Mit Unity und Gnome3-Shell kann ich nichts anfangen. die Shell hat mir zu lange Mauswege und in Unity ist mir das Panel zu starr.
Seit 3 Monaten steh ich voll auf Xubuntu Standardtheme zwar hässlich, aber schnell geändert.
Ist seeehr stabil, schnell und rockt.
Mit Preload starten die Anwendungen auch superschnell. LibreOffice hat nen Schub von 11 Sek. auf 2 Sek. gemacht. Und wenn der Schnellstarter aktiviert ist, startet LibreOffice in 0,1 Sekunden.
Alle anderen Progs kommen durch Preload auch deutlich schneller.
Und XFCE 4.10 ist weitestgehend auch nur noch ein Feintuning an diversen Stellen... gehe also von aus, dass das klasse wird.
Hatte die Alpha1 getestet, und damit auch das erste mal Unity. Habe Unity eine Chance gegeben aber bin dann doch zu Xfce
Standardtheme zwar hässlich, aber schnell geändert.
War bei mir das erste was ich gemacht habe Ich weiss nicht wieso die so was abstossendes als Voreinstellung machen, und nicht alle wissen das es sowas wie Themes gibt.
> Hatte die Alpha1 getestet, und damit auch das erste mal Unity.
Wie lange hast Du Unity eine Chance gegeben. Einmal kurz das Livesystem gestartet. Das wäre für ein wirkliches Urteil zu wenig.
Ich habe Debian (Testing) mit Gnome3 getestet und bin dabei geblieben. Das Gnome 3 ist einfach gelungen. Möchte so schnell mit keinem anderen System arbeiten. Es ist Stabil, sieht gut aus und die Entwicklung geht zügig voran. Netter neben Effekt ist das ich um einen schönen Desktop zu haben kein Compiz mehr brauche. Kann eh nicht verstehen warum Ubuntu immer noch auf dieses Elende Stück Software setzt. Hatte nur Ärger damit unter Ubuntu 11.04. Mutter ist einfach nur schnell und stabil im Gegensatz zu Compiz.
Wie lange hast Du Unity eine Chance gegeben. Einmal kurz das Livesystem gestartet. Das wäre für ein wirkliches Urteil zu wenig.
Ja, aber mehr wie 1x konnte ich keine der Alpha1 *buntu starten von SD-Karte, immer beim 2. booten blieb es beim Desktop hängen(squashfs-Fehler,...), egal ob Ubuntu oder Xubuntu. Aber das z.B. das Menu eines Programms oben in der Leiste angezeigt wird ist für mich ein Punkt dies nicht zu nutzen. Es gibt Punkte die sind (sofern nicht änderbar) ein no-go
> das Menu eines Programms oben in der Leiste angezeigt wird ist für mich ein Punkt dies nicht zu nutzen.
Das hat mich auch gestört und war mit einer der Punkte warum ich zu Debian mit Gnome 3 gewechselt bin. Ich finde auch das Ubuntu mit Unity ein einziges Flickwerk ist. Hatte Ubuntu mit Unity, ab 11.04 bis zur 11.10 auf dem Rechner und bin auch nicht Glücklich damit geworden. Dazu kam das es endlos lahm war.
Einmal für etwa eine Stunde, dann noch mal für einen Nachmittag. Ich kenne mich mit Linuxoberflächen ein bisschen aus, habe zum Beispiel kein Problem, auch versteckte Möglichkeiten zu finden -- solange sie an den üblichen Stellen versteckt sind.
Aber ein unvollständiges System mit vielen fehlenden Möglichkeiten, das keine Rechtsklicks benutzt, um Nutzern Freiheiten zu gewähren, ist eben beleidigend by design.
Ich bekomme bei UNITY sehr schnell das gleiche Gefühl wie auf Apple oder Windows: "Sie halten Dich für doof."
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 03. Feb 2012 um 15:02.
