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Thema: VLC 2.0 »Twoflower« veröffentlicht

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Von einem niemand am Mo, 20. Februar 2012 um 21:25 #

So ist das bei Linux. Zu jedem erdenklichen Programm gibt es eine Distri, bei der das Programm 1A läuft und die dann empfohlen wird, wenn man bei ner anderen Distri probleme mit dem Programm hat.

- "Wenn du unter Fedora Probleme mit VLC hast, nimm doch VLC-Linux, da hatte ich nie Probs mit."
- "Wenn du unter VLC-Linux Probs mit Amarok hast, nimm Suse, da läufts."
- "Probs mit Emacs unter Suse? Nimm Ubuntu."
- "Probs mit cmake unter Ubuntu? Hab gehört Debian hat da die neuste version."

Dieser kranke Spießrutenlauf geht eeeewig so weiter. Linux ist das Haus, das verrückte macht aus "Asterix erobert Rom."

- "Sie suchen den Passierschein A 38? Nehmen Sie Linux Mint, der neuste Release liegt nur ein paar Tage zurück, wenns irgendwo läuft dann da."

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    Von Markus B. am Di, 21. Februar 2012 um 02:40 #

    So ist das bei Linux.
    Sorry nein, so ist es eben nicht bei "Linux". Das ist eine unfaire Verallgemeinerung. Nur zirkelst du eben immer um die gleichen Distris herum wie die meisten.

    Ich habe früher auch all diese Probleme und damit verbundene Frusterlebnisse gehabt und mich viel damit beschäftigt, auf SUSE, Debian & Co bestimmte Programme manuell aktuell zu halten.

    Irgendwann hat es gereicht - ich hab mich quasi als letzten Ausweg mal über Arch Linux "drübergetraut" und mich nur mehr gewundert. In all den Jahren kein einziges nennenswertes Problem bei den Updates, alle Software stets "bleeding edge", und was soll ich sagen? Es läuft und läuft und läuft, ohne dass ich mich mit Programminstallationen herumschlagen müsste - auf den Desktops wie auf den Laptops.

    Ich kann diesen Schritt nur jedem empfehlen, der sich von "Linux" (sei es nun Ubuntu oder SUSE oder Fedora) gefrustet fühlt - probiert doch mal eine Rolling Release Distro aus. Und nein, man muss kein Profi sein, die Grundlagen als Mehrere-Distri-Geschädigter reichen völlig aus.

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