Von Heckmeckeckdreckweg am Mo, 23. April 2012 um 18:24 #
> Doch da die Namensvergabe nicht demokratisch erfolgt, > entschied er sich anders. Deshalb bin ich noch immer sauer, daß ,,Precise Pangolin'' nicht ,,Perky Penguin'' heißt.
Es ist schon lächerlich, wie immer wieder von Herrn Shuttleworth persönlich große Worte kommen. Er ist gleich Ubuntu. Er hat von allem Ahnung. Er redet über Details von Systemd und Upstart. Ist er der Sprecher und Entscheider, der alle Fragen bestimmen kann. Sollte nicht die Community entscheiden, was am besten ist? Hat Ubuntu überhaupt eine Community? Shuttleworth macht sich Gedanken über die Nachfolgeversion und die Community springt ihm hinterher? Oder sind das nur seine Mitarbeiter, die er mit seinem Geld gut bezahlen kann. Ist Ubuntu nur eine kommerzielle Firma? Warum arbeiten sie eigentlich nicht direkt auf Debian? Mir fällt im Moment nichts ein, was Ubuntu besser könnte als Debian. Ist Ubuntu überhaupt eine Berreicherung für GNU/Linux? Will Herr Shuttleworth eigentlich, dass mehr Endbenutzer Linux verwenden? Ist das überhaupt ein gesunder Weg? Oder geht es Herrn Shuttleworth womöglich nur um Masse für die eigene Distribution?
Er kann sich nicht die Blöße geben, eine Canonical-Eigenentwicklung zum Alteisen zu legen, schließlich hat er da viel Geld rein investiert. Genauso wie alle Canonical-Entwickler Bazaar statt das sich durchgesetzt habende Git verwenden müssen.
Git hat sich durchgesetzt? Wo den überhaupt? Durch den Verdauungstrakt von Linus Torvalds? Ich wüsst jetzt nicht, wo. Warum bist du überhaupt auf pro-linux? Windows hat sich doch durchgesetzt. Wer braucht dann noch Linux????
Ach, jetzt wo dus sagst... ne, doch nicht. Hast du wirklich geglaubt, eine Aussage wie die deine bringt auch nur irgendeine erdenkliche Diskussion auch nur einen Millimeter weiter??
Ja, unter den DVCS hat es sich zweifellos durchgesetzt. Kein anderes wird aktuell im gleichen Umfang weltweit genutzt. Hier muss ich dir zwar konkrete Zahlen schuldig bleiben, aber ich bezweifle das jemand dazu auch nur ansatzweiße einen anderen Eindruck hat. Es ist ja nicht nur die OSS Welt, auch viele Firmen setzen heute auf git. Wer etwas über den Tellerrand schaut, und mit vielen Teams arbeitet, dem begegnet git heute sehr oft. In Firmen sind auch svn und diverse CSS VCS beliebt, aber insgesamt ist git schon sehr verbreitet, und dürfte sich bereits auf der Spitzenposition wiederfinden. Im OSS Segment in jedem Fall, das zeigen githut und co. deutlich, sowie die Umstellung der meisten alles großen Projekte auf git.
Er kann sich nicht die Blöße geben, eine Canonical-Eigenentwicklung zum Alteisen zu legen, schließlich hat er da viel Geld rein investiert.
Warum auch? Du reisst doch auch nicht die Tankanzeige aus dem Amaturenbrett und ersetzt sie durch eine zweite Tachonadel, oder? (Für die, die mal wieder nur laber und nix kappieren: Upstart hat vielleicht kein Log und auch kein Udev integriert, dafür hat es aber das, was systemd eigentlich sein soll und zu 0% beherrscht: Prozesskontrolle)
[quote]Upstart hat vielleicht kein Log und auch kein Udev integriert, dafür hat es aber das, was systemd eigentlich sein soll und zu 0% beherrscht: Prozesskontrolle[/quote]
Warum ist rechts eigentlich auf der linken seite wenn ich mich umdrehe ... aber nicht wenn ich mich auf den Kopf stelle? Wenn man bei ubuntu alle vokale vertauscht, heisste es immer noch genau so ! Ist das eigentlich beabsichtigt ? oder war es Zufall ? Könnte man auch einen anderen Vokal nehmen ohne dass sich die Bedeutung oder der Startbildschirm ändert ? Und kann man meine fragen eigentlich auch mit einem einzigen Wort beantworten, ohne das Wort "weil" zu benutzen ? Sind soviel fragen eigentlich hilfreich ? oder sind die Antowrten hilfreicher ? Verdammt nochmal, warum bin ich eigentlich !
