Ich kenne das SNES-Spiel noch. Für seine Zeit war es wirklich gut und auch recht lang. Wenn ich mich nicht irre, gab es davon sogar eine deutsche Version. Mal schauen, ob ich die Cartridge noch irgendwo habe.
Man sollte dazu vielleicht wissen, dass die Linux-Version erst nachdem sie zuvor vollmundig angekündigt und dann kleinlaut zurückgezogen wurde nur nach einem lauten Protest der Linux-Nutzer bei der $1M-Marke wieder zum Gespräch stand. Auch soll die Portierung durch eine andere Firma erst nach dem Erscheinen der Windows- und Mac-Version begonnen werden. Auf die Linux-Version wird man also etwas länger warten dürfen.
Trotzdem: Wie man an diesem Beispiel sieht: wir können etwas bewegen.
Ich bin der Meinung der größte Feind von Spieleportierungen auf Linux sind
1. Hohe Preise
2. Wine
Warum soll ich mir ein fünf Jahre altes Spiel für 50 Euro für Linux kaufen wenn ich die Windowsversion für fünf Euro am Grabbeltisch und für 1,50 auf Steam bekomme und es mit Wine prima läuft?
Oft sogar besser als die Linuxversion, da letztere selten mit patches gepflegt wird wie die Original-Windows Version. Zudem passt Wine Spiele immer wieder an die aktuelle Umgebung an, da es sich mit Linux mit entwickelt, während die CSS Spiele bald anfangen Probleme zu machen, da sie mit den neuen Standards nicht mit halten :/
während die CSS Spiele bald anfangen Probleme zu machen, da sie mit den neuen Standards nicht mit halten :/
Oft braucht man doch nur die alten Libs, dann sollten auch die alten Spiele wieder laufen. Hier sind also die Distributoren gefragt, entsprechende Altlibs zur Verfügung zu stellen.
Ansonsten, welche CSS Spiele kennst du denn, bei denen das so ist?
According to the Mayan Calendar (and lots of tabloids), the world will end on December 21, 2012. It’s part a 5,200 year cycle of death and rebirth that, in Shadowrun, actually charts the ebb and flow of magic from the Earth. So, on 12/21/12 magic will return, end this world, and wreak holy havoc while starting the next. [...] And then the first Great Dragon rises from its 5,200 yearlong hibernation and circles over Tokyo, signaling that the world has truly AWAKENED.
Das ist aber nicht das Shadowrun, das ich kenne. Schlimmes ist zu befürchten. Wenn die ihren Werbetext noch nicht einmal hin bekommen, dann sieht es nicht gut aus mit der Shadowrun-Umsetzung für das geplante Spiel.
Wie so oft bei Rollenspielen und ihrem Hintergrund ist auch Shadowrun großer als ein Autor. Mit der eigenen fortlaufenden Geschichte sollte eine Rollenspielwelt nicht ohne Grund brechen. Denn gerade die Kontinuität macht doch einen großen Teil der Stimmung einer solchen Welt aus. Hier drängt sich mir ein wenig der Eindruck auf die Welt wird unnötigerweise finanziellen Interessen geopfert. Da kann Herr Weismann sein wer er will. Persönlich weiß ich noch nicht einmal wann er zuletzt für Shadowrun irgendeine Rolle gespielt hat.
Okay, im "Original" war es der 24.12.2011. Das ist aber der einzige Unterschied in der Mitteilung. Wahrscheinlich werden die Macher (immerhin sind es die Erfinder von Shadowrun) ein paar Anpassungen an die tatsächlichen Gegebenheiten machen.
Man muss bedenken, dass die Shadowrun-Zeitlinie Anfang der 90er Jahre beginnt (Ausgehend vom Erscheinungsjahr 1989 der Version 1.0) und es somit zahlreiche Abweichungen von der tatsächlichen Historie gibt.
Gerade bei Shadowrun wirken diese Abweichungen teilweise (unfreiwillig) komisch, da bestimmte Technologien, welche in Shadowrun im Jahr 2050 als "State of the Art" angesehen werden, heute alltäglich sind bzw. wir heute schon weiter sind. Ein Beispiel sind die Cyberdecks, welche dann auch in der Version 4.0 komplett verschwanden. Ein Grund dürfte die Tatsache gewesen sein, dass kabellose Zugänge zum Internet heute Standard sind und es anachronistisch wirkte sich über Wählverbindungen in die Matrix einloggen zu müssen.