Xubuntu 12.04 erhält nur drei Jahre Support, nicht fünf: http://www.bitblokes.de/2012/01/lts-abgesegnet-5-jahre-fur-kubuntu-12-04-und-3-fur-xubuntu-12-04/ Xfce befindet sich dämlicherweise in Ubuntu Universe und nicht in Ubuntu Main, genauso wie LXDE. Sehr viele Gnome-Pakete sind übrigens ebenfalls nach Universe gerutscht und unterliegen nicht dem Fünfjahressupport. Was in den fünf Jahren Main-Support mit Universe geschehen soll, ist noch nicht wirklich zu Ende gedacht. IMO wird Universe langsam vor sich hin verrotten, bis es nach drei Jahren unter Umständen "geschlossen" werden muss.
Als wäre Fedora 16 auch nur einen Deut besser. Die meisten Unityenttäuschten steigen auf Linux Mint um. Linux Mint ist sowohl Ubuntu/Unity als auch Fedora/Gnome3-Shell zu höchstem Dank verpflichtet.
Tja, Kernel Panic. Wie heißt noch mal diese bunte Gedöns, wovon Ubuntu nicht lassen kann? Ach ja Plümo, Plymouth oder so? Jedenfalls dabei hat Precise Pangolin Kernel Panic bekommen. Wozu eigentlich solch ein Unsinn überhaupt gut sein soll, mit diesem Plümo-Dingenskirchen, das ist mir aus BSD Sicht auch unklar. Hat aber dem Linux nicht gut getan. Möglicherweise kommt es durch den ganzen Unfug, der da bei Ubuntu in der letzten Zeit so getrieben wird, nicht mal mehr mit einer Intel GMA 950 Grafik klar. Aber nee, bunt beim Buntu booten ist ja wichtiger als craschfrei starten ohne Kernel Panik! So ein unschuldiges kleines Kistchen war das: > http://www.asus.de/Eee/EeeBox_PC/EeeBox_PC_B202/#specifications Im Prinzip also eine Art Netbook Platine in einem Kleinem Kästchen, jedenfalls sind solche Intel Atömchen und Intel GMAs auch massenweise in Netbooks verbaut. Buntu Maverick lief noch mit dem Gnome bei mir, Buntu Oneric tut sich etwas schwer, denn da sind sie wohl schon auf dem Weg gewesen Buntu für Intel GMAs kaputt zu machen, Unity geht sowieso gar nicht.
Plymouth ist unter Ubuntu so "kaputt" konfiguriert, dass meist nur ein schwarzer Bildschirm beim Starten angezeigt wird. Das ist völlig unverständlich. Wer würde denn nicht darauf dringen wollen, dass das anfängliche Erscheinungsbild seiner Distro möglichst gut rüberkommt? Klone wie Bodhi Linux bekommen das um Längen besser hin.
Zum Intel-Grafikgegrutze: Vielleicht solltest Du einfach keine Intelgrafikhardware mehr kaufen. Gründe dafür lassen sich en masse finden.
Von Trächtige Tröllin am Sa, 4. Februar 2012 um 20:41 #
Habe es mit dem panischen Pangolin noch auf einem Netbook (Lenovo S10e, CPU: Intel N270 mit Intel GMA 950 Grafik) probiert, natürlich ist da wieder die Netbook typische "Standard" Intel GMA 950 der Netbook Generation dieser Jahre drin und es passiert dem panischen Pangolin genau das gleiche: das Plymouth fliegt weg, irgend ein Python Script rennt dem Pangolin aus dem Ruder und dann passiert es, der panische Pangolin schiebt Kernel Panic. Es soll da angeblich HAL mit im Spiel gewesen sein.
Im mobilen Klappcomputer Bereich und bei sparsamen Kistchen lief es in der x86 Welt lange auf die Intel Grafiklösungen raus. Diese Intel GMAs sind Stückzahl mäßig am weitesten verbreitet. Das Argument einer Linux Distri für die Massen dann konter zu karrieren, mit "vielleicht solltest Du keine Intelgrafikhardware mehr kaufen" ist einfach nur grotesk. Gerade die Intel GMA 950 ist extrem stark verbreitet. Wenn der Pangolin da Panik macht, war es das mal gewesen, mit dem Linux für die Massen.
