Dieses Desktop Chaos ist einfach eklig. Ich hab vor 10 Jahren schon gesagt Linux wird nie eine Chance auf dem Desktop haben weil eine ordnende Kraft fehlt und zu viel verspinnerte Freaks unter 30 das sagen haben.
Linus sollte eingreifen und die Nutzung fuer sein Linux Trademark nur dem erlauben der ein GNOME3 (oder welchen auch immer) aber halt nur genau einen Zwangsdesktop erlaubt.
Freiheit ist nicht immer besser, sie ist sehr oft die schlechteste Loesung.
etwas Chaos war es schon, gerade für die vielen Ubuntu-Nutzer die auf einmal ein instabiles Unity vorgesetzt bekamen welches erst 1 Jahr später einigermaßen ordentlich funktionierte.
Dafür gibt es aber ja die Langzeit-Support-Versionen und 10.04 ist super, 12.04 macht auch schon einen sehr guten Eindruck und Debian 6 läuft auch stabil mit Gnome2. Also wo ist das Problem?
Ich bin vor 4 Jahren zu Linux und sehe einen starken Trend dort hin. Und 2012 wird sicher auch ein gutes Jahr werden...
Wer "Gnome2" beibehalten möchte und über das notwendige Know-How verfügt, müsste sich ganz einfach im Bereich des Gnome3-Fallbacks engagieren und diesen notfalls gegen Widerstand von Gnome-Upstream forken und zur Blüte bringen.
GNOME Classic (GNOME Panel) in z. B. Linux Mint 12 und Ubuntu 12.04 BETA fühlt sich bereits jetzt an wie der klassische 2er Desktop. (es können auch wieder die für so vielen Nutzer unverzichtbaren Applets hinzugefügt werden (ALT+Rechtsklick))
Wie du sagst, entweder etwas einlesen oder eben ganz einfach eine fertige Distri nehmen wo das entsprechend passt.
Ich benutze mitlerweile Gnome 3 im Fallback mode und habe mir meine Panels und Applets exakt so eingerichtet wie in Gnome 2. Dank der Portierung zum Beispiel des Indicator Applets auf Gnome 3 hat man jetzt auch im Fallback Mode die Indikatoren aus Gnome 2 verfuegbar. Dieses wird ab Ubuntu 12.04 sogar im standard repository zu finden sein. Im moment muss man es noch manuell ueber ein PPA einfuegen: https://code.launchpad.net/~jconti/indicator-applet/gnome3
Auch viele der anderen Applets aus Gnome 2 gibt es mittlerweile fuer Gnome 3 und was es nicht gibt kann man sich zur not selber auf Gnome 3 portieren. So habe ich mir zum Beispiel das window-picker-appet was man vielleicht vom ubuntu-net-book remix kennt selber auf gnome 3 portiert, da canonical es nicht mehr gewartet hat und es keine Portierung gab.
Ich denke das auch viele andere leute dabei sind die Applets auf Gnome3 zu portieren. Die neue Bibliothek libpanel-applet-4 ist im Vergleich zu Gnome 3 auch deutlich aufgeraeumter als unter Gnome 2 sodass es relativ leicht is fuer das Fallback Panel neue Applets zu schreiben, wem also etwas von Gnome 2 fehlt, der kann sich entweder selber ein neues applet schreiben, oder ein bestehendes auf Gnome3 portieren.
Und wer nicht selber ein gleich ein neues applet schreiben will oder ein bestehendes Portieren will, der soll einfach mit dem upgrade von Ubuntu noch ein paar monate warten. Ich denke gnome 3 wird sich mehr und mehr etablieren und mit den neuen versionen wird zu mindest das Fallback panel immer mehr wie gnome 2 werden.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Mär 2012 um 23:44.
