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Di, 14. Februar 2012, 09:40

Software::Desktop::Gnome

Gnome-Anwendungen sollen neue Oberfläche erhalten

Allan Day, GUI-Designer bei Gnome, hat beschrieben, wie sich das Gnome-Team das Aussehen und Verhalten der Gnome-Anwendungen in der Zukunft vorstellt.

Auswahl und Kontext-Aktionen

Allan Day

Auswahl und Kontext-Aktionen

Dem Designer-Team sind die Gnome-Anwendungen nicht mehr modern und attraktiv genug. Mit einem neuen Design soll sich das ändern. In neuen Anwendungen wie Gnome Documents, Contacts, Boxes, Web und Clocks wurden die Änderungen als Prototyp implementiert. Einige weitere sind geplant. Da sich das neue Design nun allmählich stabilisiert, sollen nun auch schrittweise die Richtlinien (HIG) angepasst werden.

Ein Bestandteil des neuen Designs ist, dass Anwendungen mit maximiertem Fenster starten. Maximierte Fenster werden ohne Titelleiste angezeigt, um den nutzbaren Platz zu maximieren. Ausgenommen davon sind lediglich kleinere Dienstprogramme. Wie Day in einem nachträglich hinzugefügten Nachsatz anmerkt, wird es eine Möglichkeit geben, um dieses Verhalten auf großen Bildschirmen entweder zu unterbinden oder das Layout der Anwendungen anzupassen, um den Platz besser zu nutzen. Ob die Benutzer eine Option angeboten bekommen, ist offen.

Maximiertes Fenster und Views

Allan Day

Maximiertes Fenster und Views

Größere Anwendungen werden verschiedene Ansichten enthalten, die verschiedenen Teilen des Programms entsprechen. Es soll immer nur eine Ansicht zugleich sichtbar sein, um die Benutzer nicht vom Wesentlichen abzulenken. Denn Programme, die mehrere Ansichten zugleich zeigen, werden von den Designern als überladen empfunden.

Werkzeugleisten waren in Gnome 2 statisch und konnten viele Elemente enthalten, die im aktuellen Kontext nicht sinnvoll waren. Es gab keine Konsistenz zwischen den Programmen. Das war nach Ansicht des Teams weder effizient noch elegant. Die neuen Werkzeugleisten sollen weniger Elemente enthalten und damit diese Probleme beseitigen. Zudem dienen sie der Orientierung, indem sie anzeigen, welche Ansicht gerade zu sehen ist - die Titelleiste entfällt ja bei maximierten Fenstern.

Die Auswahl von mehreren Objekten und Starten einer Aktion mit diesen wurde völlig neu entworfen. Nach dem Betätigen eines Auswahl-Buttons wird ein Overlay eingeblendet, das die Auswahl mit der Maus erlaubt. Anschließend kann mit der Auswahl eine Aktion ausgeführt werden. Es wurde darauf geachtet, dass die Auswahl ohne Zuhilfenahme der Tastatur (Umschalt- und STRG-Tasten) erfolgen kann und auch auf Touchscreens funktioniert.

Auch die Suche wurde erweitert. Wenn man außerhalb eines Textfeldes ist, genügt es jetzt schon, ein Zeichen einzugeben, und schon erscheint das Eingabefenster für die inkrementelle Suche. Die Suche ist ein ziemlich zentraler Teil von Gnome. Darüber hinaus gab es noch weitere Änderungen, und das gesamte Design wird sich, aufgrund der Erfahrungen und Rückmeldungen, noch weiter entwickeln.

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