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Do, 3. Mai 2012, 10:41

Software::Distributionen::Fedora

Fedora 18 soll Spherical Cow heißen

Die Fedora-Entwickler haben sich in einer Abstimmung für den Namen Spherical Cow für die Fedora-Version 18 entschieden, die im November 2012 erscheinen soll.

fedoraproject.org

Alle sechs Monate sind die Entwickler von Fedora aufgerufen, einen neuen fantasievollen Namen für die kommende Version zu finden. Dabei gelten die Regeln, dass der neue Name zu dem vorangegangenen in einer (frei wählbaren) Beziehung stehen muss und diese Beziehung in früheren Versionen noch nicht verwendet wurde. So trug Fedora 16 den Codenamen Verne, das noch in diesem Monat erscheinende Fedora 17 erhielt den Namen Beefy Miracle. Die Gemeinsamkeit zwischen beiden war, dass beides Namen waren, die für Fedora 16 vorgeschlagen wurden.

Ein Name für Fedora 18 konnte von jedem Mitglied der Gemeinschaft vorgeschlagen werden, wovon auch diesmal reger Gebrauch gemacht wurde. Der Vorstand des Projektes traf nach der Prüfung der Gültigkeit und markenrechtlichen Unbedenklichkeit eine Vorauswahl, die dann zur Wahl stand. Von den wahlberechtigten Fedora-Mitgliedern beteiligten sich dieses Mal 429 an der Abstimmung, vor einem halben Jahr waren es nur 292. Aus der Abstimmung ging »Spherical Cow« mit klarem Vorsprung vor »Halva« als Sieger hervor, wie Projektleiterin Robyn Bergeron mitteilte. Die Gemeinsamkeit zu Beefy Miracle ist, dass beide noch nie real beobachtet wurden.

Die Entwickler hatten außerdem auch darüber abzustimmen, ob es künftig überhaupt noch Release-Namen geben sollte. Das Ergebnis waren 550 Ja- und 384 Nein-Stimmen. Damit sprachen sich knapp 59% der Entwickler für die Beibehaltung der Namen aus. Auslöser der Abstimmung war unter anderem die Unzufriedenheit einiger Entwickler mit merkwürdigen Namen wie »Beefy Miracle«, aber auch die Feststellung, dass praktisch niemand die Namen benutzt und die Namen keinen Hinweis geben, in welcher Reihenfolge die Versionen erschienen sind.

Fedora 18 soll im November 2012 erscheinen, wobei noch keine Einzelheiten bekannt sind. Zunächst muss das Projekt noch Fedora 17 veröffentlichen, was für den 22. Mai geplant ist. Die neue Version der Linux-Distribution wird Neuerungen in den Bereichen Virtualisierung, Hochverfügbarkeit und Cloud sowie zahlreiche andere Neuerungen und Aktualisierungen bringen.

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