Ich würde die Betreiber von Pro-Linux bitten, die Programmnews etwas besser zu kontrollieren. Manchmal sind proprietäre .Net-Bibliotheken dabei, die haben hier nun wirklich nichts zu suchen.
Als IT-Consultant mit 5 jähriger Berufserfahrung (Application Developer/Software Engineer) und PMI Projektmanager Zertifizierung liege ich bei 50k (10% variabel). 20 Jahre Anwendungsentwicklung Background (das aber niemanden wirklich interessiert).
Wenn die PLZ des Einsatzortes nicht gerade mit 0 oder 1 anfängt, sollten als Freelancer eindeutig mehr drin sein. (jedenfalls für das ganze Jahr arbeiten) GULP.de ist eine schöne Quelle um seinen Marktwert einzuschätzen.
Von Admistrator am Mi, 15. Februar 2012 um 12:29 #
bei mir ca. 55K€ nach 11Jahren in der Firma, insgesamt 19Jahren Linux-Erfahrung und ohne jegliche Zertifizierung..., aber incl. Rufbereitschaftsvergütung Einsatzbereich: seit 4 Jahren ausschließlich Administration Betriebssystem Linux (dabei kümmere ich mich nicht um Applikationen, dafür haben wir andere Leute)
Ich hab das hohe aber unsichere Freelancer-Gehalt gegen eine sichere Festeinstellung getauscht und bekomme 51k. Ausbildung/Studium/Zertifikate habe ich nicht.
Danke. Ich hoffe ich habe hinterher wenigstens eine angenehme Stelle. Wo man vielleicht auch mal die Tür hinter sich zumachen und abschalten kann.
Notfalls kann ich immer noch Straßenkehrer werden. Wäre zwar schade mit der Ausbildung aber da wär' ich mir nicht zu schade. Immerhin, die werden wohl nichtmal so schlecht bezahlt.
Als Promovierter wäre das mit dem Straßenkehrer o.ä. gar nicht mehr so einfach. Eine bekannte Inistitution, die sich der leidenschaftlichen Betreuung von Arbeitslosen und Arbeitssuchenden verschrieben hat, meinte sinngemäß doch glatt: Das mit dem Dr. sollten Sie in Bewerbungen besser verheimlichen (das ist jetzt nicht auf die Chemie begrenzt).
Aber Ihr seid glücklicherweise nicht mehr so viele angehende Doctores wie noch Mitte der 90er Jahre. Von daher sind ja durchaus reale Chancen vorhanden.
Es handelt sich wahrscheinlich um eine halbe Assistentenstelle zum Zwecke der Promotion. Das ist kein Scherz und das ist auch nicht schlimm. Denn es gibt auch Leute, die promovieren mit noch weniger "Verdienst". Chemiker-Berufsuhren ticken nun einmal anders als diejenigen von Informatikern und Ingenieuren. Vielleicht hat sich das heute mit diesem Bachelorzeug etwas geändert, aber das Diplom alleine (oder Master) dürfte im Hinblick auf die eigentlichen Chemikertätigkeiten ohne Promotion immer noch recht wertlos sein. Ein typisches Chemiestudium dauert also, mit Diplom/Master und defacto "zwangsläufiger" Promotion, 8 bis 10 Jahre.
Doch es ist so. Die Putzmutti bekommt vermutlich mehr. Ich sage mir dann immer Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Was mich halt anstinkt ist nicht nur die unterirdische Bezahlung sondern daß wirklich massig Arbeit dranhängt, natürlich auch jede Menge Betreuung und Ausbildung von Studenten. Das alleine wäre ja nicht so schlimm, nur soll man ja "nebenbei" seine Forschung vorwärtsbekommen. Und Urlaub oder sowas gibt es max. 18 Tage im Jahr (man ist ja nur "halb" angestellt), Überstunden "existieren nicht" und Urlaub kann weder ausgezahlt werden noch ins Folgejahr gerettet werden.
Ach ja. Und wenn man Pech hat sitzt man alle Nase lang auf einer anderen Stelle und hat Gerenne mit Ämtern, Krankenkassen und Unterschriften die man ableisten oder einholen muß. Zum Glück hab ich jetzt endlich nen Jahresvertrag da fällt das zumindest schonmal flach.
Von Heckmeckeckdreckweg am Mi, 15. Februar 2012 um 12:35 #
Nun ist der Mythos FKM auch in der Linuxszene angekommen. Ergo: Die Gehälter für Linuxleute werden deutlich sinken, i.e. die Zeitarbeit für Linuxer wird eingeführt. Wie sagte einer im Heiseforum (,,quantumleap'' hieß er): Ich zitiere: ,,Billigie Arbeitsnutten gesucht, direkt vom Praktikantenstrich für irgendwelche Zuhälterklitschen.'' Hart aber wahr.
Von Roland Wolters am Mi, 15. Februar 2012 um 12:35 #
Ich kann das nur bestätigen - wir haben mehrere offene Stellen im Linux-Umfeld, die wir gerne besetzen würden, sowohl konkrete (PostgreSQL-Spezis) wie auch um "allgemeine" Stellen (Admins, ...) und auch Ausbildungsplätze.
Die Hoffnung ist, dass dieser Bedarf mehr Menschen dazu motiviert, bei Ausbildung oder Studium den Schwerpunkt auf Linux zu legen. Vielleicht sollte aber auch die OSBA sich dessen stärker annehmen, und mehr Werbung machen?
Von Roland Wolters am Mi, 15. Februar 2012 um 15:09 #
Hm, wir geben solch eine Absage eigentlich nur, wenn in der Bewerbung steht "Umfangreiche IT-Kenntnisse: MS Office".
Ich bin *kein* Personaler, aber (oder gerade deswegen): wenn du magst, kann ich ja mal einen ehrlichen Blick über eine Bewerbung werfen, auf die Du so was zurück bekommen hast...
