Von Erkenner der Sachlage am Di, 12. Juni 2012 um 19:41 #
Quatsch, MS ist sich Siegessicher, deswegen kooperieren sie.
Das war bei Apple auch so, als MS den OS War gewonnen hat, gaben sie Apple ein paar Millionen und bekamen im Gegenzug ein paar Aktien.
Und bei Linux wissen sie schon längst, dass es sich auf dem Desktop nicht durchsetzt wie zu Beginn befürchtet. DirectX und das Gewohnheitsverhalten der User ist ein zu starkes Zugpferd für Windows, so daß MS keine Angst mehr haben muss, von Linux überrollt zu werden.
Zumal es auch mehr als genug Windows User gibt, die sich nicht nur wegen der Gewohnheit zu Windows bekennen, sondern auch wegen der technischen Qualität, denn es funktioniert so, wie sie es erwarten. Etwas, was man von einem Desktop Linux in den letzten 10 Jahren nicht erwarten konnte, denn das Desktop Linux ist ne Ewigkeitsbaustelle mit häufigen Regressionen so daß dies und jenes mal wieder nicht funktioniert oder komplett umgebaut wurde. Das mögen nicht viele User.
Windows bietet ihnen da die Konsistenz, die sie von einem professionellen OS erwarten und selbst wenn MS Umbaumaßnahmen am OS vornimmt, so sind dennoch keine technischen Rückfälle zu erwarten.
Deswegen muss Microsft auch von Linux nichts mehr befürchten, den OS Desktop War hat Microsoft für sich entschieden und deswegen können sie heute kooperieren.
Man kann Mobil-Systeme überhaupt nicht mit Desktop-Systemen vergleichen. Linux steht in Konkurrenz zu Windows XP/Vista/7, Android in Konkurrenz zu Windows Mobile.
Ein Tablet ersetzt nicht den PC und die Oberfläche und Funktionalität von Android taugt genauso wenig wie ein geeignetes Gerät zum produktiven Arbeiten.
Zu dem hat Android mit einem Desktop-Linux fast garnichts gemeinsam. Selbst der Kernel basiert nur teilweise auf dem selben Code, da er für Android sehr stark gepatcht und modifiziert ist. Alles darunter ist von der Software her völlig anders gelöst.
Es redet auch niemand davon, dass wegen Mac OS nun FreeBSD einen hohen Marktanteil hätte.
Laut IDC ist ab 2016 schluss mit dem Wintel gespann..klaro wer braucht schon ein Desktop wenn die ganze rechenleistung nur noch serverseitig gebraucht wird (inkl 3D games). Vielleicht solltest mal über den tellerrand schauen, MS ist gut vertreten im classischen Desktop...beim ganzen rest sind sie eine miderheit
Linux steht in Konkurrenz zu Windows XP/Vista/7, Android in Konkurrenz zu Windows Mobile.
1 Android ist Linux. 2 Hat Linux auch auf Großrechnern und Servern die Nase vorne und lässt Windows irgendwo auf den hinteren Rängen zurück.
die Oberfläche und Funktionalität von Android taugt genauso wenig
Android hat Windows überholt und damit ist Linux das meistverbreiteste OS der Welt. Das ist Fakt.
Frage ist nur zu welchem Zeitpunkt Apple Microsoft überholt. Dürfte auch nur noch eine Frage der Zeit sein.
mit einem Desktop-Linux
Es gibt kein "einem Desktop-Linux". Es gibt Window Manager, es gibt Desktop Manager, es gibt die Möglichkeit die miteinander zu kombinieren. Es gibt Wayland, es gibt Framebuffer und es gibt X11. Du kannst eine Anwendung sogar ohne "einem Desktop-Linux" laufen lassen.
Was du wahrscheinlich meinst sind Desktop-Distributionen wie Suse, Ubuntu oder Fedora. Nur gibt es die nicht nur allesamt als Server-versionen sondern sie haben auch noch alle ganz andere "Desktop-Linux" vorinstalliert.
Begreife Android einfach als Linux-Distribution und dir geht eventuell ein Licht auf.
>> Android hat Windows überholt und damit ist Linux das meistverbreiteste OS der Welt. Das ist Fakt. >> Begreife Android einfach als Linux-Distribution und dir geht eventuell ein Licht auf.
Auf Handys/Tablets mit TouchBenutzung ja - auf Desktop-PCs mit 17" oder größeren Displays und Tastatur/Maus als Eingabegeräte wohl kaum !
Ich kenne jemanden der hat dasselbe über seine Schreibmaschinen gesagt und ist dann doch vor ein paar Jahren auf einen dieser neumodischen Computer gewechselt.
Android hat nicht einfach nur einen anderen Windowmanager.
Es nutzt einen gepatchten Linux-Kernel und ein abgespecktes GNU-Grundsystem. Alles darüber ist komplett anders gelöst als bei einem System mit herkömmlichem Window-Manager.
Von dem was eine X11-Anwendung bräuchte, um zu laufen, ist auf dem System so gut wie nichts vorhanden.
Wenn man es so will hat Linux durch Android einen hohen Marktanteil. Durch Android ist aber im Desktop-Segment nichts gewonnen. Das sind zwei paar Schuhe und ein Serversystem ist ein drittes paar Schuhe.
Desktop-Systeme werden zum Arbeiten gebraucht - gestern, heute und zukünftig. Und so lange Linux auf herkömmlichen Systemen mit X11 und einem Window-Manager keinen Fuß fasst, wird dieses Marktsegment Microsoft-dominiert bleiben. Für den Windows-Desktop sind Smartphones und Tablets genauso wenig eine Konkurrenz, wie Fernseher oder Waschmaschinen mit Linux-Firmware.
Ebenso wenig werden die Leute alle ihre Daten fremden Händen anvertrauen, um in der Cloud eines kommerziellen Anbieters ihre Daten zu speichern und verarbeiten zu lassen.
