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Thema: Mark Shuttleworth: Ubuntu überholt Red Hat in Unternehmen

53 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von querdenker am Do, 15. März 2012 um 11:01 #

Nicht zu vergessen, dasss Ubuntu "gratis" ist und RHEL nicht!

  • 1
    Von IT Berater am Do, 15. März 2012 um 11:05 #

    Dann kann es ja nichts wert sein!

    • 0
      Von lol am Do, 15. März 2012 um 11:10 #

      Guter Joke! Immer dieses typische alles was teuer ist muss auch gut sein denken. Ich finde eher dass das Gegenteil der Fall ist. Sieh M$/Oracle/Cisco

    0
    Von denker am Do, 15. März 2012 um 11:14 #

    Wenn Canonical sich damit brüstet schnell auf Probleme zu reagieren, geht es vermutlich um Supportverträge für Fimen. Die kosten auch bei denen etwas.

    • 0
      Von Karl-Heinz am Do, 15. März 2012 um 15:12 #

      Nein, als offiziel certifizierter Ubuntu partner bekam ich die Antwort mich an die Community zu wenden :/

    0
    Von haha am Do, 15. März 2012 um 22:47 #

    Gratis ...

    ... zählt im Unternehmen überhaupt nichts
    Dort spielt Qualität eine Rolle. Deshalb bleibt das auch ein Wunschtraum von M.S., sprich RHEL und SLES sind die Kantidaten.

    Lustige Grüße an alle Frickler

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Von MichaelK am Do, 15. März 2012 um 11:19 #

Warum sollte sich Redhat auch für den Heimanwender interessieren? Dafür gibts andere Distributionen (bzw. haben "sie" dafür ja teilweise die Spielwiese Fedora). Sie können nicht überall mitspielen. Also spezialisiert man sich. Das ist doch ganz normal.
Und die Umsatzzahlen geben Redhat ja auch recht.

ubuntu hat seine Stärke im Desktop und sie tun gut daran auch dort gut zu bleiben und eben nicht den Fehler zu machen, auf mehreren Hochzeiten zu tanzen.
Server beispielsweise können andere viel besser.

Gruß
MichaelK

  • 0
    Von Lord_Crash am Do, 15. März 2012 um 11:30 #

    Gebe ich dir völlig Rech, aber mit dem Desktopsystem lässt sich nur kaum Umsatz entwickeln, da dieser meist Privat eingesetzt wird und die Privatuser sich keinen Support kaufen, da es eine starke Kommunity gibt die schnell und ausreichend hilft.
    Aber Canionical will ja Geld verdienen, deshalb klammern die sich an solche Statistiken und publizieren die um potentielle Kunden zu aquirieren. Das ist reines Marketing sich in dem Blog besser dar zu stellen wie RHEL da jetzt Ubuntu in einigen Köpfen hängen bleibt.

    Und dass Ubuntu in den Firmen noch besser abschneiden soll, dass kann er erzählen wem er will, aber glauben tu ich das nicht, dafür geht meine Erfahrung in dem Bereich zu stark in die Richtung Debian oder Suse und erst nach RHEL und seinen Clonen nach Ubuntu.

    Mein Fazit: "Einbildung ist halt auch ne Bildung!"

    • 0
      Von Maxxe am Do, 15. März 2012 um 11:43 #

      Ich glaube auch nicht das Ubuntu in Firmen vor RHEL liegt.
      Red Hat investiert, im Gegensatz zu Canionical, ganz erheblich in die Entwicklung von Linux und dürfte auch über weit aus mehr Know-How verfügen.

    0
    Von LH_ am Do, 15. März 2012 um 11:37 #

    "nicht den Fehler zu machen, auf mehreren Hochzeiten zu tanzen."

    Aktuell tanz Canonical auf allen denkbaren Hochzeiten, siehe Ubuntu für Android, Ubuntu für TV, Ubuntu Unity, Ubuntu für Tablets, Ubuntu für Server, Ubuntu für Desktops...

    Allerdings muss ich bei Servern widersprechen: Ubuntu ist hier gut aufgehoben, dank langem Support und Debian Basis.

