Von Heckmeckeckdreckweg am Di, 28. Februar 2012 um 13:38 #
Die libflashplayer.so wird von Firefox 10.x und Seamonkey 2.7.x (Debian) nicht erkannt; seltsamerweise von Firefox 2.x auf Windows 2000. Den letzten Flashplayer, den ich unter Firefox zum Laufen bekam, war 9.0r115.
Ich weiche auf gnash (wenn sich der Mist intallieren läßt. Debian meldet nicht auflösbare Abhängigkeiten) aus. Und lightspark habe ich erst heute entdeckt. Die tar.gz Bälle lasen sich expandieren, aber dann wars das auch schon: Beide haben gemeinsam völlig undbrauchbare Installationanleitungen zu bieten: 1.) Configure macht bei gnach schon gleich in den ersten Zielen schlapp und geht bei mit Fehlermeldungen in Rente. 2.) Lightspark beglückt mit einem nichtfunktionierendem cmake und verlangt ominöse Vorinstallationen. Huhu, configure??
Gnash 0.8.10 gibt es in den Backports: http://packages.debian.org/search?suite=squeeze-backports&searchon=names&keywords=gnash Siehe hierzu auch: http://backports-master.debian.org/ http://backports-master.debian.org/Instructions/
Den neuesten debianisierten Firefox/Iceweasel erhältst Du hier: http://mozilla.debian.net/
Das flashplugin-nonfree als reines Downloadprogramm für den FlashPlayer der betreffenden Herstellerseite findest Du in der Internet-contrib-Sektion der Debian-Repos bzw. in Synaptic.
Von Heckmeckeckdreckweg am Di, 28. Februar 2012 um 15:52 #
Das ist mir alles bekannt. Vergiß es, das läuft nicht bei mir. Was gnash anbetrifft, muß tief ins System eingegriffen werden. CFLAGS, pkg-config etc.. Meine Reaktion: Zum Teufel damit. gnash und lightspark sind von der Platte geflogen.
Wieso muss tief ins System eingegriffen werden, wenn Du Gnash aus den Backports installierst? Du benutzt wohl mozilla.com-Binaries in Deinem Heimverzeichnis?
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal Sorgen mit Flash bei der Installation/Update hatte.
"yum install flash" und das Ding wird von irgendwo gezogen und irgendwo abgelegt. Wie/wo/... ist mir auch völlig egal. FireFox findet es und es tut. Updates kommen über yum automatisch oder wann immer ich "yum update" sage.
Flash selbst installiert hab ich schon seit zig Jahren nicht mehr. Wofür auch, wenn es über (Zusatz-)-Repositories mitkommt.
Und ich habe die Flash Funktionen von 2012 und nicht von irgendwann, wie es bei den OpenSource-Varianten ist.
Von Trächtige Tröllin am Di, 28. Februar 2012 um 19:05 #
Du kannst beim Firefox ganz leicht auslesen, wo genau die Browser Plugins liegen, das geht so: "about:config" über die Firefox Adressleiste aufrufen, den Boolean Schlüssel: "plugin.expose_full_path" suchen und vom default "false" per Doppelklick auf "true" umstellen. Nun "about:plugins" über die Firefox Adressleiste aufrufen, da werden dann Browser Plugins inklusive Pfad angezeigt. Abschließend aber wieder "plugin.expose_full_path" auf "false" zurücksetzen, ließe man es auf "true" könnten Webseiten den Usernamen auslesen.
Von Trächtige Tröllin am Di, 28. Februar 2012 um 15:04 #
Liebes Adobe,
nachdem Du mit dem Elfer endlich einen Flash Player hin bekommen hast, der auf Linux tatsächlich recht ordentlich läuft, auch wenn das Ding immer wieder Sicherheitsmängel zeigt, welche aber eher auf Windows wirksam durchschlagen, gibst Du einfach auf? Was spricht eigentlich gegen weitere Benutzung der Plattformübergreifenden NPAPI? Der Flashplayer ist ja nicht das einzige Browserplugin, was die NPAPI nutzt, die NPAPI ist quasi der Industriestandard für Webbrowser.
Adobe AIR für Linux wurde ja ebenfalls aufgegeben. Adobe Reader X ist auch schon nicht mehr für Linux erhältlich, nur die alte Version 9.4.2. Das Gesamtbild passt also: Der Linuxsupport wird langfristig wohl sehr stark heruntergefahren bzw. vielleicht sogar komplett eingestellt.
Ich kann mich aber lebhaft an frühere Zeiten erinnern, in denen man Adobesoftware unter Wine bzw. Crossover benutzt hat, selbst das Flash-Plugin. Adobe Reader X funktioniert so leidlich benutzbar unter Wine. Die alten Zeiten kehren also wieder zurück.
Wenn es die freien Alternativen nicht gäbe (PDF-Leseprogramme wie Evince und Okular, Programme wie Gnash, Browser mit WebM/Html5), dann säße Linux jetzt übrigens auf dem "Trockenen".