Oder glaubst du, in Zukunft liegt in jedem Büro nur noch ein Tablet herum, an dem die Mitarbeiter im Zehnfingersatz den ganzen Tag Texte auf den Touchscreen klimpern, wobei ein großer Bildchirm und sämtliche Peripheriegeräte überflüssig geworden sind?
Von Erkenner der Sachlage am Do, 14. Juni 2012 um 03:24 #
Genau so ist es.
Außerdem lassen sich viele hier von den reinen Verkaufszahlen täuschen.
Selbst wenn in 3 Jahren ein Großteil der Kunden nur noch Tablets kauft, so wird die Marktführerschaft der Desktop Systeme mit Windows drauf nicht geschmälert.
Denn niemand wirft seinen alten PC weg, wenn er für typische Office Sachen so schnell ist, dass ein Update kaum einen Sinn macht.
Es verschiebt sich also lediglich die Nutzungszeit, Marktführer bleiben die Desktopsysteme weiterhin. Zumal auch die hohen Verkaufszahlen bei Tabletverkäufe nur eine vorübergehende Sache ist, sobald jeder ein Tablet hat, werden die Verkaufszahlen wieder sinken.
Das ist bei Handys heute auch schon so. Alle zwei-drei Jahre neue Handys kaufen doch nur noch die dummen, die dem Konsumwahn verfallen sind, der Rest nutzt die alten Handys weiter bis sie den Geist aufgeben oder der Akku hinüber ist.
Linux != GNU deswegen je nach Bedarf GNU/Linux oder Linux. Hier, mein lieber verpeilter Alzheimer, geht es um Linux und nicht GNU.
> Von dem was eine X11-Anwendung bräuchte, um zu laufen, ist auf dem > System so gut wie nichts vorhanden.
Das gilt für jedes Server-Linux auf dem X11 nicht installiert ist, für jedes Wayland auf dem dre X11-Client nicht installiert wurde und für jedes Framebuffer Setup.
Linux != X11. Hier, mein lieber verpeilter Alzheimer, geht es um Linux und nicht X11.
> Wenn man es so will hat Linux durch Android einen hohen Marktanteil. > Durch Android ist aber im Desktop-Segment nichts gewonnen. Das > sind zwei paar Schuhe und ein Serversystem ist ein drittes paar > Schuhe.
Es geht dir also um die getrennte Betrachtung von Segmenten unter Ausblendung des großen Bildes? Das halte ich gerade bezogen auf unser Diskussionsthema, Windows 8 und Linux, für wenig sinnig.
Windows 8 ist der Versuch von Microsoft 4 verschiedene Segmente (Desktop, Server, Phone und Tablet) mit derselben Lösung, demselben Produkt zu besetzen. Weg von dem ein Produkt pro Segment hin zu einem Produkt für alle Segmente.
Linux macht das schon immer so. Es gibt kein Linux für Server, Linux für Phones, Linux für Desktops. Es gibt einen Kernel der die Grundlage für das alles ist. Darauf aufbauend werden dann weiterführende Lösungen entwickelt. Natürlich mit branchen-/segmentspezifischen Patches. Im Idealfall, und wohl auch im Regelfall, fliessen diese Patches jedoch wieder zurück in die gemeinsame Basis.
Kostenbündulung, Synagieeffekte, usw.
> Oder glaubst du, in Zukunft liegt in jedem Büro nur noch ein Tablet > herum, an dem die Mitarbeiter im Zehnfingersatz den ganzen Tag Texte > auf den Touchscreen klimpern, wobei ein großer Bildchirm und > sämtliche Peripheriegeräte überflüssig geworden sind?
Du kannst bereits heute ein großer Bildchirm und sämtliche Peripheriegeräte an ein Tablet oder ein Phone anschliessen.
Es wird tatsächlich davon ausgegangen, dass die grossen stationären Desktoprechner also die boliden Gehäuse die man kaum handlich transportieren kann, vollkommen abgelöst werden.
Laptops, Notebooks und Tablets gehen schon in die richtige Richtung. Die Richtung ist: Kleiner, Transportabler, weniger Stromverbrauch, leiser.
Phones oder Armbanduhren haben eigentlich die ideale Größe. Das Problem hier ist nicht die Hardware sondern die Mensch-Maschinen-Schnittstelle. Unsere plumpen Hände brauchen riesige Tastaturen. Unsere klobigen Augen riesige Bildschirme. Ich glaube daran, daß das beides innerhalb von 15 Jahren gelöst ist.
Von Erkenner der Sachlage am Do, 14. Juni 2012 um 12:43 #
Phones oder Armbanduhren haben eigentlich die ideale Größe. Das Problem hier ist nicht die Hardware sondern die Mensch-Maschinen-Schnittstelle. Unsere plumpen Hände brauchen riesige Tastaturen. Unsere klobigen Augen riesige Bildschirme. Ich glaube daran, daß das beides innerhalb von 15 Jahren gelöst ist.
Wie der Genosse schon schrieb hat Microsoft es bisher nicht geschafft außerhalb des Desktop Fuss zu fassen und der Desktop verliert schnell und kontinuierlich an Bedeutung. Selbst mit dem ganzen Geld, der Marktmacht, der Kooperation mit Nokia und der Unmenge an Werbung ist Windows auf dem Phone gescheitert.
Die Radikalen Änderungen in Windows 8 sind ein verzweifelter Versuch das unvermeidbare Aufzuhalten und doch noch irgendwie außerhalb des immer bedeutungsloser werdenden Desktop Fuss zu fassen.
Wann Hat Microsoft das letzte mal Abwärtskompatiblität gebrochen? Wann wurde der Desktop so radikal geändert wie mit Metro? Wann wurde Windows jemals mehr für was anderes als für den Desktop entworfen?
Die Frage die sich stellt ist ob Windows 8 tatsächlich vollbringt was keine Windows Version zuvor vollbringen konnte. Oder wird es doch ein Vista-Flopp? Wir erinnern uns, daß Vista die letzte große Renovierung von Windows brachte und sie wurde nicht gut angenommen. Sie hat zum erstarken von Apple und OSX geführt. Noch so ein Flopp und OSX wird Windows selbst im Desktopmarkt den Rang ablaufen.