Arbeite auch bereits seit mehr als 5 Jahren beruflich als auch privat mit Linux und sehe den Trend auch eher dort hin. Server technisch läuft bei uns fast nichts mehr auf Windows (AD und Exchange sind aktuell noch die Ausnahme) und dank Outlook Webaccess ist der Zugriff mit dem Firefox und Linux ebenfalls kein Problem.
Die Leute die ich kannte fanden Unity / KDE und auch GNOME Classic (GNOME Panel) bisher sehr ansprechend und haben je nach Bedarf das passende für sich ausgewählt. Schon blöd so eine Freiheit! Aero for ever .... *hust*
Jau und 2012 zahlt auch Griechenland seine Schulden und der Kapitalismus wird lieb und der Euro bleibt stabil. Religoese Verwirrung ueberall - wenigstens eines was seit 15 Jahren unter Linux stabil geblieben ist.
Da geb ich Dir recht. Auf dem Firmen-Notebook läuft noch Ubuntu 10.10 und privat bin ich schon ein Jahr vorher (2009) auf OS X umgestiegen. In der Firma könnte es evtl. auch bald nen Mac Rechner geben. Ansonsten bleibt nur noch XFCE.
Interessant, dass dir hier so viele bei solch einem Kommentar "Trolling" vorwerfen. Verstehe ich nicht. Einen Zwangsdesktop halte ich für ein bisschen extrem, aber der aktuelle Trend (kaum nutzbare "experimentelle" Desktops, die scheinbar "keiner" will und die Vielzahl an anderen DEs) macht Linux in der Tat für den Desktopuser eher uninteressant. Linux hat ohnehin nur einen marginalen Anteil bei den Desktopinstallationen zu Hause, aber wer macht sich schon die Mühe die verschiedenen Oberflächen auszuprobieren ?
Selbst Microsoft musste erkennen, dass Experimente auch nach hinten losgehen können (Vista versus XP). Was mit Windows 8 kommt bleibt auch spannend
Merke: Die Vielfalt ist für den erfahrenen Nutzer sehr gut, aber für den Normaluser (-> installieren & benutzen) eher hinderlich.
Nachtrag: Ich finde die ganzen dollen 3D Effekte ohnehin für die Füsse. Zum vernünftigen Arbeiten tut es mMn auch ein angehübschter Ressourcen-schonender Desktop wie LXDE oder OpenBox. Mit ein paar schicken Icons und nettem Design steht das Option nem Gnome, XFCE oder KDE in nichts nach.
Einen Zwangsdesktop halte ich für ein bisschen extrem, aber der aktuelle Trend (kaum nutzbare "experimentelle" Desktops, die scheinbar "keiner" will und die Vielzahl an anderen DEs) macht Linux in der Tat für den Desktopuser eher uninteressant.
Die meisten User unterscheiden nicht zwischen Kernel/DE/GUI/..., die GUI gehört für die genauso zum "Betriebssystem" wie der Kernel. Diese Unterscheidung wird nur bei Linux gemacht, selbst im Jahr 2012 scheint da eine GUI nicht zum Betriebssystem zu gehören.
Wieso "scheint"? Sie gehört nicht zu Linux dazu...
Nur weil es die anderen anders machen und Neulinge es nicht anders kennen, heißt das doch nicht, dass es so richtig sein muss und alle dem folgen müssen, oder?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Mär 2012 um 09:26.
Wieso "scheint"? Sie gehört nicht zu Linux dazu...
Für die meisten Leute gehört die GUI aber dazu, eine Trennung machen die nicht.
Wenn die z.B. an einem KDE-Desktop sitzen und ein Programm würde KDE "einfrieren" dann ist für die _Linux_ eingefroren/abgestürzt. Die Unterschiede machen die nicht!
Der "normale" Desktop-PC-User kennt meistens nur Windows, und da wird seit Win95 (PC-Steinzeit) nicht mehr getrennt zwischen Kernel/GUI/..., mit diesen Leuten hast du es nun mal zu tun. Bei einem Windows-Absturz ist denen egal welcher Teil des "Betriebssystems" dafür verantwortlich war(Kernel,Treiber,GUI,...): Windows ist abgestürzt. Und genauso gehen die auch an Linux ran.
