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Thema: Intel überholt Red Hat bei Kernel-Beiträgen

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von securinux am Do, 10. Mai 2012 um 21:15 #

Du urteilst ja ziemlich schnell über andere Personen....
Nach deinen Argumenten ist das also ganz normal sich nur zu bedienen und nichts zurück zu geben an die Projekte ?

Dann solltest du zurück gehen in die Microsoft/Apple Welt, da ist sowas Gang und gebe.

Die Argumentation weil es im Moment Probleme zwischen Firmen gibt, und vllt. keine gute Stímmung herrscht, nichts beizutragen finde ich unlogisch....zumal das bei Canonical bis jetzt die Standartpolitik ist und du mir sicher nicht verklickern willst das schon seit dem ersten Ubuntu Release sich alle haßen und Canoncial deswegen nichts Beiträgt >.<

Wenn ich ehrlich bin habe ich nicht das Gefühl das Canoncial sich wirklich für freie Software und Linux interessiert....sie versuchen in meinen Augen nur ein zweites Apple zu werden!

Persönlich hätte ich das Geld lieber bei Debian gesehen, währe sicher besser angelegt gewesen und das Mark S. als Debian-Maintainer sich so gegen Debian/Linux stellt, finde ich schon krass.
Ich hätte erwartet das er aus der Zeit mehr mitgenommen hätte.

Da kannst du 100x mal sagen ich lasse mich mit Glasperlen bezahlen -.-

PS: Zu Red Hat kann ich nur folgendes sagen, Großartig! Als eines der ersten Unternehmen hat es bewiesen das man trotzdem mit Linux Geld verdienen kann, auch wenn es unter der GPL steht. Damit hat es für die Entwicklung mehr in meinen Augen getan als Canoncial insgesamt, und tortzdem arbeiten sie weiter am Kernel und entwickeln neue Konzepte.

Seien wir mal realistisch, wo währe Linux heute ohne die großen Firmen die fleißig Code beisteuern ! Linux würde immer noch nur von der Com geplfegt werden, was an sich sicher nicht schlecht ist, aber die rasche Entwicklung wäre damit sicher nicht möglich gewesen.

Klar haben die Firmen auch ihre Nachteile, will ich garnicht abstreiten. Aber diese sind mír 10x lieber als Canoncial mit ihrer
" Wir steuern keine Zeile Code bei, trotzdem bringen wir Linux nach vorne" Einstellung. Launchpad und ein paar Design Ideen sind ja mind. gleichwertig zu neuen Funktionen ect. im Kernel.

Andere die Arbeit machen lassen und dafür gefeiert werden :huh:

PPS: Wenn dir Gnome nicht gefällt, dann benutzte es nicht. Ich finde es für mich auch nciht optimal, aber es soll Leute geben die finde Gnome 3 sehr gut! Das Gnome Projekt tut wenigstens was und entwickelt !

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 10. Mai 2012 um 21:16.
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    Von Idiotenpfleger am Do, 10. Mai 2012 um 22:10 #

    was ich nicht verstehe, ist: man stellt seine Produkte unter die GPL und gibt sie frei. Und dann beschwert man sich, wenn sich einer bedient und trotzdem die GPL erfüllt, indem er alle Änderungen, die er durchführt auch unter der GPL freigibt. Da man aber unter dem NIH-Syndrom leidet, werden diese ebenfalls unter der GPL stehenden Änderungen nicht verwendet, sondern man bastelt was eigenes, stellt es wieder unter die GPL und beschwert sich weiter, wenn jemand ebendieses unter der GPL stehende benutzt und seine Änderungen ebenfalls unter der GPL freigibt und somit die GPL erfüllt... dieses Spiel könnte man nun endlos fortführen...

    Wo ist da die Logik, des sich über fehlende Beiträge beschwerens?

    Ganz einfach: Red Hat selbst beschwert sich gar nicht. Das einzige, wo sie mal was gesagt/gemacht haben, war, als bekannt wurde, dass andere (Novell z.B.) auch Support für RHEL anbieten.

    Es sind also meist gar nicht diejenigen, die produktiv an all dem arbeiten, die sich beschweren. Sondern irgendwelche Hateboyz/ girlz, die ihren Frust ablassen müssen. Warum auch immer. Ich denke, das liegt daran, weil ihre Distro nicht der Liebling im Kindergartenreigen ist.