Man stelle sich einmal vor, Microsoft würde Nvidia kaufen und dann den Linuxsupport einstellen. Dann würde es schlagartig heißen: Nouveau? Gut, dass wir damit angefangen haben.
Von Trächtige Tröllin am Di, 28. Februar 2012 um 18:52 #
Ich hatte jahrelang Gnash verwendet. Aber etwa Spiegel.de sabotiert das hartnäckig. Die prüfen dezidiert auf Adobe Flash. Jetzt könnt man natürlich sagen, die Spiegel Flash Videos lohnen ohnehin das anschauen nicht, aber hin und wieder mag man sich dann doch mal selbst davon überzeugen und dann muss es Adobe Flash sein, weil der Spiegel das ganz albern so will.
Es bleibt weiterhin völlig unverständlich, warum Adobe Harakiri begehen will, nach dem sie nun endlich mit dem Elfer Flash ein funktionierendes Adobe Flash hin bekommen haben, wenn man mal großzügig über die immer wieder entdeckten Sicherheitsmängel hinwegschaut.
Andererseits hoffen wir doch alle, dass in 5 Jahren endlich mal HTML5 diesen Flash-Mist versenkt haben wird. Haben will es ja wohl niemand ernsthaft aber drum rum kommen tut man leider nicht wegen der Video-Codec-Querelen bei HTML5.
Aber warum man erst nochmal ordentlich Support in das Linux-Plugin steckt (insb. VDPAU) und ihn dann wie ne heiße Kartoffel fallen lässt versteh ich auch nicht. BTW Ich will endlich VA-API bzw. nativen XvBA-Support!!
"Andererseits hoffen wir doch alle, dass in 5 Jahren endlich mal HTML5 diesen Flash-Mist versenkt haben wird."
Ob das tatsächlich noch vorgesehen ist? Ich habe das Gefühl, dass der erhoffte Krieg "WebM/Html5 vs. Flash" gar nicht mehr stattfinden wird. D.h.: Flash wird uns erhalten bleiben, dank Adobe und dank Google. In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, wer die Codecgebühren (u.a. für H264) für Flash-Chrome an die MPEG-LA bezahlt. Vermutlich Google.
Nutzt Flash überhaupt H264? Früher wars mal Sorenson oder so. Bin aber nicht auf dem laufenden - ruckelt eh immer bei Flash. Totale Crapware der Mist. ^^
Die libflashplayer.so wird von Firefox 10.x und Seamonkey 2.7.x
(Debian) nicht erkannt; seltsamerweise von Firefox 2.x auf Windows
2000. Den letzten Flashplayer, den ich unter Firefox zum Laufen
bekam, war 9.0r115.
Ich weiche auf gnash (wenn sich der Mist intallieren läßt. Debian
meldet nicht auflösbare Abhängigkeiten) aus. Und lightspark habe
ich erst heute entdeckt. Die tar.gz Bälle lasen sich expandieren,
aber dann wars das auch schon: Beide haben gemeinsam völlig
undbrauchbare Installationanleitungen zu bieten:
1.) Configure macht bei gnach schon gleich in den ersten Zielen
schlapp und geht bei mit Fehlermeldungen in Rente.
2.) Lightspark beglückt mit einem nichtfunktionierendem cmake
und verlangt ominöse Vorinstallationen. Huhu, configure??
Ansonsten winke ich 'mal mit 'nem Zaunpfahl:
http://wiki.ubuntuusers.de/Flash_vermeiden
Gnash 0.8.10 gibt es in den Backports:
http://packages.debian.org/search?suite=squeeze-backports&searchon=names&keywords=gnash
Siehe hierzu auch:
http://backports-master.debian.org/
http://backports-master.debian.org/Instructions/
Den neuesten debianisierten Firefox/Iceweasel erhältst Du hier:
http://mozilla.debian.net/
Das flashplugin-nonfree als reines Downloadprogramm für den FlashPlayer der betreffenden Herstellerseite findest Du in der Internet-contrib-Sektion der Debian-Repos bzw. in Synaptic.
Das ist mir alles bekannt. Vergiß es, das läuft nicht bei mir. Was gnash
anbetrifft, muß tief ins System eingegriffen werden. CFLAGS, pkg-config
etc.. Meine Reaktion: Zum Teufel damit. gnash und lightspark sind von
der Platte geflogen.
Wieso muss tief ins System eingegriffen werden, wenn Du Gnash aus den Backports installierst?
Du benutzt wohl mozilla.com-Binaries in Deinem Heimverzeichnis?
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal Sorgen mit Flash bei der Installation/Update hatte.
"yum install flash" und das Ding wird von irgendwo gezogen und irgendwo abgelegt. Wie/wo/... ist mir auch völlig egal. FireFox findet es und es tut. Updates kommen über yum automatisch oder wann immer ich "yum update" sage.