> Linux hat ohnehin nur einen marginalen Anteil bei den Desktopinstallationen zu Hause, aber wer macht sich schon die Mühe die verschiedenen Oberflächen auszuprobieren ? Bei mir und auch einigen Bekannten ist nur Linux angesagt; nach den ganzen Arien mit Trojanern und Co ist damit erstmal Schluss. Alles andere läuft fast wie gewohnt; nur die Kinder bleiben wg. der Spiele bei Windows. Und ja ich habe schon viele Oberflächen ausprobiert und finde das alle ihren Charme haben und je nach Einsatzgebiet ihre Berechtigung; so nutze ich gerne z.Zt. Fluxbox meine Frau will aber mehr Komfort also ist Gnome angesagt. Ein Bekannter hat sich auf KDE eingeschossen. Da unter allem Debian oder Debian basierende Systeme werkeln hält sich der Pflegeaufwand in Grenzen. Aber ich will mich mal auf Gentoo oder LFS stürzen und dann kann jeder seine individuelle Distri mit irgendeinem hippen Desktop bekommen. Hauptsache ist doch der-/diejenige können damit arbeiten. Ja arbeiten nicht nur surfen.
Du erwähnst das richtige Wort: "Entwicklung". Gnome war weder bei 1.x nutzbar (stürzte bei mir ständig ab oder weigerte sich zu starten) noch bei den ersten Versionen von Gnome 2, erst so ab 2.14 war es OK, wenn auch langsam.
d.h. hier wurde erst was aufgebaut was mit der Zeit immer besser und brauchbarer wurde. Und kaum war es so gut das man es anderen Leuten empfehlen konnte wurde die Entwicklung eingestellt und durch etwas ersetzt was einen -gefühlt- bei der Nutzung behindert oder zu Dingen zwingt die man gar nicht machen will.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Mär 2012 um 10:49.
Von Gaddafi Harakiri Salami am Di, 27. März 2012 um 12:30 #
Sehe ich auch so. Nur gut das KDE mittlerweile mit .8 schon einigermassen ausgereift ist. Der Umstieg von Gnome 2 auf KDE 4.8 war nicht so schmerzhaft. Ansonsten gibts ja noch Xfce 4 das auch ausgereift ist.
Nur gut das KDE mittlerweile mit .8 schon einigermassen ausgereift ist.
Sag so etwas niemals! Nicht das die KDE-Entwickler wieder alles hinschmeissen und wieder alles neu anfangen(was neues macht ja mehr Spaß wie das aktuelle zu pflegen).
KDE 4.x.y kann dann schon wieder teilweise defekt sein, wegen irgendeiner Neuentwicklung. Die Releasenummern haben bei KDE4 keinerlei Bedeutung mehr. So ging seit KDE 4.6/4.7 KMail teilweise kaputt, in KDE 4.8 wurde Dolphin generalüberholt. "Who's next?"
Zu XFCE bin ich 2003 gewechselt, weil Gnome und KDE damals fett und unbrauchbar waren. In einem sind sich Gome und KDE absolut einig: So wie ein Entwicklungszweig in benutzbarem Zustand ist, wird die Unterstützung eingestellt und das Spiel beginnt wieder von vorne. Egal ob Version 1.x, 2.x, 3.x, oder 4.x. Immer wenn die Sache ausgereift ist, wird alles über den Haufen geworfen. Das ist auch okay so. Viele entwickeln ja nur aus Spaß an der Freud.
Etwas Speck hat XFCE in der Zeit zwar auch angesetzt und gelegentlich liebäugle ich mit LXDE oder gleich einem TilingWM, aber unter dem Strich bin ich seit neun Jahren zufrieden.
Etwas Speck hat XFCE in der Zeit zwar auch angesetzt und gelegentlich liebäugle ich mit LXDE oder gleich einem TilingWM, aber unter dem Strich bin ich seit neun Jahren zufrieden.
