> Dass ein Programm sich so viel nimmt, wie es kriegen kann, halte ich für fragwürdig
Ich nicht.
...
OK ernsthaft: unter UNIX gilt: leerer Speicher ist schlechter Speicher. Das System ist bemüht, denn Anwendungen so viel Speicher wie möglich zuzuweisen. Dabei gibt es allerdings ein intelligentes Management. Ganz grob gesagt: wer den Speicher nicht unbedingt braucht, bekommt ihn wieder entzogen, wenn andere Prozesse Speicher wirklich brauchen. So ist die wertvolle Ressource Arbeitsspeicher im Idealfall immer voll ausgenutzt und gleichzeitig können sich bei Bedarf immer mehr Programme oder wirklich anspruchsvolle Prozesse den Speicher effizient teilen. Das Cachen wird unter Last immer weniger, Anwendungen sprechen nicht mehr ganz so schnell an, haben aber noch das, was sie wirklich brauchen.
Ich kann auf einem Laptop mit 2 GB RAM in einem aktuellen Linux Musikprojekte mit mehr als 40 Kanälen in Echtzeit bearbeiten. In meinem PC stecken nur 3 GB und obwohl ich oft wirklich fette Multimediasachen mache, fängt der nie an zu swappen.
Leerer Speicher ist schlechter Speicher und wird ggf. für den Dateisystem-Cache genutzt. Das bringt viel mehr, als Anwendungen Speicher zuzuschieben, den sie dann eh nicht benutzen.
Den enorm erhöhten Verschleiß solltest Du nicht unter den Tisch fallen lassen. Bereits nach zwei Jahren im Einsatz zeigt RAM deutliche Verfallserscheinungen. Bereits mit bloßem Auge erkennt man regelrechte Ausfransungen. Unter dem Mikroskop bieten die geöffneten Module dann ein Bild der Verwüstung vom andauernden Beschuss mit Elektronen.
Lustig. :-) Übrigens sind selbst teilweise defekte RAMs kein Problem mehr für entsprechend gepatchte Linuxkernel. Man übergibt einfach dem Kernel die Daten über die befallenen RAM-Bereiche und der spart diese dann ganz einfach aus. Siehe u.a. http://packages.debian.org/squeeze/kernel-patch-badram
> Dass ein Programm sich so viel nimmt, wie es kriegen kann, halte ich für fragwürdig
Ich nicht.
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OK ernsthaft: unter UNIX gilt: leerer Speicher ist schlechter Speicher. Das System ist bemüht, denn Anwendungen so viel Speicher wie möglich zuzuweisen. Dabei gibt es allerdings ein intelligentes Management. Ganz grob gesagt: wer den Speicher nicht unbedingt braucht, bekommt ihn wieder entzogen, wenn andere Prozesse Speicher wirklich brauchen.
So ist die wertvolle Ressource Arbeitsspeicher im Idealfall immer voll ausgenutzt und gleichzeitig können sich bei Bedarf immer mehr Programme oder wirklich anspruchsvolle Prozesse den Speicher effizient teilen. Das Cachen wird unter Last immer weniger, Anwendungen sprechen nicht mehr ganz so schnell an, haben aber noch das, was sie wirklich brauchen.
Ich kann auf einem Laptop mit 2 GB RAM in einem aktuellen Linux Musikprojekte mit mehr als 40 Kanälen in Echtzeit bearbeiten. In meinem PC stecken nur 3 GB und obwohl ich oft wirklich fette Multimediasachen mache, fängt der nie an zu swappen.
Leerer Speicher ist schlechter Speicher und wird ggf. für den Dateisystem-Cache genutzt. Das bringt viel mehr, als Anwendungen Speicher zuzuschieben, den sie dann eh nicht benutzen.
Das hat mit der Aussage von Bolitho jetzt genau was tun?
Meine Programme machen das nicht.
Den enorm erhöhten Verschleiß solltest Du nicht unter den Tisch fallen lassen. Bereits nach zwei Jahren im Einsatz zeigt RAM deutliche Verfallserscheinungen. Bereits mit bloßem Auge erkennt man regelrechte Ausfransungen. Unter dem Mikroskop bieten die geöffneten Module dann ein Bild der Verwüstung vom andauernden Beschuss mit Elektronen.
Lustig. :-)
Übrigens sind selbst teilweise defekte RAMs kein Problem mehr für entsprechend gepatchte Linuxkernel.
Man übergibt einfach dem Kernel die Daten über die befallenen RAM-Bereiche und der spart diese dann ganz einfach aus.
Siehe u.a.
http://packages.debian.org/squeeze/kernel-patch-badram