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Fr, 27. April 2012, 10:48

Gesellschaft::Politik/Recht

Ungarns Regierung sponsort Entwicklung von ODF-Werkzeugen

Die ungarische Regierung hat für 370 Millionen HUF (ca 1,28 Millionen Euro) ein dreijähriges Projekt gestartet, in dem mehrere Anwendungen verbessert werden sollen, die das Open Document Format (ODF) nutzen. Bis zum Jahresende müssen alle öffentlichen Verwaltungen Ungarns ihre elektronischen Dokumente auf offene Standards umgestellt haben.

Laut einem Bericht des von der EU betriebenen Open-Source-Portals Joinup soll das Geld zwischen der Universität Szeged und dem auf freie Software spezialisierten IT-Spezialisten Multiracio aufgeteilt werden. Multiracio ist die Firma hinter EuroOffice, einer auf OpenOffice basierenden Bürosoftware.

Ziel des Projekts ist es unter anderem, neue Wege für die Zusammenarbeit mehrerer Anwender an ODF-Dokumenten aufzuzeigen und ODF-Anwendungen für mobile Geräte zu verbessern. Die Universität Szeged wird innerhalb des Projekts die Qualitätssicherung übernehmen, im Bereich Nutzerfreundlichkeit forschen und ODF-Werkzeuge entwickeln. Bei der Qualitätssicherung geht es um Methoden, mit denen sich die Qualität des Quellcodes analysieren, visualisieren und in Berichtform ausgeben lässt.

Multiracio konzentriert sich dagegen darauf, seine Bürosoftware und zusätzliche Erweiterungen zu entwickeln. Es ist geplant, eine EuroOffice-Variante für Tablet-Computer zu entwickeln und die Funktionalitäten für Kollektivarbeit zu verbessern. Mit dem von der Regierung bereitgestellten Geld können sich ungarische ODF-Spezialisten besser in die internationalen ODF-Entwickler-Netzwerke einbringen, etwa indem sie wichtige Veranstaltungen wie ODF-Plugfests besuchen.

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