Allerdings, selbst die 4.0 von Xfce war schon gut. Die letzten Jahre betrachtet war Xfce _die_ GUI
Hauptsache die melden nicht irgendwann mal das sie eine komplett neue Version anfangen wollen
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Mär 2012 um 14:36.
Es ist ja nicht so, dass es total blöd ist, dass es so viele DEs gibt. Wenn man Experte ist und es nur für sich selbst braucht.
Aber welches DE arbeitet wirklich von hinten bis vorne so gut wie -sagen wir mal- Windows XP?
ICH REDE NICHT VON DEM, WAS DA IM HINTERGRUND WERKELT!
Aber wenn ich Windows XP bediene, fehlen nicht plötzlich irgendwelche Menüs oder Zeichen, die dann plötzlich wieder auftauchen (oder auch nicht - siehe KDE 4.8). Da ist immer alles an der gleichen Stelle und das macht die Wartung sehr einfach.
Unity fand ich eine zeitlang ganz witzig und ich dachte "Ui, das ist es endlich". Aber das Konstrukt ist schon wieder zu starr und wirkt stellenweise unausgegoren. Vor allem ist es langsam. Egal, ob mit oder ohne compiz.
Stellt Euch einfach mal vor, ihr habt 50 Kunden und jeder frickelt mit seiner eigenen Distri rum, welche er mit verschiedenen DEs bedient. Wollt Ihr das wirklich warten?
"Stellt Euch einfach mal vor, ihr habt 50 Kunden und jeder frickelt mit seiner eigenen Distri rum, welche er mit verschiedenen DEs bedient. Wollt Ihr das wirklich warten?"
Das bringt Dir auch nichts. Solche Kunden brauchen Dich nach kurzer Zeit gar nicht mehr.
Was spielt den die GUI bei der Wartung für eine Rolle , wenn ich Linux warte dann nur über Terminal! Die verstecken keine Fehlermeldung und sind weit flexibler bei der Nutzung!
Von Oscar alias xpenguin am Do, 3. Mai 2012 um 09:18 #
Warum wird eigentlich immer von einem "aufgeräumten" Desktop gesprochen, wenn man in Wahrheit einen "ausgeräumten" meint? Auch wenn ausgeräumte, nackt aussehende Oberflächen bei den Smartphone-Kiddys in sein mögen, alte Säcke wie unsereiner MÖGEN ihre Applets und aktiven Panels! Und man sollte nicht vergessen, daß es heute viel mehr alte Säcke als junge Beutel gibt!
Dieses Desktop Chaos ist einfach eklig. Ich hab vor 10 Jahren schon gesagt Linux wird nie eine Chance auf dem Desktop haben weil eine ordnende Kraft fehlt und zu viel verspinnerte Freaks unter 30 das sagen haben.
Linus sollte eingreifen und die Nutzung fuer sein Linux Trademark nur dem erlauben der ein GNOME3 (oder welchen auch immer) aber halt nur genau einen Zwangsdesktop erlaubt.
Freiheit ist nicht immer besser, sie ist sehr oft die schlechteste Loesung.
Genau diese Vielfalt ist es, was mich an Linux begeistert. Hierin unterscheidet es sich angenehm von der Massenware Windows und OSX.
oh ja, wirklich eklig und widerwärtig diese vielen desktops. geschaffen um uns zu verwirren.
Magst du einen Fisch? <
Das mit dem Fisch war wohl nichts. :-)
Prolinux bietet durchaus noch Überraschungen.
Was ist der Trick?
Das ist aber ein kleiner Fisch, du bist ein sehr knausriger Angler.
Hier, ich gebe diesen Fisch:
|\ \ \ \ \ \ \ \ __
| \ \ \ \ \ \ \ \ | O~-_
| >----|-|-|-|-|-|-|--| __/
| / / / / / / / / |__\
|/ / / / / / / /
Das ist kein Trollfisch, das ist eine Flunder (oder ein toller Hecht?)
und die alle stehen - glaube ich - unter Naturschutz.