Von Erkenner der Sachlage am Mi, 13. Juni 2012 um 10:54 #
Wie der Genosse schon schrieb hat Microsoft es bisher nicht geschafft außerhalb des Desktop Fuss zu fassen
Der Genosse hat keine Ahnung, wie Alzheimer aufzeigte.
Und das MS nichts außerhalb des Desktops geschafft hat ist auch falsch, denn auf dem Konsolenmarkt ist MS siegreich. Schau dir Sony an wo die sind, dann weißt du wie erfolgreich MS ist.
Sie hat zum erstarken von Apple und OSX geführt. Noch so ein Flopp und OSX wird Windows selbst im Desktopmarkt den Rang ablaufen.
Quatsch mit Soße. 95 % der Windowsuser sind nie zu OSX gewechselt, das war eine Minderheit die Apple nur deswegen kauft, weil es von manchen als Statussymbol gesehen wird. OS X wird niemals Windows den Rang ablaufen, solange OS X an Apple Hardware gebunden ist. Und wenn Windows 8 floppt ist es halb so schlimm, dann wird eben in Windows 9 alles wieder geradegebogen und der Support von Windows 7 verlängert.
Von Erkennt Spinner an Sachlage am Mi, 13. Juni 2012 um 13:41 #
Gebe dir recht. Windows 8 wird floppen und der Support von Windows 7 verlängert. Seit Gates durch Monkey-boy abgelöst wurde scheint ja jede Windows-Version in einem Vista zu münden. Da versteht man warum 95% der Windowsuser bereits zu OSX gewechselt sind.
Das bleibt erst einmal abzuwarten. Wer kein Metro mag, kann einen lokalen Account anlegen, sämtliche MetroApps deinstallieren bzw vom StartScreen verbannen. Win8 wurde im vergleich zu Win7 optimiert, so das eine noichmals bessere Desktop-Performance erreicht wird.
>> und der Support von Windows 7 verlängert Im Gegensatz zu mir allen bekannten Distros wird Windows seit v5.0 in jeder Version zu mindestens 5 Jahren supportet (inkl neuer Applikationen !), und 5 weitere Jahre mit Patches versorgt. Und im Vergleich zu Linux lassen sich nach 8 Jahren auch mit geringem Aufwand neue Applikationen installieren. ZB läuft Visual-Studio 2010 ohne Probleme Auf WinXP. Versuch einfach mal KDevelop4.3 auf SuSE7.3 oder Debian3 zu installieren...
Von .,-.,-.,.-,-.,.-, am Mi, 13. Juni 2012 um 16:36 #
"Versuch einfach mal KDevelop4.3 auf SuSE7.3 oder Debian3 zu installieren..."
Das ist nicht notwendig, das meist die neuesten Softwareversionen und damit die neuesten Linuxdistributionen auf der alten Hardware laufen. Wer halt noch z.B. eine altgediente serielle Maus benutzen möchte, der muss zwar ein bisschen frickeln. Aber Hauptsache sie läuft.
Ich nehme auch einmal an, dass auch Du mittlerweile ein paar Beispiele neuester Windowssoftware kennst, die nicht mehr auf Windows XP läuft.
>> Das ist nicht notwendig, das meist die neuesten Softwareversionen und damit die neuesten Linuxdistributionen auf der alten Hardware laufen.
>> Wer halt noch z.B. eine altgediente serielle Maus benutzen möchte, der muss zwar ein bisschen frickeln.
Schön formuliert. Neue Software-Versionen sind an neue Linux-Distributionen gekoppelt.
Wer zu KDE4.4 zeiten immer noch nicht mit der Performance/Stabilität von KDE4 zufrieden war - der konnte halt eine beliebige Distro mit KDE3.5 einsetzen. Das damit auch ein veralteter Pidgin/Firefox/Flash/Thunderbird eingesetzt wirrd kann durch gefrickel behoben werden.
Alternativ darf er natürlich gern auf einer aktuellen Distro auch auf alle KDE-Errungenschaften verzichten und Gnome/XFCE oder Fluxbox einsetzen.
Von Erkenner der Sachlage am Do, 14. Juni 2012 um 03:34 #
Das ist nicht notwendig, das meist die neuesten Softwareversionen und damit die neuesten Linuxdistributionen auf der alten Hardware laufen.
Mit so einer Antwort schießt du dir nur ins Knie.
Denn nicht jeder User will auch gleichzeitig einen völlig anderen Desktop. Stichwort Gnome 2 vs. Gnome 3.
Und der Support von älterer Hardware, wie z.B. der Geforce 4 ist in modernen Linuxdistributionen mangelhaft. Ubuntu hat den propritären NVidia Treiber 96 rausgeschmissen, er ist zwar scheinbar in der Paketliste noch vorhanden, läßt sich aber nicht mehr installieren und Nouveau ist in der 2d Performance schlechter als der nv Treiber, ganz zu schweigen von dem Problem, das Videooverlay & Co nicht unterstützt wird, bzw. das Video oder auch schon das Scrollen von Webseiten wie sau ruckelt.
Insofern kann man auf alter Hardware in vielen Fällen gar nicht eine neue Distri installieren, wenn man solche neuen Probleme nicht haben will.
Deswegen schrieb ich auch wird und nicht ist bereits. Zeitformen.
> Win8 wurde im vergleich zu Win7 optimiert
Der Start wurde optimiert. Alles andere ist beim alten. fast jedenfalls. Metro ist was ganz anderes und bricht mit so ziemlich allem. Scheint so der Drang was neues zu machen war wichtiger als zu gucken was den gut war bisher und was nicht. Lieber wirft man alles weg. Kommt einem wie eine Panikreaktion vor. Vielleicht ist es auch eine wenn man sich anguckt wie schnell Android Windows verdrängt hat. Wer weiss wo Windows in ein paar jahren steht wenn Microsoft die Möglichkeit hat mit Windows 9 was neues rauszubringen.