Das schlimme daran ist, das sich nicht nur Ubuntu den Ruf damit ruiniert, sondern Ubuntu ist ja im Prinzip schon ein Synonym geworden, wie etwa "Tempo" für Papiertaschentücher. Ich persönlich kann leicht wechseln. Aber wenn Ubuntu den Ruf der freien Software ruiniert, weil Ubuntu ja bislang durch die Medien als DAS zuverlässige und einfach zu bedienende Linux für die Massen ging und dann versagt selbst Ubuntu bei solch Allerweltsgeräten mit der weit verbreiteten Intel GMA 950, dann bleiben die Leute bei Windows, oder kaufen sich gleich einen Apple. Mir ist klar, dass das noch nicht das Release ist, nicht sein darf! Denn das wäre absolut fatal.
Von wtr4etrzfuig am So, 5. Februar 2012 um 01:26 #
Das ändert alles nichts daran, dass die Intel-Linuxgrafiktreiber u.a. unter Ubuntu regelmäßig im Eimer sind.
Ich erinnere nur einmal an die alten "intellegacy"-Grafikchipsätze, die im Rahmen der KMS/DRI2-Weiterentwicklungen einfach links liegen gelassen wurden (und das bei einem KMS-Zwang für aktuelle Intel-Grafiktreiberversionen), und an das für Intel-Grafikhardware überaus grandiose Ubuntu 9.04, das ein recht heftiges Ubuntu-Intel-Grafiktreiberdesaster gewesen ist: http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1130582
Auch in Ubuntu 10.04 gab es im Zusammenhang mit Intel-Grafiktreibern hübsche schwarze Bildschirme: http://www.glasen-hardt.de/?page_id=701
Tja, und nun Dein geschildertes Ubuntu 12.04-Intel-Grafiktreiberproblem.
Du musst aber schon zugeben, dass doch eine gewisse Tradition in der Versorgung mit nicht ganz so funktionsfähigen Intel-Grafiktreiber durch Ubuntu erkennbar ist.
Vielleicht wird Dein GMA 950-Bug ja noch bis zur finalen Veröffentlichung gelöst.
Ubuntu 12.04 wird auch dieses Mal wieder beim Endanwender reifen. Vielleicht wird es aber schon mit dem ersten Punktupdate benutzbar sein. Vielleicht auch nicht, wenn man irgendetwas von Intel als Grafikchip eingebaut hat. Die Frage, wer denn "Schuld" an der ganzen Chose hat, die behandle ich lieber nicht.
Von Trächtige Tröllin am So, 5. Februar 2012 um 06:54 #
Ich muss vor allem zugeben, das selbst das als fett und träge verschrieene OpenSUSE Linux derartige Probleme nicht hat und sogar mit dem fetten und komfortablen KDE4x dem spartanischen Unity wieselflink davon rennt. Ich hatte bei OpenSUSE nur irgendwann keine Lust mehr, mich auf diese ständigen Rochaden der Repros einzustellen. Nur scheint mir, dass das inzwischen wieder das kleinere Übel sein dürfte. Es gibt natürlich noch sehr viel mehr Linux Distros, aber ich wollte eigentlich immer eine Anfänger Linux Disto im Auge behalten, die ich guten Gewissens an Linux Ein-, Auf- und Umsteiger empfehlen kann. Mein persönliches Glück habe ich mit BSD schon gefunden, dennoch wird auch das BSD durch Unfug treiben bei Linux in Mitleidenschaft gezogen. Zwar schlagen die Bomben dort erst später ein, welche bei Linux offensichtlich mit Vorliebe produziert werden. Aber ganz sicher ist man da vor den Entwicklungen zum Beispiel beim Intel Grafiktreiber auch nicht mehr.
Klar, man kann auf Nvidia Grafik und den nvidia-driver ausweichen, wenn es eine Box ist, die das wechseln der Grafikkarte erlaubt. Das ist aber nun mal bei Klappcomputern nicht der Fall und bei Nettops auch nicht. In meinen großen Kisten habe ich auch Nvidia Grafikkarten drin. Die haben den Vorteil, dass Nvidia Grafikkarten seit 10 Jahren von Nvidia zuverlässig mit dem proprietären nvidia-driver beliefert werden. Macht im Rückblick auf langjährige Erfahrung die wenigsten Probleme. Ist aber nichts für diejenigen, die aus religiösen Gründen solche unfreie BLOBs ablehnen.