Nein, es ist genaugenommen ein Elefantenrüsselfisch.
etwas Chaos war es schon, gerade für die vielen Ubuntu-Nutzer die auf einmal ein instabiles Unity vorgesetzt bekamen welches erst 1 Jahr später einigermaßen ordentlich funktionierte.
Dafür gibt es aber ja die Langzeit-Support-Versionen und 10.04 ist super, 12.04 macht auch schon einen sehr guten Eindruck und Debian 6 läuft auch stabil mit Gnome2. Also wo ist das Problem?
Ich bin vor 4 Jahren zu Linux und sehe einen starken Trend dort hin. Und 2012 wird sicher auch ein gutes Jahr werden...
Wer "Gnome2" beibehalten möchte und über das notwendige Know-How verfügt, müsste sich ganz einfach im Bereich des Gnome3-Fallbacks engagieren und diesen notfalls gegen Widerstand von Gnome-Upstream forken und zur Blüte bringen.
GNOME Classic (GNOME Panel) in z. B. Linux Mint 12 und Ubuntu 12.04 BETA fühlt sich bereits jetzt an wie der klassische 2er Desktop. (es können auch wieder die für so vielen Nutzer unverzichtbaren Applets hinzugefügt werden (ALT+Rechtsklick))
Wie du sagst, entweder etwas einlesen oder eben ganz einfach eine fertige Distri nehmen wo das entsprechend passt.
In der 12.04 Alpha hatte ich davon noch wenig gemerkt...
... weil?
Er sieht nur nicht ganz so "hübsch" aus wie früher, ab wie gesagt, Mint hat sich da eher ins Zeug gelegt.
Sag das mal meiner Grafikkarte - die fuehlt gar nichts denn auch das benutzt den 3D Modus.
Und mein VMWARE kommt daher auch mit keinem der Desktops klar, da bin ich immer noch auf einem alten Debian.
Und ich werde nicht jedes Jahr fuer 200 Euro ein neues VMWare kaufen weil die Linux Spacken das nicht kompatibel halten koennen.
Ohje ... so schwer?
Loginbildschirm --> Classic Mode (no effects) = no 3D
Ich benutze mitlerweile Gnome 3 im Fallback mode und habe mir meine Panels und Applets exakt so eingerichtet wie in Gnome 2. Dank der Portierung zum Beispiel des Indicator Applets auf Gnome 3 hat man jetzt auch im Fallback Mode die Indikatoren aus Gnome 2 verfuegbar. Dieses wird ab Ubuntu 12.04 sogar im standard repository zu finden sein. Im moment muss man es noch manuell ueber ein PPA einfuegen: https://code.launchpad.net/~jconti/indicator-applet/gnome3
Auch viele der anderen Applets aus Gnome 2 gibt es mittlerweile fuer Gnome 3 und was es nicht gibt kann man sich zur not selber auf Gnome 3 portieren. So habe ich mir zum Beispiel das window-picker-appet was man vielleicht vom ubuntu-net-book remix kennt selber auf gnome 3 portiert, da canonical es nicht mehr gewartet hat und es keine Portierung gab.
Ich denke das auch viele andere leute dabei sind die Applets auf Gnome3 zu portieren. Die neue Bibliothek libpanel-applet-4 ist im Vergleich zu Gnome 3 auch deutlich aufgeraeumter als unter Gnome 2 sodass es relativ leicht is fuer das Fallback Panel neue Applets zu schreiben, wem also etwas von Gnome 2 fehlt, der kann sich entweder selber ein neues applet schreiben, oder ein bestehendes auf Gnome3 portieren.
