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Fr, 16. März 2012, 09:46

Unternehmen

Spark-Tablet wird in Vivaldi umbenannt

Das Tablet, das mit KDE Plasma Active demnächst in den Handel gelangen soll, wurde in Vivaldi umbenannt, da der Name Spark schon als Marke existiert. Zur Hardware sind nun mehr Einzelheiten bekannt.

Vivaldi-Tablet

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Vivaldi-Tablet

Das hat Aaron J. Seigo vom KDE-Team in seinem Blog bekannt gegeben. Das Tablet, das unter dem Motto Make Play Live entwickelt wird, sollte zunächst unter dem Namen »Spark« angeboten werden. Doch es stellte sich heraus, dass der Name bereits als Marke eingetragen war. Seigo berichtet nicht, wo und von wem dieser Eintrag erfolgte. Kommentatoren vermuten, dass Oracle mit den von Sun übernommenen SPARC-CPUs die Hürde war. Das Team musste sich jedenfalls einen anderen Namen überlegen und beschloss, ein musikalisches Thema zu verfolgen. Das Tablet, für das bereits eine überwältigende Zahl von Vorbestellungen eingegangen ist, heißt nun also Vivaldi.

Das Vivaldi-Tablet wird mit Linux und Plasma Active ausgeliefert. Plasma Active ist ein Gemeinschaftsprojekt der KDE-Gemeinschaft, basysKom und open-slx. Ziel des Projekts ist es, eine benutzerfreundliche Oberfläche mit minimalen Speicheranforderungen für Tablets, Smartphones und andere eingebettete Geräte zu entwickeln.

Das Tablet ist mit einem AMLogic-ARM-Prozessor ausgestattet, der mit 1 GHz getaktet ist. Eine Mali-400-GPU kümmert sich um die Grafikausgabe auf das 7 Zoll messende multitouch-fähige Display. WLAN, eine Kamera mit 1,3 Mio. Pixel, ein vierdimensionaler Beschleunigungsmesser, 512 MB RAM sowie 4 GB Flash sind eingebaut. An Anschlüssen sind zweimal USB, HDMI, Audio und ein MicroSD-Slot vorhanden. Der Akku hat eine Kapazität von 3000 mAh. Das Gewicht des Tablets liegt bei 355 Gramm. Der Preis soll unter 200 Euro betragen.

Anstelle von Android wird Vivaldi mit einem komplett freien Linux-System ausgeliefert. Die Anwender sollen selbst bestimmen können, welche Software sie verwenden und installieren. Die Vivaldi-Entwickler streben Partnerschaften mit diversen anderen Projekten an, so dass sie Anwendern beispielsweise OwnCloud-Hosting-Dienste, Kolab oder auf Qt/QML basierende Anwendungen bereitstellen können. Neben freier Software sind auch andere freie Inhalte vorgesehen, etwa E-Books aus dem Gutenberg-Projekt.

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