Von wrtwrtewrtet am So, 5. Februar 2012 um 08:08 #
"Ist aber nichts für diejenigen, die aus religiösen Gründen solche unfreie BLOBs ablehnen."
Schau Dir einfach den unfreien dritten NVidia-Legacy-Treiber an und wie "gut" er noch unter einem einigermaßen aktuellen Linux funktioniert: nämlich gar nicht. Dasselbe mit dem "freien" nv: Nvidia passt ihn vielleicht an neuere Xorg an, vielleicht auch nicht. Irgendwann einmal sitzt man dann doch "im Dunkeln" und ist unter Linux nouveau ausgeliefert. Nouveau funktioniert unter Debian Squeeze mit einer alten Geforce4MX schlechter als nv unter Lenny und (noch) nv unter Squeeze. Durch den 24bit-Zwang unter mit nouveau obligatorischem KMS ist die Performance trotz EXA um einiges schlechter als mit nv bei 16bit Farbtiefe, ohne KMS und mit dem Rest-XAA, was uns Xorg seit Mitte 2008 noch zuzustehen bereit ist. Fortschritt ist das nicht. Nvidia macht leider mit dieser Geforce erhebliche Probleme, was an meinen exakt 1GB RAM im Rechner liegt (Stichwort "Adressverknappung"). Mich widert das Herumgefrickel mittlerweile so an, dass ich lieber nv benutze.
Danke für den Tipp. Meiner Erinnerung nach scheitert aber im Falle des dritten Legacy-Treibers schon die bloße Installation des Nvidiatreibers.
Die oben erwähnte Geforce4MX ist die letzte Nvidia in meinem kleinen Rechnerpark. Ich habe hier noch eine ältere Radeon als Ersatz herumliegen, die ich aber noch mit einem neuen Lüfter versorgen muss.
Unter Linux ist radeon IMO der beste Grafiktreiber (nur sehr wenige Radeons werden nicht richtig unterstützt), selbst Uralt-Radeons von 2001 laufen noch recht ansprechend (gutes 2D mit EXA, ein bisschen 3D mit KMS/DRI2, etwa 1 bis 5% der 3D-Leistungsfähigkeit der alten Windows-Radeontreiber; 3D ohne KMS, mit DRI1, wird ja demnächst abgeschafft).
Wie Du siehst, gehe ich nouveau bewusst aus dem Weg. Außer der erwähnten Geforce4MX hat nouveau keine andere alte Nvidia-Grafikkarte hier auch nur annähernd auf nv-Niveau unterstützt. Bei Nvidiakarten ohne alte Hardware-2D-Einheit sieht das aber natürlich ganz anders aus. Trotzdem werde ich keine Nvidia mehr kaufen, dasselbe gilt für Hardware mit Intel-Grafikchips.
Von den offiziellen Varianten werden zwar Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu erwähnt, außerdem die Erweiterung Edubuntu. Aber als einzige der offiziell unterstützten Desktop-Varianten wird Lubuntu nicht erwähnt. Hat das irgendwelche speziellen Gründe?
> bei der Pflege, die immerhin fünf Jahre umfassen wird
Au Wacka!
5 Jahre mit Unity, so wie es jetzt ist wären wohl kaum förderlich.
Bloss gut, dass das Basissystem OK ist und dass es auch noch KDE, Fluxbox und XFCE gibt....
Ich wage jedenfalls zu hoffen, dass zumindest Unity nicht 5 Jahre lang stabil in seiner jetzigen Form erhalten bleibt.
Mit Unity und Gnome3-Shell kann ich nichts anfangen.
die Shell hat mir zu lange Mauswege und in Unity ist mir
das Panel zu starr.
Seit 3 Monaten steh ich voll auf Xubuntu
Standardtheme zwar hässlich, aber schnell geändert.
Ist seeehr stabil, schnell und rockt.
Mit Preload starten die Anwendungen auch superschnell.
LibreOffice hat nen Schub von 11 Sek. auf 2 Sek. gemacht.