Mal ne Frage zu Crowdfounding: Wie funktioniert das eigentlich? n Leute geben Geld für etwas von dem sie nicht wissen, ob es tatsächlich auch (erfolgreich) umgesetzt wird und kriegen später auch im Erfolgsfall ihr Geld nicht zurück?
Korrekt. Im Erfolgsfall bekommen sie aber eine Gegenleistung, bei Spielen eben meist das Spiel die genauen Gegenleistungen hängen zumeist von der gegebenen Summe ab, und sind bei Kickstarter (die übliche Plattform) angegeben.
Wieso Geld zurück im Erfolgsfall? Crowdfunding ist kein Investment. Der Erfolgsfall ist dann gegeben, wenn das Projekt so, wie es vom Projekt (vage) vorgegeben wurde, umgesetzt wurde. Dann bekommt man als Geldgeber das fertige Produkt. Und je nach Betrag, mit dem man sich beteiligt hat, diverse (physische oder nicht-physische) Extras. Ein bisschen wie eine Wundertüte oder ein Überraschungsei. Insofern ist es bei den Spielen kaum verwunderlich, dass so hohe Beträge bei solchen Projekten zusammenkommen, deren Mitglieder schon etwas Vorzeigbares gemacht haben.
> Wieso Geld zurück im Erfolgsfall? Crowdfunding ist kein Investment.
Ich verschenke doch kein Geld, wenn ich nichts davon habe, außer einer 50/50 Chance, daß am Schluß ein Produkt rauskommt, das ich für den gleichen Preis kaufen muß, wie alle anderen. Und der Projekt-Initiator streicht am Schluß den kompletten Gewinn ein.
Da finde ich das Geld in einer Spendenaktion für Menschen/Tiere besser und sinnvoller aufgehoben.
Sagt Kickstarter. Ich persönlich kenne keine anderen "Crowdfunding" Dienste als Kickstarter. Mag sein, dass es welche gibt, die tatsächlich Investments sind. Kickstarter ist das nicht.
Ich kenne das SNES-Spiel noch. Für seine Zeit war es wirklich gut und auch recht lang. Wenn ich mich nicht irre, gab es davon sogar eine deutsche Version. Mal schauen, ob ich die Cartridge noch irgendwo habe.
Man sollte dazu vielleicht wissen, dass die Linux-Version erst nachdem sie zuvor vollmundig angekündigt und dann kleinlaut zurückgezogen wurde nur nach einem lauten Protest der Linux-Nutzer bei der $1M-Marke wieder zum Gespräch stand. Auch soll die Portierung durch eine andere Firma erst nach dem Erscheinen der Windows- und Mac-Version begonnen werden. Auf die Linux-Version wird man also etwas länger warten dürfen.
Trotzdem: Wie man an diesem Beispiel sieht: wir können etwas bewegen.
Ich bin der Meinung der größte Feind von Spieleportierungen auf Linux sind
1. Hohe Preise
2. Wine
Warum soll ich mir ein fünf Jahre altes Spiel für 50 Euro für Linux kaufen wenn ich die Windowsversion für fünf Euro am Grabbeltisch und für 1,50 auf Steam bekomme und es mit Wine prima läuft?
"und es mit Wine prima läuft?"
Oft sogar besser als die Linuxversion, da letztere selten mit patches gepflegt wird wie die Original-Windows Version. Zudem passt Wine Spiele immer wieder an die aktuelle Umgebung an, da es sich mit Linux mit entwickelt, während die CSS Spiele bald anfangen Probleme zu machen, da sie mit den neuen Standards nicht mit halten :/
Oft braucht man doch nur die alten Libs, dann sollten auch die alten Spiele wieder laufen.
Hier sind also die Distributoren gefragt, entsprechende Altlibs zur Verfügung zu stellen.
Ansonsten, welche CSS Spiele kennst du denn, bei denen das so ist?
Das ist aber nicht das Shadowrun, das ich kenne. Schlimmes ist zu befürchten. Wenn die ihren Werbetext noch nicht einmal hin bekommen, dann sieht es nicht gut aus mit der Shadowrun-Umsetzung für das geplante Spiel.
