Einfach die Stellenangebote dort hineinstellen, wo diese hingehören: Bei Freelancer auf Gulp, bei Arbeitnehmersuche Xing, careerjet, stepstone & Co.
Gebe ich auf einer diese Seite Linuxadministrator Deutschlandweit ein, so kommen max. 3 Angebote von Zeitarbeitsfirmen. Und was man dann auch manchmal auch alles mitbringen muss, naja wie üblich.. nicht älter als 29 und 35 Jahre Berufserfahrung...
Na klar, die wollen sparen. Gehe zu stepstone, da werden jede Menge Windowsadministratoren mit LPIC-, Novell- und Cisco-Certifikat gesucht. Und schön, wenn sie auch noch mehrere Programmiersprachen können und ein SAn administrieren können. Kaffee wird gekocht....
Von Roland Wolters am Mi, 15. Februar 2012 um 15:01 #
Eigentlich sind wir im Linux-Umfeld keine unbekannte Größe, daher war es in den vergangenen Jahren immer so, dass Leute auf uns zugekommen sind, bzw. wir auf Konferenzen automatisch in Kontakt mit denen kamen. Das passiert aber seit geraumer Zeit nicht mehr, leider. Eintragungen in den Jobbörsen werden wohl in naher Zukunft folgen - es wäre aber eben schöner, wenn uns direkt Leute aus den Communities ansprechen würden, das ist "näher".
warum die firmen keine telearbeit anbieten ist mir immer noch schleierhaft. da ist die entfernung egal. die meisten communities communizieren sowieso ueber irc. und coworking spaces machen das ganze auch nicht so einsam
Von Roland Wolters am Mi, 15. Februar 2012 um 16:30 #
Die Telearbeit ermöglicht zwar gewissen Austausch, aber gerade die Gespräche zwischen Tür- und Angel sowie die unkomplizierte Verfügbarkeit bei Unsicherheiten sind etwas, die sich nur in einem gemeinsamen Büro abbilden lassen. Auch ist ein Gespräch über einen Videochat noch mal was ganz anderes als von Angesicht zu Angesicht.
Auf alle genannten Punkte würde ich nicht verzichten wollen in meinen Teams.
Verschiedene Studien haben in den letzten Jahren nachgewiesen, dass die Präsenz und vorgeschriebene Arbeitszeiten keinen besseren Effekt auf die Arbeit haben, sondern das Gegenteil. Trotzdem bestehen Arbeitgeber auf Präsenzdienst von 07.00 bis 17.00. Erinnert mich an das Praktikum meiner Freundin (O-Ton vom Chef): "Sie dürfen gerne früher kommen, aber nicht früher gehen."
Von Roland Wolters am Do, 16. Februar 2012 um 10:17 #
In meinem Verständnis hat das eine nichts mit dem Anderen zu tun. Wir haben natürlich Flextime, die der Arbeitnehmer selbst verwalten kann. Worum es mir geht, ist, dass die Schwelle, mal eben beim Kaffee über was zu reden, oder mal eben ins Büro nebenan rüberzugehen, ungemein kleiner ist, als jemanden anzurufen. Das ist in meiner Erfahrung nach ein Problem, das mit Telearbeitsplätzen nicht ohne weiteres abzufangen ist.
Von nixzursache am Mo, 20. Februar 2012 um 12:27 #
Ohne Telearbeit geht es bei mir gar nicht mehr. Auch wenn ich da aufgewachsen bin, ich will jetzt nicht in Deutschland leben. Außerdem kann ich durch den Auslandaufenthalt viel an Softskills und anderen Erfahrungen sammeln, die im Beruf nützlich sein können.
Und ich will zweisprachige Kinder ...
Um den "Büroplausch" zu realisieren, bin ich oft bereit mal eine Reise zu machen. Reisen finde ich ohnehin sehr schön.
Einfach die Stellenangebote dort hineinstellen, wo diese hingehören:
Bei Freelancer auf Gulp, bei Arbeitnehmersuche Xing, careerjet, stepstone & Co.