Und wenn der Schnellstarter aktiviert ist, startet LibreOffice
in 0,1 Sekunden.
Alle anderen Progs kommen durch Preload auch deutlich schneller.
Und XFCE 4.10 ist weitestgehend auch nur noch ein Feintuning an
diversen Stellen... gehe also von aus, dass das klasse wird.
Mannmannmann... bin ich happy.
Zwar jetzt alles OffTopic... aber egal
Hatte die Alpha1 getestet, und damit auch das erste mal Unity. Habe Unity eine Chance gegeben aber bin dann doch zu Xfce
War bei mir das erste was ich gemacht habeIch weiss nicht wieso die so was abstossendes als Voreinstellung machen, und nicht alle wissen das es sowas wie Themes gibt.
> Hatte die Alpha1 getestet, und damit auch das erste mal Unity.
Wie lange hast Du Unity eine Chance gegeben. Einmal kurz das Livesystem gestartet. Das wäre für ein wirkliches Urteil zu wenig.
Ich habe Debian (Testing) mit Gnome3 getestet und bin dabei geblieben. Das Gnome 3 ist einfach gelungen. Möchte so schnell mit keinem anderen System arbeiten. Es ist Stabil, sieht gut aus und die Entwicklung geht zügig voran. Netter neben Effekt ist das ich um einen schönen Desktop zu haben kein Compiz mehr brauche. Kann eh nicht verstehen warum Ubuntu immer noch auf dieses Elende Stück Software setzt. Hatte nur Ärger damit unter Ubuntu 11.04. Mutter ist einfach nur schnell und stabil im Gegensatz zu Compiz.
Ja, aber mehr wie 1x konnte ich keine der Alpha1 *buntu starten von SD-Karte, immer beim 2. booten blieb es beim Desktop hängen(squashfs-Fehler,...), egal ob Ubuntu oder Xubuntu.
Aber das z.B. das Menu eines Programms oben in der Leiste angezeigt wird ist für mich ein Punkt dies nicht zu nutzen. Es gibt Punkte die sind (sofern nicht änderbar) ein no-go
> das Menu eines Programms oben in der Leiste angezeigt wird ist für mich ein Punkt dies nicht zu nutzen.
Das hat mich auch gestört und war mit einer der Punkte warum ich zu Debian mit Gnome 3 gewechselt bin. Ich finde auch das Ubuntu mit Unity ein einziges Flickwerk ist. Hatte Ubuntu mit Unity, ab 11.04 bis zur 11.10 auf dem Rechner und bin auch nicht Glücklich damit geworden. Dazu kam das es endlos lahm war.
> Wie lange hast Du Unity eine Chance gegeben.
Einmal für etwa eine Stunde, dann noch mal für einen Nachmittag. Ich kenne mich mit Linuxoberflächen ein bisschen aus, habe zum Beispiel kein Problem, auch versteckte Möglichkeiten zu finden -- solange sie an den üblichen Stellen versteckt sind.
Aber ein unvollständiges System mit vielen fehlenden Möglichkeiten, das keine Rechtsklicks benutzt, um Nutzern Freiheiten zu gewähren, ist eben beleidigend by design.
Ich bekomme bei UNITY sehr schnell das gleiche Gefühl wie auf Apple oder Windows: "Sie halten Dich für doof."
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 03. Feb 2012 um 15:02.> das keine Rechtsklicks benutzt
Wie kommst Du auf das schmale Brett das es keinen Rechtsklick in Ubuntu Unity gibt.
Indem ich festgestellt habe, dass es mit Rechtsklick nichts zu finden gibt in Unity. Nichts von dem jedenfalls, was ich in Unity vermisse.
Xubuntu 12.04 erhält nur drei Jahre Support, nicht fünf:
http://www.bitblokes.de/2012/01/lts-abgesegnet-5-jahre-fur-kubuntu-12-04-und-3-fur-xubuntu-12-04/
Xfce befindet sich dämlicherweise in Ubuntu Universe und nicht in Ubuntu Main, genauso wie LXDE.
Sehr viele Gnome-Pakete sind übrigens ebenfalls nach Universe gerutscht und unterliegen nicht dem Fünfjahressupport.