Und wer nicht selber ein gleich ein neues applet schreiben will oder ein bestehendes Portieren will, der soll einfach mit dem upgrade von Ubuntu noch ein paar monate warten. Ich denke gnome 3 wird sich mehr und mehr etablieren und mit den neuen versionen wird zu mindest das Fallback panel immer mehr wie gnome 2 werden.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Mär 2012 um 23:44.Arbeite auch bereits seit mehr als 5 Jahren beruflich als auch privat mit Linux und sehe den Trend auch eher dort hin. Server technisch läuft bei uns fast nichts mehr auf Windows (AD und Exchange sind aktuell noch die Ausnahme) und dank Outlook Webaccess ist der Zugriff mit dem Firefox und Linux ebenfalls kein Problem.
Die Leute die ich kannte fanden Unity / KDE und auch GNOME Classic (GNOME Panel) bisher sehr ansprechend und haben je nach Bedarf das passende für sich ausgewählt. Schon blöd so eine Freiheit! Aero for ever .... *hust*
LOL
husefack is Aero?
Jau und 2012 zahlt auch Griechenland seine Schulden und der Kapitalismus wird lieb und der Euro bleibt stabil. Religoese Verwirrung ueberall - wenigstens eines was seit 15 Jahren unter Linux stabil geblieben ist.
Ah, wieder einer der einen Führer braucht.
Kannst du dich nicht für eine Oberfläche selbst entscheiden .. tust nur was der Führer spricht???
;)
Ein Volk!
Ein Linus!
Ein Desktop!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Mär 2012 um 21:09.Ein Windows,
Ein Office,
Ein Azure!
Hail Hüpfball Steve!
grüner weiser koste heute doppelt.
Da geb ich Dir recht. Auf dem Firmen-Notebook läuft noch Ubuntu 10.10 und privat bin ich schon ein Jahr vorher (2009) auf OS X umgestiegen. In der Firma könnte es evtl. auch bald nen Mac Rechner geben. Ansonsten bleibt nur noch XFCE.
Interessant, dass dir hier so viele bei solch einem Kommentar "Trolling" vorwerfen. Verstehe ich nicht.
Einen Zwangsdesktop halte ich für ein bisschen extrem, aber der aktuelle Trend (kaum nutzbare "experimentelle" Desktops, die scheinbar "keiner" will und die Vielzahl an anderen DEs) macht Linux in der Tat für den Desktopuser eher uninteressant.
Linux hat ohnehin nur einen marginalen Anteil bei den Desktopinstallationen zu Hause, aber wer macht sich schon die Mühe die verschiedenen Oberflächen auszuprobieren ?
Selbst Microsoft musste erkennen, dass Experimente auch nach hinten losgehen können (Vista versus XP). Was mit Windows 8 kommt bleibt auch spannend
Merke: Die Vielfalt ist für den erfahrenen Nutzer sehr gut, aber für den Normaluser (-> installieren & benutzen) eher hinderlich.
Nachtrag: Ich finde die ganzen dollen 3D Effekte ohnehin für die Füsse. Zum vernünftigen Arbeiten tut es mMn auch ein angehübschter Ressourcen-schonender Desktop wie LXDE oder OpenBox. Mit ein paar schicken Icons und nettem Design steht das Option nem Gnome, XFCE oder KDE in nichts nach.
Der Rest ist ohnehin Geschmackssache.
Geschmackssache ist genau das richtige Stichwort...aus diesem Grund gibt es diese Vielfalt.
RazorQt macht auf mich einen ganz netten eindruck...
noch etwas politur und es ist ready!
Die meisten User unterscheiden nicht zwischen Kernel/DE/GUI/..., die GUI gehört für die genauso zum "Betriebssystem" wie der Kernel. Diese Unterscheidung wird nur bei Linux gemacht, selbst im Jahr 2012 scheint da eine GUI nicht zum Betriebssystem zu gehören.
Wieso "scheint"? Sie gehört nicht zu Linux dazu...
