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Fr, 2. März 2012, 13:40

Software::Multimedia

Collabora und Fluendo stärken GStreamer

Die beiden Open-Source-Unternehmen Collabora und Fluendo wollen gemeinsam GStreamer stark fördern, um die kommerzielle Akzeptanz des Multimedia-Frameworks zu erhöhen.

GStreamer ist ein freies Multimedia-Framework, das grundlegende Funktionalität zur Verarbeitung von Datenströmen bereitstellt und als Basis für Multimedia-Anwendungen wie Player, Video-Editoren, Streaming-Media-Anwendungen oder Audio-Mixer genutzt wird. Während der Kern des Frameworks kompakt gehalten wurde, kann das eigentliche System durch eine Plugin-Schnittstelle erweitert und um weitere Funktionalität ergänzt werden. Von GStreamer bereitgestellte Plugins werden dynamisch geladen und beinhalten unter anderem eine Vielzahl von Codecs, weitere Container-Formate, Input/Output-Treiber oder Effekte.

Wie Collabora und Fluendo nun in einer Mitteilung erklären, wollen sie gemeinsam in GStreamer investieren. Das Resultat der Zusammenarbeit soll ein Software-Entwicklungskit (SDK) sein, das plattformübergreifend unter Linux, Windows und Mac OS X, bald auch Android, eingesetzt werden kann.

Für 2012 besteht das Ziel der beiden Unternehmen darin, GStreamer als vollständiges und wohlgetestetes Multimedia-Subsystem zu etablieren und mutmaßlich Version 1.0 fertigzustellen. Unabhängige Softwareentwickler sollen damit in der Lage sein, GStreamer als einheitliches Multimedia-System für ihre Produkte zu nutzen.

Zur Unterstützung von kommerziellen Nutzern will Fluendo seine Sammlung von Audio- und Video-Codecs von hoher Qualität für die Verwendung mit dem SDK anbieten. Collabora dagegen will Dienstleistungen wie Beratung sowie Komponenten für Videokonferenzen und Video-Bearbeitung anbieten. Andere Unternehmen sind willkommen, das Angebot durch eigene Produkte zu ergänzen.

Nach Ansicht von Collabora und Fluendo wird das kommende SDK eine zuverlässige, getestete, zertifizierte und dokumentierte Plattform für Multimedia darstellen, das es Entwicklern viel einfacher macht, GStreamer zu integrieren. In fernerer Zukunft soll ein erweitertes SDK für vielfältige Anwendungen, sei es in Set-Top-Boxen oder in mobilen Anwendungen aller Art, zur Verfügung gestellt werden.

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