Plural ist hier leider nicht sehr präzise. Schließlich existiert nur ein Vokal in "UbUntU" und den kann man selbstverfreilich nach Belieben "vertauschen" wobei auch das wiederum dadaistischer Unfug ist, weil das Wort "Vertauschen" oder: "Austauschen", normalerweise einen Ersatz anzeigt. Ein "U" durch ein "U" zu ersetzen, ist aber kein Ersatz, zumal Schriftzeichen abstrakt sind wie Zahlen (auch wenn dieser Fakt im Alltag nicht sehr deutlich wird, da das Abstrakt-Sein der Zeichen durch ihre Konkretisierung in der gesprochenen [und auch gelesenen] Sprache gewissermaßen "überlagert" wird).
Von Fedora Nutzer am Mo, 23. April 2012 um 20:26 #
Sollte nicht die Community entscheiden, was am besten ist?
Was ist laut "der Community" das Beste? Wer ist "die Community"? Warum gibt es gefühlte 100 WindowManager und 20 Desktop Environments? Warum verwendet "die Community" nicht einfach "das Beste"? Liegt es vielleicht daran dass "die Community" aus vielen Individuen und genau so vielen Meinungen besteht? Wer legt fest wer Teil "der Community" ist? Könnte man vielleicht Herrn Shuttleworth und Ubuntu als einen Teil dieser "Community" sehen?
Shuttleworth macht sich Gedanken über die Nachfolgeversion und die Community springt ihm hinterher?
Darf Shuttleworth keine eigenen Vorstelleungen über die ideale Distribution haben? Muss er nur weil er Geld hat das machen machen was andere sagen, um nicht "böse" zu sein?
Oder sind das nur seine Mitarbeiter, die er mit seinem Geld gut bezahlen kann. Ist Ubuntu nur eine kommerzielle Firma?
Dürfen nur freiwillige Teil "der Community" sein? Ist es schlimm wenn man mit Software Entwicklung Geld verdient? Was wäre GNU/Linux heute ohne komerzielle Unternehmen?
Warum darf Ubuntu nicht einfach eine weitere Distrubtion sein? Warum muss sich Shuttleworth für jeder Entscheidung rechtfertigen und andere nicht? Ist das vielleicht alles nur der Neid des Erfolges?
> Warum muss sich Shuttleworth für jeder Entscheidung rechtfertigen und andere nicht? Ist das vielleicht alles nur der Neid des Erfolges?
Ich denke mit Deinem letzten Satz hast Du ins schwarze getroffen. Wäre er ein mittelloser "Nobody" der in seiner Freizeit eine Distribution erstellen würde, wäre die Nachrede eine andere.
Ansonsten... an die die Herrn Shuttelworth vorwerfen dass die Community keine Mitsprache hat...ich hoffe mal so naiv war niemals jemand zu glauben, dass ein Miliardär der in eine (seine) Distribution investiert sich von anderen sagen zu lassen was er zu machen hat. Auch wenn es anfangs so klang...dieses Gerede vom "WIR" Gefühl (klasse Marketing). Im übrigen wer von der sogenannten Community, was soll das eigentlich sein, läßt sich gerne in seine Geschäfte reinquatschen.
Ich würde meinen Beitrag nicht als Troll-Beitrag bezeichnen. Ich frage mich nur, warum Herr Shuttleworth Unmengen in Ubuntu investiert. Irgendeinen Grund muss er doch haben. Es wird keine sicher Wohltätigkeit sein. Dafür hätte es keiner neuen Linux-Distribution bedarft. Natürlich ist es in Ordnung, kommerzielle Ziele zu verfolgen. Auch ist es für völlig legitim, mit eigenen Programmen oder Betriebssystemen, die auf freier Software basieren, Geld zu verdienen. Das ist Teil der Freiheit. Aber die Absicht von Herrn Shuttleworth würde mich trotzdem gerne interessieren.
Was hat denn Canonical, das sich zu kaufen lohnt? Die freie Ubuntu-Software etwa, an der Canonical zu mehr als 99% keine Canonical-Autorenrechte besitzt? So läuft das nicht. Canonical ist kein Zalando.
