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Mi, 21. März 2012, 12:26

Gemeinschaft::Personen

Porträt: Steve Jobs wollte Torvalds einstellen

Laut einem Porträt des US-Magazins Wired plante Apple-Chef Steve Jobs vor rund zehn Jahren, Linus Torvalds zu Apple zu holen. Das Vorhaben scheiterte unter anderem an der Forderung Jobs', die Arbeit an Linux einzustellen.

Linus Torvalds

Linux Foundation

Linus Torvalds

In einem Porträt-Gespräch mit dem US-Magazin erzählt Linus Torvalds, Erfinder von Linux, dass bereits vor rund zehn Jahren der Apple-Gründer Steve Jobs ihn für Apple anwerben wollte. Wie der Entwickler sagt, versuchte die im letzten Jahr verstorbene Lichtgestalt der Apple-Welt, Torvalds mit dem Argument zu locken, wonach Mac OS X die größte Reichweite aller Unix-Systeme habe. Dem entsprechend könne Torvalds erheblich mehr Unix-Anwender mit Mac OS X als mit Linux erreichen. Torvalds habe zu jener Zeit bei dem US-Chiphersteller Transmeta gearbeitet und sich überwiegend um die Entwicklung von Linux gekümmert. 2003 verließ er Transmeta.

Die Anwerbung scheiterte laut Aussage von Torvalds unter anderem an der Forderung Jobs', die Arbeit an Linux aufzugeben oder wenigstens einzudämmen. »Er wollte, dass ich bei Apple an Nicht-Linux-Sachen arbeite«, zitiert Wired den Linux-Erfinder. Hinzu kam auch, dass Torvalds den von Mac OS X eingesetzten Mach-Kernel nicht nur nicht mochte, sondern schlicht hasste. Aus der Offerte wurde nichts.

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Kommentare (Insgesamt: 27 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[5]: Biograph (Bernd, der Code, Fr, 23. März 2012)
Re[2]: MacOS X als Unixersatz ? (okMan, Do, 22. März 2012)
Re[5]: Biograph (PeterPasetti, Do, 22. März 2012)
Re[4]: Biograph (Prain, Do, 22. März 2012)
Re[4]: MacOS X als Unixersatz ? (caco3, Mi, 21. März 2012)
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