Nur weil es die anderen anders machen und Neulinge es nicht anders kennen, heißt das doch nicht, dass es so richtig sein muss und alle dem folgen müssen, oder?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Mär 2012 um 09:26.Für die meisten Leute gehört die GUI aber dazu, eine Trennung machen die nicht.
Wenn die z.B. an einem KDE-Desktop sitzen und ein Programm würde KDE "einfrieren" dann ist für die _Linux_ eingefroren/abgestürzt. Die Unterschiede machen die nicht!
Ja, dann liegen "die meisten Leute" eben daneben, na und? Linux ist nunmal kein OpenSource-Windows.
Es gibt sogar Betriebssysteme ohne GUI. Wie rückständig ist das denn?!
Der "normale" Desktop-PC-User kennt meistens nur Windows, und da wird seit Win95 (PC-Steinzeit) nicht mehr getrennt zwischen Kernel/GUI/..., mit diesen Leuten hast du es nun mal zu tun. Bei einem Windows-Absturz ist denen egal welcher Teil des "Betriebssystems" dafür verantwortlich war(Kernel,Treiber,GUI,...): Windows ist abgestürzt. Und genauso gehen die auch an Linux ran.
dann solltest du deine user diesen link empfehlen: http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/
Ich glaube nicht, dass sich der Link für die User interessiert.
Der Dativ ist dem Akkusativ sein Feind, besonders dann, wenn es sinnentstellend wird ...
Vista ist *nicht* wegen der Benutzeroberfläche gescheitert.
> Linux hat ohnehin nur einen marginalen Anteil bei den Desktopinstallationen zu Hause, aber wer macht sich schon die Mühe die verschiedenen Oberflächen auszuprobieren ?
Bei mir und auch einigen Bekannten ist nur Linux angesagt; nach den ganzen Arien mit Trojanern und Co ist damit erstmal Schluss. Alles andere läuft fast wie gewohnt; nur die Kinder bleiben wg. der Spiele bei Windows.
Und ja ich habe schon viele Oberflächen ausprobiert und finde das alle ihren Charme haben und je nach Einsatzgebiet ihre Berechtigung; so nutze ich gerne z.Zt. Fluxbox meine Frau will aber mehr Komfort also ist Gnome angesagt. Ein Bekannter hat sich auf KDE eingeschossen. Da unter allem Debian oder Debian basierende Systeme werkeln hält sich der Pflegeaufwand in Grenzen.
Aber ich will mich mal auf Gentoo oder LFS stürzen und dann kann jeder seine individuelle Distri mit irgendeinem hippen Desktop bekommen.
Hauptsache ist doch der-/diejenige können damit arbeiten. Ja arbeiten nicht nur surfen.
Gnome 2 ist 10 Jahre alt. Ein Desktop, eine Dekade. Diese Entwicklung ist jetzt nicht so, dass man sagen könnte es werden laufend Zöpfe abgeschnitten.
Wobei...ich tu mir mit den aktuellen DEs auch schwer... XFCE, wenn Gnome 2 Feeling erwünscht ist!
Du erwähnst das richtige Wort: "Entwicklung".
Gnome war weder bei 1.x nutzbar (stürzte bei mir ständig ab oder weigerte sich zu starten) noch bei den ersten Versionen von Gnome 2, erst so ab 2.14 war es OK, wenn auch langsam.
d.h. hier wurde erst was aufgebaut was mit der Zeit immer besser und brauchbarer wurde. Und kaum war es so gut das man es anderen Leuten empfehlen konnte wurde die Entwicklung eingestellt und durch etwas ersetzt was einen -gefühlt- bei der Nutzung behindert oder zu Dingen zwingt die man gar nicht machen will.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Mär 2012 um 10:49.Sehe ich auch so. Nur gut das KDE mittlerweile mit .8 schon einigermassen ausgereift ist. Der Umstieg von Gnome 2 auf KDE 4.8 war nicht so schmerzhaft. Ansonsten gibts ja noch Xfce 4 das auch ausgereift ist.