Canonical wollen eine Plattform erschaffen die kostenlos ist, aber auch Zusatzdienste enthaelt. Die Plattform wird aus dem jetzigen Ubuntu mit Unity, Ubuntu TV und Ubuntu One sammt Music Store und dem Software Centre bestehen. Das ist zwar jetzt noch etwas mager, die Bezahlangebote werden aber immer ueppiger. Irgendwann kann man dann bei Ubuntu Filme ausleihen/kaufen, Videospiele kaufen oder sogar Buecher bestellen (kann man eigentlich durchs Software Centre jetzt schon). Ich vergass noch den Support und die Server.
Also OpenCore-Geschäftsmodell, der Rest proprietär. Ich finde es immer widerlicher, wie auf dem offiziellen Blog jede Woche proprietäre Software gepriesen und beworben wird.
Im Grunde ja. Wobei das eigentlich nicht nötig wäre, hier macht es sich Canonical unnötig schwer.
Beispiel Ubuntu One: Wo wäre es ein Problem, das OSS zu machen? Auch mit Quellcode, fehlen den Konkurrenten die Server, die Erfahrung mit der Wartung, die Integration in Ubuntu, das Vertrauen der Kunden usw... Der Quellcode ist ja nur ein Element.
Ubuntu als Distributionsprojekt ist bis in die kleinste Bagatellentscheidung hinein offensichtlich undemokratisch verfasst. Nicht einmal den Namen dürfen die Ubuntunutzer bestimmen, geschweige denn mitreden, z.B. im Rahmen eines Boards, das wirkliche Entscheidungen trifft. Unity z.B. ist in diesem Sinne - aus der Perspektive von Ubuntunutzern - diesen von oben her aufoktroyiert worden. Das ist der Klassiker schlechthin, wenn man zeigen möchte, wie freie Software eben nicht funktioniert. Dann lieber "Beefy Miracle".
Dass Shuttleworth Upstart beibehalten möchte, ist aber nachvollziehbar. Schließlich leidet ja auch Red Hat IMO unter dem NIH-Syndrom.
Fazit: Der Lack bei Ubuntu ist ab. Ich glaube nicht, dass sie es kommerziell schaffen. Ideell haben aber vor allem die Ubuntunutzer sehr viel erreicht: Die hilfsbereiten Ubuntunutzer sind das Beste an der ganzen Ubuntudistro.
Von Menschproblem am Di, 24. April 2012 um 19:43 #
Er ist gleich Ubuntu. Er hat von allem Ahnung. Er redet über Details von Systemd und Upstart. Ist er der Sprecher und Entscheider, der alle Fragen bestimmen kann.
Er wird natürlich seine Berater haben, wie in jedem größeren Unternehmen oder auch in der Politik.
Und die loten dann natürlich die Qualität von Upstart und Systemd aus.
besonders problematisch ist hier allerdings, daß hier wohl diejenigen am Zug sein dürften, die selbst Upstart entwickelt haben und da will man natürlich ungerne das eigene Kind gegen Systemd von der Konkurrenz austauschen.
Dahinter steckt typisch menschliches Verhalten, das ist so wie Vetternwirtschaft und sorgt auch dafür, daß nicht unbedingt das objektiv bessere System verwendet wird, sondern das zu dem man mehr Emotionen hat.
"besonders problematisch ist hier allerdings, daß hier wohl diejenigen am Zug sein dürften, die selbst Upstart entwickelt haben und da will man natürlich ungerne das eigene Kind gegen Systemd von der Konkurrenz austauschen."
Anders herum wird ein Schuh draus: Systemd wurde entwickelt, weil Lennart Poettering am NIH Syndrom leidet.
"Der Quetzal ist ein farbenprächtiger Vogel, und so wird das kommende Ubuntu wohl mit Brauntönen Schluss machen und sich hell und farbig präsentieren."
Von Brauntönen ist bald in der 5. Version in Folge nichts mehr zu sehen. Aber vielleicht wirds jetzt richtig quietschebunti?
Von tutnixzursache am Di, 24. April 2012 um 10:17 #
Irgendwie schade dass sich das jetzt neue Ubuntu nicht mehr auf alten Centrino-Laptops installieren lässt (z.B. R50p). Begründung des Ubuntu-Installers (Beta2) ist dass der Prozessor kein PAE unterstützt. OpenSuSE, Debian und andere Distros haben da kein Problem mit. Kennt jemand den Grund dafür???
