Aktiv in die "schöpfung" einzugreiffen ist möglich (was auch immer du mit schöpfung meinst). Geh als schwarzer afrikaner nach norwegen und bleib dort 1000 Jahre (vice versa) du wirst dich verändern. Zumal wir im Zeitalter von Genmais wohl gar nicht mehr darüber diskutieren müssen das "schöpfung" verändert WIRD. Aktiv eingreiffen geht nicht?....schon mal was von Hunderassen gehört?
Richtig, "Schöpfung" war an dieser Stelle ein schlecht gewählter Begriff. Ebenso schlecht ist freilich die Personifizierung der Natur. Dass mittels Gentechnik, die Evolution beeinflusst wird, musst du mir nicht erzählen. Man könnte statt Gentechnik auch zig Generationen mit klassischer Züchtung verbringen. Unsere hochgelobten Kulturäpfel entstanden so. Das muss ich dir vermutlich wiederum nicht erzählen.
Mein Vorredner zog aber den Vergleich mit der natürlichen Auslese. Hier kann man kaum von Züchtung sprechen. Software-Entwicklung könnte man vielleicht als Züchtung umschreiben, keinesfalls aber als natürliche Auslese. Der Züchter kombiniert nur bestehende genetische Programme und hofft auf eine Verbesserung der Eigenschaften. Der Entwickler steht als Zwerg auf den Schultern von Riesen und steuert selbst geschriebenen Code bei oder schreibt sogar von Grund auf neu. Er ist kreativ, sprich als Schöpfer tätig. Vergleicht man die Entwicklung von Software nun mit der Evolution und setzt beide Prozesse gleich, redet man automatisch den Kreationisten das Wort.
"Natürliche Auslese" ist selbst schon ein sehr schwammiger und auch gesellschaftlich wie politisch missbrauchter Begriff. Zu diesem Begriff gehört aber auch letztlich der Zufallscharakter von Mutationen, die mit dieser "natürlichen Auslese" einhergehen. Die meisten Leute, die diesen Auslesebegriff benutzen, unterschlagen das aber sehr oft und interpretieren begriffsfremde, in menschlichem Verhalten begründete Gedanken wie "zielgerichtete Entwicklung zum Besseren", "Akte personifizierter, gezielter, göttlicher Schöpfung" u.ä. in diesen Begriff hinein. Die Evolutionslehre selbst gibt solche Interpretationen aber nicht her und damit auch nicht das, was im Nachgang zu Darwins Entdeckungen als "Sozialdarwinismus" in die menschliche Geschichte eingegangen ist.
Aktiv in die "schöpfung" einzugreiffen ist möglich (was auch immer du mit schöpfung meinst). Geh als schwarzer afrikaner nach norwegen und bleib dort 1000 Jahre (vice versa) du wirst dich verändern. Zumal wir im Zeitalter von Genmais wohl gar nicht mehr darüber diskutieren müssen das "schöpfung" verändert WIRD. Aktiv eingreiffen geht nicht?....schon mal was von Hunderassen gehört?
Geh als schwarzer afrikaner nach norwegen und bleib dort 1000 Jahre (vice versa) du wirst dich verändern.
Zu Humus z.B.
Ja wenn du natürlich davon ausgehst dass Du kein Weibchen findest....wirst wohl schon recht haben.
Richtig, "Schöpfung" war an dieser Stelle ein schlecht gewählter Begriff. Ebenso schlecht ist freilich die Personifizierung der Natur. Dass mittels Gentechnik, die Evolution beeinflusst wird, musst du mir nicht erzählen. Man könnte statt Gentechnik auch zig Generationen mit klassischer Züchtung verbringen. Unsere hochgelobten Kulturäpfel entstanden so. Das muss ich dir vermutlich wiederum nicht erzählen.
Mein Vorredner zog aber den Vergleich mit der natürlichen Auslese. Hier kann man kaum von Züchtung sprechen.
Software-Entwicklung könnte man vielleicht als Züchtung umschreiben, keinesfalls aber als natürliche Auslese. Der Züchter kombiniert nur bestehende genetische Programme und hofft auf eine Verbesserung der Eigenschaften. Der Entwickler steht als Zwerg auf den Schultern von Riesen und steuert selbst geschriebenen Code bei oder schreibt sogar von Grund auf neu. Er ist kreativ, sprich als Schöpfer tätig. Vergleicht man die Entwicklung von Software nun mit der Evolution und setzt beide Prozesse gleich, redet man automatisch den Kreationisten das Wort.
"Natürliche Auslese" ist selbst schon ein sehr schwammiger und auch gesellschaftlich wie politisch missbrauchter Begriff. Zu diesem Begriff gehört aber auch letztlich der Zufallscharakter von Mutationen, die mit dieser "natürlichen Auslese" einhergehen. Die meisten Leute, die diesen Auslesebegriff benutzen, unterschlagen das aber sehr oft und interpretieren begriffsfremde, in menschlichem Verhalten begründete Gedanken wie "zielgerichtete Entwicklung zum Besseren", "Akte personifizierter, gezielter, göttlicher Schöpfung" u.ä. in diesen Begriff hinein. Die Evolutionslehre selbst gibt solche Interpretationen aber nicht her und damit auch nicht das, was im Nachgang zu Darwins Entdeckungen als "Sozialdarwinismus" in die menschliche Geschichte eingegangen ist.
Erzähl das bitte nicht mir. Ich habe nichts gegenteiliges behauptet.
Hmm...erhrlich gesagt interessante kommentare, wär wohl mal ne Bierrunde fällig
An Stammtisch natürlich