Was in den fünf Jahren Main-Support mit Universe geschehen soll, ist noch nicht wirklich zu Ende gedacht. IMO wird Universe langsam vor sich hin verrotten, bis es nach drei Jahren unter Umständen "geschlossen" werden muss.
Hallo Blogleser,
welches Theme wendest Du an? Was hast Du sonst optisch verändert? Ich finde die Standard-Oberfläche auch zu altbacken.
Danke, Pete
ich hab das getestet, wlan geht nicht.
habe ubuntu getset, wlan geht. voll gut schnell.
bei mir auch nicht (mit atheros9170 Chipset)
Bin wie zahlreiche andere User suf Fedora 16 umgestiegen. Ich mag Unity nicht. Auch Canonical per se geht nimmer.
Als wäre Fedora 16 auch nur einen Deut besser.
Die meisten Unityenttäuschten steigen auf Linux Mint um.
Linux Mint ist sowohl Ubuntu/Unity als auch Fedora/Gnome3-Shell zu höchstem Dank verpflichtet.
Was stimmt mit Fedora nicht? Kläre mich auf. Bis jetzt alles besser als bei Ubuntu.
Wie wäre es, wenn du erst mal erklärst was den besser sein soll.
Gerne, obwohl du mir den Ball zuspielst.
Pro:
- Kein Unity <---- changing argument
- Keine Canonical Store Anbindungen
- Bleeding Edge (Gnome 3)
- Sauber integriert
- Macht einen soliden Eindruck
Con:
- Neues System
- Man muss sich erst an Yum gewöhnen
- Verliert zunehmends Nutzer an andere Systeme
- Der Glanz ist durch deren Politik weg
Noch ein Proargument:
- Keine merkwürdig benamten Pakete wie z.B. "ubuntu-system-service".
Tja, Kernel Panic.
Wie heißt noch mal diese bunte Gedöns, wovon Ubuntu nicht lassen kann?
Ach ja Plümo, Plymouth oder so?
Jedenfalls dabei hat Precise Pangolin Kernel Panic bekommen. Wozu eigentlich solch ein Unsinn überhaupt gut sein soll, mit diesem Plümo-Dingenskirchen, das ist mir aus BSD Sicht auch unklar.
Hat aber dem Linux nicht gut getan. Möglicherweise kommt es durch den ganzen Unfug, der da bei Ubuntu in der letzten Zeit so getrieben wird, nicht mal mehr mit einer Intel GMA 950 Grafik klar. Aber nee, bunt beim Buntu booten ist ja wichtiger als craschfrei starten ohne Kernel Panik!
So ein unschuldiges kleines Kistchen war das:
> http://www.asus.de/Eee/EeeBox_PC/EeeBox_PC_B202/#specifications
Im Prinzip also eine Art Netbook Platine in einem Kleinem Kästchen, jedenfalls sind solche Intel Atömchen und Intel GMAs auch massenweise in Netbooks verbaut. Buntu Maverick lief noch mit dem Gnome bei mir, Buntu Oneric tut sich etwas schwer, denn da sind sie wohl schon auf dem Weg gewesen Buntu für Intel GMAs kaputt zu machen, Unity geht sowieso gar nicht.
Kopfschüttelnd, eure Trächtige Tröllin.
Plymouth ist unter Ubuntu so "kaputt" konfiguriert, dass meist nur ein schwarzer Bildschirm beim Starten angezeigt wird.
Das ist völlig unverständlich.
Wer würde denn nicht darauf dringen wollen, dass das anfängliche Erscheinungsbild seiner Distro möglichst gut rüberkommt?
Klone wie Bodhi Linux bekommen das um Längen besser hin.
Zum Intel-Grafikgegrutze:
Vielleicht solltest Du einfach keine Intelgrafikhardware mehr kaufen.
Gründe dafür lassen sich en masse finden.
Habe es mit dem panischen Pangolin noch auf einem Netbook (Lenovo S10e, CPU: Intel N270 mit Intel GMA 950 Grafik) probiert, natürlich ist da wieder die Netbook typische "Standard" Intel GMA 950 der Netbook Generation dieser Jahre drin und es passiert dem panischen Pangolin genau das gleiche: das Plymouth fliegt weg, irgend ein Python Script rennt dem Pangolin aus dem Ruder und dann passiert es, der panische Pangolin schiebt Kernel Panic. Es soll da angeblich HAL mit im Spiel gewesen sein.