Das selbe können wir auch berichten: Seit über 6 Monaten auf der Suche nach qualifizierten Senior Linux Devs im Bereich HW/Treiber/Netzwerk/Storage und leider immer noch kein Erfolg. Und damit keiner auf aberwitzige Gedanken kommt: An der Bezahlung kann es nicht liegen, denn diese steht nicht in einem Stellengesuch. Die einzigen, die sich aus Deutschland bewarben (Achtung! Nur bewarben!), waren zwei Entwickler indischer Herkunft, die in einem Arbeitsverhältnis mit zwei Konzernen in Deutschland stehen.
Ich bin Java, C (nicht C++) und 68k ASM Entwickler (allerdings habe ich einen Abschluss auf operativer Ebene im Bereich IT-Projektmanagement (PMI) und Unternehmensführung) und war die letzten 5 Jahre als IT-Consultant unterwegs (national als auch international). Meine Heimatplattform ist Linux. Bin nun seit einiger Zeit auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und würde gerne mehr erfahren. Was genau sucht ihr denn und wo genau ist eure location ?
Ich nehme an, du guckst bei einer etwaigen Antwort von Herrn Wolters auch in den Header, ob er ein MUA und MTA verwendet, die deinen Vorstellungen eines neuen Arbeitgebers entsprechen?
Es wird gemäß Deinem Stellenlink ja auch einiges gefordert. Außerdem kann es sein, dass diese "Zwang zum perfekten Englisch"-Vorgabe selbst fachlich geeignete Bewerber abschreckt. Dazu passt auch, dass sich "nur" zwei Inder (also Menschen mit quasi englischer Muttersprache) beworben haben.
Es wird gemäß Deinem Stellenlink ja auch einiges gefordert.
Das bringt nun mal Aufgabe als solches mit sich.
Außerdem kann es sein, dass diese "Zwang zum perfekten Englisch"-Vorgabe selbst fachlich geeignete Bewerber abschreckt.
Wie kommst du darauf? Laut Beschreibung reichen "Good communication skills", die um ehrlich zu sein in solchen Bereichen von jeder anderen Firma auch erwartet werden. Sei es um technische Dokumentation verstehen/schreiben oder an technischen Konversationen mit anderen Entwicklern/Firmen/Organisationen teilnehmen zu können. Laut CEFR wäre Gut also eher im Mittelfeld angesiedelt (B2), als im oberen Bereich. Zudem (und das ist meine persönliche Meinung) glaube ich, dass jemand, der etliche Jahre am Kernel herumgehackt hat, schon mal den einen oder anderen Flamewar auf der LKML überstand und schon deshalb über überdurchschnittlich gute Kenntnisse verfügen müsste
Natürlich, aber das ist auch das Problem. Wie viele gibt es wohl in DE welche diese Anforderungen erfüllen? Wie viele Job-Positionen gibt es wo man sich solche Skills aufbauen kann? Wie viele Leute davon sind auf Jobsuche? Ich denke das ist eine sehr, sehr kleine Schnittmenge.
Also mich wundert es nicht dass sich bei so einem Angebot nur sehr wenig bis keine Leute bewerben. Nach meiner Erfahrung kann man, wenn man derart spezielle Anforderungen hat, sich nur in Branche umhören (Konferenzen, Workshops, Kontakte zu anderen Firmen, ...) und versuchen jemanden ab zu werben.
Ansonsten hilft nur: Leute suchen welche bei den Basics gute Voraussetzungen haben und diese selbst weiterbilden.
Von Roland Wolters am Mi, 15. Februar 2012 um 15:03 #
Das ist abhängig davon, wie das Studium aufgebaut ist - aber wenn jemand Zeit seines Studiums nur in .Net entwickelt hat, hilft uns das nur wenig. Umgekehrt, wenn Seminar- und Abschlussarbeiten über den Linux-Kernel oder PostgreSQL-Optimierung geschrieben wurden, ist der Job quasi garantiert.
Einfach die Stellenangebote dort hineinstellen, wo diese hingehören: Bei Freelancer auf Gulp, bei Arbeitnehmersuche Xing, careerjet, stepstone & Co.
Gebe ich auf einer diese Seite Linuxadministrator Deutschlandweit ein, so kommen max. 3 Angebote von Zeitarbeitsfirmen. Und was man dann auch manchmal auch alles mitbringen muss, naja wie üblich.. nicht älter als 29 und 35 Jahre Berufserfahrung...
Na klar, die wollen sparen. Gehe zu stepstone, da werden jede Menge Windowsadministratoren mit LPIC-, Novell- und Cisco-Certifikat gesucht. Und schön, wenn sie auch noch mehrere Programmiersprachen können und ein SAn administrieren können. Kaffee wird gekocht....
Von Roland Wolters am Mi, 15. Februar 2012 um 15:01 #
Eigentlich sind wir im Linux-Umfeld keine unbekannte Größe, daher war es in den vergangenen Jahren immer so, dass Leute auf uns zugekommen sind, bzw. wir auf Konferenzen automatisch in Kontakt mit denen kamen. Das passiert aber seit geraumer Zeit nicht mehr, leider. Eintragungen in den Jobbörsen werden wohl in naher Zukunft folgen - es wäre aber eben schöner, wenn uns direkt Leute aus den Communities ansprechen würden, das ist "näher".
warum die firmen keine telearbeit anbieten ist mir immer noch schleierhaft. da ist die entfernung egal. die meisten communities communizieren sowieso ueber irc. und coworking spaces machen das ganze auch nicht so einsam
Von Roland Wolters am Mi, 15. Februar 2012 um 16:30 #
Die Telearbeit ermöglicht zwar gewissen Austausch, aber gerade die Gespräche zwischen Tür- und Angel sowie die unkomplizierte Verfügbarkeit bei Unsicherheiten sind etwas, die sich nur in einem gemeinsamen Büro abbilden lassen. Auch ist ein Gespräch über einen Videochat noch mal was ganz anderes als von Angesicht zu Angesicht.