Der Ubuntu 12.04-Kernel kommt in Ubuntu, Kubuntu und Edubuntu anscheinend ohne non-PAE-Unterstützung. Das ist aber eher ein Bug. Ubuntu hatte entschieden, einen non-PAE-Kernel anzubieten bzw. sogar als Standard zu verwenden:
Xubuntu und Lubuntu 12.04 verwenden jedoch standardmäßig den non-PAE-Kernel. Insofern könntest Du damit ein Basissystem installieren und dann z.B. KDE4 oder Unity übers Internet hinzuinstallieren bzw. die schon heruntergeladene KDE4- oder Unity-CD dafür verwenden.
Ubuntus Vorgehen in diesem Fall ist etwas merkwürdig, da der non-PAE-Kernel praktisch keine Zusatzarbeit verursacht. Bei Distributionsupdates von einem non-PAE-Kernel aus wird übrigens in jedem Fall der 12.04-non-PAE-Kernel installiert. Der non-PAE-Kernel funktioniert also "flächendeckend", auch in Ubuntu, Kubuntu, Edubuntu, usw.
> Doch da die Namensvergabe nicht demokratisch erfolgt,
> entschied er sich anders.
Deshalb bin ich noch immer sauer, daß ,,Precise Pangolin''
nicht ,,Perky Penguin'' heißt.
Bei mir hätte 12.10 "Pupsender Pandabär" heißen sollen!
Quergestreifte Quarknase
YMMD
schlapplach!
Quatschender Quartalssäufer
Quasselnde Qualle?
Quietschender Quertreiber
quengelnder Querulant
Es ist schon lächerlich, wie immer wieder von Herrn Shuttleworth persönlich große Worte kommen. Er ist gleich Ubuntu. Er hat von allem Ahnung. Er redet über Details von Systemd und Upstart. Ist er der Sprecher und Entscheider, der alle Fragen bestimmen kann. Sollte nicht die Community entscheiden, was am besten ist? Hat Ubuntu überhaupt eine Community? Shuttleworth macht sich Gedanken über die Nachfolgeversion und die Community springt ihm hinterher? Oder sind das nur seine Mitarbeiter, die er mit seinem Geld gut bezahlen kann. Ist Ubuntu nur eine kommerzielle Firma? Warum arbeiten sie eigentlich nicht direkt auf Debian? Mir fällt im Moment nichts ein, was Ubuntu besser könnte als Debian. Ist Ubuntu überhaupt eine Berreicherung für GNU/Linux? Will Herr Shuttleworth eigentlich, dass mehr Endbenutzer Linux verwenden? Ist das überhaupt ein gesunder Weg? Oder geht es Herrn Shuttleworth womöglich nur um Masse für die eigene Distribution?
Er kann sich nicht die Blöße geben, eine Canonical-Eigenentwicklung zum Alteisen zu legen, schließlich hat er da viel Geld rein investiert. Genauso wie alle Canonical-Entwickler Bazaar statt das sich durchgesetzt habende Git verwenden müssen.
wow, danke wusste gar nicht das mit bazaar eine weitere versionsverwaltung existiert.
Git hat sich durchgesetzt? Wo den überhaupt? Durch den Verdauungstrakt von Linus Torvalds? Ich wüsst jetzt nicht, wo.
Warum bist du überhaupt auf pro-linux? Windows hat sich doch durchgesetzt. Wer braucht dann noch Linux????
> Git hat sich durchgesetzt? Wo den überhaupt?
Geh doch bitte mal mit offenen Augen durch die Welt.
Ach, jetzt wo dus sagst... ne, doch nicht. Hast du wirklich geglaubt, eine Aussage wie die deine bringt auch nur irgendeine erdenkliche Diskussion auch nur einen Millimeter weiter??
Nimmerland, Lummerland oder Nerdland?
"Git hat sich durchgesetzt?"
Ja, unter den DVCS hat es sich zweifellos durchgesetzt. Kein anderes wird aktuell im gleichen Umfang weltweit genutzt. Hier muss ich dir zwar konkrete Zahlen schuldig bleiben, aber ich bezweifle das jemand dazu auch nur ansatzweiße einen anderen Eindruck hat.
