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Thema: Canonical stellt Sponsoring für Kubuntu ein

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Von krake am Mi, 8. Februar 2012 um 17:30 #

- für ein Adressbuch gibts eine Textdatei. Da werden die Kontakte eingespeichert und auch bei Bedarf gelesen. Wozu brauche ich dann ein Plugin oder einen Dienst? Thunderbird hat soweit ich das bemerkt habe, keinen extra-Adressbuch-Dienst

Plugins braucht man, wenn man unterschiedliche Formen der Speicherung benutzen will. Das muss nicht für alle Benutzer relevant sein, aber manche Benutzer haben ihre Adressbuchdaten auf einem Server. Ich würde annehmen, dass Thunderbird hier ebenfalls Plugins benutzt, Evolution tut es.

Ein Dienst hilft dabei, den Zugriff mehrere Programme auf die selben Daten zu regeln. Das muss ebenfalls nicht für alle Benutzer relevant sein, aber manche Benutzer benutzen ihre Kontakte auch außerhab ihres E-Mail Programms.
Thunderbird operiert unter der Annahme, dass es das einzige Programm ist, dass mit seiner Adressbuchdatei arbeitet. Evolution setzt ebenfalls auf einen Dienst.

- Kalender: da gibts eine Textdatei. Da werden die Termine eingespeichert und gelesen und wenn ein Datum mit der Systemzeit übereinstimmt, dann poppt ein Fenster auf... Wozu brauche ich da ein Plugin? Einen Dienst vielleicht, aber kein Plugin...

Da gilt im Wesentlich das selbe, d.h. Plugin wenn man bestimmte Arten der Speicherung und die dafür nötigen Abhängigkeiten nur optional haben möchte und Dienst wenn man die Daten in mehreren Anwendungen gleichzeitig haben möchte.
Bei Thunderbird bzw Lightning muss ich raten, aber ich würde von Pluginunterstützung ausgehen. Bei Evolution ist Pluginunterstützung und Dienst im Einsatz.

- für die Zugänge beim ISP/Mailprovider... da gibts Textdateien.... und da kann man drauf zugreifen... soll ich weitermachen? Da würde noch ein paar mal "da gibts ne Textdatei" kommen... hmm... :huh:

Siehe oben. Die Bestrebungen bei Evolution den E-Mail-Zugriff aus der Applikation auch in den Dienst zu verlagern dürfte da ein gutes Indiz sein.

Akonadi braucht Nepomuk um zu funktionieren.

Wäre vielleicht besser gewesen, die Abhängigkeit in allen Applikationen einzubauen, statt im gemeinsamen Dienst. Die Idee war hier, dass die Suche nach PIM Dateien über die selbe API wie der Zugriff auf diese einfacher für Applikationsentwickler ist, als wenn diese dann mit zwei APIs arbeiten müssen.

Wohl, um die ganzen Konfig-Dateien und die Dateien fürs Adressbuch auf der Festplatte zu finden

Nein. Suche nach Dateien ist nur ein Teilaspekt von Nepomuk, in diesem Zusammenhang geht es um das Suche von und in PIM Daten. Zum Beispiel das Auflösen von Adressreferenzen in Kalendereinträgen, automatische Vervollständigung von E-Mail Adressen in Empfängereingabefeldern, das Suchen von E-Mails, etc.

Wie gesagt hätte man das auch an die Anwendungsentwickler schieben können, ein integrierter und einheitlicher Ansatz schien da einfach besser.

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