Auf alle genannten Punkte würde ich nicht verzichten wollen in meinen Teams.
Verschiedene Studien haben in den letzten Jahren nachgewiesen, dass die Präsenz und vorgeschriebene Arbeitszeiten keinen besseren Effekt auf die Arbeit haben, sondern das Gegenteil. Trotzdem bestehen Arbeitgeber auf Präsenzdienst von 07.00 bis 17.00. Erinnert mich an das Praktikum meiner Freundin (O-Ton vom Chef): "Sie dürfen gerne früher kommen, aber nicht früher gehen."
Von Roland Wolters am Do, 16. Februar 2012 um 10:17 #
In meinem Verständnis hat das eine nichts mit dem Anderen zu tun. Wir haben natürlich Flextime, die der Arbeitnehmer selbst verwalten kann. Worum es mir geht, ist, dass die Schwelle, mal eben beim Kaffee über was zu reden, oder mal eben ins Büro nebenan rüberzugehen, ungemein kleiner ist, als jemanden anzurufen. Das ist in meiner Erfahrung nach ein Problem, das mit Telearbeitsplätzen nicht ohne weiteres abzufangen ist.
Von nixzursache am Mo, 20. Februar 2012 um 12:27 #
Ohne Telearbeit geht es bei mir gar nicht mehr. Auch wenn ich da aufgewachsen bin, ich will jetzt nicht in Deutschland leben. Außerdem kann ich durch den Auslandaufenthalt viel an Softskills und anderen Erfahrungen sammeln, die im Beruf nützlich sein können.
Und ich will zweisprachige Kinder ...
Um den "Büroplausch" zu realisieren, bin ich oft bereit mal eine Reise zu machen. Reisen finde ich ohnehin sehr schön.
@ Am begehrtesten sind Leute mit drei bis fünf Jahren Berufserfahrung.
Das sagt doch alles aus: Keiner will Geld ausgeben... Die sind dann aber auch nur begehrt, wenn diese im Studium genau das was die Firmen suchen, als "fachliche Spezialität" machten. Denn ein Durchschnitts-Admin mit 2 Jahren Berufserfahrung wird sich selten ein breites wie tiefen Wissen angeeignet haben können.
Naja - wir Berliner lieben das Meckern - sonst wärmer keene.
Ich denke schon, daß hier etwas geht. Ich probiere das gerade aus - mir mal eine Auszeit von den Üblichen "Wessiland" Pendelprojekten zu nehmen und mir mal die Szene hier anszuschauen. Sie ist besser, als es auf den ersten (von der negativen - auch mich seinerzeit umhüllenden Meckerwolke getrübten) Blick erscheint.
Klar - Frankfurter Stundensätze gehen hier nicht - aber dafür ist das 32qm Appartment auch für < 800 zu haben... Kieken wir mal.
http://startupdigest.com/berlin/
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 15. Feb 2012 um 20:25.
Na dann liege ich mit meinen 50k brutto im Jahr ja nicht zu hoch und nicht zu niedrig :-) 14 Jahre Consultant/Entwickler im Bereich kfm. Software für KMUs in NRW. Damals Quereinsteiger gewesen.
PS: In unserem Umfeld gibt es so gut wie keine Linux-Server/Clients.
Ich schätze mal 5 von Hundert unserer Kunden haben nen Linux-Server. Clients habe ich nur in 2 Firmen gesehen. Eine hatte fast ausschliesslich Linux-Clients, in der anderen gab es einen Mitarbeiter, dem seinem Wunsch nach der Linux-Kiste nachgekommen wurde
Deine Zahlen sind jetzt sehr verwirrend. Kennst Du 300 Firmen, die nen Linux-Server haben oder insgesamt 300 Firmen? Um was für Server geht es? Gilt die Linuxbasierte Firewall als Server?
Ich suche seit Jahren eine Chance aus der Windows-Tretmühle auszusteigen. Leider wird Einsteigern keine Chance gegeben. Ständig sind "Profis" gesucht. Somit besteht scheinbar auch hier, wie überall wo es "Fachkräftemangel" gibt scheinbar das Bild: Wir wollen was fertig und mal ja nix in die Aus- und Weiterbildung investieren.
Leider sind die Zeitpläne für neuen Projekte sehr sportlich (eher unsinnig) und daher beleibt kaum Zeit Quereinsteigern bzw. Anfängern eine Chance zu geben. Insbesondere wenn man für die Verpflichtung eines Anfängers (trotz unbegrenztem Budget) zur Verantwortung gezogen werden kann...
Von Roland Wolters am Do, 16. Februar 2012 um 10:19 #
Bester Einstieg ist: beteilige dich an irgendeinem Open Source Projekt in irgendeiner Form. Die Einstiegshürden sind unglaublich klein. Wenn du da einige Monate nachvollziehbar was gemacht hast, hast du auch gute Chancen bei einer Linux-Firma.
Hab leider solche negativen Erfahrungen in Berlin gemacht bei drei Firmen, die der Stellenanzeigen nach Linux-Admins gesucht haben.
Allen drei gemeinsam war, dass massiv Druck ausgeübt wurde. Ich hab dann durch eigene Weiterbildung meine Leistungsfähigkeit stark steigern können. Das hat aber nur dazu geführt, dass mit neuen Tätigkeiten wieder Druck ausgeübt wurde, den ich nicht mehr ertragen konnte und nun gesundheitliche Probleme habe.
Beim vorletzten Arbeitgeber wurde ein Kollege verheizt und auch mein Nachfolger, für den wieder ein Nachfolger gesucht wird, weil der auch schon verheizt ist.
Bei den Stellenanzeigen, die Linux-Admins suchen wäre ich deswegen sehr vorsichtig, weil es dabei um einer höhere Ausbeutungsrate beim Bewerber/Mitarbeiter geht bzw gegangen ist aus der eigenen Erfahrung.