    • 0
      Von Lord_Crash am Do, 15. März 2012 um 11:49 #

      Langen Support haben die anderen Distries auch, RHEL, CentOS und OracleLinux bieten mit den neuesten Versionen sogar 10 Jahre Support an.

      Also das ist nicht gerade ein Argument für Ubuntu. Was aber wieder für Ubuntu spricht, ist die kostenpflichtige Webadministration Landscape. Die ist wirklich gut gelungen aber nicht billig.

      Im endeffekt ist es eh die Distribution die der Admin am liebsten einsetzt, egal welche Vor- oder Nachteile sie gegen andere hat.

      • 0
        Von LH_ am Do, 15. März 2012 um 12:11 #

        "Also das ist nicht gerade ein Argument für Ubuntu."

        Wenn du Debian als Basis willst, ist es das durchaus. Daher habe ich es in einem Satz genannt ;)
        Ich mag Debian, aber die verlässlichen Supportzeiten von Ubuntu sind mir, und so wie ich es sehe auch vielen anderen, doch lieber.

        • 0
          Von MichaelK am Do, 15. März 2012 um 14:13 #

          Ich mag Debian, aber die verlässlichen Supportzeiten von Ubuntu sind mir, und so wie ich es sehe auch vielen anderen, doch lieber.
          Immerhin funktioniert bei Debian das Upgrade ziemlich zuverlässig.
          Abgesehen davon, dass man selbst bei Servern nicht ewig mit Uraltsoftware arbeiten will. Man benötigt ja auch ab und an mal neue Features.

          Gruß
          MichaelK

          • 0
            Von LH_ am Do, 15. März 2012 um 14:26 #

            "Abgesehen davon, dass man selbst bei Servern nicht ewig mit Uraltsoftware arbeiten will. Man benötigt ja auch ab und an mal neue Features."

            Auf den meisten Servers sind Features oft eher nebensächlich, im Zweifelsfall kann man einzelne Programme zudem ja immer noch selbst verwalten. Sicherheit, Zuverlässigkeit und Planbarkeit dürften für die allermeisten dann doch wichtiger sein.

            Ubuntu Server ist aus gutem Grund recht beliebt. Ebenso CentOS und SL. Planbarkeit ist einfach wichtig, wenn man mehr als 2 Server hat.

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              Von MichaelK am Do, 15. März 2012 um 15:17 #

              Auf den meisten Servers sind Features oft eher nebensächlich
              Hm. Ich weiß nicht. Bei einigen Servern mag es zutreffen. Beispiel beim Webserver wirst Du da nicht glücklich. Irgend ne neue PHP-Version erscheint und die willst Du dann irgendwann auch mal benutzen können.
              Oder ein Groupwareserver der neue Synchronisationsmöglichkeiten mitsich bringt.
              Beispiele finden sich also genug.

              im Zweifelsfall kann man einzelne Programme zudem ja immer noch selbst verwalten
              Womit Du aber die offiziellen Pfade der Distribution verlässt und damit eigentlich genau das Gegenteil machst von dem was Du ursprünglich wolltest. Nämlich eine zuverlässige, stabile Plattform.
              Das fängt schon bei Sicherheitsaktualisierung an die Du dann manuell extra einspielen musst. Falls die Version überhaupt über längere Zeit gepflegt wird.
              Du kriegst auch schnell mal Probleme mit veralteten Libs usw.
              Also wenn Du das Risiko eingehst, kannst Du auch gleich zu einer neueren Version greifen. :-)

              Sicherheit, Zuverlässigkeit und Planbarkeit dürften für die allermeisten dann doch wichtiger sein.
              Naja aber ob dann Ubuntu Server das Richtige ist?
              Deren Fokus liegt halt auf dem Desktop und schon diese Variante macht keinen soliden Eindruck.
              Da greif ich dann doch lieber zu einer Distribution, bei denen Server zum Kerngeschäft gehören.