    Ich bin auch kein Ubuntu-Fan. Mir ist eigentlich relativ egal, was die machen. Die haben ihr Geschäftsmodell gefunden und sacken sich die entsprechende Kohle ein. Und? Den anderen steht es frei, es ebenso zu machen. Die machen es aber nicht so, weil sie das, was sie beitragen, selber brauchen, sonst würden sie es auch nicht tun. So einfach siehts nämlich aus.

    Unity z.B. steht auch unter der GPL. Was anderes wäre es doch, wenn die bei Ubuntu sich alles nehmen würden und ihren eigenen Kram nicht auch unter der GPL freigeben würden. Und selbst wenn sie alles closed-source machen würden? Ist doch denen ihr Bier.

    Dieses Geflenne "der hat nix beigetragen"... "der hat von meinem Tellerchen gegessen" ist so kindisch... nicht nur das: es zeugt von wenig Souveränität und ist einfach unprofessionell.

    Zitat: "PPS: Wenn dir Gnome nicht gefällt, dann benutzte es nicht. Ich finde es für mich auch nciht optimal, aber es soll Leute geben die finde Gnome 3 sehr gut! Das Gnome Projekt tut wenigstens was und entwickelt !"

    Gnome 3 gefällt mir auch nicht. Und? Tut das hier was zur Sache? Ich habe in meinem Beitrag nichts über "Gnome 3 gefällt mir nicht" geschrieben, sondern nur die ewige Nein-Sagerei des Gnome-Projekts zu allen Beiträgen von außen bemängelt. Eine partnerschaftliche und auf die Gemeinschaft ausgerichtete Entwicklung sieht anders aus. In diesem Punkt unterscheidet Gnome sich von Canonical auch nur marginal.

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      Von Robert Baratheon am Fr, 11. Mai 2012 um 00:09 #

      die ewige Nein-Sagerei des Gnome-Projekts zu allen Beiträgen von außen bemängelt

      Bei Gnome arbeiten auch viele Firmen produktiv zusammen wie Collabora, Openismus, Novell, Red Hat, Intel und schaffen es, sich einzubringen. Es gäbe keinen Grund, weshalb Canonical das nicht auch hinkriegen könnte. Diese Anschuldigung ist m.E. nur eine lahme Ausrede von Shuttleworth dafür, dass sie sich nicht die Mühe machen wollen zu kommunizieren, ihre Patches nach Reviews zu verbessern, oder nicht von ihrem Copyright-Assignment abrücken wollen.

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        Von Idiotenpfleger am Fr, 11. Mai 2012 um 09:11 #

        es gab dazu nicht nur Äußerungen von Shuttleworth. Auch aus anderen Bereichen, KDE z.B. gab es Äußerungen, die darauf hinausliefen, dass eine Zusammenarbeit mit Gnome kein Zuckerschlecken ist.

        ich stelle mir diese angeblich so produktive Zusammenarbeit so vor: es sind alteingesessene Gnome-Leute, von denen jeder zufällig bei einer der genannten Firmen einen Job bekommen hat. Klar ist dann eine "produktive" Zusammenarbeit möglich: man kennt sich. Ob man nun einen Firmenausweis xy oder von abc hat, spielt dann keine Rolle. Aber wehe, ein nicht-Gnome'ler will sich beteiligen.... - exakt so ist die Außenwirkung. Und das wird dann zu einer "produktiven Zusammenarbeit mehrerer Firmen" hochstilisiert.

        Ob das wirklich so ist, interessiert mich dabei nicht. Ich lese verschiede Artikel und verschiedene Blogs und bilde mir meine Meinung. Wenn die Wahrheit anders ist und Gnome nicht so gesehen werden will, wie es gesehen wird, dann sollten sie was dafür tun.

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      Von roderick am Fr, 11. Mai 2012 um 00:20 #

      > Die haben ihr Geschäftsmodell gefunden und sacken sich die entsprechende Kohle ein.

      Meines Wissens nach haben sie bisher weder ihr Geschäftsmodell gefunden (sie versuchen von allem mal ein bisschen was), noch sacken sie Kohle ein (sprich machen sie Gewinn).

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        Von Idiotenpfleger am Fr, 11. Mai 2012 um 09:12 #

        ob die Kohle verdienen oder nicht, ist doch völlig egal. Denen vielleicht nicht - mir schon. Was die machen, ebenfalls.

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