Im mobilen Klappcomputer Bereich und bei sparsamen Kistchen lief es in der x86 Welt lange auf die Intel Grafiklösungen raus. Diese Intel GMAs sind Stückzahl mäßig am weitesten verbreitet. Das Argument einer Linux Distri für die Massen dann konter zu karrieren, mit "vielleicht solltest Du keine Intelgrafikhardware mehr kaufen" ist einfach nur grotesk. Gerade die Intel GMA 950 ist extrem stark verbreitet. Wenn der Pangolin da Panik macht, war es das mal gewesen, mit dem Linux für die Massen.
Das schlimme daran ist, das sich nicht nur Ubuntu den Ruf damit ruiniert, sondern Ubuntu ist ja im Prinzip schon ein Synonym geworden, wie etwa "Tempo" für Papiertaschentücher. Ich persönlich kann leicht wechseln. Aber wenn Ubuntu den Ruf der freien Software ruiniert, weil Ubuntu ja bislang durch die Medien als DAS zuverlässige und einfach zu bedienende Linux für die Massen ging und dann versagt selbst Ubuntu bei solch Allerweltsgeräten mit der weit verbreiteten Intel GMA 950, dann bleiben die Leute bei Windows, oder kaufen sich gleich einen Apple.
Mir ist klar, dass das noch nicht das Release ist, nicht sein darf! Denn das wäre absolut fatal.
Das ändert alles nichts daran, dass die Intel-Linuxgrafiktreiber u.a. unter Ubuntu regelmäßig im Eimer sind.
Ich erinnere nur einmal an die alten "intellegacy"-Grafikchipsätze, die im Rahmen der KMS/DRI2-Weiterentwicklungen einfach links liegen gelassen wurden (und das bei einem KMS-Zwang für aktuelle Intel-Grafiktreiberversionen), und an das für Intel-Grafikhardware überaus grandiose Ubuntu 9.04, das ein recht heftiges Ubuntu-Intel-Grafiktreiberdesaster gewesen ist:
http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1130582
Auch in Ubuntu 10.04 gab es im Zusammenhang mit Intel-Grafiktreibern hübsche schwarze Bildschirme:
http://www.glasen-hardt.de/?page_id=701
Tja, und nun Dein geschildertes Ubuntu 12.04-Intel-Grafiktreiberproblem.
Du musst aber schon zugeben, dass doch eine gewisse Tradition in der Versorgung mit nicht ganz so funktionsfähigen Intel-Grafiktreiber durch Ubuntu erkennbar ist.
Vielleicht wird Dein GMA 950-Bug ja noch bis zur finalen Veröffentlichung gelöst.
Ubuntu 12.04 wird auch dieses Mal wieder beim Endanwender reifen. Vielleicht wird es aber schon mit dem ersten Punktupdate benutzbar sein. Vielleicht auch nicht, wenn man irgendetwas von Intel als Grafikchip eingebaut hat.
Die Frage, wer denn "Schuld" an der ganzen Chose hat, die behandle ich lieber nicht.
Tja, was ist denn eigentlich wirklich grotesk ...
Ich muss vor allem zugeben, das selbst das als fett und träge verschrieene OpenSUSE Linux derartige Probleme nicht hat und sogar mit dem fetten und komfortablen KDE4x dem spartanischen Unity wieselflink davon rennt. Ich hatte bei OpenSUSE nur irgendwann keine Lust mehr, mich auf diese ständigen Rochaden der Repros einzustellen. Nur scheint mir, dass das inzwischen wieder das kleinere Übel sein dürfte. Es gibt natürlich noch sehr viel mehr Linux Distros, aber ich wollte eigentlich immer eine Anfänger Linux Disto im Auge behalten, die ich guten Gewissens an Linux Ein-, Auf- und Umsteiger empfehlen kann.