Flash selbst installiert hab ich schon seit zig Jahren nicht mehr. Wofür auch, wenn es über (Zusatz-)-Repositories mitkommt.
Und ich habe die Flash Funktionen von 2012 und nicht von irgendwann, wie es bei den OpenSource-Varianten ist.
Ein Fedora-Nutzer seit FC3
Du kannst beim Firefox ganz leicht auslesen, wo genau die Browser Plugins liegen,
das geht so:
"about:config" über die Firefox Adressleiste aufrufen, den Boolean Schlüssel: "plugin.expose_full_path" suchen und vom default "false" per Doppelklick auf "true" umstellen.
Nun "about:plugins" über die Firefox Adressleiste aufrufen, da werden dann Browser Plugins inklusive Pfad angezeigt.
Abschließend aber wieder "plugin.expose_full_path" auf "false" zurücksetzen, ließe man es auf "true" könnten Webseiten den Usernamen auslesen.
Hast Du evtl. auf ein 64-bit System die 64-bit Variante trotz eines 32-bit Browsers installiert? Passierte mir auch mal
gibt es einen guten Grund, etwas installieren zu wollen, das man für Mist hält?Liebes Adobe,
nachdem Du mit dem Elfer endlich einen Flash Player hin bekommen hast, der auf Linux tatsächlich recht ordentlich läuft, auch wenn das Ding immer wieder Sicherheitsmängel zeigt, welche aber eher auf Windows wirksam durchschlagen, gibst Du einfach auf?
Was spricht eigentlich gegen weitere Benutzung der Plattformübergreifenden NPAPI?
Der Flashplayer ist ja nicht das einzige Browserplugin, was die NPAPI nutzt, die NPAPI ist quasi der Industriestandard für Webbrowser.
Adobe AIR für Linux wurde ja ebenfalls aufgegeben.
Adobe Reader X ist auch schon nicht mehr für Linux erhältlich, nur die alte Version 9.4.2.
Das Gesamtbild passt also: Der Linuxsupport wird langfristig wohl sehr stark heruntergefahren bzw. vielleicht sogar komplett eingestellt.
Ich kann mich aber lebhaft an frühere Zeiten erinnern, in denen man Adobesoftware unter Wine bzw. Crossover benutzt hat, selbst das Flash-Plugin. Adobe Reader X funktioniert so leidlich benutzbar unter Wine. Die alten Zeiten kehren also wieder zurück.
Wenn es die freien Alternativen nicht gäbe (PDF-Leseprogramme wie Evince und Okular, Programme wie Gnash, Browser mit WebM/Html5), dann säße Linux jetzt übrigens auf dem "Trockenen".
Man stelle sich einmal vor, Microsoft würde Nvidia kaufen und dann den Linuxsupport einstellen.
Dann würde es schlagartig heißen:
Nouveau? Gut, dass wir damit angefangen haben.
Ich hatte jahrelang Gnash verwendet. Aber etwa Spiegel.de sabotiert das hartnäckig. Die prüfen dezidiert auf Adobe Flash.
Jetzt könnt man natürlich sagen, die Spiegel Flash Videos lohnen ohnehin das anschauen nicht, aber hin und wieder mag man sich dann doch mal selbst davon überzeugen und dann muss es Adobe Flash sein, weil der Spiegel das ganz albern so will.
Es bleibt weiterhin völlig unverständlich, warum Adobe Harakiri begehen will, nach dem sie nun endlich mit dem Elfer Flash ein funktionierendes Adobe Flash hin bekommen haben, wenn man mal großzügig über die immer wieder entdeckten Sicherheitsmängel hinwegschaut.
Andererseits hoffen wir doch alle, dass in 5 Jahren endlich mal HTML5 diesen Flash-Mist versenkt haben wird. Haben will es ja wohl niemand ernsthaft aber drum rum kommen tut man leider nicht wegen der Video-Codec-Querelen bei HTML5.
Aber warum man erst nochmal ordentlich Support in das Linux-Plugin steckt (insb. VDPAU) und ihn dann wie ne heiße Kartoffel fallen lässt versteh ich auch nicht. BTW Ich will endlich VA-API bzw. nativen XvBA-Support!!
"Andererseits hoffen wir doch alle, dass in 5 Jahren endlich mal HTML5 diesen Flash-Mist versenkt haben wird."
Ob das tatsächlich noch vorgesehen ist?
Ich habe das Gefühl, dass der erhoffte Krieg "WebM/Html5 vs. Flash" gar nicht mehr stattfinden wird.
D.h.: Flash wird uns erhalten bleiben, dank Adobe und dank Google.
In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, wer die Codecgebühren (u.a. für H264) für Flash-Chrome an die MPEG-LA bezahlt. Vermutlich Google.
Nutzt Flash überhaupt H264? Früher wars mal Sorenson oder so. Bin aber nicht auf dem laufenden - ruckelt eh immer bei Flash. Totale Crapware der Mist. ^^