Sag so etwas niemals! Nicht das die KDE-Entwickler wieder alles hinschmeissen und wieder alles neu anfangen(was neues macht ja mehr Spaß wie das aktuelle zu pflegen).
KDE 4.x.y kann dann schon wieder teilweise defekt sein, wegen irgendeiner Neuentwicklung.
Die Releasenummern haben bei KDE4 keinerlei Bedeutung mehr.
So ging seit KDE 4.6/4.7 KMail teilweise kaputt, in KDE 4.8 wurde Dolphin generalüberholt.
"Who's next?"
Und welche Probleme hattest Du mit Dolphin2?
Zu XFCE bin ich 2003 gewechselt, weil Gnome und KDE damals fett und unbrauchbar waren.
In einem sind sich Gome und KDE absolut einig: So wie ein Entwicklungszweig in benutzbarem Zustand ist, wird die Unterstützung eingestellt und das Spiel beginnt wieder von vorne. Egal ob Version 1.x, 2.x, 3.x, oder 4.x. Immer wenn die Sache ausgereift ist, wird alles über den Haufen geworfen. Das ist auch okay so. Viele entwickeln ja nur aus Spaß an der Freud.
Etwas Speck hat XFCE in der Zeit zwar auch angesetzt und gelegentlich liebäugle ich mit LXDE oder gleich einem TilingWM, aber unter dem Strich bin ich seit neun Jahren zufrieden.
Allerdings, selbst die 4.0 von Xfce war schon gut.
Die letzten Jahre betrachtet war Xfce _die_ GUI
Hauptsache die melden nicht irgendwann mal das sie eine komplett neue Version anfangen wollen
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Mär 2012 um 14:36.Es ist ja nicht so, dass es total blöd ist, dass es so viele DEs gibt. Wenn man Experte ist und es nur für sich selbst braucht.
Aber welches DE arbeitet wirklich von hinten bis vorne so gut wie -sagen wir mal- Windows XP?
ICH REDE NICHT VON DEM, WAS DA IM HINTERGRUND WERKELT!
Aber wenn ich Windows XP bediene, fehlen nicht plötzlich irgendwelche Menüs oder Zeichen, die dann plötzlich wieder auftauchen (oder auch nicht - siehe KDE 4.8). Da ist immer alles an der gleichen Stelle und das macht die Wartung sehr einfach.
Unity fand ich eine zeitlang ganz witzig und ich dachte "Ui, das ist es endlich". Aber das Konstrukt ist schon wieder zu starr und wirkt stellenweise unausgegoren. Vor allem ist es langsam. Egal, ob mit oder ohne compiz.
Stellt Euch einfach mal vor, ihr habt 50 Kunden und jeder frickelt mit seiner eigenen Distri rum, welche er mit verschiedenen DEs bedient. Wollt Ihr das wirklich warten?
"Stellt Euch einfach mal vor, ihr habt 50 Kunden und jeder frickelt mit seiner eigenen Distri rum, welche er mit verschiedenen DEs bedient. Wollt Ihr das wirklich warten?"
Das bringt Dir auch nichts.
Solche Kunden brauchen Dich nach kurzer Zeit gar nicht mehr.
Du hast das Problem verstanden.
Was spielt den die GUI bei der Wartung für eine Rolle , wenn ich Linux warte dann nur
über Terminal! Die verstecken keine Fehlermeldung und sind weit flexibler bei der Nutzung!
Es handelt sich offensichtlich um andere Kunden, siehe das Ursprungsposting des Threads.
Warum wird eigentlich immer von einem "aufgeräumten" Desktop gesprochen, wenn man in Wahrheit einen "ausgeräumten" meint? Auch wenn ausgeräumte, nackt aussehende Oberflächen bei den Smartphone-Kiddys in sein mögen, alte Säcke wie unsereiner MÖGEN ihre Applets und aktiven Panels! Und man sollte nicht vergessen, daß es heute viel mehr alte Säcke als junge Beutel gibt!