gewinneinbußen einhergeht. Infolgedessen, weil Mozilla langfristig bestehen möchte, musste man sich an den Wünschen der großen Masse der Nutzer orientieren.
Man kann es sehen wie man möchte. 95% der Nutzer möchten gar nicht wissen ob es ein Update gibt oder nicht. Hauptsache es läuft. Es soll schnell laufen. Es soll einem die neuesten Spielereien bieten. Auf diese 95% muss Mozilla hören wenn sie noch relevant bleiben möchten. Die 5 % die nach Legacy und LTS schreien können den Browser langfristig ruinieren.
Korrigiert mich mit entsprechender Benennung wenn es erfolgreiche LTS Software für die breite Masse gibt.
Deswegen stören mich LTS Forderungen von Riesen wie IBM die das X-fache an Programmier- und Finanzleistung verglichen mit Mozilla haben. Wenn jemand LTS möchte dann soll er es bezahlen oder mit eigenen Mitteln realisieren. Für Mozilla ist es nur eine Geldverbrennungsmaschine. Auf LTS Systemen wie meinen Debian Servern würde ich nie auf die Idee kommen den Firefox zu installieren..
Nö, läuft über Paketmanager, Passwort...
Du scheinst nicht viel mit z.B. Senioren zu tun zu haben die auch einen Browser nutzen wollen. Wenn da an der GUI was geändert wurde wird die Hotline angerufen(>Kinder).
Und das sind nicht die einzigen Nutzergruppen die nicht ständig das neueste brauchen ... und wollen.
"Du scheinst nicht viel mit z.B. Senioren zu tun zu haben die auch einen Browser nutzen wollen. Wenn da an der GUI was geändert wurde wird die Hotline angerufen(>Kinder)."
Gratuliere. Das ist bisher das eigenartigste was ich in diesem Zusammenhang je gehört habe.
Wieso findest Du als Webmaster dies eigenartig?
Wundert es Dich vielleicht auch nur im Mindesten, daß Benutzer bereits bei allerkleinsten Abweichungen im UI (Anordnung, Farbe, Icon, Form, Schatteneffekte, Blinken, tbc von Rahmen, Schaltflächen, Popups, Tabs, Schrift, usw.) teilweise völlig vom Gleis gestoßen sind? "Das sieht aber anders aus als vorher..."
Der "normale Benutzer" (TM) wird doch schon seit Jahren nicht mehr im Umgang mit einem Programm geschult, um mit dem gewonnenen Verständnis über die Abläufe dann gezielt Aufgaben zu bewältigen, sondern nur noch, wo sich welche Schaltflächen befinden. Vielleicht ist der Lerneffekt beim Selberbeibringen/Abgucken von Anderen bei der Bedienung etwas größer. Und doch wage ich zu bezweifeln, daß die Masse der Benutzer ständig etwas "Neues", "Dolles", YouNameIt haben will, sondern unterstellt einfach nur arbeiten möchte.
Weiter oben wurde von Dir hervorgehoben, wie gut Du es findest, aufgrund der aktuellsten Browser immer die aktuellen Webtechniken benutzen zu können. So sehr ich die neuen Möglichkeiten der Webseitengestaltung faszinierend finde, so denke ich (und ein Großteil meiner Kollegen und erfahreneren Bekannten inzwischen auch) immer daran, daß Webseiten nicht von Ihren Effekten und Stilen lebt, sondern davon, daß der Besucher sich informiert & wohl fühlt und wiederkommt. Dafür braucht es nur eines barrierefreien Zugangs, von mir aus _alternativ_ ergänzt mit Web x.0, Zappelschnickschnack und JS.
BdC
Ganz ehrlich bin ich mit Firefox 4 ( HÖCHSTENS ) zufriedener mit der ganzen "Rotze" - sorry - die danach kam. Lieber ne Versionsnummer kleiner als 4 als nur ne Kleinigkeit grösser.
"Auf LTS Systemen wie meinen Debian Servern würde ich nie auf die Idee kommen den Firefox zu installieren.."
Nicht auf Servern, aber auf Debian Stable-Desktopssystemen.
Die Debianentwickler machen genau das, was Du forderst, sie supporten ihren Firefox/Iceweasel 3.5 selber.
Und wer möchte, kann sich von mozilla.debian.net Firefox 3.6 oder 8.0/9.0/10.0 herunterladen.
Außerdem laufen die neuen binären Original-Firefoxversionen von mozilla.com problemlos auf Debian Squeeze.
Früher wurde Xulrunner noch oft als Abhängigkeit in Linuxdistros eingesetzt. Das wurde mittlerweile stark eingeschränkt, Webkit ist hier nämlich die bessere Wahl, weil eine "stabile" Webkit-Version auch längere Zeit von Upstream unterstützt wird.