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Mo, 16. April 2012, 08:36

Software::Distributionen::Debian

Stefano Zacchiroli als Debian-Projektleiter wiedergewählt

Der amtierende Debian-Projektleiter Stefano Zacchiroli wird das Projekt ein weiteres Jahr lenken. Die Debian-Mitglieder wählten ihn mit großer Mehrheit für seine dritte Amtszeit.

Software in the Public Interest (SPI)

Zwei Wochen nach dem Beginn der Projektleiterwahl konnte Projektsekretär Kurt Roeckx jetzt das Ergebnis verkünden. Gegen den amtierenden Debian-Projektleiter Stefano Zacchiroli, der seine Sache nach übereinstimmender Meinung der meisten Debian-Mitglieder seine Sache bisher außerordentlich gut machte, traten zwei Gegenkandidaten an, Wouter Verhelst und Gergely Nagy. Sie hatten letztlich gegen Zacchiroli keine Chance. Die Wahlbeteiligung lag geringfügig niedriger als im letzten Jahr. Die Anzahl der abgegebenen Stimmen stieg dennoch, da die Anzahl der stimmberechtigten Debian-Mitglieder von 911 auf 948 gestiegen ist. Von diesen gaben 436 ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 42,5% entspricht. Die notwendige Zahl von 46 gültigen Stimmen für mindestens eine Option wurde somit weit übertroffen.

Der Debian-Projektleiter bestimmt ein Jahr lang die Richtlinien des Projekts und füllt damit eine ähnliche Rolle aus wie ein Regierungschef. Er kann viele Aufgaben delegieren und andere Entwickler mit entsprechenden Vollmachten ausstatten. Stefano Zacchiroli hatte bereits 2009 für das Amt kandidiert, war damals aber dem amtierenden Projektleiter Steve McIntyre unterlegen. 2010 konnte er sich in der Wahl gegen drei weitere Kandidaten durchsetzen, 2011 wurde er wiedergewählt. Er ist bereits seit über zehn Jahren im Debian-Projekt involviert und kümmerte sich unter anderem um die Qualitätsüberwachung und die Pflege von zahlreichen Paketen.

Für die neue Amtszeit, die am 17. April beginnt, hatte Zacchiroli zugesichert, sich auch weiterhin genug Zeit für das Projekt zu nehmen. Er sei zwar beruflich stark eingespannt, seine Arbeitszeiten seien aber hinreichend flexibel. Hauptberuflich ist er assoziierter Professor an der Université Paris Diderot.

Details der Abstimmung sind auf der Webseite verfügbar.

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