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Fr, 8. Juni 2012, 11:49

Software::Kernel

Btrfs-Hauptentwickler verlässt Oracle

Chris Mason, Hauptentwickler des Dateisystems Btrfs, verlässt laut eigenem Bekunden Oracle und wechselt zum Storage-Spezialisten Fusion-IO. Die Entwicklung von Btrfs selbst soll von der Entscheidung nicht betroffen sein.

Wie der Hauptentwickler des als kommender Standard unter Linux gehandelten Dateisystems Btrfs bekannt gab, wird er bereits kommende Woche seinen Arbeitgeber wechseln. Demnach wird Chris Mason seinen bisherigen Arbeitgeber Oracle verlassen und einen neuen Posten bei dem Storage-Spezialisten Fusion-IO annehmen. Nach Jens Axboe, Betreuer des Block-Layers in Linux und Entwickler diverser I/O-Scheduler, ist Mason bereits der zweite prominente Kernel-Hacker, der Oracle Richtung Fusion-IO verlässt.

An der Entwicklung von Btrfs soll sich dadurch nichts ändern. Laut Mason wird er sich weiterhin mit der Pflege und Erweiterung des Dateisystems beschäftigen. Ferner wird auch Oracle das Dateisystem weiter nutzen. Mason selbst kommentiert seinen neuen Arbeitgeber positiv: »Fusion-IO glaubt wirklich an Open Source«.

Btrfs wird jetzt schon als künftiger Standard unter Linux gehandelt und bietet gegenüber traditionelleren Dateisystemen zusätzliche Möglichkeiten wie Unterstützung von Subvolumes, Schnappschüsse, Kompression und RAID. Das Dateisystem will unter anderem ZFS von Oracle in allen Belangen mindestens ebenbürtig sein. Oracle und Suse setzen Brefs bereits in ihren Unternehmens-Distributionen ein.

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