Es ist ja nicht nur die OSS Welt, auch viele Firmen setzen heute auf git.
Wer etwas über den Tellerrand schaut, und mit vielen Teams arbeitet, dem begegnet git heute sehr oft. In Firmen sind auch svn und diverse CSS VCS beliebt, aber insgesamt ist git schon sehr verbreitet, und dürfte sich bereits auf der Spitzenposition wiederfinden.
Im OSS Segment in jedem Fall, das zeigen githut und co. deutlich, sowie die Umstellung der meisten alles großen Projekte auf git.
Warum auch? Du reisst doch auch nicht die Tankanzeige aus dem Amaturenbrett und ersetzt sie durch eine zweite Tachonadel, oder?
(Für die, die mal wieder nur laber und nix kappieren: Upstart hat vielleicht kein Log und auch kein Udev integriert, dafür hat es aber das, was systemd eigentlich sein soll und zu 0% beherrscht: Prozesskontrolle)
Eben das beherrscht Upstart im Vergleich zu systemd's parallelisierter, socketbasierter Aktivierung mehr schlecht als recht.
[quote]Upstart hat vielleicht kein Log und auch kein Udev integriert, dafür hat es aber das, was systemd eigentlich sein soll und zu 0% beherrscht: Prozesskontrolle[/quote]
Wie kommst Du darauf?
Warum ist rechts eigentlich auf der linken seite wenn ich mich umdrehe ... aber nicht wenn ich mich auf den Kopf stelle? Wenn man bei ubuntu alle vokale vertauscht, heisste es immer noch genau so ! Ist das eigentlich beabsichtigt ? oder war es Zufall ? Könnte man auch einen anderen Vokal nehmen ohne dass sich die Bedeutung oder der Startbildschirm ändert ? Und kann man meine fragen eigentlich auch mit einem einzigen Wort beantworten, ohne das Wort "weil" zu benutzen ? Sind soviel fragen eigentlich hilfreich ? oder sind die Antowrten hilfreicher ? Verdammt nochmal, warum bin ich eigentlich !
Silence, I kill you!
+1
warum so viele leerzeichen vor den frage- und ausrufezeichen?
> Wenn man bei ubuntu alle vokale vertauscht
Plural ist hier leider nicht sehr präzise. Schließlich existiert nur ein Vokal in "UbUntU" und den kann man selbstverfreilich nach Belieben "vertauschen" wobei auch das wiederum dadaistischer Unfug ist, weil das Wort "Vertauschen" oder: "Austauschen", normalerweise einen Ersatz anzeigt. Ein "U" durch ein "U" zu ersetzen, ist aber kein Ersatz, zumal Schriftzeichen abstrakt sind wie Zahlen (auch wenn dieser Fakt im Alltag nicht sehr deutlich wird, da das Abstrakt-Sein der Zeichen durch ihre Konkretisierung in der gesprochenen [und auch gelesenen] Sprache gewissermaßen "überlagert" wird).
Klar soweit?
;-)
ein echtes Dilemma für Trolle.. Ubuntu mag man nicht - systemd aber eigentlich auch nicht - ach was soll's - haut drauf
Liegt es vielleicht daran dass "die Community" aus vielen Individuen und genau so vielen Meinungen besteht? Wer legt fest wer Teil "der Community" ist? Könnte man vielleicht Herrn Shuttleworth und Ubuntu als einen Teil dieser "Community" sehen?Darf Shuttleworth keine eigenen Vorstelleungen über die ideale Distribution haben? Muss er nur weil er Geld hat das machen machen was andere sagen, um nicht "böse" zu sein?Dürfen nur freiwillige Teil "der Community" sein? Ist es schlimm wenn man mit Software Entwicklung Geld verdient? Was wäre GNU/Linux heute ohne komerzielle Unternehmen?
Warum darf Ubuntu nicht einfach eine weitere Distrubtion sein? Warum muss sich Shuttleworth für jeder Entscheidung rechtfertigen und andere nicht? Ist das vielleicht alles nur der Neid des Erfolges?
> Warum muss sich Shuttleworth für jeder Entscheidung rechtfertigen und andere nicht? Ist das vielleicht alles nur der Neid des Erfolges?
Ich denke mit Deinem letzten Satz hast Du ins schwarze getroffen.
Wäre er ein mittelloser "Nobody" der in seiner Freizeit eine Distribution erstellen würde, wäre die Nachrede eine andere.
