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Thema: Erste Testversion von Wayland

7 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von 1ras am Sa, 11. Februar 2012 um 18:28 #

Okay, du bist der selbe Witzbold wie bei der Diskussion letztens. Nochmal ganz deutlich, vielleicht bekommst du es dann in deinen Kopf:

X11 Netzwerktransparenz hat nichts, aber auch garnichts mit Fernwartung zu tun!

Bei einer Fernwartungslösung geht es darum, einen Desktop und die darauf laufenden Programme, so wie sie angezeigt werden, zu exportieren und gleichzeitig Remote anzuzeigen.
Genau das ist kein Anwendungsfall der X11-Netzwerktransparanz!

Bei der X11-Netzwerktransparanz geht es hingegen darum, ein einzelnes, noch nicht laufendes Programm zu starten, ohne dass dieses lokal anzeigt wird und die Anzeige stattdessen über Netzwerk an einen X11-Server zu versenden, so dass es dieser anzeigt als würde das Programm dort lokal laufen.

Das sind zwei völlig unterschiedliche Anwendungsfelder!
Weshalb es auch sinnlos ist eine Dikussions fortzuführen, sobald VNC, RDP und Co. innerhalb einer Diskussion über X11-Netzwerktransparenz erwähnt werden, da damit ausreichend belegt ist, dass der Gegenüber das Thema nicht verstanden hat.

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    Von ich am Sa, 11. Februar 2012 um 20:38 #

    Viel Text, viel theoretisches Blah, aber immer noch nicht die Frage beantwortet. Die Frage war, wo wird die von Dir so hoch gelobte Netzwerktransparenz reell eingesetzt. Einen einzigen reellen Fall, wo die anderen Lösungen versagen würden!

    Zu Deiner Information - Du scheinst das ja nicht wirklich zu benutzen - die Netzwerktransparenz von X11 hat auch Nachteile und die überwiegen bei weitem.

    Und zieh Dich nicht an der Fernwartung hoch - Fernwartung ist zum Beispiel ein reelles Einsatzsenario.

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      Von 1ras am Sa, 11. Februar 2012 um 22:20 #

      Hättest du meinen vorherigen Kommentar aufmerksam gelesen, wüsstest du es bereits.

      Nämlich immer dann, wenn ich eben keine Fernwartung durchführe, sondern ein Programm auf einem anderen Rechner starten muss weil es dort die dafür nötige Umgebung zum Betrieb vorfindet die ich lokal nicht habe, ich aber lokal die grafische Ausgabe integriert in meinen bereits vorhandenen Desktop benötige, um flüssig mit verschiedenen Programmen arbeiten zu können.

      Und nein, ich will weder den Remote-Desktop zu mir exportieren, erstens habe ich bereits lokal einen Desktop und will nicht pro Programm einen weiteren Desktop haben (Leute die im Windows-Umfeld groß geworden sind, deshalb jedes Programm maximiert starten und bis heute kein Focus follow Maus kennen verstehen das natürlich nicht) und zweitens wird der Remote-Desktop oft von jemand anderem verwendet.

      Ich will auch nicht Remote eine komplette, zweite Desktopumgebung starten, ersten weil ich nur die Ausgabe eines einzigen Programms benötige, zweitens weil ich genau den Desktop den ich dazu starten müsste sowieso nicht haben will und drittens ich lokal bereits einen Desktop habe und sich darin nur einzelne Programme aber keine weiteren Desktops sauber integrieren lassen.

      Typische Anwendungsfälle sind z.B. Testsysteme, Labore, Applicationserver, Demosysteme, Separierung des Produktivsystems von Testsystemen, Trennung von Anwendungen auf unterschiedliche Netzwerksegmente usw.

      Wie sieht jetzt dein zeitgemäßer Ersatz aus mit dem du das abdecken willst? Angeblich soll es sie ja wie Sand am mehr geben. Nur sobald man nachfragt fängt das Geschwafel von VNC, RDP und Co. an weil viele nur ihr Fernwartungs-Szenaro kennen und überhaupt keine Ahnung haben, was X11-Netzwerktransparenz leistet. Also wo sind all die zeitgemäßen Lösungen?

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        Von ich am So, 12. Februar 2012 um 21:03 #

        Typische Anwendungsfälle sind ...

        Dachbegriffe, die allgemeiner nicht sein könnten, und sonst wieder nur blah ... wieder nichts konkretes. Damit ist alles klar.

        PS: Du hast in Deiner Aufzählung X11 in der Cloud vergessen :D

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