Da hier Jordan Weisman die Verantwortung trägt, würde ich sagen: Wenn er es so schreiben will, darf er. Es ist ja (auch) seine Welt
Wie so oft bei Rollenspielen und ihrem Hintergrund ist auch Shadowrun großer als ein Autor. Mit der eigenen fortlaufenden Geschichte sollte eine Rollenspielwelt nicht ohne Grund brechen. Denn gerade die Kontinuität macht doch einen großen Teil der Stimmung einer solchen Welt aus. Hier drängt sich mir ein wenig der Eindruck auf die Welt wird unnötigerweise finanziellen Interessen geopfert. Da kann Herr Weismann sein wer er will. Persönlich weiß ich noch nicht einmal wann er zuletzt für Shadowrun irgendeine Rolle gespielt hat.
"Wie so oft bei Rollenspielen und ihrem Hintergrund ist auch Shadowrun großer als ein Autor."
Und wie so oft dabei: Wers am Anfang erfunden hat, bleibt berechtigt auch später daraus zu machen, was er will.
Man muss es ja nicht mögen.
"Persönlich weiß ich noch nicht einmal wann er zuletzt für Shadowrun irgendeine Rolle gespielt hat."
Jetzt gerade. Aktuell genug?
Okay, im "Original" war es der 24.12.2011. Das ist aber der einzige Unterschied in der Mitteilung. Wahrscheinlich werden die Macher (immerhin sind es die Erfinder von Shadowrun) ein paar Anpassungen an die tatsächlichen Gegebenheiten machen.
Man muss bedenken, dass die Shadowrun-Zeitlinie Anfang der 90er Jahre beginnt (Ausgehend vom Erscheinungsjahr 1989 der Version 1.0) und es somit zahlreiche Abweichungen von der tatsächlichen Historie gibt.
Gerade bei Shadowrun wirken diese Abweichungen teilweise (unfreiwillig) komisch, da bestimmte Technologien, welche in Shadowrun im Jahr 2050 als "State of the Art" angesehen werden, heute alltäglich sind bzw. wir heute schon weiter sind.
Ein Beispiel sind die Cyberdecks, welche dann auch in der Version 4.0 komplett verschwanden. Ein Grund dürfte die Tatsache gewesen sein, dass kabellose Zugänge zum Internet heute Standard sind und es anachronistisch wirkte sich über Wählverbindungen in die Matrix einloggen zu müssen.
Mal ne Frage zu Crowdfounding: Wie funktioniert das eigentlich? n Leute geben Geld für etwas von dem sie nicht wissen, ob es tatsächlich auch (erfolgreich) umgesetzt wird und kriegen später auch im Erfolgsfall ihr Geld nicht zurück?
Korrekt. Im Erfolgsfall bekommen sie aber eine Gegenleistung, bei Spielen eben meist das Spiel die genauen Gegenleistungen hängen zumeist von der gegebenen Summe ab, und sind bei Kickstarter (die übliche Plattform) angegeben.
Gibt es bereits ein Spiel/Programm, welches per crowdfunding für Linux entwickelt wurde?
Soweit ich es sehe, sind alle noch in Entwicklung, egal ob Linux oder Windows.
Wieso Geld zurück im Erfolgsfall? Crowdfunding ist kein Investment. Der Erfolgsfall ist dann gegeben, wenn das Projekt so, wie es vom Projekt (vage) vorgegeben wurde, umgesetzt wurde. Dann bekommt man als Geldgeber das fertige Produkt. Und je nach Betrag, mit dem man sich beteiligt hat, diverse (physische oder nicht-physische) Extras. Ein bisschen wie eine Wundertüte oder ein Überraschungsei. Insofern ist es bei den Spielen kaum verwunderlich, dass so hohe Beträge bei solchen Projekten zusammenkommen, deren Mitglieder schon etwas Vorzeigbares gemacht haben.
> Wieso Geld zurück im Erfolgsfall? Crowdfunding ist kein Investment.
Ich verschenke doch kein Geld, wenn ich nichts davon habe, außer einer 50/50 Chance, daß am Schluß ein Produkt rauskommt, das ich für den gleichen Preis kaufen muß, wie alle anderen. Und der Projekt-Initiator streicht am Schluß den kompletten Gewinn ein.
Da finde ich das Geld in einer Spendenaktion für Menschen/Tiere besser und sinnvoller aufgehoben.
>Crowdfunding ist kein Investment.
sagt wer? es mag solche crowdfundings geben, aber bei den meisten von denen ich gehört habe, gibt es eine gewinnbeteiligung.
Sagt Kickstarter. Ich persönlich kenne keine anderen "Crowdfunding" Dienste als Kickstarter. Mag sein, dass es welche gibt, die tatsächlich Investments sind. Kickstarter ist das nicht.