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Thema: Nouveau-Treiber verlässt experimentelles Stadium

27 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von nico am Fr, 23. März 2012 um 09:21 #

also bei meinem nicht ganz so frischen nvidia karten habe ich jedesmal Probleme vom Flackern bis zum einfrieren des Systems. unterstützen ist eben nicht alles, schmerzfrei funktionieren muss es.

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    Von crasheratweb am Fr, 23. März 2012 um 09:28 #

    Sehe ich auch so. Was bringt es mir, wenn damit mein System grundsätzlich arbeitet, aber schon bei so relativ einfachen Aufgaben wie dem Abspielen eines HD-Videos oder einem Flash-Game alles nur noch am Ruckeln ist und es schlichtweg keinen Spaß mehr macht irgendwas zu machen, was irgendwie Grafik-lastig ist? Ich würde gerne den Nouveau-Treiber verwenden u.a. auch weil er sich besser in das System einbindet und ich kein Extra-Tool zur Monitorverwaltung starten muss etc.. Aber ich nehme da lieber Umwege und proprietäre Treiber in Kauf so lange ich dann halt auch die Leistung meiner Grafikkarte voll nutzen kann.

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      Von SONA am Fr, 23. März 2012 um 13:04 #

      Mit meiner schwachbrüstigen 7300GT läuft das System mit Nouveau butterweich, sogar wenn ich z.B. 720p-Videos anschaue. CPU ist bei mir die schwächste Dualcore-CPU von AMD überhaupt, so schlecht scheint der Treiber also nicht zu sein. Kein flackern und keinerlei Ruckler. Dummerweise friert JEDESMAL nach 5-15 Minuten mein komplettes System ein, egal was ich gerade mit dem Rechner mache. Letztes Mal vor ca. 2 Monaten getestet.

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    Von gol am Fr, 23. März 2012 um 09:38 #

    Lies mal den Eintrag bei phoronix[0], dort steht das KMS funktioniert. Die Feature Matrix[1] ist noch nicht aktualisiert, aber schaut bei akt. Modellen auch nicht gerade vielversprechend aus. Aber wer kein Blob nutzen kann, weil nicht verfügbar oder zu unreligös, dem bleibt nur Nouveau.

    [0] http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=MTA3NTY
    [1] http://nouveau.freedesktop.org/wiki/FeatureMatrix

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      Von crasheratweb am Fr, 23. März 2012 um 10:02 #

      Ganz ehrlich? Ich habe keine Ahnung worauf du mit deinem Post hinaus willst. Ich lese in dem Artikel nur, dass es eine Überraschung wäre, wenn der Nouveau-Treiber OpenGL-Beschleunigung in Kernel 3.5 unterstützen würde. Und das heißt für mich, dass er eben nicht die volle Funktionalität bietet.

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      Von nico am Fr, 23. März 2012 um 10:03 #

      werde ich lesen. mir wäre es aber lieber wenn erstmal die existierende Hardware funktionieren würde statt aus Marketinggründen irgendwas aus den neusten Chips irgendwie zu unterstützen. Ich rede da nichtmal von 3D.

      Der eine Rechner friert mit noveau und der verbauten Karte (NV50 family) ein. Mit dem OnBoard (NV40 family) friert der nicht ein aber es flackert. Beides habe ich mit den propritären nicht. Da läuft das System selbst mit vesa stabil.

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    Von da-real-lala am Fr, 23. März 2012 um 12:52 #

    Genau! Umsonst einen Treiber blind reverse engineeren (was so ungefaehr das Selbe ist wie blind im Dunkeln durch einen Raum voller Eier zu gehen und zu versuchen keins zu zermatschen) und dann es auch noch wagen nicht gleich fertig zu werden! Also, wo sind wir denn hier?

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      Von crasheratweb am Fr, 23. März 2012 um 14:14 #

      Was heißt hier "nicht gleich fertig zu werden"? Das Problem mit der 3D-Unterstützung besteht schon seit etlichen Jahren. Und ja, es stellt sich halt schon die Frage ob dieser horrende Aufwand für so ein unvollständiges Produkt wirklich sinnvoll ist, oder ob es nicht besser wäre die Energie in der Community anders einzubringen.

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        Von gol am Fr, 23. März 2012 um 15:29 #

        Mir ist 3D nicht so wichtig, Hauptsache kein konfigurieren mit vesa.

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        Von Nulli am Fr, 23. März 2012 um 17:52 #

        Den Nouveau-Treiber zu entwickeln ist auf jeden Fall sinnvoll. Mit dem proprietären Nvidia-Treiber hatte ich ständig Probleme, sodass ich froh bin den los zu sein.

