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Di, 7. Februar 2012, 09:21

Gemeinschaft

Open Source Initiative kündigt Änderungen an

Die Open Source Initiative (OSI) strebt Änderungen an, unter anderem die Partnerschaft mit diversen Organisationen und Projekten sowie eine individuelle Mitgliedschaft.

Schon seit drei Jahren ist dem Vorstand der Open Source Initiative (OSI), wie Simon Phipps schreibt, klar, dass es Änderungen geben muss. Schon Mitte 2010 hatte Phipps unter anderem erkannt, dass sich die OSI an die veränderte Situation der Open-Source-Welt anpassen müsse. Das Verständnis der Open-Source-Themen sei gereift, und neue Paradigmen wie das Cloud Computing seien aufgetaucht, so dass es für die Definition von Softwarefreiheit nicht mehr ausreichend sei, nur den Quellcode zu betrachten. Die Trends zu offenen Daten und Cloud Computing müssten von der OSI stärker berücksichtigt werden.

Die Änderungen, die die OSI vornehmen will, sollen in kleineren Schritten erfolgen. Die Begutachtung freier Lizenzen und das Aussprechen von Empfehlungen sollen fortgesetzt werden, aber die Organisation soll sich vor allen Dingen neuen Mitgliedern öffnen, so dass sie nicht mehr nur aus einem kleinen Kreis von Vorständen besteht.

In einem ersten Schritt haben sich zwölf Organisationen und Projekte mit der OSI assoziiert: KDE, Apache, Mozilla Foundation, Plone, Creative Commons, Linux Foundation, FreeBSD, Joomla, Sahana, Drupal, Eclipse und Wikiotics. Sie sollen mit der OSI zusammenarbeiten, um deren neue Ausrichtung mitzugestalten. Alle nicht gewinnorientierten Organisationen im Open-Source-Bereich sind eingeladen, eine solche Partnerschaft mit der OSI einzugehen. Dies soll später eventuell auf Projekte ausgedehnt werden, die keine eingetragene Organisation hinter sich haben.

Desweiteren ist eine individuelle Mitgliedschaft geplant, bei der Einzelpersonen für einen jährlichen Beitrag Mitglieder der OSI werden können. Hierzu ist die OSI an der Meinung der interessierten Personen interessiert. Als weitere Initiative hat die OSI das Projekt Body of Knowledge gegründet, um akademischen Lernstoff unter freien Lizenzen zu fördern. Die Änderungen bei der OSI haben letztlich das Ziel, die Kommunikation innerhalb der Gemeinschaft zu fördern und gemeinsam zu aktuellen Themen Stellung zu nehmen.

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