Gebe ich auf einer diese Seite Linuxadministrator Deutschlandweit ein, so kommen max. 3 Angebote von Zeitarbeitsfirmen.
Und was man dann auch manchmal auch alles mitbringen muss, naja wie üblich.. nicht älter als 29 und 35 Jahre Berufserfahrung...
Na klar, die wollen sparen. Gehe zu stepstone, da werden jede Menge Windowsadministratoren mit LPIC-, Novell- und Cisco-Certifikat gesucht. Und schön, wenn sie auch noch mehrere Programmiersprachen können und ein SAn administrieren können. Kaffee wird gekocht....
Eigentlich sind wir im Linux-Umfeld keine unbekannte Größe, daher war es in den vergangenen Jahren immer so, dass Leute auf uns zugekommen sind, bzw. wir auf Konferenzen automatisch in Kontakt mit denen kamen. Das passiert aber seit geraumer Zeit nicht mehr, leider. Eintragungen in den Jobbörsen werden wohl in naher Zukunft folgen - es wäre aber eben schöner, wenn uns direkt Leute aus den Communities ansprechen würden, das ist "näher".
Unbekannt nicht, nur zu weit weg. Wollen Sie nicht mal nach Berlin/Brandenburg expandieren?
warum die firmen keine telearbeit anbieten ist mir immer noch schleierhaft. da ist die entfernung egal. die meisten communities communizieren sowieso ueber irc. und coworking spaces machen das ganze auch nicht so einsam
Die Telearbeit ermöglicht zwar gewissen Austausch, aber gerade die Gespräche zwischen Tür- und Angel sowie die unkomplizierte Verfügbarkeit bei Unsicherheiten sind etwas, die sich nur in einem gemeinsamen Büro abbilden lassen. Auch ist ein Gespräch über einen Videochat noch mal was ganz anderes als von Angesicht zu Angesicht.
Auf alle genannten Punkte würde ich nicht verzichten wollen in meinen Teams.
Verschiedene Studien haben in den letzten Jahren nachgewiesen, dass die Präsenz und vorgeschriebene Arbeitszeiten keinen besseren Effekt auf die Arbeit haben, sondern das Gegenteil. Trotzdem bestehen Arbeitgeber auf Präsenzdienst von 07.00 bis 17.00. Erinnert mich an das Praktikum meiner Freundin (O-Ton vom Chef): "Sie dürfen gerne früher kommen, aber nicht früher gehen."
In meinem Verständnis hat das eine nichts mit dem Anderen zu tun. Wir haben natürlich Flextime, die der Arbeitnehmer selbst verwalten kann. Worum es mir geht, ist, dass die Schwelle, mal eben beim Kaffee über was zu reden, oder mal eben ins Büro nebenan rüberzugehen, ungemein kleiner ist, als jemanden anzurufen. Das ist in meiner Erfahrung nach ein Problem, das mit Telearbeitsplätzen nicht ohne weiteres abzufangen ist.
Das unterschreibe ich 100%ig.
Ohne Telearbeit geht es bei mir gar nicht mehr. Auch wenn ich da aufgewachsen bin, ich will jetzt nicht in Deutschland leben. Außerdem kann ich durch den Auslandaufenthalt viel an Softskills und anderen Erfahrungen sammeln, die im Beruf nützlich sein können.
Und ich will zweisprachige Kinder ...
Um den "Büroplausch" zu realisieren, bin ich oft bereit mal eine Reise zu machen. Reisen finde ich ohnehin sehr schön.
Falls ja, ist es mir derzeit unbekannt - leider
Ja, wie ich es hasse, wenn Werbung für solche "Anmeldepflicht und stell deinen Lebenslauf online"-Socialnetworkplattformen geworben wird.
Merke dir, ich werde mich niemals bei Xing anmelden.
Es ist wahrscheinlicher daß ich dir als ausgezeichnet qualifizierte Person durch die Lappen gehe.
Signed.
Falls ein potentieller Arbeitgeber dies je erwarten sollte, kann er vor mir aus pleite gehen.