Ich habe nachgeschaut, aufgefallen ist mir nichts. Es handelt sich um ein älteres Intel PIV-Board (845BGL) mit etwas spartanischem Phoenix-Bios. Die Bootreihenfolge ist wie folgt festgelegt: Erste IDE-Festplatte, zweite IDE-Festplatte, erste SCSI-Festplatte, Wechseldatenträger (z.B. USB-Stick).
Das Squeezeupdate hat hier mehrmals auf anderen Rechnern funktioniert (dabei handelte es sich aber nicht um Mischsysteme), nur bei diesem Mischsystem gab es dieses Problem.
openSUSE 11.1 z.B. sieht auch die erste SCSI-Festplatte als erste, installiert den MBR aber trotzdem in die erste IDE-Festplatte. Somit besteht die Gefahr, dass sich je nach Distro und Kernel die Bootreihenfolge automatisch ändert. Ein BIOS-Bug im Zusammenspiel mit Linux kann ich natürlich nicht ausschließen. Manche Linuxdistros erkennen auch nicht, dass der Onboard-Audio-Chip des Mainboards abgeschaltet ist und sprechen dann die eigens installierte Extra-Soundkarte nicht richtig an.
Es ist schade, dass sich Grub2 nicht auch bei der MBR-Installaton ebenfalls an den UUIDs ausrichtet. So könnte man z.B. über die Möglichkeit nachdenken, bei der Installation von / auf der Ex-hda-Festplatte einen Klarnamen wie "Erste Festplatte" zur jeweiligen UUID zuordnen zu lassen und dann dafür sorgen, dass man vor der Grub2-Installation einen Eintrag "Grub2 in den MBR von "Erste Festplatte" installieren" auswählen kann.
Dein Link zeigt ja, dass das Problem tatsächlich auftritt, sowohl bei IDE-SATA- als auch (wie bei mir) bei noch älteren IDE-SCSI-Mischsystemen. Und eine vielleicht nur etwa 95%ige Erfolgsquote reicht bei einem Bootloaderprogramm IMO nicht, weil die Auswirkungen eines "Fehlers" halt so fatal sind.
Das ist ja wirklich eine sehr ärgerliche Sache. Ich werde in nächster Zeit noch ein paar solcher älterer Mischsysteme von Lenny auf Squeeze updaten müssen. Immerhin bin ich nun vorgewarnt, dies wohl besser vor Ort statt wie gewohnt remote zu machen...
Ich habe nachgeschaut, aufgefallen ist mir nichts.
Es handelt sich um ein älteres Intel PIV-Board (845BGL) mit etwas spartanischem Phoenix-Bios. Die Bootreihenfolge ist wie folgt festgelegt: Erste IDE-Festplatte, zweite IDE-Festplatte, erste SCSI-Festplatte, Wechseldatenträger (z.B. USB-Stick).
Das Squeezeupdate hat hier mehrmals auf anderen Rechnern funktioniert (dabei handelte es sich aber nicht um Mischsysteme), nur bei diesem Mischsystem gab es dieses Problem.
openSUSE 11.1 z.B. sieht auch die erste SCSI-Festplatte als erste, installiert den MBR aber trotzdem in die erste IDE-Festplatte.
Somit besteht die Gefahr, dass sich je nach Distro und Kernel die Bootreihenfolge automatisch ändert.
Ein BIOS-Bug im Zusammenspiel mit Linux kann ich natürlich nicht ausschließen. Manche Linuxdistros erkennen auch nicht, dass der Onboard-Audio-Chip des Mainboards abgeschaltet ist und sprechen dann die eigens installierte Extra-Soundkarte nicht richtig an.
Es ist schade, dass sich Grub2 nicht auch bei der MBR-Installaton ebenfalls an den UUIDs ausrichtet. So könnte man z.B. über die Möglichkeit nachdenken, bei der Installation von / auf der Ex-hda-Festplatte einen Klarnamen wie "Erste Festplatte" zur jeweiligen UUID zuordnen zu lassen und dann dafür sorgen, dass man vor der Grub2-Installation einen Eintrag "Grub2 in den MBR von "Erste Festplatte" installieren" auswählen kann.
Dein Link zeigt ja, dass das Problem tatsächlich auftritt, sowohl bei IDE-SATA- als auch (wie bei mir) bei noch älteren IDE-SCSI-Mischsystemen.
Und eine vielleicht nur etwa 95%ige Erfolgsquote reicht bei einem Bootloaderprogramm IMO nicht, weil die Auswirkungen eines "Fehlers" halt so fatal sind.
Das ist ja wirklich eine sehr ärgerliche Sache. Ich werde in nächster Zeit noch ein paar solcher älterer Mischsysteme von Lenny auf Squeeze updaten müssen. Immerhin bin ich nun vorgewarnt, dies wohl besser vor Ort statt wie gewohnt remote zu machen...