Von einem niemand am Mo, 20. Februar 2012 um 21:41 #
> was Linux meist nicht liefert
Meist? _Kein_ Linux liefert das. Backports sind nur ein dreckiger, auf freiwilliger arbeit von zufallsusern aufbauender Workaround, der eh nach ein paar monaten versiegt, weil inzwischen schon 2-3 neue distri-releases draussen sind, die sich dann alle gegenseitig obsolete machen.
Egal welches linux du heute installierst, du kannst nicht damit rechnen dass es in einem jahr die neue VLC-version für dich geben wird. Vielleicht zufällig ja, wenns "irgendjemand" mal macht, aber ziemlich wahrscheinlich nicht. Der einzige weg VLC upzudaten heißt dann "komplettupgrade der distri".
Es ist ein wahnsinniges chaos. Wie sich die ganzen Linuxer vorstellen dass irgendjemand in so nem instabilen chaos mit "desktop-linux" produktiv arbeiten soll, erschließt sich mit nicht. Da zahl ich lieber 200 Euro für Windows und hab 15 Jahre ruhe vor all dem instabilen update-wahnsinn.
Warum erkennen sie nicht, dass dieser kranke update-mist _DER_ hauptgrund ist warum normale leute kein linux auf ihren rechnern wollen? So viel Mehrwert liefert linux auch nicht, dass irgendein normaler menschen freiwillig stunden und stunden und stunden seines lebens in (total sinnlose) arbeit unter linux investiert, die er unter windows gar nicht erst machen müsste.
openSUSE macht das recht gut über den OBS, dort sind Forward- wie Backports vieler Programme erhältlich. Die erste Anlaufstelle für openSUSE-Vlc-Nutzer ist aber Packman, gefolgt von den openSUSE-Videolan-Repos. Die noch unterstützten openSUSE 11.4- und 12.1-Versionen haben den aktuellen Vlc schon erhalten.
Im Prinzip benötigt man meist auch gar keinen Vlc. Es ist ja nicht so, dass es unter Linux an Videoabspielprogrammen mangeln würde.
Oftmals keine aktuellste Vlc-Version für ein noch unterstütztes Linux finden zu können, behindert aber letztlich die Linuxverbreitung, weil Nutzer Vlc von Windows her kennen und es deshalb gewohnt sind, immer die aktuellsten Vlc-Versionen problemlos installieren zu können. So banal ist das.
Ich meine, wie sieht das denn aus? Ubuntu 10.04 kommt jetzt mit Vlc 2.0? Nein? Dann wenigstens mit Vlc 1.1.13? Nein, auch nicht? Vlc 1.0.6? Oh nein! (Der Linux-/Windows-Dual Boot-Nutzer fällt in Ohnmacht.)
So viel Mehrwert liefert linux auch nicht, dass irgendein normaler menschen freiwillig stunden und stunden und stunden seines lebens in (total sinnlose) arbeit unter linux investiert, die er unter windows gar nicht erst machen müsste.
Doch. Lieber unter Linux ein wenig gefummelt, als mich mit den Einschränkungen von Windows zufrieden gegeben. Sieh es ein: Deine Weltsicht ist nicht die einzig richtige und/oder mögliche.
Das Hauptargument der Windowsbefürworter iat aber nur schwer zu entkräften. Denn die Heimversionen der folgenden Betriebssysteme haben nunmehr folgende Supportzeitfenster: Windows XP bis zum 08.04.2014. Windows Vista hat jetzt Support bis zum 11.04.2017. Windows 7 erhält jetzt Support bis zum 14.01.2020.
Mit was für Gegenargumenten soll man da als Linuxnutzer kommen, bezogen auf den Vergleich der Supportdauer z.B. zwischen Windows 7 und openSUSE 12.1 oder Ubuntu 10.04/12.04? Eine ganz logische und wichtige Frage.
Genau das schreckt viele Leute ab, nicht das "kostenlos", sondern das "Update" an sich
IMO gibt es keinen Updatemechanismus, der dem Nutzer z.B. sagt:
"Sie können jetzt zwar Ihr Notebook auf Ubuntu 12.04 aktualisieren, allerdings wird in diesem Fall ihr Ati Rage 128 -Grafikchip wegen des Upgrades auf Mesa 8.0 die 3D-Hardwarebeschleunigung verlieren. Wollen sie immer noch aktualisieren?"
Je nach Umständen können anstelle des Rage 128-Chips durchaus auch einmal ATI Radeon- (wegen des Wegfallens der fglrx-Unterstützung für ältere Chips) oder Nvidia-Grafikchips (wenn ein Legacytreiber noch nicht mit einem neuen Xserver-Xorg zusammenspielt) betroffen sein.
