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Di, 22. Mai 2012, 16:39

Gesellschaft::Wirtschaft

Open Source Business Alliance veröffentlicht Grundsatzpapier

Der Vorstand der OSB Alliance hat in den vergangenen Wochen ein Grundsatzpapier erarbeitet, das erstmals seit der im letzten Jahr aus dem Zusammenschluss von Lisog und LIVE erfolgten Gründung des Vereins die gemeinsamen Positionen in einem verbindlichen Dokument darlegt.

OSB Alliance

Das unter dem Titel Leitlinien & Forderungen veröffentlichte Grundsatzpapier soll eine verbindliche Grundlage für die inhaltliche Arbeit des Vereins darstellen und kann unter anderem bestehenden und potentiellen Mitgliedern, sowie Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zur Orientierung bei der Kommunikation mit der OSB Alliance dienen.

Das rechtzeitig zum Linux Tag 2012 fertiggestellte Dokument fasst acht Grundsatzpositionen der Open Source Business Alliance zusammen, auf deren Basis der Verein künftig seine Positionen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit vertritt. Darin ist die Förderung von Open-Source-Software durch Politik und öffentliche Verwaltung wie zu erwarten ein zentrales Anliegen. Das Papier erläutert aber auch Positionen der OSB Alliance zu den Themen offene Standards, Urheberrecht, Netzneutralität und offene Entwicklungsprozesse.

Die OSB Alliance ist eine Organisation aus Unternehmen, Anwendern und wissenschaftlichen Institutionen, deren wirtschaftlicher Erfolg mit dem Einsatz Open-Source-Software sowie auf Open-Source-Software aufbauenden IT-Lösungen verknüpft ist. Der Verein sieht seine primäre Aufgabe in der Förderung, Akzeptanzsicherung und Verbreitung von Open-Source-Software und in einer Verbesserung der Interoperabilität von Open-Source-Software mit proprietärer Software oder anderer Open-Source-Software, insbesondere durch Einsatz und Beachtung offener Standards.

Peter H. Ganten, Vorstandsvorsitzender der OSB Alliance, erklärte anlässlich der Veröffentlichung des Grundsatzpapiers, dass der Verein, trotz vieler Freunde und Förderer in Politik und Verwaltung, in der Vergangenheit nicht immer akzentuiert aufgetreten sei und es daher überfällig war, ab sofort klare Positionen erkennbar zu machen. Die Veröffentlichung der Richtlinien und Forderungen sei daher bereits auf der ersten gemeinsamen Mitgliederversammlung Ende 2011 beschlossen worden, damit der Verein künftig eine aktivere Rolle spielen könne. Das Papier ermögliche dazu eine längst notwendige Profilschärfung des Vereins als verlässlicher Ansprechpartner.

Die Open Source Business Alliance ist auf dem Linux Tag vom 23. bis 27.5.2012 in Berlin mit einem Gemeinschaftsstand (Halle 7.2a) vertreten. Holger Dyroff, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher der Arbeitsgruppe »Public Affairs« und Vorstandsvorsitzender Peter H. Ganten stehen dort nach Terminvereinbarung für Fragen zur Verfügung.

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