Windows 8 startet schneller. Bei der Desktop-version, also nicht der ARM-version, ist sonst alles beim alten. Windows 7 im neuen Bewand. Träge, langsam, unsicher. Letzteres ist aber immerhin wesentlich benutzerfreundlicher geworden. Mittlerweile werden die Viren ja schon mit dem hauseigenen Microsoft Updatesystem verteilt!
> Im Gegensatz zu mir allen bekannten Distros wird Windows seit v5.0 in jeder Version zu mindestens 5 Jahren supportet
Also kennst du z.B. Red Hat nicht. Das sagt uns schon wo wir deine Aussagen einordnen können.
Den meisten Anwendern ist es völlig egal, was sie für ein Betriebssystem haben und was es kann. Der Klick ins Menü und der Start einer Anwendung ist immer dasselbe. Die Leute interessiert, was sie mit ihren Anwendungen bei angemessenem Aufwand hinbekommen können und nicht was drum rum ist. Ist Windows beim Rechner dabei, ist das für sie OK, wäre Linux dabei (leider selten der Fall) wäre das auch OK.
In die Systemeinstellungen schaut ein normaler Anwender überhaupt nicht rein. Und wie die Widgets der Anwendung optisch gestaltet sind ist auch egal. Die Fensterhandhabung ist auch immer die selbe.
Von Fame for Flame! am Do, 14. Juni 2012 um 07:22 #
Mittlerweile werden die Viren ja schon mit dem hauseigenen Microsoft Updatesystem verteilt!
Könnte man fast drüber lachen wenn es nicht so böse wäre.
Übrigens zurückzuführen auf eine Nachlässigkeit von Microsoft. Als MD5 seinerzeit geknackt wurde und durch sha1 ersetzt wurde hat Microsoft zwar alles andere umgestellt aber kurzerhand das Signatursystem im eigenem Updatesystem vergessen.
Das sowas kurzerhand vergessen wird lässt tief blicken. Da wird klar warum Microsoft mit dem Virenproblem seit Jahrzenten nicht voran kommt.
Von Fame for Flame! am Do, 14. Juni 2012 um 07:25 #
Die Folge ist das seit zwei Jahren oder so eigentlich jeder Viren als Microsoft Security Updates verteilen hätte können. Möchte man sich nicht ausmalen in wie vielen Fällen das gemacht wurde bevor es endlich entdeckt wurde.
> Schau dir Sony an wo die sind, dann weißt du wie erfolgreich MS ist.
Zunächst ist Sony mal sowas von inkompetent und verplant, dass selbst Ursula von der Leyen dagegen fähig wirkt. Das sagt mehr über Sony als über Microsoft oder Zensursula aus.
Alleine in China werden schon mehr Smartphones verkauft, wie die USA und EU zusammen Einwohner haben. Mögen die überalterten Europäer weiterhin MS einsetzen, die wirklichen Zuwachsraten kommen aus anderen Teilen der Welt...
Von Erkenner der Sachlage am Do, 14. Juni 2012 um 03:52 #
Verkaufszahlen sagen leider nichts über den Marktanteil aus, denn 5 Jahre alte Wintel Rechner haben für Office und Surfaufgaben praktisch kein Verfallsdatum mehr, sie sind einfach schon so schnell und leistungsfähig, das man praktisch nicht mehr upgraden braucht.
Upgraden ist ein Luxus geworden, der bei privaten Office Rechnern nur in den seltensten Fällen noch nötig ist.
Oder um es anders zu formulieren, die Nutzungszeit von desktop Systemen ist heutzutage einfach länger. Wer früher alle 2-3 Jahre upgegraded hat, und später alle 3-7 Jahre, der tut dies heute nur noch alle 7-12 Jahre.
Guck dir mal so nen Rechner von vor 7 Jahren an. Das dürfte ein AMD Athlon 64 X2 mit 1-2 GB RAM und einer Geforce 7 sein, das reicht auch heute noch für alle Office und Surfaufgaben locker aus.
Und diese CPU+GPU-Kombi ist sogar auch noch für damalige Verhältnisse sehr sparsam und somit auch gut zu kühlen, was zu leisen PCs führt, weswegen nicht mal Lärm als potentieller Upgradegrund greifen kann.
Und selbst wenn man sich jetzt nur Leute herauspickt, die nur ausschließlich Intel CPUs kaufen, gibt es spätestens ab dem Core2Duo keinen nennenswerten Grund mehr um einen privaten Office Rechner upzugraden. Ein Core2Duo hat bereits 2 Kerne und ist für die gestellten Anforderungen eine Leistungsrakete. Und als der rauskam, waren schon 2-4 GB RAM Standard, selbst 1 GB reichen für Office Sachen locker aus, auch heute noch.
Nur das in China der Android Nutzer keine sieben Jahre alten Rechner mit "AMD Athlon 64 X2 mit 1-2 GB RAM und einer Geforce 7" besitzt oder je besessen hat...
Quatsch, MS ist sich Siegessicher, deswegen kooperieren sie.
Das war bei Apple auch so, als MS den OS War gewonnen hat, gaben sie Apple ein paar Millionen und bekamen im Gegenzug ein paar Aktien.
Und bei Linux wissen sie schon längst, dass es sich auf dem Desktop nicht durchsetzt wie zu Beginn befürchtet.
DirectX und das Gewohnheitsverhalten der User ist ein zu starkes Zugpferd für Windows, so daß MS keine Angst mehr haben muss, von Linux überrollt zu werden.
Zumal es auch mehr als genug Windows User gibt, die sich nicht nur wegen der Gewohnheit zu Windows bekennen, sondern auch wegen der technischen Qualität, denn es funktioniert so, wie sie es erwarten.