Solche Hardwarekompatibilitätsvernichtungsupdates sind immer schlecht.
> was Linux meist nicht liefert
Meist? _Kein_ Linux liefert das. Backports sind nur ein dreckiger, auf freiwilliger arbeit von zufallsusern aufbauender Workaround, der eh nach ein paar monaten versiegt, weil inzwischen schon 2-3 neue distri-releases draussen sind, die sich dann alle gegenseitig obsolete machen.
Egal welches linux du heute installierst, du kannst nicht damit rechnen dass es in einem jahr die neue VLC-version für dich geben wird. Vielleicht zufällig ja, wenns "irgendjemand" mal macht, aber ziemlich wahrscheinlich nicht. Der einzige weg VLC upzudaten heißt dann "komplettupgrade der distri".
Es ist ein wahnsinniges chaos. Wie sich die ganzen Linuxer vorstellen dass irgendjemand in so nem instabilen chaos mit "desktop-linux" produktiv arbeiten soll, erschließt sich mit nicht. Da zahl ich lieber 200 Euro für Windows und hab 15 Jahre ruhe vor all dem instabilen update-wahnsinn.
Warum erkennen sie nicht, dass dieser kranke update-mist _DER_ hauptgrund ist warum normale leute kein linux auf ihren rechnern wollen? So viel Mehrwert liefert linux auch nicht, dass irgendein normaler menschen freiwillig stunden und stunden und stunden seines lebens in (total sinnlose) arbeit unter linux investiert, die er unter windows gar nicht erst machen müsste.
openSUSE macht das recht gut über den OBS, dort sind Forward- wie Backports vieler Programme erhältlich.
Die erste Anlaufstelle für openSUSE-Vlc-Nutzer ist aber Packman, gefolgt von den openSUSE-Videolan-Repos. Die noch unterstützten openSUSE 11.4- und 12.1-Versionen haben den aktuellen Vlc schon erhalten.
Im Prinzip benötigt man meist auch gar keinen Vlc.
Es ist ja nicht so, dass es unter Linux an Videoabspielprogrammen mangeln würde.
Oftmals keine aktuellste Vlc-Version für ein noch unterstütztes Linux finden zu können, behindert aber letztlich die Linuxverbreitung, weil Nutzer Vlc von Windows her kennen und es deshalb gewohnt sind, immer die aktuellsten Vlc-Versionen problemlos installieren zu können.
So banal ist das.
Ich meine, wie sieht das denn aus?
Ubuntu 10.04 kommt jetzt mit Vlc 2.0?
Nein?
Dann wenigstens mit Vlc 1.1.13?
Nein, auch nicht?
Vlc 1.0.6?
Oh nein!
(Der Linux-/Windows-Dual Boot-Nutzer fällt in Ohnmacht.)
Doch. Lieber unter Linux ein wenig gefummelt, als mich mit den Einschränkungen von Windows zufrieden gegeben. Sieh es ein: Deine Weltsicht ist nicht die einzig richtige und/oder mögliche.
Das Hauptargument der Windowsbefürworter iat aber nur schwer zu entkräften.
Denn die Heimversionen der folgenden Betriebssysteme haben nunmehr folgende Supportzeitfenster:
Windows XP bis zum 08.04.2014.
Windows Vista hat jetzt Support bis zum 11.04.2017.
Windows 7 erhält jetzt Support bis zum 14.01.2020.
Mit was für Gegenargumenten soll man da als Linuxnutzer kommen, bezogen auf den Vergleich der Supportdauer z.B. zwischen Windows 7 und openSUSE 12.1 oder Ubuntu 10.04/12.04?
Eine ganz logische und wichtige Frage.
mit dem kostenlosen update?
Genau das schreckt viele Leute ab, nicht das "kostenlos", sondern das "Update" an sich
IMO gibt es keinen Updatemechanismus, der dem Nutzer z.B. sagt:
"Sie können jetzt zwar Ihr Notebook auf Ubuntu 12.04 aktualisieren, allerdings wird in diesem Fall ihr Ati Rage 128 -Grafikchip wegen des Upgrades auf Mesa 8.0 die 3D-Hardwarebeschleunigung verlieren.
Wollen sie immer noch aktualisieren?"
Je nach Umständen können anstelle des Rage 128-Chips durchaus auch einmal ATI Radeon- (wegen des Wegfallens der fglrx-Unterstützung für ältere Chips) oder Nvidia-Grafikchips (wenn ein Legacytreiber noch nicht mit einem neuen Xserver-Xorg zusammenspielt) betroffen sein.
Solche Hardwarekompatibilitätsvernichtungsupdates sind immer schlecht.