Mein persönliches Glück habe ich mit BSD schon gefunden, dennoch wird auch das BSD durch Unfug treiben bei Linux in Mitleidenschaft gezogen. Zwar schlagen die Bomben dort erst später ein, welche bei Linux offensichtlich mit Vorliebe produziert werden. Aber ganz sicher ist man da vor den Entwicklungen zum Beispiel beim Intel Grafiktreiber auch nicht mehr.
Klar, man kann auf Nvidia Grafik und den nvidia-driver ausweichen, wenn es eine Box ist, die das wechseln der Grafikkarte erlaubt. Das ist aber nun mal bei Klappcomputern nicht der Fall und bei Nettops auch nicht. In meinen großen Kisten habe ich auch Nvidia Grafikkarten drin. Die haben den Vorteil, dass Nvidia Grafikkarten seit 10 Jahren von Nvidia zuverlässig mit dem proprietären nvidia-driver beliefert werden. Macht im Rückblick auf langjährige Erfahrung die wenigsten Probleme. Ist aber nichts für diejenigen, die aus religiösen Gründen solche unfreie BLOBs ablehnen.
"Ist aber nichts für diejenigen, die aus religiösen Gründen solche unfreie BLOBs ablehnen."
Schau Dir einfach den unfreien dritten NVidia-Legacy-Treiber an und wie "gut" er noch unter einem einigermaßen aktuellen Linux funktioniert: nämlich gar nicht.
Dasselbe mit dem "freien" nv: Nvidia passt ihn vielleicht an neuere Xorg an, vielleicht auch nicht.
Irgendwann einmal sitzt man dann doch "im Dunkeln" und ist unter Linux nouveau ausgeliefert.
Nouveau funktioniert unter Debian Squeeze mit einer alten Geforce4MX schlechter als nv unter Lenny und (noch) nv unter Squeeze. Durch den 24bit-Zwang unter mit nouveau obligatorischem KMS ist die Performance trotz EXA um einiges schlechter als mit nv bei 16bit Farbtiefe, ohne KMS und mit dem Rest-XAA, was uns Xorg seit Mitte 2008 noch zuzustehen bereit ist.
Fortschritt ist das nicht.
Nvidia macht leider mit dieser Geforce erhebliche Probleme, was an meinen exakt 1GB RAM im Rechner liegt (Stichwort "Adressverknappung"). Mich widert das Herumgefrickel mittlerweile so an, dass ich lieber nv benutze.
Kleiner Tipp, der nvidia-driver kann da einen Trick, falls der X Server erheblich neuer als der nvidia-driver ist:
> startx -- -ignoreABI
Danke für den Tipp.
Meiner Erinnerung nach scheitert aber im Falle des dritten Legacy-Treibers schon die bloße Installation des Nvidiatreibers.
Die oben erwähnte Geforce4MX ist die letzte Nvidia in meinem kleinen Rechnerpark. Ich habe hier noch eine ältere Radeon als Ersatz herumliegen, die ich aber noch mit einem neuen Lüfter versorgen muss.
Unter Linux ist radeon IMO der beste Grafiktreiber (nur sehr wenige Radeons werden nicht richtig unterstützt), selbst Uralt-Radeons von 2001 laufen noch recht ansprechend (gutes 2D mit EXA, ein bisschen 3D mit KMS/DRI2, etwa 1 bis 5% der 3D-Leistungsfähigkeit der alten Windows-Radeontreiber; 3D ohne KMS, mit DRI1, wird ja demnächst abgeschafft).
Wie Du siehst, gehe ich nouveau bewusst aus dem Weg. Außer der erwähnten Geforce4MX hat nouveau keine andere alte Nvidia-Grafikkarte hier auch nur annähernd auf nv-Niveau unterstützt. Bei Nvidiakarten ohne alte Hardware-2D-Einheit sieht das aber natürlich ganz anders aus. Trotzdem werde ich keine Nvidia mehr kaufen, dasselbe gilt für Hardware mit Intel-Grafikchips.
Von den offiziellen Varianten werden zwar Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu erwähnt, außerdem die Erweiterung Edubuntu. Aber als einzige der offiziell unterstützten Desktop-Varianten wird Lubuntu nicht erwähnt. Hat das irgendwelche speziellen Gründe?