Etwas, was man von einem Desktop Linux in den letzten 10 Jahren nicht erwarten konnte, denn das Desktop Linux ist ne Ewigkeitsbaustelle mit häufigen Regressionen so daß dies und jenes mal wieder nicht funktioniert oder komplett umgebaut wurde.
Das mögen nicht viele User.
Windows bietet ihnen da die Konsistenz, die sie von einem professionellen OS erwarten und selbst wenn MS Umbaumaßnahmen am OS vornimmt, so sind dennoch keine technischen Rückfälle zu erwarten.
Deswegen muss Microsft auch von Linux nichts mehr befürchten, den OS Desktop War hat Microsoft für sich entschieden und deswegen können sie heute kooperieren.
Die Schlachfelder der Moderne sind längst andere.
> so daß MS keine Angst mehr haben muss, von Linux überrollt zu werden.
Du scheinst da was verschlafen zu haben. Microsoft WURDE von Linux bereits überrollt. Android hat mehr Marktanteil als Windows jemals hatte.
Man kann Mobil-Systeme überhaupt nicht mit Desktop-Systemen vergleichen. Linux steht in Konkurrenz zu Windows XP/Vista/7, Android in Konkurrenz zu Windows Mobile.
Ein Tablet ersetzt nicht den PC und die Oberfläche und Funktionalität von Android taugt genauso wenig wie ein geeignetes Gerät zum produktiven Arbeiten.
Zu dem hat Android mit einem Desktop-Linux fast garnichts gemeinsam. Selbst der Kernel basiert nur teilweise auf dem selben Code, da er für Android sehr stark gepatcht und modifiziert ist. Alles darunter ist von der Software her völlig anders gelöst.
Es redet auch niemand davon, dass wegen Mac OS nun FreeBSD einen hohen Marktanteil hätte.
Laut IDC ist ab 2016 schluss mit dem Wintel gespann..klaro wer braucht schon ein Desktop wenn die ganze rechenleistung nur noch serverseitig gebraucht wird (inkl 3D games). Vielleicht solltest mal über den tellerrand schauen, MS ist gut vertreten im classischen Desktop...beim ganzen rest sind sie eine miderheit
Träume sind Schäume.
Linux steht in Konkurrenz zu Windows XP/Vista/7, Android in Konkurrenz zu Windows Mobile.
1 Android ist Linux.
2 Hat Linux auch auf Großrechnern und Servern die Nase vorne und lässt Windows irgendwo auf den hinteren Rängen zurück.
die Oberfläche und Funktionalität von Android taugt genauso wenig
Android hat Windows überholt und damit ist Linux das meistverbreiteste OS der Welt. Das ist Fakt.
Frage ist nur zu welchem Zeitpunkt Apple Microsoft überholt. Dürfte auch nur noch eine Frage der Zeit sein.
mit einem Desktop-Linux
Es gibt kein "einem Desktop-Linux". Es gibt Window Manager, es gibt Desktop Manager, es gibt die Möglichkeit die miteinander zu kombinieren. Es gibt Wayland, es gibt Framebuffer und es gibt X11. Du kannst eine Anwendung sogar ohne "einem Desktop-Linux" laufen lassen.
Was du wahrscheinlich meinst sind Desktop-Distributionen wie Suse, Ubuntu oder Fedora. Nur gibt es die nicht nur allesamt als Server-versionen sondern sie haben auch noch alle ganz andere "Desktop-Linux" vorinstalliert.
Begreife Android einfach als Linux-Distribution und dir geht eventuell ein Licht auf.
>> Android hat Windows überholt und damit ist Linux das meistverbreiteste OS der Welt. Das ist Fakt.
>> Begreife Android einfach als Linux-Distribution und dir geht eventuell ein Licht auf.
Auf Handys/Tablets mit TouchBenutzung ja - auf Desktop-PCs mit 17" oder größeren Displays und Tastatur/Maus als Eingabegeräte wohl kaum !
lies nochmals den Text des Vorposters.. Desktop-PC's sind schon fast obsolet
Ich habe immer noch einen Desktop-PC und werde auch noch in 10 Jahren einen Desktop-PC haben.
Und diejenigen, die keinen Desktop-PC mehr haben, die haben ein klassisches Notebook und da ist auch Windows die Plattform Nr 1.
Ich kenne jemanden der hat dasselbe über seine Schreibmaschinen gesagt und ist dann doch vor ein paar Jahren auf einen dieser neumodischen Computer gewechselt.
Sehr dämlicher Vergleich.
Der Computer hat die Schreibmaschine deswegen verdrängt, weil er in ihrem Gebiet nicht nur besser ist, sondern auch mehr kann.
Ein Tablet oder Smartphone ist mit Ausnahme der Mobilität in keinem Punkt besser als ein Desktop/NB Computer, es kann sogar deutlich weniger.
Wenn die Rechenleistung auf dem Server bereitgestellt wird: Wen interessiert das?
Android hat nicht einfach nur einen anderen Windowmanager.
Es nutzt einen gepatchten Linux-Kernel und ein abgespecktes GNU-Grundsystem. Alles darüber ist komplett anders gelöst als bei einem System mit herkömmlichem Window-Manager.
Von dem was eine X11-Anwendung bräuchte, um zu laufen, ist auf dem System so gut wie nichts vorhanden.
Wenn man es so will hat Linux durch Android einen hohen Marktanteil. Durch Android ist aber im Desktop-Segment nichts gewonnen. Das sind zwei paar Schuhe und ein Serversystem ist ein drittes paar Schuhe.
Desktop-Systeme werden zum Arbeiten gebraucht - gestern, heute und zukünftig. Und so lange Linux auf herkömmlichen Systemen mit X11 und einem Window-Manager keinen Fuß fasst, wird dieses Marktsegment Microsoft-dominiert bleiben. Für den Windows-Desktop sind Smartphones und Tablets genauso wenig eine Konkurrenz, wie Fernseher oder Waschmaschinen mit Linux-Firmware.