Ansonsten... an die die Herrn Shuttelworth vorwerfen dass die Community keine Mitsprache hat...ich hoffe mal so naiv war niemals jemand zu glauben, dass ein Miliardär der in eine (seine) Distribution investiert sich von anderen sagen zu lassen was er zu machen hat. Auch wenn es anfangs so klang...dieses Gerede vom "WIR" Gefühl (klasse Marketing). Im übrigen wer von der sogenannten Community, was soll das eigentlich sein, läßt sich gerne in seine Geschäfte reinquatschen.
Don't feed the trolls, oder, ums mal mit Heinz Becker zu sagen: Maulaff!
Ich würde meinen Beitrag nicht als Troll-Beitrag bezeichnen. Ich frage mich nur, warum Herr Shuttleworth Unmengen in Ubuntu investiert. Irgendeinen Grund muss er doch haben. Es wird keine sicher Wohltätigkeit sein. Dafür hätte es keiner neuen Linux-Distribution bedarft. Natürlich ist es in Ordnung, kommerzielle Ziele zu verfolgen. Auch ist es für völlig legitim, mit eigenen Programmen oder Betriebssystemen, die auf freier Software basieren, Geld zu verdienen. Das ist Teil der Freiheit. Aber die Absicht von Herrn Shuttleworth würde mich trotzdem gerne interessieren.
Canonical ist ein Startup. Es gilt Geld reinzupumpen ohne Gewinn und zu hoffen, dass man aufgekauft wird und die große Kohle macht.
Was hat denn Canonical, das sich zu kaufen lohnt?
Die freie Ubuntu-Software etwa, an der Canonical zu mehr als 99% keine Canonical-Autorenrechte besitzt?
So läuft das nicht. Canonical ist kein Zalando.
Canonical wollen eine Plattform erschaffen die kostenlos ist, aber auch Zusatzdienste enthaelt. Die Plattform wird aus dem jetzigen Ubuntu mit Unity, Ubuntu TV und Ubuntu One sammt Music Store und dem Software Centre bestehen. Das ist zwar jetzt noch etwas mager, die Bezahlangebote werden aber immer ueppiger. Irgendwann kann man dann bei Ubuntu Filme ausleihen/kaufen, Videospiele kaufen oder sogar Buecher bestellen (kann man eigentlich durchs Software Centre jetzt schon). Ich vergass noch den Support und die Server.
Also OpenCore-Geschäftsmodell, der Rest proprietär. Ich finde es immer widerlicher, wie auf dem offiziellen Blog jede Woche proprietäre Software gepriesen und beworben wird.
Im Grunde ja. Wobei das eigentlich nicht nötig wäre, hier macht es sich Canonical unnötig schwer.
Beispiel Ubuntu One: Wo wäre es ein Problem, das OSS zu machen? Auch mit Quellcode, fehlen den Konkurrenten die Server, die Erfahrung mit der Wartung, die Integration in Ubuntu, das Vertrauen der Kunden usw...
Der Quellcode ist ja nur ein Element.
Es wird keine sicher Wohltätigkeit sein.
Och warum denn nicht?
Ubuntu als Distributionsprojekt ist bis in die kleinste Bagatellentscheidung hinein offensichtlich undemokratisch verfasst.
Nicht einmal den Namen dürfen die Ubuntunutzer bestimmen, geschweige denn mitreden, z.B. im Rahmen eines Boards, das wirkliche Entscheidungen trifft.
Unity z.B. ist in diesem Sinne - aus der Perspektive von Ubuntunutzern - diesen von oben her aufoktroyiert worden. Das ist der Klassiker schlechthin, wenn man zeigen möchte, wie freie Software eben nicht funktioniert.
Dann lieber "Beefy Miracle".
Dass Shuttleworth Upstart beibehalten möchte, ist aber nachvollziehbar. Schließlich leidet ja auch Red Hat IMO unter dem NIH-Syndrom.
Fazit: Der Lack bei Ubuntu ist ab. Ich glaube nicht, dass sie es kommerziell schaffen. Ideell haben aber vor allem die Ubuntunutzer sehr viel erreicht: Die hilfsbereiten Ubuntunutzer sind das Beste an der ganzen Ubuntudistro.
ich melde diesen Beitrag als Trollbeitrag ... my job here is done -sign Captain Obvious
Selbst sofort die Trollkarte ziehen und dabei kein einziges Argument liefern, wie nennt man das?
