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Thema: Freiburg: Rückkehr zu proprietärer Office-Lösung in Stadtverwaltung möglich

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von tntnet am Fr, 18. Mai 2012 um 22:56 #

Ich habe den Artikel gelesen.

Ich habe aber auch Verständnis dafür, dass nicht jeder Vorgesetzte ein Freak wie Du und Ich ist. Er ist es halt gewöhnt. Und außerdem bekommen sie auch Dokumente von Außerhalb. Da können sie nicht einfach das Dokument ablehnen.

Stell Dir vor, Du bist so ein leitender Angestellter und bekommst meinetwegen aus dem Büro unserer Bundeskanzlerin ein wichtiges Dokument im doc-Format. Dann schickst Du es zurück? Also da wäre ich vorsichtig.

Einfach zurückgehen lassen geht manchmal, aber nicht immer. Dass ein einzelner leitender Angestellter den Teufelskreis damit durchbrechen kann, halte ich für unrealistisch.

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    Von Zurückschicker am Mo, 21. Mai 2012 um 08:48 #

    Ich arbeite in einer öffentlichen Kommunalverwaltung und sende regelmäßig docx-, xlsx- und pptx-Dokumente an die Absender zurück (wir setzen OpenOffice ein) - _besonders_ wenn sie von einer Bundesbehörde kommen. Da würde ich auch bei der Bundeskanzlerin keine Ausnahme machen. Immerhin gibt es einen Beschluss des IT-Rates der Bundesregierung, offene Dokumentformate einzusetzen [1]. Mir ist nicht bekannt, dass der zwischenzeitlich gegenstandslos geworden wäre.

    Darüber hinaus sehe ich auch nicht ein, dass ich als Empfänger dafür sorgen muss, mir zugesendete Dokumente öffnen zu können. Hier sehe ich ganz klar die Verantwortung beim Absender.

    Übrigens klappt das relativ gut, eine entsprechende Rückmeldung zu geben - die Dokumente kommen zeitnah im PDF-Format hinterher. Leider scheinen aber eben viele so zu denken wie du und akzeptieren es stillschweigend. So wird sich natürlich auf keinen Fall etwas ändern.

    [1] http://www.pro-linux.de/news/1/13539/bundesregierung-moechte-offene-dokumentenformate-einsetzen.html

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