Ebenso wenig werden die Leute alle ihre Daten fremden Händen anvertrauen, um in der Cloud eines kommerziellen Anbieters ihre Daten zu speichern und verarbeiten zu lassen.
Oder glaubst du, in Zukunft liegt in jedem Büro nur noch ein Tablet herum, an dem die Mitarbeiter im Zehnfingersatz den ganzen Tag Texte auf den Touchscreen klimpern, wobei ein großer Bildchirm und sämtliche Peripheriegeräte überflüssig geworden sind?
Genau so ist es.
Außerdem lassen sich viele hier von den reinen Verkaufszahlen täuschen.
Selbst wenn in 3 Jahren ein Großteil der Kunden nur noch Tablets kauft, so wird die Marktführerschaft der Desktop Systeme mit Windows drauf nicht geschmälert.
Denn niemand wirft seinen alten PC weg, wenn er für typische Office Sachen so schnell ist, dass ein Update kaum einen Sinn macht.
Es verschiebt sich also lediglich die Nutzungszeit, Marktführer bleiben die Desktopsysteme weiterhin.
Zumal auch die hohen Verkaufszahlen bei Tabletverkäufe nur eine vorübergehende Sache ist, sobald jeder ein Tablet hat, werden die Verkaufszahlen wieder sinken.
Das ist bei Handys heute auch schon so.
Alle zwei-drei Jahre neue Handys kaufen doch nur noch die dummen, die dem Konsumwahn verfallen sind, der Rest nutzt die alten Handys weiter bis sie den Geist aufgeben oder der Akku hinüber ist.
> Marktführer bleiben die Desktopsysteme weiterhin.
Wie wieter oben schon angemerkt, sind Desktopsysteme bereits nicht mehr Marktführer. Android hat Windows, Phones haben Desktops, bereits überholt.
> Es nutzt einen gepatchten Linux-Kernel
So wie Ubuntu, debian, Suse, RedHat auch?
> und ein abgespecktes GNU-Grundsystem.
Linux != GNU deswegen je nach Bedarf GNU/Linux oder Linux. Hier, mein lieber verpeilter Alzheimer, geht es um Linux und nicht GNU.
> Von dem was eine X11-Anwendung bräuchte, um zu laufen, ist auf dem
> System so gut wie nichts vorhanden.
Das gilt für jedes Server-Linux auf dem X11 nicht installiert ist, für jedes Wayland auf dem dre X11-Client nicht installiert wurde und für jedes Framebuffer Setup.
Linux != X11. Hier, mein lieber verpeilter Alzheimer, geht es um Linux und nicht X11.
> Wenn man es so will hat Linux durch Android einen hohen Marktanteil.
> Durch Android ist aber im Desktop-Segment nichts gewonnen. Das
> sind zwei paar Schuhe und ein Serversystem ist ein drittes paar
> Schuhe.
Es geht dir also um die getrennte Betrachtung von Segmenten unter Ausblendung des großen Bildes? Das halte ich gerade bezogen auf unser Diskussionsthema, Windows 8 und Linux, für wenig sinnig.
Windows 8 ist der Versuch von Microsoft 4 verschiedene Segmente (Desktop, Server, Phone und Tablet) mit derselben Lösung, demselben Produkt zu besetzen. Weg von dem ein Produkt pro Segment hin zu einem Produkt für alle Segmente.
Linux macht das schon immer so. Es gibt kein Linux für Server, Linux für Phones, Linux für Desktops. Es gibt einen Kernel der die Grundlage für das alles ist. Darauf aufbauend werden dann weiterführende Lösungen entwickelt. Natürlich mit branchen-/segmentspezifischen Patches. Im Idealfall, und wohl auch im Regelfall, fliessen diese Patches jedoch wieder zurück in die gemeinsame Basis.
Kostenbündulung, Synagieeffekte, usw.
> Oder glaubst du, in Zukunft liegt in jedem Büro nur noch ein Tablet
> herum, an dem die Mitarbeiter im Zehnfingersatz den ganzen Tag Texte
> auf den Touchscreen klimpern, wobei ein großer Bildchirm und
> sämtliche Peripheriegeräte überflüssig geworden sind?
Du kannst bereits heute ein großer Bildchirm und sämtliche Peripheriegeräte an ein Tablet oder ein Phone anschliessen.
Es wird tatsächlich davon ausgegangen, dass die grossen stationären Desktoprechner also die boliden Gehäuse die man kaum handlich transportieren kann, vollkommen abgelöst werden.
Laptops, Notebooks und Tablets gehen schon in die richtige Richtung. Die Richtung ist: Kleiner, Transportabler, weniger Stromverbrauch, leiser.
Phones oder Armbanduhren haben eigentlich die ideale Größe. Das Problem hier ist nicht die Hardware sondern die Mensch-Maschinen-Schnittstelle. Unsere plumpen Hände brauchen riesige Tastaturen. Unsere klobigen Augen riesige Bildschirme. Ich glaube daran, daß das beides innerhalb von 15 Jahren gelöst ist.
LOL
Wie der Genosse schon schrieb hat Microsoft es bisher nicht geschafft außerhalb des Desktop Fuss zu fassen und der Desktop verliert schnell und kontinuierlich an Bedeutung. Selbst mit dem ganzen Geld, der Marktmacht, der Kooperation mit Nokia und der Unmenge an Werbung ist Windows auf dem Phone gescheitert.
Die Radikalen Änderungen in Windows 8 sind ein verzweifelter Versuch das unvermeidbare Aufzuhalten und doch noch irgendwie außerhalb des immer bedeutungsloser werdenden Desktop Fuss zu fassen.
Wann Hat Microsoft das letzte mal Abwärtskompatiblität gebrochen? Wann wurde der Desktop so radikal geändert wie mit Metro? Wann wurde Windows jemals mehr für was anderes als für den Desktop entworfen?