Willkommen in der Welt der Unternehmer. Die "Humanressource" Mensch. Eine Nummer, eine Zahl, ein substituierbares Etwas.
Vor einigen Tagen schrieb jemand in einem Apple Thread (auch hier auf Pro-Linux) wie sehr Apple doch Foxxcom Mitarbeiter ausbeutet (als im Sinne von schlechten Arbeitsbedingungen).
Anstatt sich über Apple und Foxxcom aufzuregen, sollte doch eher vor der eigenen Tür geschaut werden.
1) Fachkräftemangel = Mangel an billigen Arbeitskräften 2) Zeitartbeit- und Praktikantenausbeute 3) Hartz IV und 1 Euro Jobber (bei denen die Eingliederungsmaßnahme auch nur zum Ausbeuten dient) 4) Auf (Zeit-)Arbeitsmessen wird groß plakatiert, dass man einen "Bewerbungs check" durchführen möchte (obwohl der Bewerber doch schon da steht und man sich selbst einen Eindruck verschaffen kann 5) Mitarbeiter werden in Unternehmen voll verheizt (nicht nur in Berlin so), sondern überall anders auch. Gerade im Beratungsumfeld bist du eine "Schlampe" für alles und dein einzigstes Ziel ist es zu fakturieren und Kohle zu scheffeln. Du bekommst Stellenweise Aufgaben zugeteilt, die nichts mit deiner ursprünglichen Tätigkeitsbschreibung zu tun hat 6) Ergo == Druck, Druck == Krank, Krank == Burn Out, Burn Out == Lange Zeit nicht mehr arbeitsfähig, Ergo == Krankschreiben
Deutschland sollte zuerst einmal die eigenen Mißstände in diesem Umfeld beseitigen bzw. effizientere Arbeitsbedingungen schaffen.
Auch benötigt die BRD keine Fachkräfte aus dem Ausland, da die BRD bereits sehr viele deutsche als auch ausländische Mitarbeiter mit hohem Qualifikationsniveau auf der Bank (Arbeitsamt) haben, die nur darauf warten endlich einen Job zu bekommen.
Unternehmen müssten wieder anfangen umzudenken und die Mitarbeiter als Wertschöpfungskette eines Unternehmens betrachten (und nicht als Fließbandmalocher bzw. Substitut). Leider ist es halt so, dass etliche (Untere)Manager im Studium einiges in Ethik und BWL nicht kapiert haben.
Alleine das ökonomische Prinzip unterteilt sich wie folgt:
- ein gegebenes Ziel mit minimalen Mitteln erreichen - mit gegebenen Mitteln ein maximales Ziel erreichen
Aber nicht:
- mit minimalen Mitteln ein maximales Ziel erreichen
Da haben die viele Unternehmer leider nicht aufgepasst. Gerade bei Ausländern kommt dann noch die pauschale Klassifizierung hinzu (Ausländer == Proll, nix gelernt, dumm, Integrationsproblem, .
Wir (Unternehmen x) brauchen Zuwanderer aus dem Ausland (aber nicht hier bei uns - gerne woanders).
Das ist in anderen Bereichen ganz genauso. Manche Arbeitgeber sind aber so vernünftig, wenigstens über Überstundenausgleich zu reden. Wenn jemand aber dauerhaft (und nicht nur temporär) weit über 40 Arbeitsstunden pro Woche abdrücken muss, so ist er nach spätestens fünf Jahren komplett ausgebrannt. Solche Mitarbeiter leben dann irgendwann einmal ähnlich wie mit Drogen und Medikamenten vollgepumpte Rockstars, die am Ende mit dem Kranken- oder dem schon bereitstehenden Leichenwagen zum Konzert gebracht werden müssen. Aber Hauptsache, sie arbeiten.
haben wir früher darüber gelacht, also MS seine Studien präsentierte, nun kommen die von der Gegenseite.
Aber ein Linux-Experte zu werden ist einfacher, als durch die Windows-Zertifizierungsprogramme zu laufen...
Aber die Studie wird mir bei meiner nächsten Gehaltsverhandlung helfen
Dafür muss du auch Zertifikate nachweisen.
Ich würde die Betreiber von Pro-Linux bitten, die Programmnews etwas besser zu kontrollieren.
Manchmal sind proprietäre .Net-Bibliotheken dabei, die haben hier nun wirklich nichts zu suchen.
Und warum? Sind sie unter Linux, BSD oder sonst ein *nix, nicht lauffähig?
Cheers,
demon
Nein. Sind sie nicht. Weil Mono dafür nicht gut genug ist.
Spaß beiseite. Mono ist nicht .Net-kompatibel.
Dann mal Butter bei die Fische!!
Wie sieht denn das Jahresgehalt der prolinux-Leser aus?
(Diejenigen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einem festen Job)?
Als IT-Consultant mit 5 jähriger Berufserfahrung (Application Developer/Software Engineer) und PMI Projektmanager Zertifizierung liege ich bei 50k (10% variabel). 20 Jahre Anwendungsentwicklung Background (das aber niemanden wirklich interessiert).
Ich liege als Freiberufler und Dipl.Inform bei ca. 35k. Ich bin allerdings erst gerade dabei, das Ganze aufzubauen.
Wenn die PLZ des Einsatzortes nicht gerade mit 0 oder 1 anfängt, sollten als Freelancer eindeutig mehr drin sein. (jedenfalls für das ganze Jahr arbeiten) GULP.de ist eine schöne Quelle um seinen Marktwert einzuschätzen.
als ich anfing (1998) waren da aber schon 60K (120K DM) üblich und das war das Einstiegshonorar.
Gruß
Steven
bei mir ca. 55K€ nach 11Jahren in der Firma, insgesamt 19Jahren Linux-Erfahrung und ohne jegliche Zertifizierung..., aber incl. Rufbereitschaftsvergütung
Einsatzbereich: seit 4 Jahren ausschließlich Administration Betriebssystem Linux (dabei kümmere ich mich nicht um Applikationen, dafür haben wir andere Leute)
50k mit 5 jahren berufserfahrung im embedded entwicklungsumfeld und 3 jahre admin-background
das verdine ich in 3 Monaten ....Brutto natuerlich
verdienen oder bekommen?
