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Do, 5. April 2012, 11:03

Software::Entwicklung

Open Build Service integriert Download-Seiten

Die kommende Version 2.3 des Open Build Service wird die Möglichkeit bieten, dass man eine benutzerfreundliche Download-Möglichkeit in eigene Webseiten einbindet. Ein Veröffentlichungskandidat des Systems steht jetzt bereit.

Open Build Service, früher Opensuse Build Service, wurde 2006 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und seitdem stetig erweitert. Mittlerweile lassen sich nicht nur Pakete für Opensuse, sondern auch mindestens 21 andere Distributionen, darunter Fedora, Debian und Ubuntu, auf sechs verschiedenen Architekturen erstellen.

Der Service wird von Opensuse zur Erstellung der eigenen Distribution genutzt und kann von jedem Nutzer auch lokal installiert werden. Mit dem Frontend Kiwi können vollständige, individuell angepasste Distributions-Images oder Installationsmedien erstellt werden.

Der von Opensuse betriebene Build Service hat nach Angaben des Projektes über 32.000 Mitglieder, die über 170.000 Pakete gebaut haben, teils für private Nutzung, teils um Binärpakete für verschiedene Distributionen anzubieten und teils, um zu Opensuse beizutragen. Aktuell ist es aber erforderlich, die generierten Pakete entweder auf einen Download-Server zu kopieren, oder den Benutzern die Adresse des Repositoriums zu geben. Letzteres stellt einen Download-Button zur Verfügung, der aber nicht sehr benutzerfreundlich für Endanwender ist.

Die Entwickler des Open Build Service wollen diesem Problem mit einer neuen Download-Seite abhelfen, die auf verschiedene Weise in bestehende Webseiten eingebunden werden kann. Dies lässt sich in Minuten bewerkstelligen und bietet den Benutzern dann eine Auswahl nach Distributionen oder, falls solche bereitgestellt werden, Appliances sowie den Quellcode. Eine Anleitung steht bei software.opensuse.org zur Verfügung, ein Beispiel ist der Open Build Service selbst.

Die kommende Version 2.3 des Build Service, die in 2-3 Wochen erscheinen soll, wird darüber hinaus eine vollständige Behandlung der Produktpflege integrieren, wozu alle Werkzeuge zu rechnen sind, die zur Pflege einer vollständigen Linux-Distribution nötig sind. Projekte können als geschlossen angelegt werden, so dass nur eine Gruppe von Benutzern Zugriff auf den Quellcode und die Binärpakete erhält. Gemeldete Probleme von Bugzilla oder Sicherheitslücken mit CVE-Nummer können verfolgt werden, die Web-Oberfläche und das API wurden weiter verbessert und die Generierzeiten für wichtige Projekte wurden verkürzt.

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Kommentare (Insgesamt: 16 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[3]: Cool! (e wie einfach, So, 8. April 2012)
Re: Cool! (abcd, Sa, 7. April 2012)
Re[2]: Cool! (SuSE, Fr, 6. April 2012)
Re[2]: Cool! (afdfghfh, Fr, 6. April 2012)
Re: Cool! (e wie einfach, Do, 5. April 2012)
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