Die Frage die sich stellt ist ob Windows 8 tatsächlich vollbringt was keine Windows Version zuvor vollbringen konnte. Oder wird es doch ein Vista-Flopp? Wir erinnern uns, daß Vista die letzte große Renovierung von Windows brachte und sie wurde nicht gut angenommen. Sie hat zum erstarken von Apple und OSX geführt. Noch so ein Flopp und OSX wird Windows selbst im Desktopmarkt den Rang ablaufen.
Übrigens hat Microsoft nicht nur gegen Linux verloren sondern auch gegen BSD.
Apple ist mit seinen BSD Produkten wirtschaftlich viel erfolgreicher als Microsoft.
Linux hat mehr Marktverbreitung als Windows.
Windows ist ausschließlich x86 und Desktop. Ob Windows 8 das Ruder rumreissen kann ist offen wird aber von der Fachwelt bezweifelt.
Du hättest Dich besser April - April nennen sollen, bei dem Schwachsinn den Du hier absonderst.
Ein klassisches Beispiel für die Sinnhaftigkeit von Schulpflicht.
Und das MS nichts außerhalb des Desktops geschafft hat ist auch falsch, denn auf dem Konsolenmarkt ist MS siegreich.
Schau dir Sony an wo die sind, dann weißt du wie erfolgreich MS ist.
Quatsch mit Soße.
95 % der Windowsuser sind nie zu OSX gewechselt, das war eine Minderheit die Apple nur deswegen kauft, weil es von manchen als Statussymbol gesehen wird. OS X wird niemals Windows den Rang ablaufen, solange OS X an Apple Hardware gebunden ist.
Und wenn Windows 8 floppt ist es halb so schlimm, dann wird eben in Windows 9 alles wieder geradegebogen und der Support von Windows 7 verlängert.
Gebe dir recht. Windows 8 wird floppen und der Support von Windows 7 verlängert. Seit Gates durch Monkey-boy abgelöst wurde scheint ja jede Windows-Version in einem Vista zu münden. Da versteht man warum 95% der Windowsuser bereits zu OSX gewechselt sind.
>> Windows 8 wird floppen
Das bleibt erst einmal abzuwarten. Wer kein Metro mag, kann einen lokalen Account anlegen, sämtliche MetroApps deinstallieren bzw vom StartScreen verbannen. Win8 wurde im vergleich zu Win7 optimiert, so das eine noichmals bessere Desktop-Performance erreicht wird.
>> und der Support von Windows 7 verlängert
Im Gegensatz zu mir allen bekannten Distros wird Windows seit v5.0 in jeder Version zu mindestens 5 Jahren supportet (inkl neuer Applikationen !), und 5 weitere Jahre mit Patches versorgt.
Und im Vergleich zu Linux lassen sich nach 8 Jahren auch mit geringem Aufwand neue Applikationen installieren. ZB läuft Visual-Studio 2010 ohne Probleme Auf WinXP. Versuch einfach mal KDevelop4.3 auf SuSE7.3 oder Debian3 zu installieren...
"Versuch einfach mal KDevelop4.3 auf SuSE7.3 oder Debian3 zu installieren..."
Das ist nicht notwendig, das meist die neuesten Softwareversionen und damit die neuesten Linuxdistributionen auf der alten Hardware laufen. Wer halt noch z.B. eine altgediente serielle Maus benutzen möchte, der muss zwar ein bisschen frickeln. Aber Hauptsache sie läuft.
Ich nehme auch einmal an, dass auch Du mittlerweile ein paar Beispiele neuester Windowssoftware kennst, die nicht mehr auf Windows XP läuft.
>> Das ist nicht notwendig, das meist die neuesten Softwareversionen und damit die neuesten Linuxdistributionen auf der alten Hardware laufen.
>> Wer halt noch z.B. eine altgediente serielle Maus benutzen möchte, der muss zwar ein bisschen frickeln.
Schön formuliert.
Neue Software-Versionen sind an neue Linux-Distributionen gekoppelt.
Wer zu KDE4.4 zeiten immer noch nicht mit der Performance/Stabilität von KDE4 zufrieden war - der konnte halt eine beliebige Distro mit KDE3.5 einsetzen. Das damit auch ein veralteter Pidgin/Firefox/Flash/Thunderbird eingesetzt wirrd kann durch gefrickel behoben werden.
Alternativ darf er natürlich gern auf einer aktuellen Distro auch auf alle KDE-Errungenschaften verzichten und Gnome/XFCE oder Fluxbox einsetzen.
Mit so einer Antwort schießt du dir nur ins Knie.
Denn nicht jeder User will auch gleichzeitig einen völlig anderen Desktop. Stichwort Gnome 2 vs. Gnome 3.
Und der Support von älterer Hardware, wie z.B. der Geforce 4 ist in modernen Linuxdistributionen mangelhaft.
Ubuntu hat den propritären NVidia Treiber 96 rausgeschmissen, er ist zwar scheinbar in der Paketliste noch vorhanden, läßt sich aber nicht mehr installieren und Nouveau ist in der 2d Performance schlechter als der nv Treiber, ganz zu schweigen von dem Problem, das Videooverlay & Co nicht unterstützt wird, bzw. das Video oder auch schon das Scrollen von Webseiten wie sau ruckelt.
Insofern kann man auf alter Hardware in vielen Fällen gar nicht eine neue Distri installieren, wenn man solche neuen Probleme nicht haben will.
WinXP läuft dagegen wie ne 1.
Immer noch besser wie bei Microsoft, da gibt es für die Geforce4 schon lange keinen Support mehr...
>> Windows 8 wird floppen
> Das bleibt erst einmal abzuwarten.
Deswegen schrieb ich auch wird und nicht ist bereits. Zeitformen.