Ich hab das hohe aber unsichere Freelancer-Gehalt gegen eine sichere Festeinstellung getauscht und bekomme 51k. Ausbildung/Studium/Zertifikate habe ich nicht.
15Jahre BE, R&D im Bereich HW u. Linux/Unix/BSD, ca. 80K (Bonusabhängig)
circa 43k nach 2 Jahren Vollzeit (SWE, Projektleitung, Architektur ...)
Viel Spass im Hamsterrad. Und passt auf, dass ihr nicht zu früh tot aus der Kurve fliegt.
glaube nicht, daß Arbeiten schädlich für die Gesundheit ist - wenn man ein paar Grundregeln beachtet
Nichtarbeiten schon:
http://web.de/magazine/gesundheit/ernaehrung/14741026-neuer-rekordhalter-der-dickste-mann-der-welt-lebt-in-london.html#.A1000107
wenn man ein paar Grundregeln beachtet
Für die meisten Leute ist "man" der Arbeitgeber bzw. der Vorgesetzte, den die Gesundheit seiner Mietsklaven eher wenig interessiert.
Ausbildung Diplom-Chemiker. ca. 10k netto jährlich aber mehr als genug Arbeit :(
Jaja, so ist das an der Uni...
Es kann noch schlimmer kommen, z.B. nach der Promotion auf der Straße zu stehen.
Von daher viel Glück.
Danke. Ich hoffe ich habe hinterher wenigstens eine angenehme Stelle. Wo man vielleicht auch mal die Tür hinter sich zumachen und abschalten kann.
Notfalls kann ich immer noch Straßenkehrer werden. Wäre zwar schade mit der Ausbildung aber da wär' ich mir nicht zu schade. Immerhin, die werden wohl nichtmal so schlecht bezahlt.
Als Promovierter wäre das mit dem Straßenkehrer o.ä. gar nicht mehr so einfach.
Eine bekannte Inistitution, die sich der leidenschaftlichen Betreuung von Arbeitslosen und Arbeitssuchenden verschrieben hat, meinte sinngemäß doch glatt: Das mit dem Dr. sollten Sie in Bewerbungen besser verheimlichen (das ist jetzt nicht auf die Chemie begrenzt).
Aber Ihr seid glücklicherweise nicht mehr so viele angehende Doctores wie noch Mitte der 90er Jahre.
Von daher sind ja durchaus reale Chancen vorhanden.
Oha! Das ist jetzt ein Scherz, oder?
Ich glaube, dass nur ungelernte Zeitarbeiter noch weniger verdienen.
Es handelt sich wahrscheinlich um eine halbe Assistentenstelle zum Zwecke der Promotion.
Das ist kein Scherz und das ist auch nicht schlimm. Denn es gibt auch Leute, die promovieren mit noch weniger "Verdienst".
Chemiker-Berufsuhren ticken nun einmal anders als diejenigen von Informatikern und Ingenieuren.
Vielleicht hat sich das heute mit diesem Bachelorzeug etwas geändert, aber das Diplom alleine (oder Master) dürfte im Hinblick auf die eigentlichen Chemikertätigkeiten ohne Promotion immer noch recht wertlos sein.
Ein typisches Chemiestudium dauert also, mit Diplom/Master und defacto "zwangsläufiger" Promotion, 8 bis 10 Jahre.
Doch es ist so. Die Putzmutti bekommt vermutlich mehr. Ich sage mir dann immer Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Was mich halt anstinkt ist nicht nur die unterirdische Bezahlung sondern daß wirklich massig Arbeit dranhängt, natürlich auch jede Menge Betreuung und Ausbildung von Studenten. Das alleine wäre ja nicht so schlimm, nur soll man ja "nebenbei" seine Forschung vorwärtsbekommen.
Und Urlaub oder sowas gibt es max. 18 Tage im Jahr (man ist ja nur "halb" angestellt), Überstunden "existieren nicht" und Urlaub kann weder ausgezahlt werden noch ins Folgejahr gerettet werden.
Ach ja. Und wenn man Pech hat sitzt man alle Nase lang auf einer anderen Stelle und hat Gerenne mit Ämtern, Krankenkassen und Unterschriften die man ableisten oder einholen muß. Zum Glück hab ich jetzt endlich nen Jahresvertrag da fällt das zumindest schonmal flach.
s/Fachkraft/Billigearbeitskraft/g
Ein Witz aber leider Realität.
Nun ist der Mythos FKM auch in der Linuxszene angekommen. Ergo: Die Gehälter für Linuxleute werden deutlich sinken, i.e. die Zeitarbeit für Linuxer wird eingeführt. Wie sagte einer im Heiseforum (,,quantumleap'' hieß er): Ich zitiere: ,,Billigie Arbeitsnutten gesucht, direkt vom Praktikantenstrich für irgendwelche Zuhälterklitschen.'' Hart aber wahr.
Ich kann das nur bestätigen - wir haben mehrere offene Stellen im Linux-Umfeld, die wir gerne besetzen würden, sowohl konkrete (PostgreSQL-Spezis) wie auch um "allgemeine" Stellen (Admins, ...) und auch Ausbildungsplätze.
Die Hoffnung ist, dass dieser Bedarf mehr Menschen dazu motiviert, bei Ausbildung oder Studium den Schwerpunkt auf Linux zu legen. Vielleicht sollte aber auch die OSBA sich dessen stärker annehmen, und mehr Werbung machen?
Ich weiß jetzt schon, wie die Absagen aussehen:
,,...konnten wir Sie trotz umfangreicher Kenntnisse und Erfahrungen nicht berücksichtigen. Bitte sehen Sie das nicht als Wertung Ihrer Person.''
