Man kann damit Windows Applikationen (welche auf einem Windows Server laufen?) auf Linux Clients darstellen?
Also kann ich nun z.B. ein Office 2010 so auf meinem Ubuntu Client ausführen und damit normal wie unter Windows arbeiten (inkl. auf lokale Files zugreifen & speichern?...
Die Applikation wird auf dem Windowsserver ausgeführt, und das Fenster auf deinem Linux-Client dargestellt. (z.B. mit X, VNC, RDP, Streaming, was-weiß-ich)
Theoretisch kannst du damit auch auf deine lokalen Files zugreifen, wenn der Client die entsprechenden Möglichkeiten mitbringt, um dein Verzeichnis mit dem Windowsserver zu sharen, z.B. über das CIFS-Protokoll (Samba).
Lokale Files sind aber eigentlich etwas rückständig . Ich habe meine wichtigen Daten lieber auf einen Fileserver inkl. RAID & Backup. Zumal ich die Daten beliebig an andere Server & Clients sharen und einhängen kann .
Dann wär das wohl eine gute Möglichkeit die 2Mann Firma meines Vaters auf Linux umzustellen ohne das er auf ein perfekt funktionierendes MS Office (speziell Exel, das ist leider sein meistgenutztes Programm) verzichten muss.
Stell mir das grad so vor:
Ubuntu LTS 12.04 Server (oder so) als Basis, darauf läuft: Ein Fileserver Das Ulteo OVD Ein Windows XP VM mit MS Office & spezial Software Evtl noch OwnCloud für Kalender, Kontakte etc
Und dann die Clients mit Ubuntu & OVD Client Software
Auf der Seite von Ulteo sind nur Windows Serverversionen für den Serverpart gelistet. Keine Ahnung obs dann wirklich nicht geht, oder ob es nur nicht supportet ist. Aber ich vermute Ulteo wird da die normale Terminalserver-Funktionalität nutzen, die ein XP eben nicht hat bzw. nur sehr eingeschränkt.
Hat dein Vater mehrere Clients oder tuts auch eine nicht-server Lösung wie z.B. virtualbox im seamless-Mode? rdesktop kann auch seamless eine einzelne Anwendung auf einem Client darstellen, unabhängig von der Windowsversion: http://www.cendio.com/seamlessrdp/ Wenn das Office < 2010 ist, gehts auch mit wine, bzw. Crossover.
Er benutz noch immer MS Office 03, und weil ihm die neue Oberfläche beim 07/10 nicht passt wirds wohl auch dabei bleiben. Diverse versuche auf Open/Libreoffice umzusteigen sind bis jetzt leider gescheitert weil beide nicht mit seinen komplexen Vorlagen umgehen konnten. Excel 03 hat bei WineHQ Silber Status.. das genügt mir nicht. Es muss laufen wie unter Windows.
Der Seamless Mode von Virtualbox kannte ich auch noch nicht. Werd ich ausprobieren, danke.
Wenn das Office < 2010 ist, gehts auch mit wine, bzw. Crossover.
Leider nein! Es läuft, aber auch nur gut genug für einfach Sachen. Bei komplexeren Sachen in Excel kannst du Wine & Crossover vergessen. Selbst mit Excel 2003 fliegt dir das Ding bei Macros, etc. um die Ohren.
Als Alternative fällt mir da eigentlich nur der PlanMaker aus dem SoftMaker Office ein: http://www.softmaker.com/english/oflpm_en.htm Aber da es Geld kostet, und er sein Office & Windows schon hat, rentiert sich das eigentlich auch nicht.
Es gibt einfach keine Alternative zu Excel unter Linux. Für einfach Sachen ja, aber für komplexe Spreadsheets sieht es immer noch ziemlich düster aus .
Man kann damit Windows Applikationen (welche auf einem Windows Server laufen?) auf Linux Clients darstellen?
Ja, ist aber nichts neues. Also den Citrix-Client gibt es mindestens schon seit 2007 für Linux - allerdings war der Citrix-Client selbst damals in Motif, weiss nicht ob das heute auch noch so ist.
Hier ist ein Video wo am Anfang MS-Word auf Ubuntu per Citrix-Client + Citrix-Server gezeigt wird, auch noch mit ARM-Prozessor(!). d.h. nicht nur Windows-Programm auf Linux, sondern auch noch auf einer anderen Prozessorarchitektur dargestellt.
Versteh ich das richtig:
Man kann damit Windows Applikationen (welche auf einem Windows Server laufen?) auf Linux Clients darstellen?
Also kann ich nun z.B. ein Office 2010 so auf meinem Ubuntu Client ausführen und damit normal wie unter Windows arbeiten (inkl. auf lokale Files zugreifen & speichern?...