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        Von kkjkjkj am Fr, 23. März 2012 um 18:19 #

        Wenn Nvidia eines Tages "verschwinden" sollte (man weiß ja nie), dann wärst auch Du ganz froh, wenn Deine Nvidiakarte doch noch irgendwie einigermaßen vernünftig funktionieren würde.

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          Von ah am Di, 27. März 2012 um 22:17 #

          Wenn Nvidia eines Tages "verschwinden" sollte, hört die im Rechner eingebaute Karte ja nicht schlagartig auf zu funktionieren. Und wenn der Treiber irgendwann nicht mehr funktioniert, besorgt man sich halt eine neue Karte.

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            Von kljkljljl am Di, 27. März 2012 um 23:07 #

            "Und wenn der Treiber irgendwann nicht mehr funktioniert, besorgt man sich halt eine neue Karte."

            Nicht für einen alten Rechner.
            Meistens funktioniert das auch gar nicht mehr.
            Stecke einfach einmal eine PCIe-Grafikkarte in einen alten AGP-Steckplatz. :-)
            Von daher ist ein eigener, freier Nvidia-Treiber u.a. für Enterprise-Distros, die zehn bis dreizehn Jahre lang ihre Veröffentlichungen unterstützen möchten, zwingend notwendig. Das Beispiel von SLES 11 SP1 und 2 zeigt zudem, dass man dabei durchaus manchmal darauf angewiesen ist, u.a. Xorg upzugraden und auf den neuesten Stand (u.a. KMS) zu aktualisieren.
            Das Problem wird immer wieder auftauchen.

            Die Geschichte der einstmals recht erfolgreichen Kyro2-Grafikkarten unter Linux zeigt zudem, wie desaströs das für manche (nicht-existente freie) Grafiktreiber enden kann.
            Stell Dir etwas Derartiges einmal mit Nvidia-Grafikkarten vor (es sind keinerlei Kyro2-Grafiktreiber für Kernel 2.6- und 3.0-Distros vorhanden, weder unfreie noch freie (die letzten unfreien Kyro2-Treiber waren nur für Kernel 2.4 erhältlich)).
            Nvidia ist ja eine Firma und Firmen können auch untergehen oder von anderen Firmen - wie z.B. Microsoft - aufgekauft werden. Und wenn man dann keine Möglichkeit hätte, eigene Grafiktreiber zu verwenden und anzubieten, dann gute Nacht, Linux.

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        Von da-real-lala am So, 25. März 2012 um 20:37 #

        Nun ja, viele Karten funktionieren samt 3D und Energiesparmodi, zBsp. die nvidia GM102 auf meinem ASUS notebook. Ich kann also auch Jahre spaeter, wenn nvidia vielleicht mal auf die Idee kommt die Karte nicht mehr zu unterstuetzen, das Notebook noch benutzen. Das ist doch schoen, oder?
        Aber darum ging es mir eigentlich nicht so sehr, ich wollte sagen, dass, obwohl die Devs keine Spezifikationen haben, sie dennoch so viel erreicht haben. Deshalb finde ich es auch immer so fies wenn Menschen so tun als ob sie die Devs dafuer bezahlt haetten. Wir kriegen einen Treiber umsonst. Er ist vielleicht nicht gut fuer die letzten Grafikchips und kann auch bestimmt nicht alle 3D Gimmicks. Aber Jahre spaeter, wenn man denn auf diese Hardware angwiesen ist, kann man dann die selbe auch nutzen. Ist mir zBsp. passiert -- ich war wegen meiner finanziellen Lage dazu gezwungen meinen alten Pentium 2 mit Voodoo 3 Karte zu nutzen. 3Dfx war ja seit langem schon pleite und es gab keine proprietaeren Treiber mehr. Der open source Treiber funktioniert aber tadellos, samt 3D. Ist doch schoen, oder?

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          Von thorsten_c. am Mo, 26. März 2012 um 14:54 #

          Das ist völlig richtig.

          Ich habe hier teilweise uralte Rechnermühlen mit AMD K6-3- und Pentium II/III-Prozessoren herumstehen, die allerdings mit aktuellen Linuxdistributionen recht gut laufen. Für die alte Hardware gibt es praktisch keine funktionsfähigen, proprietären "besseren" Treiber mehr, auch nicht mehr von Nvidia (das wäre hier u.a. der Job des abgekündigten dritten Legacy-Treibers, nouveau mit KMS übernimmt nun meistens diese Aufgabe).

          So kann man selbst mit ältester Hardware dank freier Software einigermaßen vernünftig arbeiten, aus welchen Gründen auch immer (Nostalgie, kein Geld, usw.), und zwar mit einem aktuellen, supporteten, modernen, stabilen und sicheren Betriebssystem, eben GNU/Linux.
          Windows 98 würde auf diesen alten Mühlen zwar auch noch funktionieren, nur ist hier die Frage: "Was ist sicherer, Windows 98 oder ein aktuelles GNU/Linux" rein rhetorischer Natur.