Ja, natürlich! Immer doch! Und die Erde ist eine Scheibe. Sch... Personaler!
Hm, wir geben solch eine Absage eigentlich nur, wenn in der Bewerbung steht "Umfangreiche IT-Kenntnisse: MS Office".
Ich bin *kein* Personaler, aber (oder gerade deswegen): wenn du magst, kann ich ja mal einen ehrlichen Blick über eine Bewerbung werfen, auf die Du so was zurück bekommen hast...
Das selbe können wir auch berichten: Seit über 6 Monaten auf der Suche nach qualifizierten Senior Linux Devs im Bereich HW/Treiber/Netzwerk/Storage und leider immer noch kein Erfolg. Und damit keiner auf aberwitzige Gedanken kommt: An der Bezahlung kann es nicht liegen, denn diese steht nicht in einem Stellengesuch. Die einzigen, die sich aus Deutschland bewarben (Achtung! Nur bewarben!), waren zwei Entwickler indischer Herkunft, die in einem Arbeitsverhältnis mit zwei Konzernen in Deutschland stehen.
Cheers,
demon
Bitte mal einen Link auf das Stellengesuch posten. Hört sich interessant an.
Bitte beachten, dass ich nicht der Ansprechpartner dafür bin. Mehr Informationen bitte hier entnehmen: Link Oder im Speziellen: Link
Danke, wirklich sehr interessant. Nur die Fahrzeit (8 Stunden laut bahn.de) und das Englisch schrecken ab
Ok ?
Ich bin Java, C (nicht C++) und 68k ASM Entwickler (allerdings habe ich einen Abschluss auf operativer Ebene im Bereich IT-Projektmanagement (PMI) und Unternehmensführung) und war die letzten 5 Jahre als IT-Consultant unterwegs (national als auch international). Meine Heimatplattform ist Linux. Bin nun seit einiger Zeit auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und würde gerne mehr erfahren. Was genau sucht ihr denn und wo genau ist eure location ?
Ich will Demon nicht vorweg greifen, auf seinen Beitrag gehst du ja ein und er hat auch weiter oben entsprechende Links gepostet.
Sollte das aber nicht ansprechend sein, können wir uns auch gerne mal unterhalten: roland [dot] wolters [at] credativ [dot]de .
Da mich Seiten, die mich anbrüllen Java-Script einzuschalten, wenig ansprechen, würde ich mich gerne mal mit dir unterhalten. Mail ist unterwegs.
Ich nehme an, du guckst bei einer etwaigen Antwort von Herrn Wolters auch in den Header, ob er ein MUA und MTA verwendet, die deinen Vorstellungen eines neuen Arbeitgebers entsprechen?
Es wird gemäß Deinem Stellenlink ja auch einiges gefordert.
Außerdem kann es sein, dass diese "Zwang zum perfekten Englisch"-Vorgabe selbst fachlich geeignete Bewerber abschreckt.
Dazu passt auch, dass sich "nur" zwei Inder (also Menschen mit quasi englischer Muttersprache) beworben haben.
Das bringt nun mal Aufgabe als solches mit sich.
Wie kommst du darauf? Laut Beschreibung reichen "Good communication skills", die um ehrlich zu sein in solchen Bereichen von jeder anderen Firma auch erwartet werden. Sei es um technische Dokumentation verstehen/schreiben oder an technischen Konversationen mit anderen Entwicklern/Firmen/Organisationen teilnehmen zu können. Laut CEFR wäre Gut also eher im Mittelfeld angesiedelt (B2), als im oberen Bereich. Zudem (und das ist meine persönliche Meinung) glaube ich, dass jemand, der etliche Jahre am Kernel herumgehackt hat, schon mal den einen oder anderen Flamewar auf der LKML überstand und schon deshalb über überdurchschnittlich gute Kenntnisse verfügen müsste
Cheers,
demon
Natürlich, aber das ist auch das Problem.
Wie viele gibt es wohl in DE welche diese Anforderungen erfüllen? Wie viele Job-Positionen gibt es wo man sich solche Skills aufbauen kann? Wie viele Leute davon sind auf Jobsuche? Ich denke das ist eine sehr, sehr kleine Schnittmenge.
Also mich wundert es nicht dass sich bei so einem Angebot nur sehr wenig bis keine Leute bewerben. Nach meiner Erfahrung kann man, wenn man derart spezielle Anforderungen hat, sich nur in Branche umhören (Konferenzen, Workshops, Kontakte zu anderen Firmen, ...) und versuchen jemanden ab zu werben.
Ansonsten hilft nur: Leute suchen welche bei den Basics gute Voraussetzungen haben und diese selbst weiterbilden.
Es ist wie in der Politik. Man muss immer das Doppelte vom Gewünschten fordern um sich dann in der Mitte zu treffen,
Genau. Ich hab noch keine Stellenbeschreibung gesehen, die ein Bewerber überhaupt zu 100% erfüllen kann.
Was bedeutet denn den Schwerpunkt iim Studium auf Linux legen genauer?
Das ist abhängig davon, wie das Studium aufgebaut ist - aber wenn jemand Zeit seines Studiums nur in .Net entwickelt hat, hilft uns das nur wenig. Umgekehrt, wenn Seminar- und Abschlussarbeiten über den Linux-Kernel oder PostgreSQL-Optimierung geschrieben wurden, ist der Job quasi garantiert.
lol! solche firmen liebe ich. asoziale einstellung und dann meckern wenn keiner kommt.
Einfach die Stellenangebote dort hineinstellen, wo diese hingehören:
Bei Freelancer auf Gulp, bei Arbeitnehmersuche Xing, careerjet, stepstone & Co.
Gebe ich auf einer diese Seite Linuxadministrator Deutschlandweit ein, so kommen max. 3 Angebote von Zeitarbeitsfirmen.
Und was man dann auch manchmal auch alles mitbringen muss, naja wie üblich.. nicht älter als 29 und 35 Jahre Berufserfahrung...