              Wenn es Dir um langfristige Unterstützung geht, müsstest Du strenggenommen zu Windows greifen.
              Redhat brüstet sich damit nun 10 Jahre Support zu bieten. Und Windows XP zieht schon seit 11 Jahren seine Kreise und kriegt noch Support bis 2014. :-)


              > Ebenso CentOS
              >
              CentOS hat ja jüngst Schlagzeilen gemacht, weil es ja bei der 6er Version mal Probleme gab.
              Also vertrauenseinflößend ist das auch nicht gerade.

              Und Scientific Linux muss sich erst noch beweisen.

              Ein Vorteil haben natürlich die Redhat-Klone. Wenns hart auf hart kommt, kann man immer noch relativ schmerzfrei (zumindest was den Umstellungsaufwand angeht) zum Original wechseln.

              Gruß
              MichaelK

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                Von LH_ am Do, 15. März 2012 um 15:33 #

                "Hm. Ich weiß nicht. Bei einigen Servern mag es zutreffen. Beispiel beim Webserver wirst Du da nicht glücklich. Irgend ne neue PHP-Version erscheint und die willst Du dann irgendwann auch mal benutzen können.
                Oder ein Groupwareserver der neue Synchronisationsmöglichkeiten mitsich bringt.
                Beispiele finden sich also genug."

                Es gibt auch genug Beispiele, wo dies kein Problem, auch PHP ist so ein Fall. Wer mit einem größeren Team eine PHP Software entwickelt, will auf dem Server eine genaue Version vorfinden, um Bugs durch inkompatiblitäten zu vermeiden.
                Wenn man eine Software aber unter dieser Massgabe entwickelt, muss die Zielversion schon bei Entwicklung bekannt sein. So eine Entwicklung findet nicht über Nacht statt, daher muss die Version möglichst lange existieren.
                Um die Fehlerquellen zu reduzieren, wird gleich das komplette OS vorgegeben, z.B. RHEL 4 oder Ubuntu 10.04 LTS Server.

                Natürlich geht soetwas nicht ewig, irgendwann ist ein wechsel nötig, aber dann macht das ein Team geschlossen einmal alle 3-5 Jahre, und gut ists.
                Viele Firmen zertifizieren ihre Software nur für einen sehr genau definierten Stack, da sind Features praktisch unwichtig.

                Groupwares sind kaum besser. Viele Firmen nutzen recht alte Exchange Versionen, den mit diesen funktioniert bereits fast alles was sie brauchen. Ein Versionwechsel ist eine große Unternehmung, das macht man nicht nebenher, geschweige den öfter als absolut nötig.
                Linux-Groupwares werden etwas öfter getauscht, aber auch da geht dann gerne mal etwas schief.
                In meinem Umfeld betreibt eine Firma einen Zimbra Server. Dort versucht man die kleineren und größeren Bugs mit den Update des Servers beizukommen, Zimbra wird ja durchaus aktiv entwickelt. Leider bringt jede Version nicht nur neue Lösungen, sondern auch neue Probleme.
                Aktuell überlegen die Admins daher, lieber bekannte Probleme zu akzeptieren, als regelmässig neue Probleme zu erforschen, das kostet sie zu viel Zeit.


                "Womit Du aber die offiziellen Pfade der Distribution verlässt und damit eigentlich genau das Gegenteil machst von dem was Du ursprünglich wolltest. Nämlich eine zuverlässige, stabile Plattform."

                Selbstverwalten ist kein Wiederspruch zu Zuverlässig und Stabil. Es ist wesentlich sinnvoller nur ein Element auszutauschen und den rest zu belassen, als für EIN Element alle auszutauschen.

                "Also wenn Du das Risiko eingehst, kannst Du auch gleich zu einer neueren Version greifen. "

                Nein, den die neue Version aktualisiert alles, die absolute Hölle wenn du darauf jedesmal die gesamte Umgebung testen musst. Das verschlingt bei größeren Serverfarmen mit vielen verschiedenen Programmen unmengen an Zeit und Geld.
                Natürlich muss eine getrennt gepflegte Software dann auch selbst gepatched werden, allerdings stehen einem oft Backports zur Verfügung, die bereits gepflegt sind, oder man nutzt Quellen neuerer Distributionen mit, das geht öfter als viele glauben. Nicht immer sind umfangreiche Anpassungen nötig.