          Eine immer noch brandaktuelle GNU/Linux-Distribution wie etwa openSUSE 12.1 läuft auf so einem alten PIII 500MHz mit 384MB RAM mit vernünftiger Geschwindigkeit (IMO ein geradezu unglaubliches Faktum), Windows 7 als aktuellstes Windows leider nicht. Windows 7 ist ganz einfach viel zu fett.

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    Von Anonymous am Fr, 23. März 2012 um 19:04 #

    Ich bin auch wieder notgedrungen auf den proprietären Treiber gewechselt, weil mit nouveau das Grafiksystem sporadisch einfror (die Karte ist 'ne alte Geforce.6200).

    Da mir nouveau völlig reicht, würde mich freuen, wenn neuere Versionen stabil laufen.

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Von Crass Spektakel am Fr, 23. März 2012 um 09:23 #

Eine Geforce-Karte ohne Support für GPU-Computing ist etwa so sinnvoll wie eine Soundkarte ohne Audioanschluß...

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    Von gol am Fr, 23. März 2012 um 09:40 #

    Hast recht, meine Grafikkarte brauch ich nur für GPGPU. Heut' muss wohl Freitag sein.

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      Von Eniac am Fr, 23. März 2012 um 12:16 #

      Rechner sind zum Rechnen da und brauchen daher keine visuelle Elektronikschirmdarstellung.

      Ich lade meine Programme immer noch mit Lochstreifen in die Maschine ein und ich bin froh, wenn die GPU dank GPGPU das Ergebnis dann schnell ausrechnet und mit dem Plotter zu Papier bringt.

      Eine Grafikkarte ist nichts anderes als ein CoProzessor, der das rechnen auf dem Computer in manchen Fällen schneller macht.


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    Von blablabla am Fr, 23. März 2012 um 10:26 #

    Sorry aber Gforce Karten sind für GPU-Computing nicht zu gebrauchen, da geben nur die Teslas oder quattros was her.

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      Von gol am Fr, 23. März 2012 um 10:34 #

      Meine 460 geht tierisch ab, für mich reichts. Die 680 ist aber auch nicht ohne.

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      Von Kauf keine GPU von MSI am Fr, 23. März 2012 um 12:21 #

      Du bist einfach selber Schuld wenn du nach dem Kauf deinen Speicher auf der Grafikkarte nicht getestet hat und nun beim Rechnen via GPU-Computing nur noch Schrott rauskommt.

      Das hat also nichts mit Geforce und Quattros zu tun, sondern liegt schlichtweg an kaputtem Speicher, den man um Kosten zu sparen, gerne in Grafikkarten verbaut.

      Bei Spielen bemerkt man den kaputten Speicher nämlich nicht, beim GPU-Computing allerdings schon.


      Ich hatte auch zuerst eine Geforce 550 Ti von MSI gekauft und die rechnete aufgrund von kaputtem GPU Speicher falsch.
      Also hab ich das Ding umgetauscht und mir eine Karte von EVGA gekauft, die rechnet richtig.
      Der Speicher der EVGA ist fehlerfrei.


      http://sourceforge.net/projects/cudagpumemtest/

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    Von soriac am Fr, 23. März 2012 um 12:31 #

    ich würde eher sagen, das wäre wie eine Soundkarte ohne digitalen 7.1 Surround Ausgang zu nutzen. Es gibt Leute, die schwören darauf und möchten nicht mehr ohne, aber auch einen ganzen Haufen mehr Leute, denen das am Ar...m vorbeigeht und die mit einfachem Stereo-Klang auch zufrieden, gesund und erfolgreich durchs Leben kommen :-)

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    Von da-real-lala am Fr, 23. März 2012 um 13:01 #

    Videospiele sind doch nur was fuer Menschen die immernoch 1, 2 Freunde ueber haben.

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Von Ich finde freie Software toll! am Fr, 23. März 2012 um 13:37 #

Möchte aber anmerken, dass es bei dicken Gamer Grafikkarten einen Pferdefuß gibt: ohne Powermanagemant saufen die dicken Gamer Grafikkarten Strom ohne Ende.
Wer also im Desktopbetrieb trotz dicker Gamer Grafikkarte Strom sparen möchte, wird wohl um den proprietären nvidia-driver noch nicht herum kommen. Ansonsten lief bei mir der Nouveau Treiber im Desktop Betrieb eigentlich sehr gut. Größten Respekt an alle, die zum Nouveau Treiber beitragen, wirklich toll, was da bereits geleistet wurde!

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