Die Applikation wird auf dem Windowsserver ausgeführt, und das Fenster auf deinem Linux-Client dargestellt. (z.B. mit X, VNC, RDP, Streaming, was-weiß-ich)
Theoretisch kannst du damit auch auf deine lokalen Files zugreifen, wenn der Client die entsprechenden Möglichkeiten mitbringt, um dein Verzeichnis mit dem Windowsserver zu sharen, z.B. über das CIFS-Protokoll (Samba).
Lokale Files sind aber eigentlich etwas rückständig
. Ich habe meine wichtigen Daten lieber auf einen Fileserver inkl. RAID & Backup. Zumal ich die Daten beliebig an andere Server & Clients sharen und einhängen kann
.
Vielen Dank für die Antwort.
Dann wär das wohl eine gute Möglichkeit die 2Mann Firma meines Vaters auf Linux umzustellen ohne das er auf ein perfekt funktionierendes MS Office (speziell Exel, das ist leider sein meistgenutztes Programm) verzichten muss.
Stell mir das grad so vor:
Ubuntu LTS 12.04 Server (oder so) als Basis, darauf läuft:
Ein Fileserver
Das Ulteo OVD
Ein Windows XP VM mit MS Office & spezial Software
Evtl noch OwnCloud für Kalender, Kontakte etc
Und dann die Clients mit Ubuntu & OVD Client Software
Sollte klappen oder?
Ich versuch das glaub mal
Auf der Seite von Ulteo sind nur Windows Serverversionen für den Serverpart gelistet. Keine Ahnung obs dann wirklich nicht geht, oder ob es nur nicht supportet ist. Aber ich vermute Ulteo wird da die normale Terminalserver-Funktionalität nutzen, die ein XP eben nicht hat bzw. nur sehr eingeschränkt.
Hat dein Vater mehrere Clients oder tuts auch eine nicht-server Lösung wie z.B. virtualbox im seamless-Mode?
rdesktop kann auch seamless eine einzelne Anwendung auf einem Client darstellen, unabhängig von der Windowsversion: http://www.cendio.com/seamlessrdp/
Wenn das Office < 2010 ist, gehts auch mit wine, bzw. Crossover.
Er benutz noch immer MS Office 03, und weil ihm die neue Oberfläche beim 07/10 nicht passt wirds wohl auch dabei bleiben.
Diverse versuche auf Open/Libreoffice umzusteigen sind bis jetzt leider gescheitert weil beide nicht mit seinen komplexen Vorlagen umgehen konnten.
Excel 03 hat bei WineHQ Silber Status.. das genügt mir nicht. Es muss laufen wie unter Windows.
Der Seamless Mode von Virtualbox kannte ich auch noch nicht. Werd ich ausprobieren, danke.
Leider nein! Es läuft, aber auch nur gut genug für einfach Sachen. Bei komplexeren Sachen in Excel kannst du Wine & Crossover vergessen. Selbst mit Excel 2003 fliegt dir das Ding bei Macros, etc. um die Ohren.
Als Alternative fällt mir da eigentlich nur der PlanMaker aus dem SoftMaker Office ein: http://www.softmaker.com/english/oflpm_en.htm Aber da es Geld kostet, und er sein Office & Windows schon hat, rentiert sich das eigentlich auch nicht.
Es gibt einfach keine Alternative zu Excel unter Linux. Für einfach Sachen ja, aber für komplexe Spreadsheets sieht es immer noch ziemlich düster aus
.
Ah ja, schau mal hier, da gibt es ein paar schöne Screenshots etc. dazu: http://www.ulteo.com/home/en/ovdi/openvirtualdesktop/featuresOVDv3
Ja, ist aber nichts neues. Also den Citrix-Client gibt es mindestens schon seit 2007 für Linux - allerdings war der Citrix-Client selbst damals in Motif, weiss nicht ob das heute auch noch so ist.
Der Citrix-Client konnte doch 2007 noch keine einzelne Anwendung servieren, oder?
Vor ca. 2 Jahren musste ich noch openmotif für den Client nachinstallieren, ich glaube beim letzten Mal nicht mehr. Bin mir aber gerade nicht sicher..
Hier ist ein Video wo am Anfang MS-Word auf Ubuntu per Citrix-Client + Citrix-Server gezeigt wird, auch noch mit ARM-Prozessor(!). d.h. nicht nur Windows-Programm auf Linux, sondern auch noch auf einer anderen Prozessorarchitektur dargestellt.
Youtube-Video
Man sieht an den Info-Fenstern das der Client selbst Motif nutzt