Login


 
Newsletter
Werbung

Thema: Zukunft von Mandriva vorerst gesichert

6 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von Pitti am Mi, 2. Mai 2012 um 16:20 #

Blackcrack hat geschrieben:
"Ich sag mal so,wenn man beleidigt ist und darum abwandert und sein eigenes machen will, dann sollte man nicht großkotzig in nem Blog andere rechtfertigen.."

Könntest Du eventuell mal näher erläutern, was Du hiermit meinst?

  • 0
    Von wobs am Do, 3. Mai 2012 um 11:15 #

    Pitt, lies mal die Kommentare des Blogs von JMC. Wenn Du aus dem "Englisch" von Blackcrack (das ebenso krude wie sein Deutsch ist) schlau wirst, dann erkennst Du, dass Blackcrack nicht nur Schwierigkeiten in der Sprache sondern auch mit der Realität hat.

    Beispiele:
    - von einem Unternehmen rausgeschmissen zu werden ist etwas Anderes als "beleidigt abwandern".
    - es gibt einige Leute, die beide Projekte unterstützen, was anscheinend für Blackcrack unbegreifbar ist.
    - Mandriva SA ist NICHT gleich "Mandriva Linux" - da muss ich Blackcrack entschuldigen, denn das ist etwas, was offensichtlich für viele schwer zu verstehen ist.

    Allgemein zum Thema:

    Mandriva SA ist nicht mehr das ursprüngliche Unternehmen, das dazu gegründet wurde, eine Linux Distribution zu vermarkten. Wer sich wirklich mal damit befasst, kann aus den Berichten der letzten Jahre erfahren, dass die Sparte "Mandriva Linux" seit Jahren kein Geld mehr einbringt sondern nur Geld kostet. Das ist auch bei allen anderen Linux-Unternehmen so und hat nichts mit dem Mandriva-Management zu tun. Dieses Management hat nur den Fehler gemacht, dies so rechtzeitig zu erkennen wie Red Hat und Suse bzw. Novell.

    Folgerichtig hat Mandriva SA nur diese Optionen, will es nicht weiterhin Geld verlieren :

    1. ein ähnliches Modell wie RedHat/Fedora aufzubauen (wobei natürlich der Verlust der früheren "Macher" der Distribution ein schweres Manko ist)

    2. eine Partnerorgenisation zur Erstellung der Distribution zu finden - da fällt mir im Moment nur ROSA ein

    3. das Projekt "Mandriva Linux" selbst aufzugeben. Alternativen für den User sind vorhanden (ROSA, PCLOS, Mageia). Mandriva SA kann sich durchaus für seine kommerziellen Produkte (damit meine ich NICHT das Powerpack!) bei diesen existierenden Varianten bedienen.

    Man darf also nicht den Denkfehler begehen, dass Mandriva SA ohne Mandriva Linux "nichts" ist, sondern erst die Übergabe von Mandriva Linux an eine externe Instanz kann Mandriva SA gesunden lassen.

    Noch eins: Wer glaubt, JM Croset habe sein eigenes Geld in das Unternehmen gesteckt, um einfach so weiterzuwursteln wie vorher, der ist jenseits der Realität.

Pro-Linux
Gewinnspiel
Neue Nachrichten
Werbung