Na klar, die wollen sparen. Gehe zu stepstone, da werden jede Menge Windowsadministratoren mit LPIC-, Novell- und Cisco-Certifikat gesucht. Und schön, wenn sie auch noch mehrere Programmiersprachen können und ein SAn administrieren können. Kaffee wird gekocht....
Eigentlich sind wir im Linux-Umfeld keine unbekannte Größe, daher war es in den vergangenen Jahren immer so, dass Leute auf uns zugekommen sind, bzw. wir auf Konferenzen automatisch in Kontakt mit denen kamen. Das passiert aber seit geraumer Zeit nicht mehr, leider. Eintragungen in den Jobbörsen werden wohl in naher Zukunft folgen - es wäre aber eben schöner, wenn uns direkt Leute aus den Communities ansprechen würden, das ist "näher".
Unbekannt nicht, nur zu weit weg. Wollen Sie nicht mal nach Berlin/Brandenburg expandieren?
warum die firmen keine telearbeit anbieten ist mir immer noch schleierhaft. da ist die entfernung egal. die meisten communities communizieren sowieso ueber irc. und coworking spaces machen das ganze auch nicht so einsam
Die Telearbeit ermöglicht zwar gewissen Austausch, aber gerade die Gespräche zwischen Tür- und Angel sowie die unkomplizierte Verfügbarkeit bei Unsicherheiten sind etwas, die sich nur in einem gemeinsamen Büro abbilden lassen. Auch ist ein Gespräch über einen Videochat noch mal was ganz anderes als von Angesicht zu Angesicht.
Auf alle genannten Punkte würde ich nicht verzichten wollen in meinen Teams.
Verschiedene Studien haben in den letzten Jahren nachgewiesen, dass die Präsenz und vorgeschriebene Arbeitszeiten keinen besseren Effekt auf die Arbeit haben, sondern das Gegenteil. Trotzdem bestehen Arbeitgeber auf Präsenzdienst von 07.00 bis 17.00. Erinnert mich an das Praktikum meiner Freundin (O-Ton vom Chef): "Sie dürfen gerne früher kommen, aber nicht früher gehen."
In meinem Verständnis hat das eine nichts mit dem Anderen zu tun. Wir haben natürlich Flextime, die der Arbeitnehmer selbst verwalten kann. Worum es mir geht, ist, dass die Schwelle, mal eben beim Kaffee über was zu reden, oder mal eben ins Büro nebenan rüberzugehen, ungemein kleiner ist, als jemanden anzurufen. Das ist in meiner Erfahrung nach ein Problem, das mit Telearbeitsplätzen nicht ohne weiteres abzufangen ist.
Das unterschreibe ich 100%ig.
Ohne Telearbeit geht es bei mir gar nicht mehr. Auch wenn ich da aufgewachsen bin, ich will jetzt nicht in Deutschland leben. Außerdem kann ich durch den Auslandaufenthalt viel an Softskills und anderen Erfahrungen sammeln, die im Beruf nützlich sein können.
Und ich will zweisprachige Kinder ...
Um den "Büroplausch" zu realisieren, bin ich oft bereit mal eine Reise zu machen. Reisen finde ich ohnehin sehr schön.
Falls ja, ist es mir derzeit unbekannt - leider
Ja, wie ich es hasse, wenn Werbung für solche "Anmeldepflicht und stell deinen Lebenslauf online"-Socialnetworkplattformen geworben wird.
Merke dir, ich werde mich niemals bei Xing anmelden.
Es ist wahrscheinlicher daß ich dir als ausgezeichnet qualifizierte Person durch die Lappen gehe.
Signed.
Falls ein potentieller Arbeitgeber dies je erwarten sollte, kann er vor mir aus pleite gehen.
@ Am begehrtesten sind Leute mit drei bis fünf Jahren Berufserfahrung.
Das sagt doch alles aus: Keiner will Geld ausgeben...
Die sind dann aber auch nur begehrt, wenn diese im Studium genau das was die Firmen suchen, als "fachliche Spezialität" machten.
Denn ein Durchschnitts-Admin mit 2 Jahren Berufserfahrung wird sich selten ein breites wie tiefen Wissen angeeignet haben können.
Ich finde es schade, dass in Berlin offenbar nur Webentwickler gesucht werden, eigentlich finde ich es ganz schön hier.
Naja - wir Berliner lieben das Meckern - sonst wärmer keene.
Ich denke schon, daß hier etwas geht. Ich probiere das gerade aus - mir mal eine Auszeit von den Üblichen "Wessiland" Pendelprojekten zu nehmen und mir mal die Szene hier anszuschauen. Sie ist besser, als es auf den ersten (von der negativen - auch mich seinerzeit umhüllenden Meckerwolke getrübten) Blick erscheint.
Klar - Frankfurter Stundensätze gehen hier nicht - aber dafür ist das 32qm Appartment auch für < 800 zu haben... Kieken wir mal.
http://startupdigest.com/berlin/
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 15. Feb 2012 um 20:25.Na dann liege ich mit meinen 50k brutto im Jahr ja nicht zu hoch und nicht zu niedrig :-)
14 Jahre Consultant/Entwickler im Bereich kfm. Software für KMUs in NRW.
Damals Quereinsteiger gewesen.
PS: In unserem Umfeld gibt es so gut wie keine Linux-Server/Clients.
Ich schätze mal 5 von Hundert unserer Kunden haben nen Linux-Server.
Clients habe ich nur in 2 Firmen gesehen. Eine hatte fast ausschliesslich
Linux-Clients, in der anderen gab es einen Mitarbeiter, dem seinem Wunsch
nach der Linux-Kiste nachgekommen wurde
Persönlich kenne ich ca. 300 Firmen.
Deine Zahlen sind jetzt sehr verwirrend. Kennst Du 300 Firmen, die nen Linux-Server haben oder insgesamt 300 Firmen? Um was für Server geht es? Gilt die Linuxbasierte Firewall als Server?