Das von Dir so klassifizierte Posting ist kein Trollbeitrag, sondern eine andere Meinung. Nichts weiter.
Und Fedore 'zwingt' dir Gnome 3 auf - das kannst du unter Ubuntu aber genau so gut installieren.
Nö, es gibt auch KDE, Xfce, LXDE...
Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu?
Was ist jetzt dein Punkt? Ich habe nur auf die falsche Behauptung geantwortet und sie richtig gestellt.
Der Punkt ist, das deine Antwort suggerierte, das wäre so bei Ubuntu nicht. Das zu korrigieren war richtig.
aufoktroyiert
Aua. Oktroyieren=aufzwingen. Aufoktroyieren=aufaufzwingen.
Irrtum. Das darfst Du nicht übersetzen, da es kein "Fremdwort" ist, sondern eine übliche Vokabel in nicht völlig weltfremden Laberzirkeln.
> Sollte nicht die Community entscheiden, was am besten ist?
Wenn dir die Community so wichtig ist, nimm doch einfach Debian.
Er wird natürlich seine Berater haben, wie in jedem größeren Unternehmen oder auch in der Politik.
Und die loten dann natürlich die Qualität von Upstart und Systemd aus.
besonders problematisch ist hier allerdings, daß hier wohl diejenigen am Zug sein dürften, die selbst Upstart entwickelt haben und da will man natürlich ungerne das eigene Kind gegen Systemd von der Konkurrenz austauschen.
Dahinter steckt typisch menschliches Verhalten, das ist so wie Vetternwirtschaft und sorgt auch dafür, daß nicht unbedingt das objektiv bessere System verwendet wird, sondern das zu dem man mehr Emotionen hat.
"besonders problematisch ist hier allerdings, daß hier wohl diejenigen am Zug sein dürften, die selbst Upstart entwickelt haben und da will man natürlich ungerne das eigene Kind gegen Systemd von der Konkurrenz austauschen."
Anders herum wird ein Schuh draus: Systemd wurde entwickelt, weil Lennart Poettering am NIH Syndrom leidet.
"Der Quetzal ist ein farbenprächtiger Vogel, und so wird das kommende Ubuntu wohl mit Brauntönen Schluss machen und sich hell und farbig präsentieren."
Von Brauntönen ist bald in der 5. Version in Folge nichts mehr zu sehen. Aber vielleicht wirds jetzt richtig quietschebunti?
Irgendwie schade dass sich das jetzt neue Ubuntu nicht mehr auf alten Centrino-Laptops installieren lässt (z.B. R50p). Begründung des Ubuntu-Installers (Beta2) ist dass der Prozessor kein PAE unterstützt. OpenSuSE, Debian und andere Distros haben da kein Problem mit. Kennt jemand den Grund dafür???
Der Ubuntu 12.04-Kernel kommt in Ubuntu, Kubuntu und Edubuntu anscheinend ohne non-PAE-Unterstützung.
Das ist aber eher ein Bug. Ubuntu hatte entschieden, einen non-PAE-Kernel anzubieten bzw. sogar als Standard zu verwenden:
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/linux/+bug/930447
Xubuntu und Lubuntu 12.04 verwenden jedoch standardmäßig den non-PAE-Kernel. Insofern könntest Du damit ein Basissystem installieren und dann z.B. KDE4 oder Unity übers Internet hinzuinstallieren bzw. die schon heruntergeladene KDE4- oder Unity-CD dafür verwenden.
Siehe:
http://ubuntuforums.org/showpost.php?p=11847791&postcount=1
Ubuntus Vorgehen in diesem Fall ist etwas merkwürdig, da der non-PAE-Kernel praktisch keine Zusatzarbeit verursacht.
Bei Distributionsupdates von einem non-PAE-Kernel aus wird übrigens in jedem Fall der 12.04-non-PAE-Kernel installiert. Der non-PAE-Kernel funktioniert also "flächendeckend", auch in Ubuntu, Kubuntu, Edubuntu, usw.
Danke
Buggy Bukkake xD
So ein Vogel ist mir viel lieber, als so ein komisches Bodennagetier.
Von daher, gute Wahl! Shuttleworth hat mal wieder etwas richtig gemacht.