                "Naja aber ob dann Ubuntu Server das Richtige ist?"

                Ja, und neben mir tun das offensichtlich auch sehr viele andere. Debian sei dank.

                • 0
                  Von MichaelK am Do, 15. März 2012 um 19:59 #

                  Es gibt auch genug Beispiele, wo dies kein Problem, auch PHP ist so ein Fall. Wer mit einem größeren Team eine PHP Software entwickelt, will auf dem Server eine genaue Version vorfinden, um Bugs durch inkompatiblitäten zu vermeiden.
                  Wenn man eine Software aber unter dieser Massgabe entwickelt, muss die Zielversion schon bei Entwicklung bekannt sein. So eine Entwicklung findet nicht über Nacht statt, daher muss die Version möglichst lange existieren.
                  Um die Fehlerquellen zu reduzieren, wird gleich das komplette OS vorgegeben, z.B. RHEL 4 oder Ubuntu 10.04 LTS Server.

                  Das ist richtig. Aber Deine PHP-Applikation entwickelt sich ja auch weiter.
                  Ist ja nicht nur einfach so, dass wir jetzt mal was für die Zielplattform was schreiben und wenn es fertig ist, wirds nie wieder angfassen.
                  Die Entwicklung im Web ist durchaus dynamisch. Das kriegt selbst der Homeuser mit.
                  Stell Dir mal vor sämtliche Services im Web wären auf dem Stand vor 5 Jahren. :-)
                  (Bugfixes jetzt mal außen vor)

                  Linux-Groupwares werden etwas öfter getauscht, aber auch da geht dann gerne mal etwas schief.
                  In meinem Umfeld betreibt eine Firma einen Zimbra Server. Dort versucht man die kleineren und größeren Bugs mit den Update des Servers beizukommen, Zimbra wird ja durchaus aktiv entwickelt. Leider bringt jede Version nicht nur neue Lösungen, sondern auch neue Probleme.

                  Man updatet ja auch nicht einfach so, sondern testet zunächst auf einem Testserver. Damit fängt man zwar nicht alle Probleme ab, aber schon eine ganze Menge.

                  Selbstverwalten ist kein Wiederspruch zu Zuverlässig und Stabil. Es ist wesentlich sinnvoller nur ein Element auszutauschen und den rest zu belassen, als für EIN Element alle auszutauschen.

                  Ich hatte mehrere problematische Sachen genannt die Du aber ignorierst. Sorry, aber dann brauchen wir auch nicht diskutieren.

                  Nein, den die neue Version aktualisiert alles, die absolute Hölle wenn du darauf jedesmal die gesamte Umgebung testen musst. Das verschlingt bei größeren Serverfarmen mit vielen verschiedenen Programmen unmengen an Zeit und Geld.

                  Natürlich ist es immer Abwägungssache.
                  Andererseits sind genau aus diesen von Dir aufgeführten Gründen noch viele DOS und Windows 3.x Programme im Einsatz.
                  Man hat beim upgraden (oder besser gesagt nicht gemachten upgraden) sicher super gespart. Aber irgendwann kommst Du an einem Punkt, wo es einfach nicht mehr geht. Und dann wird es richtig aufwändig und teuer.


                  Natürlich muss eine getrennt gepflegte Software dann auch selbst gepatched werden, allerdings stehen einem oft Backports zur Verfügung, die bereits gepflegt sind, oder man nutzt Quellen neuerer Distributionen mit, das geht öfter als viele glauben.

                  Oben redest Du noch von zertifizierten Softwarestacks und jetzt willst Du plötzlich die Quellen neuerer Distributionen anzapfen.
                  Du solltest Dich schon entscheiden. :-)

                  "Naja aber ob dann Ubuntu Server das Richtige ist?"