> Win8 wurde im vergleich zu Win7 optimiert
Der Start wurde optimiert. Alles andere ist beim alten. fast jedenfalls. Metro ist was ganz anderes und bricht mit so ziemlich allem. Scheint so der Drang was neues zu machen war wichtiger als zu gucken was den gut war bisher und was nicht. Lieber wirft man alles weg. Kommt einem wie eine Panikreaktion vor. Vielleicht ist es auch eine wenn man sich anguckt wie schnell Android Windows verdrängt hat. Wer weiss wo Windows in ein paar jahren steht wenn Microsoft die Möglichkeit hat mit Windows 9 was neues rauszubringen.
Windows 8 startet schneller. Bei der Desktop-version, also nicht der ARM-version, ist sonst alles beim alten. Windows 7 im neuen Bewand. Träge, langsam, unsicher. Letzteres ist aber immerhin wesentlich benutzerfreundlicher geworden. Mittlerweile werden die Viren ja schon mit dem hauseigenen Microsoft Updatesystem verteilt!
> Im Gegensatz zu mir allen bekannten Distros wird Windows seit v5.0 in jeder Version zu mindestens 5 Jahren supportet
Also kennst du z.B. Red Hat nicht. Das sagt uns schon wo wir deine Aussagen einordnen können.
>> Im Gegensatz zu mir allen bekannten Distros wird Windows seit v5.0 in jeder Version zu mindestens 5 Jahren supportet
>Also kennst du z.B. Red Hat nicht. Das sagt uns schon wo wir deine Aussagen einordnen können.
Wie wäre es wenn du den gesamten Satz betrachten würdest?
Leute wie Du schaden mit solchen Aussagen dem Linux-Image.
Richtig, er schrieb "mir allen bekannten Distros".
Die ihm bekannten Distros sind SolusOS, Deepin, Kororaa und Parsix
Den meisten Anwendern ist es völlig egal, was sie für ein Betriebssystem haben und was es kann. Der Klick ins Menü und der Start einer Anwendung ist immer dasselbe. Die Leute interessiert, was sie mit ihren Anwendungen bei angemessenem Aufwand hinbekommen können und nicht was drum rum ist. Ist Windows beim Rechner dabei, ist das für sie OK, wäre Linux dabei (leider selten der Fall) wäre das auch OK.
In die Systemeinstellungen schaut ein normaler Anwender überhaupt nicht rein. Und wie die Widgets der Anwendung optisch gestaltet sind ist auch egal. Die Fensterhandhabung ist auch immer die selbe.
Mittlerweile werden die Viren ja schon mit dem hauseigenen Microsoft Updatesystem verteilt!
Könnte man fast drüber lachen wenn es nicht so böse wäre.
Übrigens zurückzuführen auf eine Nachlässigkeit von Microsoft. Als MD5 seinerzeit geknackt wurde und durch sha1 ersetzt wurde hat Microsoft zwar alles andere umgestellt aber kurzerhand das Signatursystem im eigenem Updatesystem vergessen.
Das sowas kurzerhand vergessen wird lässt tief blicken. Da wird klar warum Microsoft mit dem Virenproblem seit Jahrzenten nicht voran kommt.
Die Folge ist das seit zwei Jahren oder so eigentlich jeder Viren als Microsoft Security Updates verteilen hätte können. Möchte man sich nicht ausmalen in wie vielen Fällen das gemacht wurde bevor es endlich entdeckt wurde.
> Schau dir Sony an wo die sind, dann weißt du wie erfolgreich MS ist.
Zunächst ist Sony mal sowas von inkompetent und verplant, dass selbst Ursula von der Leyen dagegen fähig wirkt. Das sagt mehr über Sony als über Microsoft oder Zensursula aus.
In Asien greifen die meisten Menschen mit ihren Android- oder Apple-Smartphones auf Facebook, Twitter, Email, usw. zu.
Windows-Mobile entwickelt sich zu einer Katastrophe, Nokia hatte schon eine extrem teure Rückrufaktion deswegen:
Softwareupdate soll Verbindungsprobleme des Lumia 900 beheben
Alleine in China werden schon mehr Smartphones verkauft, wie die USA und EU zusammen Einwohner haben. Mögen die überalterten Europäer weiterhin MS einsetzen, die wirklichen Zuwachsraten kommen aus anderen Teilen der Welt...
Verkaufszahlen sagen leider nichts über den Marktanteil aus, denn 5 Jahre alte Wintel Rechner haben für Office und Surfaufgaben praktisch kein Verfallsdatum mehr, sie sind einfach schon so schnell und leistungsfähig, das man praktisch nicht mehr upgraden braucht.
Upgraden ist ein Luxus geworden, der bei privaten Office Rechnern nur in den seltensten Fällen noch nötig ist.
Oder um es anders zu formulieren, die Nutzungszeit von desktop Systemen ist heutzutage einfach länger.
Wer früher alle 2-3 Jahre upgegraded hat, und später alle 3-7 Jahre, der tut dies heute nur noch alle 7-12 Jahre.
Guck dir mal so nen Rechner von vor 7 Jahren an.
Das dürfte ein AMD Athlon 64 X2 mit 1-2 GB RAM und einer Geforce 7 sein,
das reicht auch heute noch für alle Office und Surfaufgaben locker aus.
Und diese CPU+GPU-Kombi ist sogar auch noch für damalige Verhältnisse sehr sparsam und somit auch gut zu kühlen, was zu leisen PCs führt, weswegen nicht mal Lärm als potentieller Upgradegrund greifen kann.
Und selbst wenn man sich jetzt nur Leute herauspickt, die nur ausschließlich Intel CPUs kaufen,
gibt es spätestens ab dem Core2Duo keinen nennenswerten Grund mehr um einen privaten Office Rechner upzugraden.
Ein Core2Duo hat bereits 2 Kerne und ist für die gestellten Anforderungen eine Leistungsrakete.
Und als der rauskam, waren schon 2-4 GB RAM Standard, selbst 1 GB reichen für Office Sachen locker aus, auch heute noch.
Nur das in China der Android Nutzer keine sieben Jahre alten Rechner mit "AMD Athlon 64 X2 mit 1-2 GB RAM und einer Geforce 7" besitzt oder je besessen hat...