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Mo, 16. April 2012, 14:00

Software::Groupware

Zarafa stellt WebApp vor

Mit einer neuen, auf ExtJS-Framework basierenden Web-Lösung haben die Entwickler der freien Zarafa-Groupware der Suite eine vollständig überarbeitete Web-Oberfläche spendiert. Die als WebApp bezeichnete Lösung bietet unter anderem fortgeschrittenes Drag and Drop und eine Plugin-Schnittstelle.

Das neue Layout von WebApp unterstützt Widgets

Mirko Lindner

Das neue Layout von WebApp unterstützt Widgets

Zarafa ist ein Linux-basierter Groupware-Server für MS Outlook und weitere Clients. Die Lösung ermöglicht es, Outlook-Kalender und E-Mail für Benutzer zur Verfügung zu stellen. Der Zugriff auf den Server ist über SSL-gesicherte Verbindungen über verschiedene Protokolle oder direkt über eine Web-basierte Oberfläche möglich. Zu den weiteren Funktionen der Lösung gehört die ActiveSync-Kompatibilität. Diese ermöglicht es Anwendern unter anderem, alle Groupware-Daten via »push-mail remote synchronzation« mit Windows Mobile, Google Android, Nokias Mail for Exchange und iPhones zu nutzen. Darüber hinaus bietet Zarafa in den Professional- und Enterprise-Varianten auch eine Integration mit dem Blackberry Enterprise Server.

Die Kalender-Komponente der neuen Lösung

Mirko Lindner

Die Kalender-Komponente der neuen Lösung

Seit fast einem Jahr arbeitet das Unternehmen an einer neuen Web-Anwendung für Zarafa. Die als WebApp bezeichnete Lösung kann bereits seit etlichen Monaten in Form zahlreicher Vorschauversionen getestet werden. Nun wurde der neue Client in der Version 1.0 freigegeben und löst die als WebAccess bekannte Lösung ab.

Zarafa WebApp ist eine vollständige Überarbeitung der Oberfläche. Es nutzt fortgeschrittene Web-Technologien, wie das ExtJS-Framework. So bringt WebApp neue Funktionen wie erweitertes Drag & Drop, intuitives Setzen von Zugriffsrechten oder eine einfachere Bedienung mittels Tastenkombinationen. Viele der Aktionen werden zudem nicht mehr in einem separaten Fenster erledigt, sondern als Overlay direkt in der Anwendung selbst. Das hat zur Folge, dass weniger Inhalte vom Server heruntergeladen werden müssen und Zarafa WebApp vor allem bei langsamen Verbindungen erheblich schneller ist. Zudem weist die Lösung eine Plugin-Schnittstelle auf und kann so um weitere Funktionalität erweitert werden. Fertige Plugins für Instant Messaging oder soziale Netze sind bereits verfügbar, weitere sind in Arbeit.

Das Layout der neuen Anwendung kann weitgehend nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Gegenüber der alten Lösung fehlen allerdings noch diverse Funktionen, wie beispielsweise die Möglichkeit der Rettung von gelöschten Nachrichten. Wie der Hersteller schreibt, sollen diese in den kommenden Versionen nachgereicht werden. Funktionen, die noch nicht direkt in die Oberfläche eingebunden wurden, können zudem in einem Registry-ähnlichen-Bereich angepasst werden.

Zarafa WebApp kann ab sofort vom Server des Unternehmens in der Version 1.0 im Quellcode oder als binäres Zusatzpaket heruntergeladen werden. Für ein einwandfreies Funktionieren empfiehlt der Hersteller die Nutzung von ZCP 7.0.6. Wer die neuen Funktionen vor der Installation ausprobieren möchte, findet auf dem Server des Unternehmens auch eine Demonstration der neuen Oberfläche.

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