                  Ja, und neben mir tun das offensichtlich auch sehr viele andere. Debian sei dank.
                  Also ich kenne niemand der ubuntu als Server einsetzt, was aber nix heißen muss. Jedenfalls würde ich persönliche Erfahrungen nicht zu hoch aufhängen.
                  Verlässliche Zahlen der Marktanteile wären allerdings mal ganz interessant.

                  Gruß
                  MichaelK

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Von Unwichtig am Do, 15. März 2012 um 11:47 #

...aber sehr viele deren (genialen) Technologien.
Selber nutze ich auf dem Desktop Ubuntu, da es einfach schoen zu konfigurieren ist und alles out-of-the Box funktioniert.
Dennoch hat Red Hat fuer die Community sehr viel mehr getan. Ich denke da an Technologien wie Spice, GFS und vorallem deren Kernel-Beitraege.

Aus Linux-Sicht sind beide Unternehmen wichtig. Red Hat eher Serverseitig und Ubuntu eher fuer die Community und deren Ruf.

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Von Michi am Do, 15. März 2012 um 11:59 #

Der Trend zu Ubuntu liegt laut Shuttleworth aber auch darin begründet, dass Ubuntu ständig bemüht sei, die Qualität seiner Distributionen zu erhöhen.

Als ob andere Linux-Distributionen nicht auch bemüht währen, die Qualität ihrer Distributionen zu erhöhen. RedHat und Suse tun das sogar, in dem sie Programmierer beschäftigen, die an Kernel, Xorg und co. arbeiten.

  • 0
    Von Lord_Crash am Do, 15. März 2012 um 12:07 #

    Von Qualität zu reden ist bei Ubuntu momentan eigentlich ein Frechheit. Die schaffen es weder ihre Bugfixes an Debian zurück zu spielen noch schaffen sie es Unity für andere Distributionen zu programmieren. Das ist doch echt lächerlich und kommt den Redmondsystem immer näher.

    Als Canonical bevor man größe Töne spuckt, sollte man erstmal seine Hausaufgaben machen und wirkliche Qualität abliefen.

    • 0
      Von arch enemy am Do, 15. März 2012 um 19:29 #

      Warum soll den Ubuntu unity für andere Distributionen paketieren, von suse gibt's doch auch keine yast pakete für Debian.
      Es hält dich aber niemand ab, es für deine Lieblingsdistribution zu Paketieren, hat arch kann das ja auch

      https://wiki.archlinux.org/index.php/Unity

      • 0
        Von Lord_Crash am Fr, 16. März 2012 um 13:28 #

        Ich habe nicht vom Packetieren gesprochen, sondern von Änderungen am GTK+, die in anderen Distributionen nicht standardmäßig inigriert sind, da die nicht von Canionical weiter geleitet wurden. Dass jede Distri sich selbst um Packetierung kümmern muss ist mir klar.

        Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 16. Mär 2012 um 13:30.
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      Von Theodore am Do, 15. März 2012 um 22:10 #

      Sag mal, mich beschleicht das Gefühl, dass du nur daher laberst und gar keine Ahnung hast
      @Lord_Crash *lol*.

      Theo

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Von Schmidi am Do, 15. März 2012 um 12:28 #

Schade das sich RH nicht für den Privaten Desktop interessiert.

Für ein stabiles Desktop Linux mit dem Softwareangebot von SUSE, Fedora oder Ubuntu würde ich auch gerne etwas Geld bezahlen. Vielleicht kann die neue LTS Version von Ubuntu überzeugen...

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Von fork am Do, 15. März 2012 um 13:12 #

Ubuntu ist ja echt durchaus eine lobenswerte Distribution;
aber Red Hat im Serverumfeld überholt? ROTFL
Nicht das der als nächstes noch behauptet, das mehr Desktops mit Ubuntu laufen als mit Windows.

Man sollte nach dem Rauchen vielleicht nicht unbedingt Pressestatements abgeben. ;)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 15. Mär 2012 um 15:30.
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Von Markus B. am Do, 15. März 2012 um 15:31 #

Ubuntu auf Produktivsystemen = NO GO.

Punkt.

