Ich sehe trotzdem nicht den Hauptfehler bei mir. Wie kann ich denn Squeeze vorschreiben, welche Festplatte es als erste (Boot-)Festplatte anzusehen hat, wenn ich Grub nach der Installation in den MBR von /dev/sda installieren möchte? Wieso sieht Debian überhaupt plötzlich die erste SCSI-Festplatte als /dev/sda an und nicht als /dev/sdc? Wird das durch eine Art "Lotterie" entschieden, je nachdem wie die Anfangsbuchstaben der Festplattenkennzeichnung lauten?
Squeeze ist hier die erste Distro, die das so handhabte, openSUSE 11.1 (mit der neuen sda-Nomenklatur) und Debian Lenny (mit der alten hda-Nomenklatur) installierten den Bootloader immer in den ersten MBR der ersten IDE-Festplatte, nicht in denjenigen der ersten SCSI-Festplatte.
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sich dass einfach so ändern könnte. Außerdem wurde es ja auch nicht angezeigt, /dev/sda ist als Bezeichnung schließlich in beiden Fällen gleich. Dieses Problem existierte bisher also gar nicht.
Und auf Deine Frage: Ich hatte Grub2 zum Abschluss manuell installiert, weil ich mir dachte, dass es eine gute Idee sei, die Kernel der anderen Linuxinstallationen gleich automatisch einbinden zu lassen. Die entsprechenden Lenny-Grubeinträge hatte ich vor dem Upgrade mit UUID-Bezeichnungen versehen. "UUIDs" für MBRs gibt es aber offensichtlich nicht.
Es ist nun so, dass ein im MBR der ersten IDE-Festplatte installierter Debian Squeeze-Grub1 die openSUSE-Installation auf der ersten SCSI-Festplatte mit dem Chainloader-Eintrag für (hd2,1) tatsächlich starten kann, die Squeeze (bei aktiviertem SCSI-Strang) als erste Festplatte des Systems (sda) ansieht. Ich habe das gerade eben nach einem kurzen Ab- und Wiederanschalten des SCSI-Stranges getestet. Ist SCSI aktiviert, will Squeeze wieder in den "falschen" MBR der ersten SCSI-Festplatte installieren.
Wie behebt man diesen Fehler und wie bringt man Debian bei, die erste IDE-Festplatte als erste Festplatte des Systems anzusehen, ausschließlich im Hinblick auf die fehlgeleitete Bootloaderinstallation in den MBR? Schon ein angesteckter USB-Stick könnte vielleicht das ganze System durcheinanderbringen. Ich kann ja einmal ausprobieren, ob Squeeze Grub auch in den MBR eines USB-Sticks zu schreiben bereit ist. So von wegen Grub in den MBR der "ersten Festplatte" schreiben. :-) IMHO ist das ein Bug, und kein "kleiner". Fragt sich nur, in welcher Software.
Ich sehe trotzdem nicht den Hauptfehler bei mir.
Wie kann ich denn Squeeze vorschreiben, welche Festplatte es als erste (Boot-)Festplatte anzusehen hat, wenn ich Grub nach der Installation in den MBR von /dev/sda installieren möchte?
Wieso sieht Debian überhaupt plötzlich die erste SCSI-Festplatte als /dev/sda an und nicht als /dev/sdc?
Wird das durch eine Art "Lotterie" entschieden, je nachdem wie die Anfangsbuchstaben der Festplattenkennzeichnung lauten?
Squeeze ist hier die erste Distro, die das so handhabte, openSUSE 11.1 (mit der neuen sda-Nomenklatur) und Debian Lenny (mit der alten hda-Nomenklatur) installierten den Bootloader immer in den ersten MBR der ersten IDE-Festplatte, nicht in denjenigen der ersten SCSI-Festplatte.
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sich dass einfach so ändern könnte. Außerdem wurde es ja auch nicht angezeigt, /dev/sda ist als Bezeichnung schließlich in beiden Fällen gleich.
Dieses Problem existierte bisher also gar nicht.
Und auf Deine Frage: Ich hatte Grub2 zum Abschluss manuell installiert, weil ich mir dachte, dass es eine gute Idee sei, die Kernel der anderen Linuxinstallationen gleich automatisch einbinden zu lassen. Die entsprechenden Lenny-Grubeinträge hatte ich vor dem Upgrade mit UUID-Bezeichnungen versehen. "UUIDs" für MBRs gibt es aber offensichtlich nicht.
Es ist nun so, dass ein im MBR der ersten IDE-Festplatte installierter Debian Squeeze-Grub1 die openSUSE-Installation auf der ersten SCSI-Festplatte mit dem Chainloader-Eintrag für (hd2,1) tatsächlich starten kann, die Squeeze (bei aktiviertem SCSI-Strang) als erste Festplatte des Systems (sda) ansieht. Ich habe das gerade eben nach einem kurzen Ab- und Wiederanschalten des SCSI-Stranges getestet. Ist SCSI aktiviert, will Squeeze wieder in den "falschen" MBR der ersten SCSI-Festplatte installieren.
Wie behebt man diesen Fehler und wie bringt man Debian bei, die erste IDE-Festplatte als erste Festplatte des Systems anzusehen, ausschließlich im Hinblick auf die fehlgeleitete Bootloaderinstallation in den MBR?
Schon ein angesteckter USB-Stick könnte vielleicht das ganze System durcheinanderbringen. Ich kann ja einmal ausprobieren, ob Squeeze Grub auch in den MBR eines USB-Sticks zu schreiben bereit ist. So von wegen Grub in den MBR der "ersten Festplatte" schreiben. :-)
IMHO ist das ein Bug, und kein "kleiner". Fragt sich nur, in welcher Software.