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Fr, 9. März 2012, 10:25

Gemeinschaft

BerliOS kooperiert mit Sourceforge

Das Open-Source-Software-Repositorium BerliOS hat technische Verbesserungen vorgenommen. Alle BerliOS-Projekte erhalten automatisch einen Eintrag auf Sourceforge, das auch als Spiegelserver zur Entlastung von BerliOS dient.

Der eigentlich bereits besiegelte Untergang des Open-Source-Software-Repositoriums BerliOS konnte durch die Gründung eines gemeinnützigen Fördervereins im letzten Moment noch abgewendet werden. Seither hat das BerliOS-Team nach eigenen Angaben mit Hochdruck daran gearbeitet, das Portal zu verbessern. Zu den technischen Verbesserungen bei BerliOS gehört der neue NFS-Server mit deutlich vergrößertem Speicherplatz. Am Umzug weiterer Dienste auf neue Hardware wird demnach gerade gearbeitet. Darüber hinaus wurden automatische Snapshots eingeführt, so dass versehentlich gelöschte Dateien durch die Nutzer selbst sehr einfach wiederhergestellt werden können. Snapshots werden mittels ZFS jede Stunde, jeden Wochentag und jeden Monat angelegt.

Für einen sicheren Betrieb und die Aufrechterhaltung der Downloadkapazitäten für die Nutzer brauchte BerliOS zudem Spiegelserver, wie das Team weiter berichtet. Zu diesem Zweck wurde eine Kooperation mit Sourceforge beschlossen. Kern der Zusammenarbeit ist es, Sourceforge als Spiegelserver für BerliOS-Downloads anzubieten. Die primären und sekundären Sourceforge-Spiegelserver sind seit dem 18.2.2012 auch für BerliOS-Nutzer verfügbar. Für jedes Projekt gibt es darüber hinaus eine Projektseite bei Sourceforge unter der URL http://sourceforge.net/projects/${name}.berlios/. Für alle Downloads über Sourceforge sollen neue, gut aufbereitete Statistiken bereitstehen.

Auch die Vereinsgründung macht der Mitteilung zufolge Fortschritte. Die BerliOS-Gemeinschaft arbeitet derzeit eine Satzung aus, die die Struktur des künftigen Vereins zum Betrieb der Plattform klar festlegt. Alle Informationen zur Vereinsgründung können Interessenten der Mailingliste des BerliOS-Vereins entnehmen. Die Pläne zur Schließung haben BerliOS rund 500 Projekte gekostet, die zu anderen Providern abgewandert sind. Aktuell sind 4800 Projekte bei BerliOS registriert. In Zukunft will BerliOS ganz besonders auch von der Verwaltung geschriebene freie Projekte beherbergen, ohne allerdings andere auszuschließen.

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