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Von triefnase am Do, 15. März 2012 um 18:21 #

Shuttleworth ist nun offiziell ein Troll. Nee, eigentlich schon lange. Ich erinnere mich noch, wie er gegen openSUSE getrollt hat und mit FUD versucht hat deren Developer dazu zu bringen, zu Ubuntu zu kommen.

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Von Lofthouse am Do, 15. März 2012 um 20:54 #

Klar doch, Mark. Deswegen macht auch Red Hat Millionengewinne, während Canonical von Deinem Geld zehrt.

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Von anonymous am Do, 15. März 2012 um 21:19 #

Die 10.04er ist für den Server UND für den Unternehmensdesktop geeigent. Aber jetzt mit der 12.04er fällt der Unternehmensdesktop wieder weg...

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    Von TuxUser am Do, 15. März 2012 um 21:45 #

    Das würde ich so nicht sagen...

    Es gilt abzuwarten, was die Zukunft bringt. Unity ist natürlich ein neuer Weg, bedeutet aber nicht automatisch das Ende von Ubuntu. Als letzten Schritt gibt es sowieso noch KDE, Xfce, GNOME 3 und gar Cinamonn / MATE, alle in den Paketquellen vorhanden ...

    • 0
      Von qwertzui am Do, 15. März 2012 um 22:07 #

      2D-Unity (die Qt4-GUI) hat durchaus Enterprisechancen, es ist so eine Art Windowmaker mit durchgehender Seitenleiste und anders angeordnetem Arbeitsflächenumschalter.
      Die Verspieltheit hält sich hier in Grenzen.
      Der Konfigurationsaufwand ist fast gleich Null und es funktioniert schon weitgehend.

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      Von Gnome 3 Hasser am Fr, 16. März 2012 um 20:19 #

      Also ich kann deinen Vorposter nur bestätigen.

      12.04 ist für Unternehmensdesktops nicht geignet.

      Unity ist zum Arbeiten Müll und ungeeignet.
      KDE ist auf Firmenrechnern in der Regel zu Bloatware.
      XFCE zu eingeschränkt und inhomogen, siehe mein letzter Beitrag von gestern in der anderen News.
      Gnome 3 lol.
      und Cinnamon und Mate werden nicht mitgeliefert, zumal sie für Unternehmenslösungen zu unausgereift sind.
      Mate ist zwar ein Gnome 2 fork und damit prinzipiell eigentlich duchaus ausgereift, aber wenn man alle Programm umbauen muß
      und das von einem kleinen Team gepflegt, kann das schon Regressionen bedeuten, die das Gegenteil von ausgereift bewirken.


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    Von .,.,.,.,.,.,.,..,.,.,.,.,.,.,. am Sa, 24. März 2012 um 13:24 #

    Die Linuxverbreitung dürfte nicht wirklich zurückgehen.
    Du machst die IMO falsche Annahme, dass Ubuntu viele vormalige Nichtlinuxnutzer hinzugewonnen hätte. Das ist nicht wirklich der Fall. Ubuntu hat vornehmlich Nutzer von anderen Linuxdistributionen abgezogen. Mit Unity schwappt diese Nutzerwelle vielleicht wieder in Richtung einiger Linuxdistributionen zurück, die früher einmal den Linuxprivatnutzermarkt (der damals übrigens kein "Linuxdistributionen verdienen nur Null Euro"-Markt gewesen ist) dominierten.

    Das ist letztendlich auch der Grund für Unity: Canonical sieht, dass Ubuntu bisher kaum linuxferne Windows- und MacOSX-Nutzer für sich gewinnen konnte. Also versucht es Canonical nun mit Unity, denn mit den bisherigen Linuxprivatnutzern alleine lässt sich kein tragfähiges Geschäftsmodell aufbauen. Wenn Ubuntu nun auch mit Unity-12.04 den lang ersehnten wirtschaftlichen Durchbruch nicht schaffen sollte, dann war es das eben mit Canonicals Ambitionen.