Kaufmännische Software wird halt selten unter Linux betrieben. Da funktionieren die Word-Macros nicht richtig
Ich suche seit Jahren eine Chance aus der Windows-Tretmühle auszusteigen.
Leider wird Einsteigern keine Chance gegeben. Ständig sind "Profis" gesucht.
Somit besteht scheinbar auch hier, wie überall wo es "Fachkräftemangel" gibt scheinbar das Bild: Wir wollen was fertig und mal ja nix in die Aus- und Weiterbildung investieren.
Leider sind die Zeitpläne für neuen Projekte sehr sportlich (eher unsinnig) und daher beleibt kaum Zeit Quereinsteigern bzw. Anfängern eine Chance zu geben. Insbesondere wenn man für die Verpflichtung eines Anfängers (trotz unbegrenztem Budget) zur Verantwortung gezogen werden kann...
Bester Einstieg ist: beteilige dich an irgendeinem Open Source Projekt in irgendeiner Form. Die Einstiegshürden sind unglaublich klein. Wenn du da einige Monate nachvollziehbar was gemacht hast, hast du auch gute Chancen bei einer Linux-Firma.
Das ist wahr!
Hab leider solche negativen Erfahrungen in Berlin gemacht bei drei Firmen, die der Stellenanzeigen nach Linux-Admins gesucht haben.
Allen drei gemeinsam war, dass massiv Druck ausgeübt wurde. Ich hab dann durch eigene Weiterbildung meine Leistungsfähigkeit stark steigern können. Das hat aber nur dazu geführt, dass mit neuen Tätigkeiten wieder Druck ausgeübt wurde, den ich nicht mehr ertragen konnte und nun gesundheitliche Probleme habe.
Beim vorletzten Arbeitgeber wurde ein Kollege verheizt und auch mein Nachfolger, für den wieder ein Nachfolger gesucht wird, weil der auch schon verheizt ist.
Bei den Stellenanzeigen, die Linux-Admins suchen wäre ich deswegen sehr vorsichtig, weil es dabei um einer höhere Ausbeutungsrate beim Bewerber/Mitarbeiter geht bzw gegangen ist aus der eigenen Erfahrung.
Willkommen in der Welt der Unternehmer. Die "Humanressource" Mensch. Eine Nummer, eine Zahl, ein substituierbares Etwas.
Vor einigen Tagen schrieb jemand in einem Apple Thread (auch hier auf Pro-Linux) wie sehr Apple doch Foxxcom Mitarbeiter ausbeutet (als im Sinne von schlechten Arbeitsbedingungen).
Anstatt sich über Apple und Foxxcom aufzuregen, sollte doch eher vor der eigenen Tür geschaut werden.
1) Fachkräftemangel = Mangel an billigen Arbeitskräften
2) Zeitartbeit- und Praktikantenausbeute
3) Hartz IV und 1 Euro Jobber (bei denen die Eingliederungsmaßnahme auch nur zum Ausbeuten dient)
4) Auf (Zeit-)Arbeitsmessen wird groß plakatiert, dass man einen "Bewerbungs check" durchführen möchte (obwohl der Bewerber doch schon da steht und man sich selbst einen Eindruck verschaffen kann
5) Mitarbeiter werden in Unternehmen voll verheizt (nicht nur in Berlin so), sondern überall anders auch. Gerade im Beratungsumfeld bist du eine "Schlampe" für alles und dein einzigstes Ziel ist es zu fakturieren und Kohle zu scheffeln. Du bekommst Stellenweise Aufgaben zugeteilt, die nichts mit deiner ursprünglichen Tätigkeitsbschreibung zu tun hat
6) Ergo == Druck, Druck == Krank, Krank == Burn Out, Burn Out == Lange Zeit nicht mehr arbeitsfähig, Ergo == Krankschreiben
Deutschland sollte zuerst einmal die eigenen Mißstände in diesem Umfeld beseitigen bzw. effizientere Arbeitsbedingungen schaffen.
Auch benötigt die BRD keine Fachkräfte aus dem Ausland, da die BRD bereits sehr viele deutsche als auch ausländische Mitarbeiter mit hohem Qualifikationsniveau auf der Bank (Arbeitsamt) haben, die nur darauf warten endlich einen Job zu bekommen.
Unternehmen müssten wieder anfangen umzudenken und die Mitarbeiter als Wertschöpfungskette eines Unternehmens betrachten (und nicht als Fließbandmalocher bzw. Substitut). Leider ist es halt so, dass etliche (Untere)Manager im Studium einiges in Ethik und BWL nicht kapiert haben.
Alleine das ökonomische Prinzip unterteilt sich wie folgt:
- ein gegebenes Ziel mit minimalen Mitteln erreichen
- mit gegebenen Mitteln ein maximales Ziel erreichen
Aber nicht:
- mit minimalen Mitteln ein maximales Ziel erreichen
Da haben die viele Unternehmer leider nicht aufgepasst. Gerade bei Ausländern kommt dann noch die pauschale Klassifizierung hinzu (Ausländer == Proll, nix gelernt, dumm, Integrationsproblem, .
Wir (Unternehmen x) brauchen Zuwanderer aus dem Ausland (aber nicht hier bei uns - gerne woanders).
Das ist in anderen Bereichen ganz genauso.
Manche Arbeitgeber sind aber so vernünftig, wenigstens über Überstundenausgleich zu reden.
Wenn jemand aber dauerhaft (und nicht nur temporär) weit über 40 Arbeitsstunden pro Woche abdrücken muss, so ist er nach spätestens fünf Jahren komplett ausgebrannt.
Solche Mitarbeiter leben dann irgendwann einmal ähnlich wie mit Drogen und Medikamenten vollgepumpte Rockstars, die am Ende mit dem Kranken- oder dem schon bereitstehenden Leichenwagen zum Konzert gebracht werden müssen. Aber Hauptsache, sie arbeiten.