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Von Michael32 am Fr, 16. März 2012 um 08:34 #

Das hätte der liebe Mark gerne... aber in unternehmenskritischen Bereichen spielt Ubuntu überhaupt keine Rolle. Was der Mark wohl meint ist, dass Ubuntu auf dem Desktop dort eingesetzt wird wo vorher andere freie Lösungen eingesetzt wurden. SUN hat damals auch etliche Kunden mit RHEL Server und Fedora Workstationsbeliefert.

Auf dem Desktop spielt RHEL keine Rolle, nur bei Admin WS.

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    Von RHEL Power User am Fr, 16. März 2012 um 09:23 #

    Hallo,

    ich habe in den letzten Jahren intensiv mit RHEL und RH als Firma Erfahrungen gesammelt. U.a. einen Major Bug im gfs2 gehabt, den RH ein halbes Jahr "follow the sun" nix fixen konnte. Eskalation bis ganz oben. CRM hat nur Prospektwissen und fungiert als "Watschen-Peppie". Schlechter Service für völlig verärgerte Kunden, deren Apps im Gross-RZ gehostet werden. RH ist definitiv bei solchen Problemen zu schwach aufgestellt und die Kommunikation ist RH-intern wie zum Kunden lausig. Traurig aber wahr.

    • 0
      Von Markus B. am Sa, 17. März 2012 um 14:54 #

      Hach ja, GFS... Ich hatte vor drei Jahren begonnen, unsere Cluster-Landschaft neu aufzubauen, und dabei zuerst GFS2 probiert. Probleme über Probleme, Datenverlust, fehlende Synchronisation, fehlerhaftes Merging nach Split Brain usw. Ich konnte nicht fassen, dass Red Hat das als produktiv verkauft und denke nicht, dass irgend jemand damit ernsthaft Clustering betreibt.

      Dann OCFS2 probiert, alles hat gepasst, läuft bis heute perfekt.

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Von Martin am Fr, 16. März 2012 um 11:14 #

Tja, lieber Marc, wenn Du schon ein kostenloses Ubuntu mit RHEL vergleichst, dann haettest Du CentOS auch noch mitrechnen sollen. Dann siehts naemlich anders aus.
Wobei ich nicht genau weiss, was die Anzahl der Public Webserver, die w3techs angibt, genau mit "Unternehmen" zu tun hat. Ich kenne auch keine einzige groessere Firma, die Ubuntu in ihren kritischen Systemen einsetzt. Viel Spass beim installieren von SAP auf Ubuntu. Da kommen supportete Distris wie RHEL oder SLES zu Einsatz.

Gruesse,

Martin

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Von micha24 am Sa, 17. März 2012 um 05:13 #

abgesehen davon, dass solche Behauptungen im Linux.-Bereich ohnehin nur Kaffesatz-Lesen sind (oder kann er das mit Support-Verträgen belegen?):

Es kommt doch immer auf den Einsatzzweck und die Vorgaben an.

Auf kritischen Systemen kommt ganz klar so etwas wie RHEL oder SLES zum Einsatz.

Bei weniger kritischen Systemen kann man auch ein anderes System, z.B. CentOS oder Scientific Linux (in dem Fall im Grunde ein RHEL), Debian, Ubuntu, Gentoo einsetzen oder auch ein BSD (ZFS, Jails etc. könnten gute Argumente sein). Und Support lässt sich notfalls dafür auch bekommen.
Es gibt schliesslich auch kommerzielle Software, die nicht nur für RHEL und SLES zertifiziert bzw. supportet ist.

RHEL ist z.B. für Webserver nicht unbedingt geeignet, wenn man auf die gelieferten Pakete setzt.
PHP-Pakete z.B. hinken hinterher...
Auch die Auswahl an Perl-Paketen ist, selbst wenn EPEL eingesetzt wird, deutlich geringer als in der Debian-/Ubuntu-Welt. Und die Installation per CPAN-Shell ist auch nicht immer problemlos und erschwert die Pflege. Um nur mal ein Beispiel zu nennen.

Anders sieht es wieder bei Java-basierten Application-Servern aus (JBoss).

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 17. Mär 2012 um 05:16.
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